…eine wahre Geschichte!
Vor etlichen Jahren wird irgendwo im sogenannten “Kohlenpott” ein Junge geboren. Max (Name geändert) ist eins von 6 Kindern. Seine Familie eine typische Arbeiterfamilie. Der Vater meldet alle Kinder in ihrem 14. Lebensjahr, der Tradition entsprechend in der Jugendorganisation der SPD an. Da Max nicht so genau weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, beginnt er ein Studium der Soziologie. Nach einigen Semestern begegnet er ganz “zufällig” in seiner Heimatstadt dem Pfarrer, der in einst konfirmierte. Max hatte nie eine besondere Beziehung zur Kirche, auch nicht zum Pfarrer. Es war eher eine flüchtige Bekanntschaft. Die beiden kommen dann aber ins Gespräch und der Pfarrer fragt Max, was er denn jetzt so macht. Max sagt er studiere Soziologie. Der Pfarrer sagt ihm darauf hin: “Mein Junge, das ist doch für dich nicht das richtige, studiere besser Theologie.”
Nach einigen Wochen schmeißt Max sein Soziologie-Studium hin und beginnt mit dem Theologie-Studium. Er beendet es erfolgreich. Die Kirchenleitung fragt ihn dann, was er denn nun vorhat. Max sagt: “Wo immer die Kirche mich hinschickt, da gehe ich hin.”
Nun war Max sicher ein guter Theologe, aber er war kein gläubiger Mensch. Er hatte keine Beziehung zu Jesus Christus. Doch als die Kirchenleitung ihn in ein kleines Dorf in Norddeutschland sendet, geht er hin. In diesem Dorf leben 14 Menschen, sie sind alle schon recht alt. Aber das sind alles gläubige Menschen. Das ist seine Gemeinde. Hier findet Max nach einiger Zeit zum lebendigen Glauben. Später wird er vielen Menschen zu Segen und sogar Bischoff in seiner Kirche.
…mit Folgen
Es sind oft die kleinen, täglichen fast “zufälligen” Begegnung die so entscheidend sein können. Nicht Aktionismus und ausgeklügelte Strategien führen dazu, sondern das ständige gehen in den Fußstapfen Jesu. Wenn wir für Ihn verfügbar sind, dann gebraucht er uns. Auch Jesus ließ sich von seinem Vater leiten. So sind uns nicht unzählige Predigten und Gebetsformeln überliefert, sondern die Erzählungen von immer neuen Begegnungen. Begegnungen, die nicht ohne Folgen blieben.
Auch in meinem Leben waren es immer die Begegnungen und Gespräche mit einzelnen Menschen, die für mich sogenannte Wegmarken wurden.
Jeden Tag gibt es dafür neue Chancen, wir sollten sie nicht verpassen.
No related posts.

