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..und nun das!

 

Die großen Magazine, z.B. BILD, WELT, SPIEGEL und der gleichen rufen des öfteren zu Abstimmungen auf. Jeder kann da mitmachen, und darüber abstimmen ob z.B. den Griechen noch mehr Milliarden Euro an Hilfe gegeben werden soll oder eben nicht. Auswirkungen hat das keine, außer für die nächste Schlagzeile. Ähnliche Abstimmungen sind auch allen möglichen Bewertungsportalen möglich. Man kann so ziemlich alles vom Lehrer bis zum Hundefutter bewerten. Nun gibt es etwas neues, es nennt sich “Hirtenbarometer”. Hier können die “Schäfchen” über ihrer “Hirten” auf ihrer “Weide” Beurteilungen abgeben. Gemeint sind natürlich Pfarrer, die von ihren Gemeindegliedern an ihrer Wirkungsstätte beurteilt werden können. Jeder kann mitmachen, das ganze ist anonym und ökumenisch. Auswirkungen wird auch dies kaum haben. Es sei denn jemand sucht sich seine Gemeinde nach einem Bewertungsportal aus. So jemand hat aber noch nicht verstanden worum es bei “Gemeinde” überhaupt geht. Interessant ist jedoch, wie sich die EKD dazu äußert.

Vertreter der evangelischen Kirche begrüßen das neue Portal. Nach Ansicht des EKD-Pressesprechers Reinhard Mawick (Hannover) ist die Kirche auf Rückmeldungen angewiesen. Die Möglichkeit zur anonymen und damit „risikolosen Kritik“ erleichtere es, „wirklich das zu sagen, was man denkt“, sagte er „Spiegel Online“. Auch der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich (München) findet, dass sich Pfarrer der Kritik genauso stellen müssten wie andere Berufsgruppen. Obwohl es unter erwachsenen Christen eigentlich selbstverständlich sein sollte, hätten offenbar viele Kirchenmitgliedern Probleme, ihre Meinung direkt zu äußern. Der Pressereferent des Verbandes der Evangelischen Pfarrvereine, Christian Fischer (Kassel), erwartet, dass das Hirtenbarometer zu einer offenen und konstruktiven Beziehung zwischen Pfarrer und Gemeinde beitragen werde.

Wie weit die Profanisierung der Kirche vorangeschritten ist wird daran deutlich.Wenn ein Hirtenbarometer nötig ist zu einer offenen und konstruktiven Beziehung zwischen Pfarrer und Gemeinde zu kommen, ist doch bereits der “Tod im Topf”, da braucht es andere Mittel, z.B. Gebet und Umkehr.  Gerade die Gemeinde sollte doch der Ort sein, wo jemand sein kann wie er ist, und sagen kann was er denkt. Wo denn sonst?

Die Kirche/Gemeinde ist eben kein Verein, wie ein Fußballverein, wo es nach menschlichen Maßstäben geht, sondern eine Gemeinschaft der Heiligen und Teil des Leibes Christi.

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Autor: Achim

Hallo, ich heiße Achim, von Beruf Druckereikaufmann und seit längerer Zeit auch Blogger. Aber nicht von Beruf, sondern nur aus Spaß. Mein Lieblingsthema ist "Christsein so wie es Jesus gemeint hat." Ich hoffe Dir hat dieser Artikel gefallen. Über Dein Feedback würde ich mich riesig freuen ;-)
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