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Freitagsgebet (für den täglichen Gebrauch)

Vater Unser - Gebet

Das 12 Uhr Gebet: Das Vaterunser

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
Wie im Himmel
So auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
Und vergib uns unsere Schuld,
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
Und führe uns nicht in Versuchung
Sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

 

Seit mehr als 2000 Jahren ist es das Standard-Gebet der Christen. Seit einiger Zeit wird es von vielen Tausend Menschen täglich um 12 Uhr gebetet. Sie haben sich einem geistlichen Netzwerk angeschlossen: “Europa für Christus“.

Das Projekt

Wer steht hinter diesem Projekt?

“Europa für Christus!” wurde gleichzeitig von Christen verschiedener Konfessionen als Antwort auf die Diskriminierungen unserer Zeit überlegt. Seit Juli 2005 gibt es den in Deutschland eingetragenen, unabhängigen Verein “Europa für Christus! e.V.”, der mit möglichst vielen Gruppen auf partnerschaftliche Weise kooperiert.

Europas Krise

Die politische und kulturelle Krise Europas hat sich in den ersten Jahren des neuen Millenniums zugespitzt: 1 Million Unterschriften für den Gottesbezug in der Präambel des EU Verfassungsvertrages wurden ignoriert; der Kommissions-Kandidat Buttiglione wurde wegen seiner christlichen Überzeugungen abgelehnt; Antidiskriminierungsgesetzgebungen in einigen europäischen Ländern beginnen Christen zu diskriminieren; Forschungsförderung für embryonen-verbrauchende Projekte unterminiert die gesellschaftliche Einstellung zum menschlichen Leben; etc.

Das Ausmaß der Krise wird uns immer bewusster. Die Gesellschaft ist aus dem Lot, das ‚Normale’ darf nicht mehr gesagt werden, das ‚Abnormale’ wird zur Norm erhoben. Europa hat keine Zukunft, wenn es nicht ‚nach Hause’ findet. „Europa, werde du selbst!“, hat Papst Johannes Paul II. dem Kontinent zu Beginn des dritten Jahrtausends zugerufen. Und doch scheint es, dass die Christen in weiten Teilen Europas in Passivität verharren. „Europa für Christus!“ will die Christen aus diesem freiwilligen und unfreiwilligen Ghetto herausholen. Es soll die Christen mehr als bisher zu einem Gebetssturm zusammenführen, ihre Sensibilität für die kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Nöte erhöhen und ihre Verantwortung stärken, an deren Überwindung mitzuwirken. Das Projekt geht dabei von zwei Wahrheiten aus, die oft vergessen werden:

  • Erstens, der Glaube muss alle Aspekte unserer Existenz umfassen. Aus vermeintlichem Mangel an Talenten und Möglichkeiten darf sich niemand von dieser gesellschaftlichen Aufgabe dispensiert fühlen. Ein erster Schritt dazu ist die Bereitschaft, für konkrete Anliegen des öffentlichen Lebens zu beten.
  • Zweitens, Religion ist kein Erbstück. Der Christ muss im Europa des 21. Jahrhunderts auf sich selbst gestellt im eigenen Leben integrierend das leisten, was in der Vergangenheit die kulturelle Tradition, das soziale Umfeld, die Familie, etc. leisteten. Dazu fehlt ihm meist das geistige Rüstzeug, weshalb dieses Projekt neben dem ‚geistlichen’ Aspekt auch einen Bereich ‚Bildung und Gesellschaft’ umfasst.

„Europa für Christus!“ will auch die Hoffnung stärken, dass sich in Europas öffentlichem Leben etwas zum Positiven wenden lässt, wenn sich die Christen entsprechend dafür einsetzen.

Die Antwort

1. Gemeinsames Gebet

Wie seinerzeit von Abraham will Gott auch heute angefleht werden, damit dank der Treue einer kleinen Herde die Menschen auf den rechten Weg finden. Eine „kritische Masse“ kann eine Revolution auslösen: geistlich und auch soziologisch (Überwindung der „Schweigespirale“). Die Christen sollen zudem ihren Horizont weiten und in ihr Gebet nicht nur ihre privaten Anliegen sondern auch die des öffentlichen Lebens einbeziehen: eine „Globalisierung des Gebetes“ quasi wäre die Folge.

Dazu soll ein kurzes, zu einer bestimmten Uhrzeit gesprochenes Gebet beitragen. Um 12 Uhr mittags soll ein „Vaterunser für ein christliches Europa“ gebetet werden. Durch eine großangelegte Verteilung von Aufkleber “Europa-Fisch” sollen möglichst viele Christen aller Konfessionen dazu eingeladen werden, an diesem täglichen Gebet teilzunehmen.

2. Bildung und Gesellschaft

Dieser Projektbereich soll einerseits‚ den Finger in die Wunde legen’ (Missstände und Fehlentwicklungen beim Namen nennen) und andererseits das rechte Wissen in katechetischen Fragen und zum Verständnis der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklung vermitteln.

  • Wir denken besonders an jene Themen, die an den Schnittstellen zwischen christlicher Moral und gesellschaftspolitischem Leben liegen:
  • Kultur des Lebens / Menschenwürde
  • Familie; Mann und Frau; Sexualität
  • Christliche Soziallehre
  • Freiheit, Toleranz, Zusammenleben mit anderen Religionen
  • Bedeutung des Prinzips der Trennung von Kirche und Staat
  • Religion und Erziehung
  • Christentum und Geschichte (Identität Europas und Christentum; ‘Schwarze Kapitel’ in der Kirchengeschichte etc).

Die Teilnehmer an der Gebetsaktion sollen in einem monatlichen Europabrief per Email Material zur Weiterbildung, Informationen zu aktuellen Entwicklungen in diesen Bereichen, sowie Anregungen für europäische Gebetsanliegen vorfinden. Gegebenfalls können die Gläubigen auch motiviert werden, sich für bestimmte gesellschaftspolitische Anliegen einzusetzen.

Die “Europa für Christus!” Charta

Europa steht heute an einem Scheideweg. Unser Kontinent verdankt einen Großteil seiner Kultur dem gelebten Evangelium: Solidarität und Menschenrechte, Universitäten, Spitäler und Kathedralen. Heute aber sind wir in großer Gefahr, diese Seele Europas zu verraten. Eine Diktatur des Relativismus und eine Kultur des Todes machen sich breit. Wir stellen fest, wie Christen immer stärker diskriminiert werden und beobachten eine Tendenz der Politik, die Werte eines vom Evangelium inspirierten Humanismus in die Privatsphäre zu verbannen. Und doch haben wir es erlebt: wenn Gott nicht unser Vater ist, sind wir Menschen keine Geschwister mehr! Darum ist es notwendig, dass wir die Zukunft unseres Kontinents erneut auf Christus gründen. Wir wollen ein Europa, das die Religions- und Gewissensfreiheit achtet, ein junges und dynamisches Europa, das Zeichen der Hoffnung für die Welt ist.

Dafür wollen wir beten und arbeiten.

 

Europa für Christus! ist keine politische Kampagne, sondern will die persönliche Wendung des Einzelnen zu Gott unterstützen. In Anbetracht der vielen Angriffe auf Christen und christliche Werte in der Öffentlichkeit erscheint es uns aber dringlich, ein Zeichen der Hoffnung zu geben: Christen aller europäischer Länder vereinigen sich im Bewusstsein der ‘Gemeinschaft der Heiligen’ in konkreten Zielen und Anliegen.

In ganz Europa wird gebetet – mach’ mit!
Wann? Jeden Tag – wenn möglich um 12h mittags!
Wo? Genau dort, wo DU bist!
Was? Das Vaterunser – Das Gebet schlechthin!*
Wofür? Ein christliches Europa!
Warum? Weil Christus unsere Hoffnung ist!
Ich mache mit! Und Du?➝➝

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Autor: Achim

Hallo, ich heiße Achim, von Beruf Druckereikaufmann und seit längerer Zeit auch Blogger. Aber nicht von Beruf, sondern nur aus Spaß. Mein Lieblingsthema ist "Christsein so wie es Jesus gemeint hat." Ich hoffe Dir hat dieser Artikel gefallen. Über Dein Feedback würde ich mich riesig freuen ;-)
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