Schafft Deutschland sich ab?
Die Aufregung über Sarrazin und sein provokantes Buch war groß. Angela Merkel fand es “wenig hilfreich”, wurde doch unserer Gesellschaft der Spiegel vorgehalten. Wieder einmal. Wie immer bei solchen Vorgängen wird der Spiegelhalter geächtet. Das war schon bei den Propheten des Alten Testamentes so. Immer dann wenn jemand den Finger in die Wunde legt ist das Geschrei groß.
Doch die Fakten sind eindeutig, die Deutschen sterben allmählich aus.
In keinem anderen EU-Land bekommen die Einwohner im Verhältnis so wenige Kinder wie in Deutschland. 2010 kamen 8,3 Geburten auf 1.000 Einwohner. Damit liegt Deutschland zum wiederholten Male deutlich unter dem EU-Durchschnitt.
Allerdings ist auch die Zahl der Abtreibungen extrem hoch. 110.694 Tötungen im Jahr 2010. Das heißt jedes Jahr etwa die Stadtbevölkerung von Siegen.
Der Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage drückt es in einem Artikel so aus:
Manfred Kleine-Hartlage (Foto) ist Autor des viel beachteten Buches “Das Dschihadsystem”. Der Berliner hält Vorträge auch über den Islam und betreibt den Blog korrektheiten.com.Das es beim “Marsch für das Leben 2011“, ein Schweige-Protestmarsch für das Lebensrecht der Menschen, gerade mal ca. 2.000 Menschen schafften dabei zu sein, ist ein trauriges Beispiel. Es wäre eigentlich die Pflicht aller Christen gewesen dabei zu sein. Selbst in Berlin sollte es doch mehr als 2000 Christen geben.
Wer dieses Video sieht sollte begreifen, das es 3 vor 12 ist, wenn nicht bereits zu spät:
Ein ähnliches Armutszeugnis ist es, das bei dieser Petition “Familie muss Mainstream bleiben” seit dem 9. August 2011 erst 3176 Teilnehmer unterzeichnet haben.
Die Frist läuft noch 11 Tage, hier der Link:
Nun war Papst Benedikt in Deutschland, auch er hat der Gesellschaft, vor allem auch den Christen den Spiegel vorgehalten. Nicht die äußeren Umstände sind Schuld an den Krisen in Deutschland und Europa, sondern es liegt an uns, den “lauen Christen”.
Hoffentlich wird er gehört, vor allem von uns Christen, das wir offen einstehen für unseren Glauben. Auch wenn es uns etwas kostet.
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