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	<title>3TageZeit &#187; Inspiration</title>
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	<description>Triduum Sacrum</description>
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		<title>Christ und Politik</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard Burjan]]></category>
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		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, dem 29. Januar wurde Hildegard Burjan, die erste christlich-soziale Abgeordnete im Österreichischen Parlament seliggesprochen. Damit wird bestätigt, dass sie ein vor Gott wohlgefälliges Leben geführt hat. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/02/christ-und-politik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" class="liimagelink" rel="lightbox[1794]"><img class="alignnone size-full wp-image-1795" title="Unknown" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" alt="" width="299" height="169" /></a></p>
<p>Am Sonntag, dem 29. Januar wurde <strong>Hildegard Burjan</strong>, die erste christlich-soziale Abgeordnete im Österreichischen Parlament seliggesprochen. Damit wird bestätigt, dass sie ein vor Gott wohlgefälliges Leben geführt hat.</p>
<h3>Das geschieht in interessanten Zeiten:</h3>
<p>Christen sehen die Politik, die Verteidigung von Menschenrechten und die öffentliche Debatte oft nicht als eine Priorität an, sondern als eine „nicht-pastorale“ Zusatzaufgabe. Hildegard Burjan sagt hingegen: <strong>„Volles Interesse für die Politik gehört zum praktischen Christentum.“</strong></p>
<p>Christen haben den Eindruck, dass sie von der Politik nicht gehört werden, deshalb <span id="more-1794"></span>steigen sie häufig aus der Politik aus. Aber Hildegard Burjan sagt: <strong>&#8220;Gott gibt uns den Verstand, damit wir die Not einer Zeit, die Ursachen der Not, die Mittel, die zur Abhilfe führen, erkennen. Er stellt uns nicht zufällig mit unseren äußeren Verhältnissen zusammen, spricht nicht zufällig mit unserem Herzen&#8230;“</strong></p>
<p>Für alle europäischen Christen, Katholiken und Nichtkatholiken, ist diese außergewöhnliche Frau ein Vorbild und ein Weckruf. Sich in der Politik zu engagieren &#8211; inspiriert durch den christlichen Glauben &#8211; bedeutet nicht, wie manche meinen, den Nichtgläubigen die Glaubens- und Sittenlehre aufzubürden. Es ist ein Dienst an der Menschheit, schützt die Schwächsten, und hält die Würde jedes einzelnen Menschen unabhängig von seinem Glaubensbekenntnis hoch. Das Engagement in der Politik kann wirklich als Tat der Barmherzigkeit und Nächstenliebe bezeichnet werden.<br />
<strong>Wenn viele Christen in Europa dies für sich selbst entdecken, wird Europa menschlicher werden.</strong></p>
<h3>Biographie von Hildegard Burjan (1883-1933)</h3>
<p><strong>Kindheit, Ausbildung und Konversion</strong></p>
<p><strong></strong>Hildegard Freund wurde am 30. Januar 1883, in Görlitz an der Neisse, in einer nichtpraktizierenden jüdischen Familie geboren. Nach ihrem Abitur in Basel begann sie Sprachen, Literatur und Deutsch in Zürich zu studieren. Parallel dazu belegte sie Kurse in Philosophie, die sie in die christlichen Denker einführten. Während ihres Studiums lernte sie Alexander Burjan, einen Unternehmer mit jüdischen Wurzeln kennen. Sie heirateten 1907 und übersiedelten nach Berlin.<br />
Ihr Streben nach hohen Idealen und die Verfolgung von etwas Großem führten sie nach einer langen schweren Krankheit und ihrer plötzlichen Genesung zur Konversion.<br />
1908 wurde sie mit einer schweren Nierenkolik ins Spital gebracht. Die Ärzte hatten keine Hoffnung mehr auf eine Genesung, doch am Ostermorgen besserte sich ihr Zustand plötzlich. Hildegard war tief betroffen darüber, in welcher Weise Gott ihr Leben geführt hatte. Am 11. August 1909 wurde sie getauft. Trotz Lebensgefahr während der Schwangerschaft brachte Hildegard Burjan, die mit ihrem Mann nach Wien übersiedelt war, ihre einzige Tochter Elisabeth zur Welt.</p>
<p><strong>Engagement in sozialen Fragen und Gründung der Caritas Socialis</strong></p>
<p>Hildegard Burjan fing bald an, sich für soziale Fragen zu interessieren, besonders bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Sozialfürsorge von armen Frauen und Kindern. Sie war beides, die Frau eines Unternehmers und auch die Vertreterin der Armen, der Bedrückten und derjenigen ohne Rechte. Die Haltung und die wirksame Arbeit von Hildegard Burjan finden ihren Ursprung und ihre Motivation in ihrer tiefen Beziehung zu Gott und in ihrer Überzeugung, dass ihre Mission darin besteht, die Liebe Gottes durch ihre soziale Arbeit zu verkünden. Nach ihrer Ankunft in Wien machte sie besonders die Situation der Heimarbeiterinnen betroffen. Gemeinsam mit Freiwilligen besuchte sie die Frauen zuhause. Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit auf ihre Rechte, kämpfte um bessere Gehälter, gesetzlichen Schutz und besseren Zugang zu einer höheren Bildung. 1912 gründete sie den „Verein der christlichen Heimarbeiterinnen“ und 1918 die “Gesellschaft für soziale Hilfe“. Man nannte sie die „Mutter der Heimarbeiterinnen“. Hildegard besaß ein außerordentliches Organisationstalent, und sie wusste auch wie man Freiwillige begeistert. Sie verfügte über ein echtes Talent, Geld zu besorgen sowie die Aufmerksamkeit von politischen Führern auf sich zu lenken.<br />
Ihr größter Erfolg war die Gründung einer religiösen Gemeinschaft, die den Armen dienen wollte und ein revolutionäres soziales Apostolat ausübte: die Caritas Socialis. Hildegard Burjan gründete diese Schwesternkongregation 1919. Der Orden kümmert sich besonders um Frauen und Kinder in schwierigen Verhältnissen, sowie um alte und unheilbar kranke Menschen. Er kümmert sich um Obdachlose, unterhält Tageskliniken, Genesungsheime, Hospize, Stellenvermittlungsbüros für die Armen und unterstützt ledige Mütter.</p>
<p><strong>Ihre Arbeit als Politikerin</strong></p>
<p>1918 begann Hildegard Burjan ihre aktive Arbeit in der Christlich-Sozialen Partei. 1919 wurde sie das erste weibliche Mitglied des österreichischen Parlaments. Als Christ fühlte sie sich dazu berufen, ihr Amt als eine Chance zu sehen, um das Leben der Armen zu verbessern. Während ihrer parlamentarischen Tätigkeit, die fast zwei Jahre dauerte, setzte Hildegard viele Initiativen für Frauen und Kindern um. Sie beschäftigte sich besonders mit Fragen wie „gleiche Löhne für Männer und Frauen“ oder mit der Sozialversicherung für die Arbeiter und kümmerte sich um die soziale und geistliche Betreuung armer Familien. Der Erzbischof von Wien, Kardinal Friedrich Gustav Piffl, nannte sie das »Gewissen des Parlaments«, und der Führer der christlich-sozialen Partei, der Priester Dr. Ignaz Seipel, sagte von ihr: „Ich habe keinen Mann mit ausgeprägterer politischer Begabung, mit feinerem Fingerspitzengefühl gesehen als diese Frau.“</p>
<p>Hildegard Burjan starb am 10. Juni 1933 im Alter von 50 Jahren. Drei Jahre nach ihrem Tod wurde die Caritas Socialis als »Gemeinschaft diözesanen Rechts« errichtet und 1960, zur »Gemeinschaft päpstlichen Rechts« erklärt. Bis heute wirken die Schwestern im Geiste ihrer Gründerin. Der Seligsprechungsprozess für Hildegard Burjan wurde 1963 von Kardinal Franz König, dem damaligen Erzbischof von Wien eingeleitet. Am 29. Januar 2012 wurde Hildegard Burjan im Wiener Stephansdom seliggesprochen.</p>
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		<title>Steve Jobs &#8211; Sieben Leitlinien zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<category><![CDATA[Pixar]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Steve Jobs im vergangenen Jahr gestorben ist, hat er ein Vermächtnis hinterlassen, das unseren Lebensstil dramatisch verändert hat. Als Apple-Mitbegründer war er eine der zentralen Figuren der PCRevolution. Apples Macintosh, der in den frühen 80iger Jahren eingeführt wurde, veränderte Gebrauch und Einstellung zum Computer. Als ebenfalls Mitbegründer der Pixar Animation Studios bahnte Jobs neue Wege für computeranimierte Filme. Vor seinem Tod eröffneten iPads, iPhones und iPods ungeahnte Horizonte der Kommunikation und Unterhaltung. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/01/steve-jobs-sieben-leitlinien-zum-erfolg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/steve-jobs-success.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1789]"><img class="alignnone size-full wp-image-1790" title="steve-jobs-success" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/steve-jobs-success.jpg" alt="" width="330" height="211" /></a></p>
<p>Als Steve Jobs im vergangenen Jahr gestorben ist, hat er ein Vermächtnis hinterlassen, das unseren Lebensstil dramatisch verändert hat. Als Apple-Mitbegründer war er eine der zentralen Figuren der PCRevolution. Apples Macintosh, der in den frühen 80iger Jahren eingeführt wurde, veränderte Gebrauch und Einstellung zum Computer. Als ebenfalls Mitbegründer der Pixar Animation Studios bahnte Jobs neue Wege für computeranimierte Filme. Vor seinem Tod eröffneten iPads, iPhones und iPods ungeahnte Horizonte der Kommunikation und Unterhaltung.</p>
<p>Leben und Arbeit dieses Mannes berührten praktisch jeden Menschen in der Geschäftswelt. Jobs war einmaliger Visionär, Pionier und Erfinder, aber wir können alle von den Prinzipien profitieren, die seinen Erfolg ausgemacht haben. Kürzlich veröffentlichte <a href="http://www.entrepreneur.com/article/220515" target="_blank" class="liexternal">Entrepreneur.com</a> einen Artikel, in dem die „Sieben Erfolgsregeln“ <span id="more-1789"></span>des Steven Jobs beschrieben werden. Obwohl Jobs kein Christ war, passen alle Regeln zu biblischen Prinzipien, die vor tausenden von Jahren aufgeschrieben wurden. Schauen wir sie uns an:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. <strong>Tu was du liebst</strong>. Jobs schreibt: „Menschen mit Leidenschaft können die Welt verbessern.“ Der Gedanke, dass man im alltäglichen Leben Leidenschaft und Sinn nachjagt, ist bei Kolosser 3, 23 – 24 zusammengefasst: „ Denkt bei allem daran, dass ihr für den Herrn und nicht für die Menschen arbeitet. Als Lohn dafür wird Gott euch das Erbe geben.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. <strong>Verändere das Universum</strong>. Jobs fragte einmal den CEO einer großen Getränkefirma: „Wollen Sie Ihr Leben lang Zuckerwasser verkaufen, oder wollen Sie die Welt verändern?“ Er befürwortete eine starke, unwiderstehliche Vision. Sprüche 29, 18 bietet ähnliche Gedanken: „Ohne die Weisung von Propheten verwildert ein Volk.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. <strong>Stelle Verbindungen her</strong>. Jobs Gedanke war es, einen Reichtum an Erfahrungen und Ideen aus ganz verschiedenen Bereichen zu erlangen. Diesen Verknüpfungsgedanken finden wir auch in Römer 8, 28: „Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ (Schlachter 2000).</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. <strong>Sag Nein zu 1000 Dingen</strong>. Deutlicher Fokus war wichtig für Apple, und Jobs hielt sich fern von vielversprechenden Produkten, die den Erfolg und die Kompetenz der Firma untergraben hätten. Im Alten Testament, Sprüche 4, 27 steht: „Schau weder nach rechts noch nach links, damit du nicht auf Abwege gerätst.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">5. <strong>Gestalte verrückt-andere Erfahrungen</strong>. Bei der Gestaltung von Apple Ladengeschäften wünschte sich Jobs eine tiefe, bereichernde Erfahrung für seine Kunden. Jesus verfolgte eine ähnliche „der andere zuerst“ – Strategie bei seiner Lehre: „So wie ihr von anderen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch.“ (Lukas 6, 31).</p>
<p style="padding-left: 30px;">6. <strong>Beherrsche die Botschaft</strong>. Die besten Ideen – das hatte Jobs verstanden &#8211; haben wenig Wert, wenn sie nicht wirksam kommuniziert werden. Aus ähnlichen Gründen schreibt Paulus: „Seid weise im Umgang mit den Außenstehenden. Eure Worte seien immer freundlich, doch mit Salz gewürzt; denn ihr müsst jedem in der rechten Weise antworten können.“ (Kolosser 4, 5 – 6 Einheitsübersetzung).</p>
<p style="padding-left: 30px;">7. <strong>Verkaufe Träumen, nicht Produkte</strong>. Jobs verstand die Wichtigkeit, an die Wünsche, Hoffnungen und Ambitionen der Menschen zu appellieren. Jesus machte es ähnlich bei seinen Nachfolgern: „Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen!&#8230;Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe.“ (Wer möchte nicht bei etwas Großartigem dabei sein?) (Matthäus 28, 19 – 20).</p>
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		<title>&#8230;die wichtigen Leute&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 15:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weihnachtsgeschichte liebe ich sehr. Sie stellt alle unsere Ambitionen, Strategien, Visionen, hohen Ziele, Bedeutung, Einfluss, Autorität und Rechte in Frage.
Die Weihnachtsgeschichte macht eindeutig klar, keine einflussreiche Persönlichkeit war am Ort des Geschehens. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/die-wichtigen-leute/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/important-people21.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1759]"><img class="alignnone size-full wp-image-1761" title="important-people2" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/important-people21.jpg" alt="" width="500" height="490" /></a></p>
<p>Die Weihnachtsgeschichte liebe ich sehr. Sie stellt alle unsere Ambitionen, Strategien, Visionen, hohen Ziele, Bedeutung, Einfluss, Autorität und Rechte in Frage.<br />
Die Weihnachtsgeschichte macht eindeutig klar, keine einflussreiche Persönlichkeit war am Ort des Geschehens.<br />
Nur Kinder und solche die werden wie &#8220;die Kinder&#8221; werden in dieser Welt positives bewirken.</p>
<p>Weitere klasse Cartoons bei: <a href="http://www.nakedpastor.com/" target="_blank" class="liexternal">http://www.nakedpastor.com/</a></p>
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		<item>
		<title>Steve Jobs über Liebe, Verlust und Tod</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 14:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Juni 2005 sprach Steve Jobs auf der Abschlussfeier der Stanford University. So persönlich wie nie zuvor und nie danach. Zum Tod des langjährigen Apple-Chefs dokumentiert die FTD seine Worte über das Leben zwischen Adoption, Apple und Krebsdiagnose. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/10/steve-jobs-ueber-liebe-verlust-und-tod/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Aus aktuellem Anlass, zum Tod von Steve Jobs &#8211; einer inspirierenden Persönlichkeit.</h3>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/2011/10/steve-jobs-ueber-liebe-verlust-und-tod/t_hero/" rel="attachment wp-att-1670" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-1670" title="t_hero" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/10/t_hero-300x273.png" alt="" width="300" height="273" /></a><strong>Am 14. Juni 2005 sprach Steve Jobs auf der Abschlussfeier der Stanford University. So persönlich wie nie zuvor und nie danach. Zum Tod des langjährigen Apple-Chefs dokumentiert 3TagZeit seine Worte über das Leben zwischen Adoption, Apple und Krebsdiagnose.</strong></p>
<p>Hier ist die Rede zu lesen(deutsch) oder das Video zu sehen(englisch).</p>
<p><span id="more-1669"></span></p>
<p>Hier das Video</p>
<p><object width="500" height="417"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UF8uR6Z6KLc&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UF8uR6Z6KLc&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="500" height="417"></object></p>
<p>Hier die Übersetzung:<br />
Es ist mir eine Ehre, bei Ihrer Abschlussfeier an einer der renommiertesten Universitäten der Welt dabei sein zu dürfen. Um ehrlich zu sein, ich selbst besitze keinen Collegeabschluss &#8211; und so nah wie heute bin ich einem solchen Abschluss nie zuvor gekommen.<br />
Ich möchte Ihnen heute drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist alles. Nichts Besonderes. Nur drei Geschichten.<br />
Bei der ersten Geschichte geht es darum, Zusammenhänge zu erkennen.<br />
Mein Studium am Reed College habe ich nach den ersten sechs Monaten abgebrochen. Danach blieb ich aber noch und besuchte für weitere etwa anderthalb Jahre das College immer mal wieder, bis ich das Studium endgültig abbrach.<br />
Warum habe ich das getan? Das hat schon vor meiner Geburt begonnen. Meine leibliche Mutter war eine junge, unverheiratete Studentin, die sich entschied, mich zur Adoption freizugeben. Es war ihr sehr wichtig, dass ich von Hochschulabsolventen adoptiert werden sollte &#8211; also wurden alle nötigen Vorbereitungen getroffen, damit ich bei meiner Geburt von einem Anwalt und dessen Gattin adoptiert werden konnte. Sie entschieden aber in letzter Minute, dass sie lieber ein Mädchen wollten.</p>
<p>Meine Eltern, die auf der Warteliste standen, erhielten also mitten in der Nacht einen Anruf: &#8220;Wir haben hier ganz unerwartet einen neugeborenen Jungen. Wollen Sie ihn haben?&#8221; Sie antworteten: &#8220;Natürlich.&#8221;<br />
Später fand meine leibliche Mutter heraus, dass meine Mutter keinen Collegeabschluss besaß und dass mein Vater noch nicht einmal die Highschool richtig abgeschlossen hatte. Sie weigerte sich daraufhin, die Adoptionspapiere zu unterzeichnen. Erst Monate später lenkte sie ein &#8211; weil meine Eltern ihr versprachen, dass ich später ein College besuchen würde. Das war mein Start ins Leben, und 17 Jahre später besuchte ich dann tatsächlich ein College.<br />
Naiv, wie ich war, hatte ich mir aber ein College ausgesucht, das fast so teuer war wie Stanford. Die gesamten Ersparnisse meiner Eltern, die aus der Arbeiterschicht kamen, gingen für meine Studiengebühren drauf. Nach sechs Monaten kam ich zu dem Schluss, dass mir das nichts brachte. Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anstellen wollte, und keine Ahnung, wie das College mir helfen sollte, das herauszufinden &#8211; und gleichzeitig gab ich das Geld aus, das meine Eltern ihr ganzes Leben lang zusammengespart hatten. Ich entschied mich also, mein Studium abzubrechen und darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen würde.<br />
Zum damaligen Zeitpunkt war das ziemlich beängstigend. Wenn ich aber jetzt zurückblicke, war es eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Ich musste keine Pflichtfächer mehr belegen, die mich nicht interessierten, und konnte als Gasthörer die Vorlesungen besuchen, die mir viel interessanter erschienen.</p>
<p><strong>Ich sammelte Colaflaschen und kaufte mir vom Pfand essen</strong></p>
<p>Es war nicht nur romantische Studienidylle. Ich hatte kein eigenes Zimmer im Studentenwohnheim und musste bei Freunden auf dem Boden schlafen. Ich sammelte Colaflaschen und kaufte mir von dem Pfand Essen. Jeden Sonntagabend ging ich mehr als zehn Kilometer zu Fuß durch die Stadt zum Hare-Krishna-Tempel, damit ich einmal in der Woche eine ordentliche Mahlzeit bekam. Ich liebte es. Und vieles von dem, in das ich durch Zufall hineingeriet, weil ich meiner Neugier und Intuition folgte, erwies sich später als unbezahlbar. Ich möchte Ihnen ein Beispiel nennen.</p>
<p><strong>Folge deinem Herzen</strong></p>
<p>Das Reed College bot zu jener Zeit den vielleicht besten Kalligrafiestudiengang des Landes an. Weil ich keine herkömmlichen Vorlesungen besuchen musste, entschied ich mich, Kalligrafieunterricht zu nehmen. Ich lernte etwas über Schriftarten mit und ohne Serifen, wie man den Abstand zwischen unterschiedlichen Buchstabenkombinationen variiert, was großartige Typografie großartig macht. Es war wunderschön. Es hatte Geschichte und war auf eine Weise künstlerisch subtil, wie die Wissenschaft es nicht zu erfassen vermag. Ich fand es faszinierend.<br />
Natürlich konnte ich nicht auch nur im Entferntesten davon ausgehen, dass irgendetwas davon einen praktischen Nutzen in meinem Leben haben würde. Aber als wir zehn Jahre später den ersten Macintosh-Computer entwarfen, kam alles wieder, und wir integrierten das alles in den Mac. Es war der erste Rechner mit wunderschöner Typografie. Hätte ich niemals diesen Kurs besucht, hätte der Mac niemals verschiedene Schriftarten bekommen oder solche mit proportionalen Zwischenräumen. Und da Windows Mac einfach kopiert hat, ist es wahrscheinlich, dass kein PC das hätte.<br />
Also: Hätte ich mein Studium nie abgebrochen, hätte ich nie als Gasthörer an der Kalligrafievorlesung teilgenommen, und PC besäßen heute vielleicht nicht diese wundervolle Typografie. Natürlich war es unmöglich, während meiner Collegezeit diese Zusammenhänge zu erkennen. Aber als ich zehn Jahre später zurückblickte, waren sie deutlich sichtbar.</p>
<p>Noch einmal, wenn Sie in die Zukunft blicken, können Sie nicht erkennen, wo Zusammenhänge bestehen. Das wird erst in der Rückschau möglich. Das heißt, Sie müssen darauf vertrauen, dass sich die einzelnen Mosaiksteinchen in Ihrer Zukunft zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Sie müssen auf etwas vertrauen &#8211; Ihr Bauchgefühl, das Schicksal, das Leben, Karma, egal was. Denn der Glaube daran, dass sich irgendwann die einzelnen Mosaiksteinchen zusammenfügen werden, gibt Ihnen die Zuversicht, dem Ruf Ihres Herzens zu folgen. Auch wenn der Sie abseits der ausgetretenen Wege führt &#8211; aber das macht den Unterschied.<br />
Bei meiner zweiten Geschichte geht es um Liebe und Verlust.<br />
Ich hatte Glück. Ich habe schon früh im Leben herausgefunden, was ich gern mache. Als ich 20 war, haben Woz (Steve Wozniak) und ich Apple in der Garage meiner Eltern gegründet. Wir haben schwer gearbeitet, und in zehn Jahren war Apple nur von uns beiden in einer Garage zu einem 2 Mrd. Dollar schweren Unternehmen mit 4000 Mitarbeitern gewachsen. Wir hatten gerade unser Glanzstück, den Macintosh, auf den Markt gebracht, und ich war gerade 30 geworden, da wurde ich gefeuert.<br />
Wie kann man aus einem Unternehmen gefeuert werden, das man gegründet hat? Nun ja, als Apple immer größer wurde, stellten wir jemanden an, von dem wir dachten, er habe großes Talent und könne das Unternehmen mit mir zusammen führen. Im ersten Jahr ging auch alles gut. Doch dann begannen unsere Vorstellungen von der Zukunft immer stärker voneinander abzuweichen &#8211; und schließlich kam es zum Streit. Bei diesem Streit ergriff das Board für ihn Partei.<br />
Ich stand mit 30 auf der Straße, und alle Welt bekam es mit. Das, worum sich während meines gesamten Erwachsenenlebens alles gedreht hatte, war weg. Es hat mich umgehauen. Monatelang wusste ich wirklich nicht, was ich tun sollte. Ich hatte das Gefühl, die vorige Generation Unternehmer im Stich gelassen zu haben, den Staffelstab bei der Übergabe fallen gelassen zu haben. Ich traf mich mit David Packard (einem der Gründer von Hewlett-Packard) und Bob Noyce (einer der Gründer von Intel) und versuchte, mich dafür zu entschuldigen, dass ich so viel Mist gebaut hatte. Ich dachte sogar daran, aus dem Silicon Valley zu fliehen.</p>
<p><strong>Von Apple gefeuert zu werden war das Beste, was mir je passiert ist</strong></p>
<p>Doch mit der Zeit wurde mir ganz allmählich etwas bewusst. Das, was ich tat, machte ich immer noch gern. Das bei Apple Vorgefallene hatte daran nicht das Geringste geändert. Ich war zurückgewiesen worden, aber ich liebte es immer noch. Also beschloss ich, wieder von vorn anzufangen.<br />
Damals konnte ich es noch nicht ahnen, aber von Apple gefeuert zu werden war das Beste, was mir je passiert ist. Die Schwere des Erfolgs wurde ersetzt durch die Leichtigkeit, wieder Anfänger zu sein, sich der Dinge weniger sicher zu sein. Ich war frei, einen der kreativsten Abschnitte meines Lebens zu erleben.<br />
In den folgenden fünf Jahren gründete ich ein Unternehmen mit dem Namen Next, ein weiteres mit dem Namen Pixar und verliebte mich in eine wunderbare Frau, die meine Ehefrau wurde. Pixar schuf mit &#8220;Toy Story&#8221; den weltweit ersten computeranimierten Kinofilm und ist heute das erfolgreichste Animationsstudio der Welt.<br />
Wie das Leben so spielt, kaufte Apple Next &#8211; und ich kehrte zu Apple zurück. Die Technik, die wir bei Next entwickelt hatten, ist Kern von Apples jetziger Renaissance. Und Laurene und ich haben eine wunderbare Familie.</p>
<p>Ich bin mir sicher, das alles wäre nicht geschehen, wäre ich nicht bei Apple gefeuert worden. Es war bitter, aber ich hatte es wohl nötig. Manchmal zieht einem das Leben eins mit dem Knüppel über den Schädel. Man darf nur nicht den Glauben verlieren.<br />
Ich bin überzeugt, dass meine Liebe zu meiner Arbeit mein einziger Antrieb war. Man muss finden, was man liebt &#8211; das gilt für die Arbeit wie fürs Privatleben. Ihre Arbeit wird einen großen Teil Ihres Lebens einnehmen. Und die einzige Möglichkeit, Zufriedenheit zu erlangen, besteht darin, das zu tun, was man selbst für großartige Arbeit hält. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin zu lieben, was man tut. Haben Sie das noch nicht gefunden, dann suchen Sie weiter, lassen Sie nicht locker. Wie bei allen Herzensangelegenheiten werden Sie wissen, wenn Sie das Richtige gefunden haben. Und wie jede gute Beziehung wird auch diese im Laufe der Jahre immer besser. Suchen Sie weiter. Finden Sie sich nicht mit weniger ab.</p>
<p><strong>Bei meiner dritten Geschichte geht es um den Tod.</strong></p>
<p>Als ich 17 war, las ich irgendwo ein Zitat, das ungefähr so lautete: &#8220;Lebt man jeden Tag, als wär&#8217;s der letzte, liegt man eines Tages damit richtig.&#8221; Das ist hängen geblieben. Seitdem frage ich jeden Morgen mein Spiegelbild: &#8220;Wenn heute der letzte Tag meines Lebens ist, würde ich dann gern das tun, was ich heute tun werde?&#8221; Und wenn die Antwort an zu vielen Tagen hintereinander Nein lautet, weiß ich, dass ich etwas ändern muss.<br />
Mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich bald sterbe, ist mein wichtigstes Hilfsmittel, um weitreichende Entscheidungen zu treffen. Fast alles &#8211; alle Erwartungen von außen, aller Stolz, alle Angst vor Peinlichkeit oder Versagen &#8211; das alles fällt im Angesicht des Todes einfach ab. Nur das, was wirklich zählt, bleibt. Sich daran zu erinnern, dass man eines Tages sterben wird, ist in meinen Augen der beste Weg, um nicht zu denken, man hätte etwas zu verlieren. Man ist bereits nackt. Es gibt keinen Grund, nicht dem Ruf des Herzens zu folgen.</p>
<p><strong>Mein Arzt riet mir: &#8216;Bereiten Sie sich aufs Sterben vor&#8217;</strong></p>
<p>Vor etwa einem Jahr wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Morgens um halb acht wurde die Aufnahme gemacht, und sie zeigte deutlich einen Tumor auf meiner Bauchspeicheldrüse. Ich wusste nicht einmal, was die Bauchspeicheldrüse war. Die Ärzte erklärten mir, dass diese Art von Krebs mit ziemlicher Sicherheit unheilbar sei, und ich sollte mich darauf einstellen, dass ich nur noch drei bis sechs Monate zu leben hätte. Mein Arzt riet mir, nach Hause zu gehen und meine Sachen in Ordnung zu bringen. In der Sprache der Ärzte heißt das: Bereiten Sie sich aufs Sterben vor. Es bedeutet: Versuchen Sie Ihren Kindern in wenigen Monaten all das zu sagen, von dem Sie dachten, Sie hätten die nächsten zehn Jahre dafür Zeit. Es bedeutet: Sehen Sie zu, dass alles unter Dach und Fach ist, damit es für Ihre Familie so einfach wie möglich wird. Es bedeutet: Nehmen Sie Abschied.<br />
Ich trug diese Diagnose den ganzen Tag mit mir herum. Später am Abend wurde eine Biopsie gemacht. Dabei wurde mir ein Endoskop in den Rachen durch den Magen in meine Eingeweide gesteckt, eine Nadel in meine Bauchspeicheldrüse gestoßen und einige Tumorzellen entnommen. Meine Frau erzählte mir später, dass der Arzt, als er die Zellen unterm Mikroskop betrachtete, zu weinen begann. Es stellte sich nämlich heraus, dass es sich um eine sehr seltene Art Krebs handelte, die operativ behandelt werden kann. Ich wurde operiert, und mir geht es heute gut.</p>
<p><strong>Verschwende dein Leben nicht</strong></p>
<p>So direkt hatte ich dem Tod noch nie ins Gesicht gesehen, und ich hoffe, das war&#8217;s jetzt auch für die nächsten paar Jahrzehnte. Nun, da ich das durchgestanden habe, kann ich Ihnen das mit etwas mehr Gewissheit sagen als zu der Zeit, da der Tod noch ein nützliches, aber rein geistiges Konzept war.<br />
Niemand will sterben. Sogar die Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen dafür nicht sterben. Und doch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. Niemand ist ihm jemals entronnen. Und so soll es auch sein: Denn der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. Er ist der Katalysator des Wandels. Er räumt das Alte weg, damit Platz für Neues geschaffen wird.</p>
<p>Jetzt sind Sie das Neue. Doch eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft werden Sie das Alte sein und aus dem Weg geräumt werden. Bitte entschuldigen Sie, dass ich so dramatisch werde, aber es ist so. Ihre Zeit ist begrenzt, verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen gefangen nehmen &#8211; das würde bedeuten, mit dem zu leben, was andere Leute erdacht haben. Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm, den die Meinungen anderer erzeugen, Ihre innere Stimme, die Stimme Ihres Herzens, Ihre Intuition überdröhnt.<br />
In meiner Jugend gab es eine wunderbare Publikation mit dem Titel &#8220;The Whole Earth Catalogue&#8221;, eine der Bibeln meiner Generation. Geschaffen wurde sie von einem gewissen Stuart Brand, unweit von hier in Menlo Park. Er erweckte sie mit seinem Gefühl für Poesie zum Leben. Es waren die späten 60er, PC gab es noch nicht. Das heißt, alles wurde mit Schreibmaschine, Schere und Polaroid-Kameras hergestellt. Es war eine broschierte Art Google 35 Jahre vor Google. Es war idealistisch, strömte über vor lauter großartigen Ideen.<br />
Auf der letzten Ausgabe Mitte der 70er-Jahre, damals war ich in Ihrem Alter, war das Foto einer Landstraße im Morgengrauen &#8211; die Art Straße, auf der man, wenn einen die Abenteuerlust überkommt, vielleicht per Anhalter eine Mitfahrgelegenheit sucht. Unter dem Foto standen die Worte: &#8220;Bleibt hungrig, bleibt verrückt.&#8221; Das war ihre Botschaft zum Abschied.<br />
Ich habe mir das auch immer für mich selbst gewünscht. Und nun, da dieser Abschluss für Sie ein Neubeginn ist, wünsche ich Ihnen: <strong>Bleiben Sie hungrig, bleiben Sie verrückt.</strong><br />
Ich danke Ihnen.</p>
<p>Die Übersetzung wurde zuerst bei <a href="http://www.ftd.de/it-medien/computer-technik/:agenda-steve-jobs-ueber-liebe-verlust-und-tod/60112506.html" target="_blank" class="liexternal">Financial Times Deutschland</a> veröffentlicht.</p>
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		<title>Der Besuch von Papst Benedikt im Land der Reformation</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 16:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Kissler]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft des Papstes]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>
		<category><![CDATA[Protestanten]]></category>

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		<description><![CDATA["Warum fährst Du denn nach Berlin zur Papstmesse, du bist doch evangelisch?" wurde ich an den Tagen vor diesem Ereignis immer wieder gefragt. Das Unverständnis darüber stand so manchem (evangelischen Mitchristen)  im Gesicht geschrieben. Es macht aber nichts, ich kann das gut verstehen. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/09/der-besuch-von-papst-benedikt-im-land-der-reformation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum fährst Du denn nach Berlin zur Papstmesse, du bist doch evangelisch?&#8221; wurde ich an den Tagen vor diesem Ereignis immer wieder gefragt. Das Unverständnis darüber stand so manchem (evangelischen Mitchristen)  im Gesicht geschrieben. Es macht aber nichts, ich kann das gut verstehen.</p>
<h2>Hier meine Gründe für die Teilnahme:</h2>
<p>Jesus selbst fordert von uns <span id="more-1585"></span>ein <strong>&#8220;Leben in Einheit&#8221;</strong>, es ist das zentrale Thema seines priesterlichen Gebetes. (Joh. 17) Ein solches Leben ist nichts Theoretisches oder rein gedankliches sondern praktizierte Geschwisterliebe zu Christen anderer Konfessionen (welcher auch immer) Sie muss sich in lebendigen Beziehungen beweisen. Das heißt aber auch, den anderen so in seinem Christsein anzunehmen wie er ist, von ihm zu lernen, aber nicht ständig zu kritisieren, oder gar zur eigenen Glaubensweise bekehren zu wollen. Als evangelischer Christ kann ich also sehr wohl etwas lernen von dem was der Papst sagt, denn auch durch ihn spricht unser <strong>Herr, dem wir ja folgen</strong>.</p>
<p>Schon im Vorfeld des Papstbesuches gab es heftige Kritik. Die anfängliche Euphorie <strong>&#8220;Wir sind Papst&#8221;</strong> ist ja längst verflogen. Wer das jedoch aufmerksam verfolgt hat, konnte spüren, dass es nicht nur um Kritik an den Papst und der katholischen Kirche ging, sondern in Wirklichkeit um Kritik an den Christen im allgemeinen und Christus im besonderen. Angesichts einer zunehmenden Entfremdung von Gott in unserem Land, hätte ich mir mehr Solidarität von allen Christen gewünscht. Das diese weitestgehend Ausblieb zeigt wie dramatische die Zersplitterung des Leibes Christi ist. Es war also von mir auch ein Akt der Solidarität. Für mich sehr wichtig, angesichts der Größe der Veranstaltung natürlich unbedeutend.</p>
<p>Der Papst ist ein ausgezeichneter Theologe. Seine Bücher, die er schon als Josef Ratzinger schrieb habe ich gerne gelesen. Seine Gabe, trotzdem in einer Sprache zu sprechen(oder zu schreiben), die von seinem Glauben und seiner tiefen Beziehung zu Christus zeugt bewundere ich sehr. Das Jesus, das Christus immer wieder sein zentrales Thema ist, und somit immer wieder auf den Herrn der Kirche verweist, lässt Herzen (auch meins) höher schlagen. Ist doch diese Art Botschaft und so in geistlicher Autorität verkündet doch sehr kostbar geworden.</p>
<p>Dann ist da noch die historische Dimension, wann wird es wohl wieder einen Papst aus Deutschland geben, und wird überhaupt noch mal ein Papst nach Deutschland kommen? <em>Diesmal wollte ich jedenfalls dabei sein.</em></p>
<p><strong>Was hat es nun gebracht?</strong></p>
<p>Eine typische Zeitgeistfrage. Die Frage nach dem Nutzen wurde natürlich auch in den Medien in allen möglichen Varianten gestellt. Den besten meiner Meinung nach besten Artikel hierzu hat der <strong>Focus-Redakteur Alexander Kissler</strong> geschrieben. Aus 17 Reden, Ansprachen und Predigten zieht er Bilanz, und fasst es in 7 Botschaften Zusammen:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Benedikts Botschaft an die Politik: <strong>Nehmt euch nicht so wichtig!</strong></li>
<li>Benedikts Botschaft an die Kirche <strong>Entweltlicht Euch!</strong></li>
<li>Benedikts Botschaft an die Gesellschaft <strong>Hört auf die Natur!</strong></li>
<li>Benedikts Botschaft an die Protestanten<strong> Lest mehr Luther!</strong></li>
<li>Benedikts Botschaft an die katholischen Verbände <strong>Werdet frömmer!</strong></li>
<li>Benedikts Botschaft an die Jugend <strong>Schert aus!</strong></li>
<li>Benedikts Botschaft an die Juden und Moslems <strong>Mischt euch ein!</strong></li>
</ul>
</blockquote>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-23729/benedikt-xvi-in-deutschland-der-papstbesuch-ist-zu-ende-sieben-botschaften-bleiben_aid_668993.html" target="_blank" class="liexternal">Zum Focus-Artikel</a></p>
<p><strong>…und mir persönlich…</strong><br />
als Christen sollten wir fragen, ob es Frucht gebracht hat. Da bin ich ganz sicher, denn wo gesät wird &#8211; da wird auch geerntet. Ich selbst bin gesegnet worden. Seine Ansprache im Olympiastadion war sehr bewegend:</p>
<p><strong>Die Kirche &#8211; eine Lebensgemeinschaft mit Christus</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;In unserer Zeit der Rastlosigkeit und Beliebigkeit, wo so viele Menschen Orientierung und Halt verlieren, wo die Treue der Liebe in Ehe und Freundschaft so zerbrechlich und kurzlebig geworden ist, wo wir in unserer Not wie die Emmausjünger rufen wollen: „Herr bleibe bei uns, denn es ist Abend (vgl. Lk.24,29), ja, es ist Dunkel um uns!“, da schenkt uns der Auferstandene eine Bleibe, einen Ort des Lichtes, der Hoffnung und Zuversicht, der Ruhe und Geborgenheit. Wo den Rebzweigen Dürre und Tod drohen, da ist in Christus Zukunft, Leben und Freude.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/?attachment_id=1624" target="_blank" class="liinternal"> Download der Ansprache im Olympiastadion, Berlin 22.9.2011</a></p>
<p>Ein mir bekannter evangelischer Pfarrer, äußerte sich zu der Veranstaltung im Olympia-Stadion so: (er meinte es ironisch, trifft aber den &#8220;Nagel auf den Kopf&#8221;)</p>
<div>
<div class="blue-box">Mit 2 guten Freunden war ich in Berlin im Olympiastadium beim Papst.</p>
<p>Als Protestant fällt einem ein interessanter Unterschied zwischen dem Papst und evangelischen Würdenträgerinnen und –trägern auf:</p>
<p>Der eindeutige Mittelpunkt der päpstlichen Ansprache und der Liturgie des Gottesdienstes war ein gewisser „Herr Jesus Christus“. Der Papst scheint anzunehmen, dass dieser Jesus irgendwo immer noch lebt, dass er der Chef seiner  Kirche ist und dass wir Menschen alles, was wir tun, vor ihm verantworten müssen. Irgendwie ist dieser Jesus für den Papst merkwürdig real und überall anwesend.</p>
<p>Wenn es um spirituelle Bezüge geht, wird dagegen bei evangelischen KirchenleiterInnen meistens „die Botschaft des Evangeliums“ angeführt und bemüht, die sich dann inhaltlich weitgehend mit den (zum Teil guten) Inhalten linker und grüner Parteiprogramme deckt. Jesus erscheint dabei eher als jemand, der vor 2000 Jahren gute Ideen zu  Demokratie, Toleranz und Menschenrechten in die Welt gebracht hat.</p>
<p>Woher hat der Papst seine merkwürdige Sicht der Dinge?</div>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/6bvh0gW6bYg?hl=de&amp;fs=1" frameborder="0" width="425" height="349"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es war ein <strong>Fest des Glaubens</strong>, eine Feier zu Ehren Jesu.<br />
Das für mich beeindruckendste seines Deutschland-Besuches war das gemeinsam gesprochene <strong>&#8220;Vater Unser&#8221;</strong>. Denn dieses Gebet eint uns Christen alle, <strong>ER</strong> ist unser aller Vater, versammelt vor <strong>IHM</strong>, da leuchtet etwas auf von Einheit und Geschwisterlichkeit.</p>
<p>Hier ein paar<a href="http://www.3tagezeit.de/2011/09/galerie-papst-benedikt-im-berliner-olympiastadion/" class="liinternal"> Bilder</a>.</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/?attachment_id=1625" target="_blank" class="liinternal">Download seiner Rede im Deutschen Bundestag.</a></p>
<p>Weitere Videos sind zu sehen auf <a href="http://www.domradio.de/" target="_blank" class="liexternal">Domradio</a></p>
</div>
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		<title>Galerie &#8211; Papst Benedikt im Berliner Olympiastadion</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 16:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Galerie - Papst Benedikt im Berliner Olympiastadion <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/09/galerie-papst-benedikt-im-berliner-olympiastadion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/2011/09/galerie-papst-benedikt-im-berliner-olympiastadion/p1040473/" rel="attachment wp-att-1605">
<a href='http://www.3tagezeit.de/2011/09/galerie-papst-benedikt-im-berliner-olympiastadion/p1040520/' title='P1040520'><img width="150" height="150" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/09/P1040520-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1040520" title="P1040520" /></a>
<a href='http://www.3tagezeit.de/2011/09/galerie-papst-benedikt-im-berliner-olympiastadion/p1040513/' title='P1040513'><img width="150" height="150" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/09/P1040513-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1040513" title="P1040513" /></a>
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<a href='http://www.3tagezeit.de/2011/09/galerie-papst-benedikt-im-berliner-olympiastadion/p1040475/' title='P1040475'><img width="150" height="150" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/09/P1040475-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1040475" title="P1040475" /></a>
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<a href='http://www.3tagezeit.de/2011/09/galerie-papst-benedikt-im-berliner-olympiastadion/p1040466/' title='P1040466'><img width="150" height="150" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/09/P1040466-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="P1040466" title="P1040466" /></a>
</p>
<p></a></p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mein koptisches Abenteuer</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 16:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anba Damian]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn jemand denkt, der eigene Glaube, das eigene Glaubensleben, die eigene Gemeinde oder Kirche sei genau das Richtige und Ideale und alles andere brauche nicht zu interessieren, führt das früher oder später zur Blindheit. Man wird Blind für das Reich Gottes und den Reichtum christlichen Lebens in seiner ganzen Vielfalt. Auch das eigene Glaubensleben und die Gemeinde sieht man dann nicht mehr aus der Reich Gottes Perspektive sondern aus der eigenen Blindheit.  <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/09/mein-koptisches-abenteuer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand denkt, der eigene Glaube, das eigene Glaubensleben, die eigene Gemeinde oder Kirche sei genau das Richtige und Ideale und alles andere brauche nicht zu interessieren, führt das früher oder <span id="more-1452"></span>später zur Blindheit. Man wird Blind für das Reich Gottes und den Reichtum christlichen Lebens in seiner ganzen Vielfalt. Auch das eigene Glaubensleben und die Gemeinde sieht man dann nicht mehr aus der Reich Gottes Perspektive sondern aus der eigenen Blindheit.</p>
<p>Wenn sich aber jemand entscheidet nicht in diese Falle der Begrenztheit zu tappen, macht er wertvolle Erfahrungen und lernt die unterschiedlichsten Glaubensgeschwister kennen. Das ist nicht immer einfach, aber eine gute Vorbereitung auf den Himmel. Es hat einen Hauch von Freiheit zu der wir ja berufen sind und die ich nicht missen möchte.</p>
<p>So kam es, das wir (meine Frau und ich) im vergangenen Jahr den Bischof der koptischen Kirche in Deutschland, <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Damian_(koptischer_Bischof)" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Anba Damian</a></strong>, kennenlernten. Die katholische Gemeinde in unserer Stadt hatte ihn zu einem Vortrag eingeladen. Er berichtete von der Entstehung, Tradition, Theologie und dem Leben in der koptischen Kirche. Es waren klare Bekenntnisworte als er seine eigene Geschichte erzählte, und auch von den in Deutschland lebenden Kopten berichtete. Am Ende seines Vortrages, (übrigens komplett in deutscher Sprache) sprach er eine Einladung aus.: <strong>&#8220;Doch mal das koptische Kloster in Brenkhausen zu besuchen.&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/2011/09/mein-koptisches-abenteuer/olympus-digital-camera/" rel="attachment wp-att-1454" class="liimagelink"><img class="alignnone size-full wp-image-1454" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/09/Damian_10cm.jpg" alt="" width="217" height="283" /></a></p>
<p>Vor einigen Wochen, während der Urlaubszeit, haben wir dann die Gelegenheit genutzt das Kloster zu besuchen. Wir wussten, aus dem Internet, das dort sonntags um 10 Uhr Gottesdienst ist und wir waren rechtzeitig da, um daran teilzunehmen.</p>
<p>Das erste was uns auffiel, wir wurden freundlich begrüßt und herzlich willkommen geheißen. (obwohl wir Fremde waren, offensichtlich Andersgläubige und wie Ausländer wirkten, den die Gemeinde besteht fast nur aus Ägyptern). Wir fühlten uns gleich angenommen.</p>
<p>Das Innere der kleinen Kapelle (ein Teil des Klosters) gilt als heiliger Raum und wird ohne Schuhe betreten. Es kamen etwa 80 Personen um hier Gottesdienst zu feiern. Ein evangelischer Gottesdienst dauert oft max. 1 Stunde und wird überwiegend auf bequem, gepolsterten Stühlen verbracht. Ein koptischer Gottesdienst dauert mehr als doppelt solange und wird fast nur im stehen verbracht. Das meiste der Liturgie konnten wir nicht verstehen, da sie in koptischer Sprache gehalten wird. Die Lesungen und die Predigt waren dann auch in deutscher Sprache zu hören. Zentraler Bestandteil des Gottesdienstes war natürlich die Eucharistie, eine Feier der Heiligkeit und Gegenwart Gottes. So ist es ja in allen orthodoxen und katholischen Kirchen. Der ganze Gottesdienst war geprägt von Ehrfurcht, Heiligkeit und Freiheit.</p>
<p>Die Freiheit drückte sich vor allem auch darin aus, das viele Kinder, die mit den Eltern gekommen waren, aktiv an der Gottesdienstfeier beteiligt waren, sie hatten eigene kleine Aufgaben, die sie teils alleine oder mit Hilfe der Erwachsenen vorne vor dem Altarraum  erledigten. Sie tun es mit kindlicher Freude und Ernsthaftigkeit, so lernen sie schon früh etwas von der Feierlichkeit eines Gottesdienstes.</p>
<p>Während des Gottesdienstes wurde ich von einem Verantwortlichen gebeten eine der vorgesehenen Lesungen vorne vom Lesepult aus zu lesen, zunächst aus den Psalmen und später noch einmal etwas aus der Apostelgeschichte. Das war natürlich völlig überraschend, damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet, (wir waren doch Fremde) habe es aber sehr gerne getan. So waren wir ganz mit hineingenommen.</p>
<p>Die Predigt war zwar für evangelische Gewohnheiten kurz, aber so eindrücklich, das mir das Wort noch heute nachgeht, und ich immer wieder daran erinnert werde. (<em>Danke Bischof Damian</em>)</p>
<p>Im Anschluss an den Gottesdienst wurden alle noch zum Agapemahl eigeladen. Aus zeitlichen Gründen konnten wir jedoch nicht mehr bleiben. Es war ein eindrücklicher Sonntagmorgen, wir haben es sehr genossen. Es war eine bereichernde Erfahrung. Sicher werden wir nicht zum letzten mal da gewesen sein.</p>
<p><a href="http://www.koptisches-kloster-hoexter.de/Brenkhausen/html/body_kloster_kontakt.html" target="_blank" class="liexternal">Wer auch mal da hin möchte, hier findet man die Adresse.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Bibelschreiber</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 16:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Basic input output system (bios)]]></category>

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		<description><![CDATA[bios [bible] Basic input output system (bios) bezeichnet in der Computertechnologie das Bauteil, das die Vermittlung zwischen Hard- und Software koordiniert, und somit die unverzichtbare, grundlegende Software beinhaltet, mit der jeder Computer erst starten und Informationen verarbeiten kann. Es beinhaltet &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/03/der-bibelschreiber/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>bios [bible]</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-774" title="bios00b_200x167" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/03/bios00b_200x167.jpg" alt="" width="200" height="167" /></p>
<p><strong>Basic input output system (bios)</strong> bezeichnet in der Computertechnologie das Bauteil, das die Vermittlung zwischen Hard- und Software koordiniert, und somit die unverzichtbare, grundlegende Software beinhaltet, mit der jeder Computer erst starten und Informationen verarbeiten kann. Es beinhaltet demnach jenes erste Programm, jene erste ursächliche Schrift, worauf jedes weitere Programm aufbaut.</p>
<p>Wer den Bibelschreiber noch nicht kennt: <a href="http://www.robotlab.de/bios/bible.htm" target="_blank" class="liexternal">hier kann man es sehen</a></p>
<p>Beginnend mit dem Alten Testament und den Büchern Mose produziert &#8216;bios [bible]&#8216; in sieben Monaten ohne Unterbrechungen das gesamte Werk. Alle 66 Bücher der Bibel werden so auf Rollen geschrieben und anschließend als Schriftwerke in der Bibliothek aufbewahrt.</p>
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		<title>Advent, Weihnachten, Sylvester &#8211; alles vorbei&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;.Advent, Weihnachten, Sylvester &#8211; alles vorbei, und allmählich verschwinden auch die Lichterketten, manchmal ja recht schnell. Erst kann es nicht schnell genug gehen. Da werden schon im November die ersten Weihnachtsbäume angeboten, und mit Lichterketten (neueste Kitsch-Kreationen aus Fernost) werden &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/01/advent-weihnachten-sylvester-alles-vorbei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/nixneues.png" class="liimagelink" rel="lightbox[669]"><img class="alignnone size-full wp-image-670" title="nixneues" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/nixneues.png" alt="nixneues" width="499" height="127" /></a></p>
<p>&#8230;.Advent, Weihnachten, Sylvester &#8211; alles vorbei, und allmählich verschwinden auch die Lichterketten, manchmal ja recht schnell. Erst kann es nicht schnell genug gehen. Da werden schon im November die ersten Weihnachtsbäume angeboten, und mit Lichterketten (neueste Kitsch-Kreationen aus Fernost) werden die Baumarktregale voll gestopft. Ist dann an Sylvester, der letzte China-Kracher verdampft, wird alles zum Superschnäppchenpreis verscherbelt. Nur um Platz zu machen für den Karnevalsmist.</p>
<p>Nun sind die Zeiten wie sie sind, so wie es ja viele haben wollen, sonst wäre &#8230;<span id="more-669"></span>es ja anders. Wenn man aber den Sinn von Weihnachten erfassen möchte, um zu begreifen was da wirklich geschehen ist, was der Unterschied zwischen v. Chr. und n. Chr. ist, sowohl im allgemeinen als auch im persönlichen, dann hilft nur eins: Abtauchen.</p>
<p>Das habe ich getan. Die Zeit zwischen dem letzten Arbeitstag vor Weihnachten und dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr, wurde so eine besondere Zeit. Keine Zeitung, kein Laptop, kein Internet, kein Shopping-Center &#8211; aber viel Zeit für gute Gespräche, Gemeinschaft, Zeit mit Gott und Zeit zum Lesen.</p>
<p>Und da habe ich 2 Bücher gelesen, die es in sich haben. Seit langer Zeit habe ich nichts vergleichbares, gelesen. Beides möchte ich von Herzen empfehlen. Nicht nur weil die Bücher gut sind, oder Bestseller, sonder weil der Inhalt wirklich zu Herzen geht. Ist nicht die Jahreslosung für 2010 <strong>&#8220;Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich&#8221;</strong>?</p>
<p>Wenn also unser Herz nicht erschrecken soll, müssen wir es Pflegen, Stärken und Trainieren. Wenn das Herz aufhört zu schlagen, stirbt der Mensch. Wenn unser geistliches Herz aufhört zu schlagen, stirbt unser innerer Mensch. Wer also sein Herz stärken möchte, dem empfehle ich diese beiden Bücher.</p>
<p>Doch zunächst noch ein Hinweis. Seit dem ich in jungen Jahren Christ wurde, sind mir 2 Dinge besonders wichtig geworden.</p>
<h3>1. Die &#8220;Väter und Mütter im Glauben&#8221;.</h3>
<p>In den vielen Jahrhunderten der Kirchengeschichte hat Gott immer wieder Männer und Frauen in besonderer Weise herausgerufen für IHN und das Reich Gottes zur Verfügung zu stehen. Sie wurden die großen Vorbilder des Glaubens. Z.B. Johannes vom Kreuz, Franziskus, Terstegen, Zinzendorf, Luther, Mutter Theresa usw. es gibt ja viele bekannte und weniger bekannte. Von denen zu lernen, die bereits den Lauf vollendet haben, ist etwas sehr wertvolles. Zu erfahren, wie sie gelebt und was sie von Gott bekommen haben, aber auch wo sie geirrt haben, hilft sehr die Zusammenhänge des Reiches Gottes zu verstehen. Zu glauben, es reiche aus, zu verstehen was Gott heute sagt oder tut ist ja töricht. Die Gegenwart kann man nicht isoliert von der Vergangenheit verstehen.</p>
<h3>2. Die Einheit des Leibes Christi.</h3>
<p>Schon als Kind konnte ich nicht verstehen, das sonntags die eine Hälfte der Bewohner unseres Hauses in die eine Richtung zu Kirche gingen, und die andere Hälfte in die andere Richtung. Mein Großvater, ein gläubiger Mann, erklärte mir: &#8220;die anderen, das sind die &#8220;Schwarzen&#8221;, die sind katholisch, die haben immer was mit Maria.&#8221;. &#8220;Haben die denn den gleichen Gott?&#8221;. &#8220;Ja, aber anders, und die haben noch den Papst&#8221;. Erst einige Jahre später wurde mir die ganze Tragik, die dahinter steckt bewusst. Jesus hat nur eine Gemeinde gegründet, ein Leib und ER das Haupt. Wie oft ist seit dem der Leib zerteilt worden. Es gibt nichts schrecklicheres, zu sehen, was durch die Jahrhunderte geschehen ist. Sie alle, wie immer sie sich auch nennen (katholisch, orthodox, protestantisch, pfingstlich usw.) sind schuldig geworden. Kein Teil ist vollkommen, es ist alles Stückwerk geworden. Daher ist auch so wenig Vollmacht in den Gemeinden und die Welt kann nicht sehen, das wir seine Jünger sind. Gibt es da überhaupt noch Hoffnung? JA!</p>
<h3><strong>Nun zu den Büchern:</strong></h3>
<h2>Johannes von Kronstadt: Starez Russlands</h2>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3771-1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[669]"><img class="size-medium wp-image-671 alignleft" title="image3771-1" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3771-1-190x300.jpg" alt="image3771-1" width="190" height="300" /></a></p>
<p>Johannes von Kronstadt entstammte einer alten Priesterfamilie. 1845 bis 1851 besuchte er das Geistliche Seminar in Archangel’sk und konnte dann bis 1855 an der Geistlichen Akademie Sankt Petersburg auf Staatskosten weiter studieren. Nach seiner Eheschließung wurde er 1855 zum Priester geweiht. Gleich nach Antritt seines Dienstes in Kronstadt begann er mit dem Besuchsdienst in den Elendsvierteln. 1882 konnte er sein „Haus der Arbeitsliebe“ eröffnen, das Arbeitsplätze und Versorgung vermittelte. 1888 wurde ein Nachtasyl erbaut, 1891 eine Pilgerherberge. Mit der Zeit wurde das „Haus der Arbeitsliebe“ durch ein Waisenhaus, eine Kindertagesstätte, ein Armenhaus für Frauen, einen Volksspeiseraum und eine Verteilstelle für Bekleidung ergänzt. Seit 1888 führte Johannes eine ausgedehnte Reisetätigkeit durch das ganze russische Kaiserreich, eigene Boote und Sonderwagen standen ihm dafür zur Verfügung. Seine umfangreiche Erbauungsliteratur umfasst vor allem Predigten und Tagebücher. 1964 wurde er von der russischen orthodoxen Kirche im Ausland in und 1990 vom Moskauer Patriarchat der russischen orthodoxen Kirche in den Heiligenkalender aufgenommen.</p>
<p>Hier zu lesen, was Gott durch einen Menschen tun kann, der sich IHM ganz und gar ausliefert, ist einfach wunderbar. Ein Mann der seine Berufung zum Priester ganz annahm und lebte. Für ihn gab es keine Arbeitszeiten, Urlaub oder Feierabend. Sein Tag begann morgens um 4 Uhr (Zeit seines Lebens) mit persönlichem Gebet und Fürbitte. Dann die Frühmesse, die tägliche Eucharistiefeier mit Beichte und Seelsorge, in späteren Jahren mit bis zu 5.000 Besuchern täglich. Nach einer kleinen Mahlzeit, Besuche bei Kranken und Bedürftigen, verschiedene geistliche und soziale Dienste bis Mitternacht. Sein Leben als Priester, das Nacheifern Jesu, machten ihn dann auch zu großen Sozialreformer Russlands. Den Ärmsten der Armen wurde ganz praktisch geholfen. Beides gehörte für ihn zusammen. Der Dienst am Menschen in praktischer wie geistlicher Hinsicht. Dach das alles konnte nur geschehen durch die außerordentliche Vollmacht mit der er von Gott ausgestattet wurde. Die &#8220;Zeichen&#8221;, wie von Jesus gesagt, folgten ihm. Menschen wurden geheilt und gerettet auf ganz ungewöhnliche Weise. Mir scheint, durch Johannes von Kronstadt, hat Gott noch einmal zu Russland deutlich geredet bevor sein Gericht kam. Die Revolution, die Russland und viele andere Völker so lange versklavte.</p>
<p><strong>Wer dieses Buch liest, wird es nicht bereuen. Es ist so ein Buch, das man nicht weglegen kann, bevor man es durchgelesen hat.</strong></p>
<p>Bestellmöglichkeit:<br />
Klaus Busenius, Oekumenische Verlagshandlung, Rathmecker Weg 13, 58513 Lüdenscheid<br />
Telefon (02351) 51547 &#8211; Fax (02351) 568908<br />
E-Mail: <a href="mailto:OekVerlag@t-online.de" class="limailto">OekVerlag@t-online.de</a><br />
Best.-Nr.: 90013<br />
<strong> Alla Selawry<br />
Johannes von Kronstadt</strong><br />
224 Seiten<br />
18,00 Euro</p>
<h2>Francis Sitwell: Licht zur Abendzeit</h2>
<p><strong>über den Ratschluß Gottes in Schöpfung und Erlösung und seine allmähliche Entfaltung in und durch die Kirche.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3942.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[669]"><img class="alignleft size-medium wp-image-672" title="image3942" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3942-190x300.jpg" alt="image3942" width="190" height="300" /></a><br />
</strong></p>
<p>Francis Sitwell schreibt über die Kirche und meint damit den gesamten Leib Christi. Es geht dabei um den Ursprung, das Wesen und den Weg der Kirche. Doch bleibt Sitwell dabei nicht stehen. Einen nicht unwesentlichen Teil des Buches nimmt das Ziel der Kirche ein. Wofür ist sie geschaffen und wo geht sie hin? Francis Sitwell scheut sich nicht Irrungen und Wirrungen in der Kirche aufzuzeigen und beim Namen zu nennen.</p>
<p>Der Anglikaner Francis Sitwell (1797-1864) wurde am 20. Mai 1835 als Apostel ausgerufen. Er war zuständig für Spanien und Portugal.</p>
<p>„Aus welchen Gründen glaubt ihr, dass dieses Werk von Gott komme?“ So lautete die Frage, die Sitwell mit seinem Buch zu beantworten sucht. Mit „Werk“ sind die katholisch-apostolischen Gemeinden gemeint, die durch Apostel gesammelt sind. Der Hauptinhalt des Buches stammt aus Vorträgen, die Sitwell gehalten hat. Er beschreibt die Aufgaben der Kirche Christi und deren Fall über die Jahrhunderte.</p>
<p>In der Berufung von 12 Aposteln um 1835 in England sieht Sitwell den Beginn der Wiederherstellung der Ordnungen in der Kirche, die von Gott gegeben sind. Die aufgerichteten Sieben Gemeinden zu London sollten als Muster dienen, um der Christenheit zu zeigen, welche Ämter und Ordnungen Gott in Seine Kirche gegeben hat.</p>
<p>Darüber hinaus gibt Sitwell einen Ausblick auf zukünftige Ereignisse und die „letzten Dinge“ der christlichen Haushaltung. Ein Buch, das grundlegende Kenntnisse über die Kirche vermittelt und notwendig ist, um die unter Aposteln gesammelten so genannten katholisch-apostolischen Gemeinden einzuordnen.</p>
<p>Francis Sitwell gibt in diesem Werk einen äußerst umfassenden und differenzierten Einblick „über den Ratschluss Gottes in Schöpfung und Erlösung und seine allmähliche Entfaltung in und durch die Kirche“. In sechs Teilen werden sehr wichtige Themen wie die Berufung der Kirche (1.Teil), der Verfall der göttlichen Ämter und Ordnungen in der Kirche (2.Teil), Gottes gnädige Wiederherstellung des apostolischen Amtes und allgemeine Lehren (3.Teil), der Überblick über die kommenden Ereignisse anhand des prophetischen Wortes (4.Teil) und der Bericht von den damaligen Ereignissen im 19.Jahrhundert in wunderbarer Weise kombiniert. Zum Schluss erfolgt ein guter Überblick über das Buch im 5.Teil und die Beantwortung von Einwänden im 6.Teil.</p>
<p>Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre eines jeden Christen gehören. Wer verstehen will, was heute in Kirche und Gesellschaft stattfindet, wie groß die Verirrung und Verwirrung und wie groß die Irrtümer sind, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Wie verbreitet sind doch heute irrige und romantische Vorstellungen über Gemeinden im Allgemeinen, und der eigenen im Besonderen. Weil meistens jegliche Orientierung an den Ordnungen Gottes, die ER gesetzt hat fehlt (weil sie in Vergessenheit gerieten) gibt es heute so viel mehr Einbildung, statt Eingebung. Und die Folgen?</p>
<p><strong>Das Buch gibt Antworten &#8211; es ist wie für unsere Zeit geschrieben. (aber vor ca. 150 Jahren)</strong></p>
<p>Bestellmöglichkeit:<br />
Klaus Busenius, Oekumenische Verlagshandlung, Rathmecker Weg 13, 58513 Lüdenscheid<br />
Telefon (02351) 51547 &#8211; Fax (02351) 568908<br />
E-Mail: <a href="mailto:OekVerlag@t-online.de" class="limailto">OekVerlag@t-online.de</a><br />
Best.-Nr.: 90041<br />
<strong> Francis Sitwell<br />
Licht zur Abendzeit</strong><br />
286 Seiten<br />
14,90 Euro</p>
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		<title>Wissen Sie,&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 16:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Kana]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;..welches das erste Wunder ist, das die Bibel über Jesus Christus erzählt? Es ist die Geschichte von der Verwandlung von Wasser in Wein an der Hochzeit zu Kana (Johannes 2). Sie müssen sich das bildlich vorstellen. Am Ende eines Hochzeitsfestes, &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/11/wissen-sie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/11/gutgelebt.png" class="liimagelink" rel="lightbox[627]"><img class="alignnone size-full wp-image-628" title="gutgelebt" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/11/gutgelebt.png" alt="gutgelebt" width="499" height="127" /></a></p>
<p>&#8230;..welches das erste Wunder ist, das die Bibel über Jesus Christus erzählt?</p>
<p>Es ist die Geschichte von der Verwandlung von Wasser in Wein an der Hochzeit zu Kana (Johannes 2). Sie müssen sich das <span id="more-627"></span>bildlich vorstellen. Am Ende eines Hochzeitsfestes, das damals meist mehrere Tage gedauert hat, ging der Wein aus. Es lässt sich vermuten, dass die meisten Hochzeitsgäste schon ganz gute Laune hatten (vorsichtig formuliert). Es bestand also nicht die Gefahr, dass jemand verdursten würde. Dennoch hat sich Jesus entschlossen, rund 600 (!) Liter &#8211; und wie es in der Bibel heisst: sehr guten (!) &#8211; Wein aus dem bereit gestellten Wasser zu machen; nicht aus Not sondern zur Freude der Menschen. Was wollte der Sohn Gottes den Menschen von damals wie heute wohl damit sagen?</p>
<p>Aber damit Sie mich nicht ganz falsch verstehen, hier 10 Gründe, warum der Glaube an Jesus günstiger und glücklich machender ist, als der Konsum von Wein:</p>
<ol>
<li>Im Gegensatz zum Wein können Sie unter dem Einfluss des Glaubens bestens Autofahren; eigentlich sogar viel besser dank den im Verkehr manchmal dringend benötigten christlichen Werten und Normen wie z.B. Nachsicht, Barmherzigkeit, Geduld, Vergebung und Nächstenliebe.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein gibt es kein Mindestalter für den Genuss des Glaubens. Im Gegenteil ist es ideal, wenn Sie Kindern möglichst früh ihre immer vorhandenen Fragen nach Leben und Tod, Gott und der Welt beantworten können.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein bringt Sie der Glaube nie in peinliche Situationen und vor allem nie in komische Beziehungen, die Sie am nächsten Morgen bereuen. Im Gegenteil werden Sie durch den Glauben Teil einer weltweiten Familie (alles Kinder Gottes), die sich durch herzliche Beziehungen charakterisiert und sich immer wieder in Situationen der tätigen Nächstenliebe auszeichnet.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein können Sie den Glauben unter allen Umständen und Temperaturen geniessen. Der Glaube wird nie sauer, langweilig oder fad. Im täglichen Bibellesen, in den Begegnungen mit andern Christen oder beim Lösen von alltäglichen Problemen mit Hilfe des Glaubens erleben Sie immer wieder Neues, Überraschendes und Spannendes.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein schädigt der Glaube nicht die Leber und vergiftet nicht das Blut. Im Gegenteil ist der Glaube oftmals sehr heilsam für Körper, Seele und Geist, sei es dadurch, dass Gott uns hilft unsere Lasten zu tragen oder dass er auch mal durch ein Wunder heilend eingreift.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein führt der Glaube nicht zu schwerem Kopf und wirrem Gerede. Allerdings werden Sie nicht immer verstanden oder sogar auch mal heimlich verachtet oder verspottet, wenn Sie über Ihren Glauben reden. Darum ist wohl das „gottselige Reden“ in (Männer-) Gesellschaften weniger beliebt als das „weinselige“.</li>
<li>Im Gegensatz zum meist überteuerten Wein kostet Sie der Glaube gar nichts. Im Gegenteil ist der Glaube eine gewaltige Bereicherung und macht Sie reich &#8211; auch wenn der Reichtum nicht in Euro zu berechnen ist.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein vernebelt der Glaube nicht Ihre Sinne. Im Gegenteil sorgen Wahrheit und Weisheit der Bibel dafür, dass Sie das Leben &#8211; und sich selbst &#8211; viel klarer und wahrer sehen und entsprechend in Ihrem Leben richtiger entscheiden und handeln können &#8211; oder könnten.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein macht der Glaube nicht unfrei bzw. süchtig. Im Gegenteil macht der Glaube Sie zu einer freien Person, die von niemandem als nur von Gott selbst abhängig ist.</li>
<li>Im Gegensatz zum Wein bringt Sie der Glaube nie in eine Notlage. Im Gegenteil hilft der Glaube &#8211; und manchmal auch das Stossgebet aus der Tiefe Ihres Herzens &#8211; in vielen Notlagen des Lebens.</li>
</ol>
<p>Aber es gibt eine grosse Gemeinsamkeit. Wie beim Wein ist es beim Glauben so, dass das Sprechen darüber nicht den vollen Nutzen und Genuss bringt: darum ausprobieren statt diskutieren!</p>
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