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	<title>3TageZeit &#187; Kirche 2.0</title>
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	<description>Triduum Sacrum</description>
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		<title>Ende der Schonzeit &#8211; wieder Gewalt gegen Kopten</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 17:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war als Gag gemeint, um die Aufmerksamkeit der Medien zu erhaschen: Als am Sonntag zehntausende Kopten friedlich durch die Straßen Kairos marschierten, um gegen die zunehmende Bedrohung durch Islamisten zu protestieren, schritten ein paar Jugendliche in weißen Gewändern an der Spitze der Masse. „Märtyrer auf Verlangen“, stand auf ihren wallenden Leichengewändern. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/10/ende-der-schonzeit-wieder-gewalt-gegen-kopten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Weg des Kreuzes den in diesen Tage viele Christen und jetzt wieder die Kopten gehen müssen, sollte uns mahnen und Mut machen, unseren Glauben klar und standfest zu bekennen. Zeitgeist-Kompromisse und weichgespültes Wellness-Christentum führen in die Irre. </strong></p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/2011/10/ende-der-schonzeit-wieder-gewalt-gegen-kopten/egipto/" rel="attachment wp-att-1687" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-1687" title="EGIPTO" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/10/ap11017-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a></p>
<p>Ein Bericht von <strong>Gil Yaron</strong><br />
Es war als Gag gemeint, um die Aufmerksamkeit der Medien zu erhaschen: Als am Sonntag zehntausende Kopten friedlich durch die Straßen Kairos marschierten, um gegen die zunehmende Bedrohung durch Islamisten zu protestieren, schritten ein paar Jugendliche in weißen Gewändern an der Spitze der <span id="more-1686"></span>Masse. „Märtyrer auf Verlangen“, stand auf ihren wallenden Leichengewändern. Damit wollten sie die Politik der Armeeführung kritisieren, die die christliche Minderheit Ägyptens, zwischen 8-15 Millionen Menschen, ihrer Meinung nach Extremisten ausliefert. Immer öfter werden Gläubige und ihre Gotteshäuser Opfer islamistischer Übergriffe, doch die Verantwortlichen werden immer seltener von den Behörden dingfest gemacht oder überführt. Am frühen Abend dachte noch niemand, dass die „Spaßmärtyrer“ innerhalb weniger Stunden tatsächlich sterben würden. Doch aus dem friedlichen Marsch wurde der blutigste Zusammenstoß im post-revolutionären Ägypten, der bald die Straßen Kairos erfasste. Nach einer Nacht brutalen Chaos meldete das Gesundheitsministerium mindestens 36 Todesopfer und 272 Verletzte.</p>
<p>Auslöser der neuen Unruhen war die Zerstörung einer Kirche in dem Dorf Merinab bei Assuan. Die St. Georg Kirche war von einem Mob militanter Islamisten am 30. September niedergebrannt worden, nachdem der Gouverneur der Provinz Mustafa al Sayd erklärte, die Christen hätten keine Genehmigung gehabt, das 100 Jahre alte Gotteshaus mit einer Kuppel zu versehen. Acht mutmaßliche Täter wurden vorige Woche auf Kaution freigelassen. Kurz darauf machte ein Video auf Youtube die Runde, auf dem zu sehen war, wie Soldaten vor einer Woche einen demonstrierenden Priester misshandeln. Das motivierte am Sonntag Zehntausende zu einem Protestmarsch. Der rührt von der Enttäuschung im Regime der Militärs, das den Kopten anfangs mehr Freiheit versprochen hatte. Laut einem Bericht des US-Kongresses haben die Übergriffe auf Kopten in Ägypten jedoch erheblich zugenommen. Oft seien Polizisten in den Angriffen involviert, Missetäter würden kaum verfolgt. Zudem haben es die Militärs bisher versäumt, die bürokratischen Hürden für die Errichtung von Kirchen in Ägypten aus dem Weg zu räumen. Gegen all das demonstrierten die Menschen in Kairo, und forderten unverfroren den Rücktritt des Feldmarschalls Muhammad Tantawi, dem Vorsitzenden des Obersten Militärrates, der Ägypten seit Beginn der Revolution beherrscht.</p>
<p>Noch ist unklar, wie es zum Ausbruch der Gewalt kam. Klar ist, dass die Lage neben dem Gebäude des Staatsfernsehens eskalierte und schnell auf andere Orte übergriff. Regierungsnahe Quellen beschuldigen die Kopten, die Armee mit Brandsätzen, Steinen und Macheten angegriffen zu haben. Demnach hätten sich die Soldaten lediglich verteidigt. Andere Quellen beschuldigten einen bewaffneten Mob, der gleichzeitig auf Demonstranten und Soldaten geschossen habe. Augenzeugen aus der Demonstration hingegen beschuldigen die Armee. Die habe das Feuer eröffnet und sei mit gepanzerten Fahrzeugen direkt in die Menge gefahren. Die Toten in der Leichenhalle des koptischen Krankenhauses von Kairo schienen die Version der Demonstranten zu stützen: Hier saß eine junge Frau namens Vivian und hielt weinend die Hand ihres ermordeten Verlobten Michael. Sein Bein war von einem Schützenpanzer zermalmt worden. Das Gesicht der Leiche daneben hatte eine tiefe Delle. Die Panzerketten hatten seinen Kopf zerquetscht, ein Priester stand mit dem Rest des Schädels und des Gehirns des Opfers in der Ecke des dunklen, blutbefleckten Raums. „Alle Leichen wurden entweder erschossen oder von Panzern überrollt“, sagte Suad Anuch, ein Sanitäter im Krankenhaus.</p>
<p>Innerhalb weniger Stunden hatte die Gewalt weite Teile Kairos erfasst. Autos wurden in Brand gesteckt und Geschäfte geplündert. Doch kämpften nicht mehr nur Kopten gegen Muslime oder die Armee: viele Bevölkerungsschichten gingen im Chaos aufeinander los. Hier kämpften Muslime gegen Polizisten, dort Christen gegen Muslime, andernorts schlugen säkulare Aktivisten bärtige Salafisten zusammen. Beobachtern schien es, als ventiliere sich in der Nacht zum Montag der aufgestaute Frust einer Bevölkerung die das Gefühl hat, dass die Armee ihnen die Errungenschaften der Revolution entreißr. Die Militärs wollen ihre Macht frühestens 2014 endgültig einem gewählten Präsidenten übergeben. Dabei schließen sie weiterhin aus, dass die Vollmacht, Generäle zu ernennen oder das Budget der Armee zu kontrollieren, jemals in zivile Hände gelegt werden kann.</p>
<p>Premierminister Issam Scharaf übernahm dennoch keinerlei Verantwortung. Noch in der Nacht warnte er die Ägypter in einer Fernsehansprache vor einer „verachtenswerten ausländischen Verschwörung“ und vor „Gerüchten, die hier und da verbreitet werden.“ Es gelte, die „nationale Einheit zu bewahren“. Die größte Gefahr sei eine „Spaltung zwischen Christen und Muslimen, oder zwischen dem Volk und der Armee.“ Den trauernden Hinterbliebenen vor dem koptischen Krankenhaus in Kairo schien das wie Hohn: „Es war die Armee“, sagte Hussam Bahgat, ein ägyptischer Menschenrechtsaktivist: <strong>„Erstmals wurden Christen nicht von Islamisten oder der Polizei, sondern der Armee angegriffen.“</strong></p>
<p><strong>Gil Yaron,</strong> geboren 1973 in Haifa und in Düsseldorf aufgewachsen, ist Mediziner, Nahostkorrespondent und Publizist. Zuletzt erschien „Lesereise Israel: Party, Zwist und Klagemauer“.</p>
<p><strong>Lasst nicht nach im Gebet für die Verfolgten!</strong></p>
<p>Weitere Infos unter <a href="http://koptisch.wordpress.com/" target="_blank" class="liexternal">Kopten ohne Grenzen</a>.</p>
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		<title>SommerPause</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 11:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Bonhoeffer]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Theologe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kirche war doch einmal anders. Es wurden doch einmal die Fragen des Lebens und des Todes hier ausgetragen und entschieden. Warum ist das nicht mehr so? Weil wir selbst die Kirche zu etwas gemacht haben und immer wieder machen, &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/07/sommerpause/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1269" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/07/dietrich_bonhoeffer.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1268]"><img class="size-full wp-image-1269 " title="dietrich_bonhoeffer" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/07/dietrich_bonhoeffer.jpg" alt="dietrich bonhoeffer" width="150" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Dietrich Bonhoeffer</p></div>
<blockquote><p>Die Kirche war doch einmal anders. Es wurden doch einmal die Fragen des Lebens und des Todes hier ausgetragen und entschieden. Warum ist das nicht mehr so? Weil wir selbst die Kirche zu etwas gemacht haben und immer wieder machen, was sie nicht ist. Weil wir zu viel von falschen, nebensächlichen, menschlichen Dingen und Gedanken in der Kirche reden und zu wenig von Gott selbst. … Weil wir zu gemütlich von Gott reden und denken und uns von ihm und seiner Gegenwart nicht stören und beunruhigen lassen wollen; weil wir selbst im Grunde nicht glauben wollen, dass er wirklich jetzt hier mitten unter uns ist und unser Leben und Tod, Herz und Seele und Leib von uns fordert.</p>
<p>Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), deutscher evangelischer Theologe, von den Nazis im KZ ermordet.</p></blockquote>
<p>Mit diesem zum Nachdenken anregenden Zitat möchte ich mich (dieser Blog) in die Sommerpause verabschieden. All denen die das Vergnügen haben in den Urlaub zu fahren oder einfach zuhause Ferien zu machen, seid gewiss der <strong>Herr</strong> ist mit euch, so ihr <strong>IHN</strong> den lasst.</p>
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		<title>Jetzt kommt der &quot;Mystery Worshipper&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 19:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
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		<description><![CDATA["Not lehrt beten" so heißt es. Doch heute sagt man oft "Not macht erfinderisch".

Die Sonntagsgottesdienste der beiden großen, christlichen Kirchen in Deutschland werden im Durchschnitt nur noch von 10% der Mitglieder besucht. Tendenz auch der Mitglieder sinkend, schon seit Jahren. Religion ist nicht mehr gefragt. Das Durchschnitts-Kirchenmitglied hat nur drei Begegnungen mit der Kirche Taufe, Hochzeit und Beerdigung. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/06/jetzt-kommt-der-mystery-worshipper/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1215" class="wp-caption alignnone" style="width: 247px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/06/v-for-vendetta-mask.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1213]"><img class="size-medium wp-image-1215" title="v-for-vendetta-mask" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/06/v-for-vendetta-mask-237x300.jpg" alt="" width="237" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mys­te­ry Worship­per (Ge­hei­me Got­tes­dienst­teil­neh­mer) ist ei­ne in­no­va­ti­ve Me­tho­de, Got­tes­dienst­qua­li­tät über die Au­ßen­wahr­neh­mung zu för­dern. So so..</p></div>
<h3>&#8220;Not lehrt beten&#8221; so heißt es. Doch heute sagt man oft &#8220;Not macht erfinderisch&#8221;.</h3>
<p>Die Sonntagsgottesdienste der beiden großen, christlichen Kirchen in Deutschland werden im Durchschnitt nur noch von 10% der Mitglieder besucht. Tendenz auch der Mitglieder sinkend, schon seit Jahren. Religion ist nicht mehr gefragt. Das Durchschnitts-Kirchenmitglied hat nur drei Begegnungen mit der Kirche Taufe, Hochzeit und Beerdigung. Dabei ist die Sehnsucht nach Göttern und modernen Götzen ungebrochen. Esoterik, Wellness-Religionen, Lady Gaga u.a. <span id="more-1213"></span>haben da mehr Aufmerksamkeit. Möglicherweise ist es diesem Umstand zu verdanken, das die EKD den <strong>&#8220;Mystery Worshipper&#8221;</strong> erfunden, bzw. der Kirchen von England abgekupfert hat.<br />
<strong>&#8220;Der Mys­te­ry Worship­per (Ge­hei­me Got­tes­dienst­teil­neh­mer) ist ei­ne in­no­va­ti­ve Me­tho­de, Got­tes­dienst­qua­li­tät über die Au­ßen­wahr­neh­mung zu för­dern.&#8221;</strong> so ist zu lesen. Er soll dann Bericht erstatten, Manöverkritik üben, nach dem Motto: Nach dem Gottesdienst, ist vor dem Gottesdienst. Mehr Qualität, mehr Besucher, anders ausgedrückt, je besser das Angebot desto größer die Nachfrage. Damit wird auch der Gottesdienst unter die Gesetze des Marktes gestellt. Und genau da gehört er nicht hin. Denn die Kirche ist kein Unternehmen, auch wenn sie sich solche Strukturen geschaffen hat, und gehört nicht den Kirchenmanagern sondern Gott.<br />
Natürlich können auch im Gottesdienst manche Dinge besser werden und konstruktive Kritik ist etwas gutes. Jedoch ist ein Gottesdienst kein Event, nach Lust und Laune,…wie es euch gefällt, sondern Heiliger Raum in Gegenwart des Heiligen Gottes und er alleine darf der <strong>&#8220;Mys­te­ry Worship­per&#8221;</strong> sein. Trauen wir Ihm und seinem Wort nichts mehr zu? Ist der Hl. Geist nun unter uns und wirkt, oder tun wir nur so als ob.</p>
<p>Unsere Mitmenschen, denen wir ja die Botschaft der Freiheit verkünden sollen, werden uns sowieso nur glauben, wenn wir diese Freiheit auch leben. Da kommt es auf die Qualität der Freiheit an, nicht auf die Perfektion einer Gottesdienstgestaltung. Wenn wir einen Gottesdienst als langweilig, nichtsagend oder altbacken empfinden, liegt es doch in aller Regel nicht am Pfarrer (<em>es sei denn die Predigt wäre ein Plagiat aus dem Web</em>) oder an der Liturgie (<em>in der Ev.Kirche ohnehin recht schmalspurig</em>) oder an den alten Liedern (<em>sind zwar keine WorshipHits, aber so sehr gehaltvoll</em>) sondern an der eigenen Haltung. Gottesdienst ist der <strong>Feier-Höhepunkt</strong> der Woche, Begegnung mit dem Auferstandenen, der <strong>Ort wo der Dornbusch</strong> brennt. Da spielt es auch keine Rolle ob da 10 oder 100 Besucher sind. Darum kümmert sich dann der richtige <strong>&#8220;Mys­te­ry Worship­per&#8221;</strong>. siehe unten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. Apg. 2.44-47&#8243;<br />
&#8220;Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 1.Kor. 14,26&#8243;</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/gottesdienste-bewerten-wie-sag-ichs-meinem-pastor-1.html" target="_blank" class="liexternal">IDEA</a> und <a href="http://www.geistreich.de/articles/157" target="_blank" class="liexternal">hier</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>..und nun das!</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2011/06/und-nun-das/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=und-nun-das</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 10:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Hirtenbarometer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die großen Magazine, z.B. BILD, WELT, SPIEGEL und der gleichen rufen des öfteren zu Abstimmungen auf. Jeder kann da mitmachen, und darüber abstimmen ob z.B. den Griechen noch mehr Milliarden Euro an Hilfe gegeben werden soll oder eben nicht. Auswirkungen hat das keine, außer für die nächste Schlagzeile. Ähnliche Abstimmungen sind auch allen möglichen Bewertungsportalen möglich. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/06/und-nun-das/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://hirtenbarometer.de/images/css/logo2.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[1208]"><img class="alignnone" src="http://hirtenbarometer.de/images/css/logo2.png" alt="" width="225" height="143" /></a></p>
<p>Die großen Magazine, z.B. BILD, WELT, SPIEGEL und der gleichen rufen des öfteren zu Abstimmungen auf. Jeder kann da mitmachen, und darüber abstimmen ob z.B. den Griechen noch mehr Milliarden Euro an Hilfe gegeben werden soll oder eben nicht. Auswirkungen hat das keine, außer für die nächste Schlagzeile. Ähnliche Abstimmungen sind auch allen möglichen Bewertungsportalen möglich. Man kann so ziemlich alles vom Lehrer bis zum Hundefutter bewerten. Nun gibt es etwas neues, <span id="more-1208"></span>es nennt sich &#8220;<strong>Hirtenbarometer&#8221;</strong>. Hier können die <strong>&#8220;Schäfchen&#8221;</strong> über ihrer <strong>&#8220;Hirten&#8221; </strong>auf ihrer <strong>&#8220;Weide&#8221;</strong> Beurteilungen abgeben. Gemeint sind natürlich <strong>Pfarrer</strong>, die von ihren <strong>Gemeindegliedern</strong> an ihrer <strong>Wirkungsstätte</strong> beurteilt werden können. Jeder kann mitmachen, das ganze ist anonym und ökumenisch. Auswirkungen wird auch dies kaum haben. Es sei denn jemand sucht sich seine Gemeinde nach einem Bewertungsportal aus. So jemand hat aber noch nicht verstanden worum es bei <strong>&#8220;Gemeinde&#8221;</strong> überhaupt geht. Interessant ist jedoch, wie sich die EKD dazu äußert.</p>
<blockquote><p>Vertreter der evangelischen Kirche begrüßen das neue Portal. Nach Ansicht des EKD-Pressesprechers Reinhard Mawick (Hannover) ist die Kirche auf Rückmeldungen angewiesen. Die Möglichkeit zur anonymen und damit „risikolosen Kritik“ erleichtere es, „wirklich das zu sagen, was man denkt“, sagte er „Spiegel Online“. Auch der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich (München) findet, dass sich Pfarrer der Kritik genauso stellen müssten wie andere Berufsgruppen. Obwohl es unter erwachsenen Christen eigentlich selbstverständlich sein sollte, hätten offenbar viele Kirchenmitgliedern Probleme, ihre Meinung direkt zu äußern. Der Pressereferent des Verbandes der Evangelischen Pfarrvereine, Christian Fischer (Kassel), erwartet, dass das Hirtenbarometer zu einer offenen und konstruktiven Beziehung zwischen Pfarrer und Gemeinde beitragen werde.</p></blockquote>
<p>Wie weit die Profanisierung der Kirche vorangeschritten ist wird daran deutlich.Wenn ein Hirtenbarometer nötig ist zu einer offenen und konstruktiven Beziehung zwischen Pfarrer und Gemeinde zu kommen, ist doch bereits der <strong>&#8220;Tod im Topf&#8221;</strong>, da braucht es andere Mittel, z.B. Gebet und Umkehr.  Gerade die Gemeinde sollte doch der Ort sein, wo jemand sein kann wie er ist, und sagen kann was er denkt. Wo denn sonst?</p>
<p>Die Kirche/Gemeinde ist eben kein Verein, wie ein Fußballverein, wo es nach menschlichen Maßstäben geht, sondern eine Gemeinschaft der Heiligen und Teil des Leibes Christi.</p>
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		<title>Antiochia 2009</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2010/10/antiochia-2009/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=antiochia-2009</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 17:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Treffen in Antiochia 2009 Für eine Woche (10.-17.10.2009) trafen sich 72 christliche Leiter aus aller Welt in Seleucia. Seleucia ist die antike Hafenvorstadt des biblischen Antiochia (Apg.13, 4) und das historische Sprungbrett für den Dienst des Apostels Paulus. Sinn des &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/10/antiochia-2009/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_848" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/10/Satellite_SeleuciaAdPieria.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[847]"><img class="size-medium wp-image-848" title="Satellite_SeleuciaAdPieria" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/10/Satellite_SeleuciaAdPieria-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Seleucia ist die antike Hafenvorstadt des biblischen Antiochia</p></div>
<h3>Treffen in Antiochia 2009</h3>
<p>Für eine Woche (10.-17.10.2009) trafen sich 72 christliche Leiter aus aller Welt in Seleucia. Seleucia ist die antike Hafenvorstadt des biblischen Antiochia (Apg.13, 4) und das historische Sprungbrett für den Dienst des Apostels Paulus.<br />
Sinn des Treffens war, aktuelle Antworten von Gott zu erhalten und ganz neu wahrzunehmen, wie wir gegenwärtig und zukünftig den Missionsbefehl erfüllen können: die Aufgabe, die Jesus seinen Jüngern für immer hinterlassen hat, alle Völker zu Jüngern zu machen. Dieser Bericht versucht, einiges von dem zusammenzufassen, was an Themen dort ins Auge gefasst wurde, sowohl das, was wir aktuell von Gott hörten, als auch das, was wir voneinander (und so von Gott) hörten.</p>
<p>Viele von uns fühlten wir sollten uns nicht auf strategische Fragen konzentrieren (Fakten, Zahlen, Strategien). Gott hatte uns vielmehr als eine besondere Gruppe zusammengerufen, um uns in dieser entscheidenden Stunde für die Weltmission Anteil zu geben an dem, was ER auf Seinem Herzen hat.<br />
Um Seine Stimme nicht durch unsere festen Überzeugungen und ausgeprägten Vorurteile zu übertönen, gaben wir IHM Raum, denn uns war klar, Gott selbst sollte auf dieser Konferenz der Hauptredner sein. Das sorgte für einen eher unkonventionellen Stil des Treffens, denn anstelle der klassischen Programmabfolge, (wo Referenten zu aktuellen Problemen und Projekten sprechen), musste nun Raum für Gott geschaffen werden, Gelegenheiten, um Seine Stimme zu hören, musste ein Prozess in Gang kommen, der es uns ermöglichte, gemeinschaftlich Gottes Angesicht zu suchen und zu erfahren, was Er gerade jetzt auf dem Herzen hatte. Anstatt zu Gott zu rufen und ihn zu bitten: „Tu doch bitte dies und das für uns!“ wollten wir von Ihm hören, was wir für Ihn tun sollten. Das erforderte von allen eine noch ungewohnte harte Selbstdisziplin. Es wäre natürlich viel einfacher gewesen, Gott einfach unsere Ideen, Pläne und Programme zu präsentieren. Aber wir merkten, wir sollten diese Ebene hinter uns lassen. Es sollte nicht mehr darum gehen, dass er (ab)-segnet, was wir gerade bearbeiten. Er sollte uns zeigen was Er segnen würde. Die Herausforderung bestand darin, Seine strategische Wegweisung zu erhalten, nicht einzelne Aufgaben.</p>
<p>Hier der sehr lesenswerte und inspirierende Bericht von Wolfgang Simson als <a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/10/Antiochia2009.pdf" target="_self" class="lipdf">PDF</a></p>
<p><a href="http://www.simsonwolfgang.de/html/willkommen.html" target="_self" class="liexternal">Wolfgang Simson</a></p>
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		<item>
		<title>Der Papstbrief zum Missbrauch</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2010/03/der-papstbrief-zum-missbrauch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-papstbrief-zum-missbrauch</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 19:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[katholisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst]]></category>

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		<description><![CDATA[was der Papst wirklich geschrieben hat: originaltext in auszügen nach der “dpa” Die Schwere der Vergehen und die oftmals unangemessenen Reaktionen der kirchlichen Autoritäten in Eurem Land erwägend habe ich entschieden, diesen Hirtenbrief zu schreiben, um meine Nähe zu euch &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/03/der-papstbrief-zum-missbrauch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>was der Papst wirklich geschrieben hat:</p>
<p><img class="size-medium wp-image-787 alignnone" title="830835870-papst-benedikt-xvi.9" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/03/830835870-papst-benedikt-xvi.9-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></p>
<p>originaltext in auszügen nach der “dpa”</p>
<p>Die Schwere der Vergehen und die oftmals unangemessenen Reaktionen der kirchlichen Autoritäten in Eurem Land erwägend habe ich entschieden, diesen Hirtenbrief zu schreiben, um meine Nähe zu euch auszudrücken und einen Weg der Heilung, der Erneuerung und der Wiedergutmachung vorzuschlagen.</p>
<p>Wie viele in Eurem Land betont haben: es ist wahr, dass das Problem des Missbrauchs von Kindern weder ein rein irisches noch ein rein kirchliches ist. Trotzdem ist Eure Aufgabe nun, das Problem des Missbrauchs aufzuarbeiten, (&#8230;) mit Mut und Bestimmtheit. (&#8230;) Wirklicher Fortschritt ist gemacht worden, aber es bleibt noch viel zu tun. (&#8230;)</p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber auch meine Überzeugung mitteilen, dass die Kirche in Irland, um von dieser tiefen Wunde zu genesen, die schwere Sünde gegen schutzlose Kinder vor Gott und vor anderen offen zugeben muss. (&#8230;)</p>
<p><span id="more-786"></span></p>
<p>In diesem Gesamtkontext müssen wir das verstörende Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu verstehen versuchen, das nicht wenig zur Schwächung des Glaubens und dem Verlust des Respekts vor der Kirche und ihren Lehren beigetragen hat. Nur durch sorgfältige Prüfung der vielen Faktoren, die zum Entstehen der augenblicklichen Krise geführt haben, kann eine klare Diagnose ihrer Gründe unternommen und können wirkungsvolle Abhilfemaßnahmen gefunden werden. Sicherlich können wir zu den entscheidenden Faktoren hinzuzählen: unangemessene Verfahren zur Feststellung der Eignung von Kandidaten für das Priesteramt und das Ordensleben; nicht ausreichende menschliche, moralische, intellektuelle und geistliche Ausbildung in Seminarien und Noviziaten; eine Tendenz in der Gesellschaft, den Klerus und andere Autoritäten zu favorisieren; und eine fehlgeleitete Sorge für den Ruf der Kirche und die Vermeidung von Skandalen, die zum Versagen in der Anwendung bestehender kanonischer Strafen und im Schutz der Würde jeder Person geführt hat. (&#8230;)</p>
<p>Bereits mehrfach seit meiner Wahl auf den Stuhl Petri habe ich Opfer sexuellen Missbrauchs getroffen und ich bin bereit, das auch in Zukunft zu tun. Ich habe mit ihnen zusammen gesessen, habe ihre Geschichten gehört, ihr Leiden wahrgenommen und ich habe mit ihnen und für sie gebetet. Schon früher in meinem Pontifikat habe ich in meiner Sorge diese Frage anzusprechen, die Bischöfe Irlands aufgefordert, “die Wahrheit dessen, was in der Vergangenheit geschehen ist, festzustellen, jede notwendige Maßnahme zu ergreifen, damit das nie wieder geschehen kann, sicherzustellen, dass die Vorgaben der Justiz voll eingehalten werden und, am wichtigsten, den Opfern und allen von diesen ungeheuerlichen Verbrechen Betroffenen Heilung zu bringen” (Ansprache an die Bischöfe von Irland während des Ad Limina Besuchs, 28. Oktober 2006). (&#8230;)</p>
<p>An die Opfer des Missbrauchs und ihre Familien: (&#8230;) Es ist verständlich, dass es schwer für Euch ist, der Kirche zu vergeben oder sich mit ihr zu versöhnen. Im Namen der Kirche drücke ich offen die Schande und die Reue aus, die wir alle fühlen. Gleichzeitig bitte ich Euch, die Hoffnung nicht aufzugeben. (&#8230;)</p>
<p>Ich glaube zutiefst, dass diese heilende Kraft der aufopfernden Liebe Befreiung und die Verheißung eines Neuanfangs bringt  sogar in den dunkelsten und hoffnungslosesten Situationen. (&#8230;)</p>
<p>An die Priester und Ordensleute, die Kinder missbraucht haben: Ihr habt das Vertrauen, das von unschuldigen jungen Menschen und ihren Familien in Euch gesetzt wurde, verraten und Ihr müsst Euch vor dem allmächtigen Gott und vor den zuständigen Gerichten dafür verantworten. (&#8230;) Erkennt Eure Schuld öffentlich an, unterwerft Euch der Rechtsprechung, aber verzweifelt nicht an der Gnade Gottes.</p>
<p>An die Eltern: Ihr seid zutiefst entsetzt über die furchtbaren Dinge, die an den Orten stattgefunden haben, die eigentlich die sichersten und sorgenfreiesten Orte hätten sein sollen. (&#8230;) Während Ihr Eure lebenswichtige Verantwortung wahrnehmt, möchte ich Euch versichern, dass ich Euch nahe bin und die Unterstützung meiner Gebete anbiete.</p>
<p>An die Kinder und die Jugend Irlands: (&#8230;) Wir sind alle skandalisiert von den Sünden und dem Versagen von einigen Mitgliedern der Kirche, besonders durch die derer, die eigens dazu ausgesucht waren, jungen Menschen zu dienen und sie anzuleiten. Aber es ist die Kirche, in der Ihr Christus findet, der derselbe ist, gestern, heute und morgen (Hebräerbrief 13:8). Er liebt Euch und er hat sich am Kreuz für Euch hingegeben. Sucht eine persönliche Beziehung zu ihm in der Gemeinschaft der Kirche, denn er wird nie Euer Vertrauen missbrauchen! (&#8230;)</p>
<p>An die Priester und Ordensleute in Irland: Wir alle leiden als Folge der Sünden unserer Mitbrüder, die das heilige Vertrauen missbraucht haben oder versagt haben, gerecht und verantwortungsvoll mit den Missbrauchsvorwürfen umzugehen. (&#8230;)<br />
Ich weiß, dass viele von Euch von der Art und Weise, wie diese Dinge von Euren Oberen behandelt wurden, enttäuscht, verwirrt und verärgert sind. Trotzdem ist es wesentlich, dass Ihr eng mit den Autoritäten kooperiert und helft, dass die Maßnahmen zur Bewältigung der Krise wirklich dem Evangelium gemäß, gerecht und effektiv sind. (&#8230;)</p>
<p>An meine Mitbrüder im Bischofsamt: Es kann nicht geleugnet werden, dass einige von Euch und von Euren Vorgängern bei der Anwendung der seit langem bestehenden Vorschriften des Kirchenrechts zu sexuellem Missbrauch von Kindern versagt haben. Schwere Fehler sind bei der Behandlung von Vorwürfen gemacht worden. (&#8230;) Abgesehen von der vollständigen Umsetzung der Normen des Kirchenrechts im Umgang mit Fällen von Kindesmissbrauch: kooperiert weiter mit den staatlichen Behörden in ihrem Bereich. (&#8230;)</p>
<p>Ich möchte Euch nun auch einige konkrete Initiativen zum Umgang mit der Situation vorschlagen: Am Ende meines Treffens mit den irischen Bischöfen habe ich darum gebeten, dass diese Fastenzeit reserviert wird für das Gebet um das Ausgießen der Barmherzigkeit Gottes und der Geistesgaben der Heiligkeit und Stärke über der Kirche in Eurem Land. Ich lade Euch alle ein, die Freitagsbuße für die Dauer eines Jahres bis Ostern 2011 dieser Intention zu widmen. (&#8230;) Darüber hinaus, nachdem ich darüber beraten und gebetet habe, habe ich vor, eine Apostolische Visitation einiger Bistümer Irlands abzuhalten, ebenso von Seminarien und Ordensgemeinschaften. (&#8230;) Ich schlage ebenfalls eine gemeinsame Mission in ganz Irland für alle Bischöfe, Priester und Ordensleute vor. (&#8230;)</p>
<p>Seit der Zeit, als wir begonnen haben, die Schwere und das Ausmaß des Problems zu verstehen, hat die Kirche eine ungemein große Anstrengung in vielen Teilen der Welt geleistet, um sich dem zu stellen und um Abhilfe zu schaffen. Auch wenn keine Anstrengung aufgespart werden sollte, die Verfahren zu verbessern und zu aktualisieren, bin ich doch ermutigt durch die Tatsache, dass die augenblicklichen Verfahren zur Absicherung, die die Kirche eingeführt hat, in einigen Teilen der Welt als vorbildlich für andere Institutionen angesehen werden. (&#8230;)</p>
<p><strong>Das ist sehr mutig.</strong></p>
<p>Eine fast 2000 jährige Praxis wird aufgegeben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Muezzin darf in Rendsburg leise rufen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 19:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Gejammer]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Käßmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>
		<category><![CDATA[Muezzin]]></category>

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		<description><![CDATA[Rendsburg (idea) – In Rendsburg ruft der Muezzin ab sofort öffentlich zum Gebet. Allerdings darf der Lautsprecher des Islamischen Zentrums nicht lauter als 41 Dezibel erschallen; das entspricht etwa Vogelgezwitscher. Leise fängt es immer an. Nachher ist das Gejammer groß. &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/02/muezzin-darf-in-rendsburg-leise-rufen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/muezzin-darf-in-rendsburg-leise-rufen.html" target="_blank" class="liexternal">Rendsburg (idea) – In Rendsburg ruft der Muezzin ab sofort öffentlich zum Gebet. Allerdings darf der Lautsprecher des Islamischen Zentrums nicht lauter als 41 Dezibel erschallen; das entspricht etwa Vogelgezwitscher.</a></p>
<div id="attachment_722" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-722" title="moschee_rendsburg_wiki_arne" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/02/moschee_rendsburg_wiki_arne-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Norddeutsche Stadt genehmigt Gebetsruf für Rendsburger Moschee. Foto: wikipedia / Arne List</p></div>
<p>Leise fängt es immer an. Nachher ist das Gejammer groß.</p>
<p>Wenn es doch nur Gejammer wäre. Aber hier wird unsere &#8220;<strong>christlich-abendländische Kultur</strong>&#8221; zu Grabe getragen. Und unsere Kirche? Auch da ist das Gejammer groß. Nicht wegen der schleichenden Islamisierung unseres Landes, sondern, die Mitglieder laufen weg. Das schlimme daran,&#8230;<span id="more-721"></span> auch die Einkünfte werden geringer.</p>
<blockquote><p>Deshalb forderte auch der rheinische Präses Nikolaus Schneider:</p>
<p>Eine radikale Änderung des Lebensstils fordert der stellvertretende Ratsvorsitzende der EKD, der rheinische Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf). Es sei notwendig, das Konsumverhalten und den Mobilitätsanspruch neu auszurichten&#8230;..</p>
<p>Davos lässt grüßen!</p></blockquote>
<p>Äußerungen wie diese, wie auch die zahlreichen &#8220;guten Ratschläge&#8221; unserer Talkshow-Bischöfin (Käßmann), werden keine Mitglieder zurückbringen. Eher im Gegenteil. Denn was wirklich fehlt in unserer Kirche ist geistliche Vollmacht und der absolute Willen, das <strong>Haus unseres Gottes</strong> aufzurichten. Schlichte Buße und Umkehr, ohne viel Tamtam, ohne Kongresse, ohne &#8220;Handreichungen&#8221; etc. ist der Weg.</p>
<p>Wenn die eigenen Mitglieder (egal aus welcher Sektion) und die Verantwortlichen die Kirche, so wie Jesus sie gegründet und gewollt hat nicht mehr ernst nehmen, wer soll es denn dann tun? Die Muslime etwa?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>YWAM-Jugend mit einer Mission e.V.</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2009/12/ywam-jugend-mit-einer-mission-ev/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ywam-jugend-mit-einer-mission-ev</link>
		<comments>http://www.3tagezeit.de/2009/12/ywam-jugend-mit-einer-mission-ev/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 18:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Mercy]]></category>

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		<description><![CDATA[Da wurde viel kritisiert, besonders in den Medien, aber auch von führenden Kirchenleuten. Eine ganz andere Seite von &#8220;Jugend mit einer Mission&#8221; konnte man am Samstag in der Spendengala &#8220;Ein Herz für Kinder&#8221; vom ZDF sehen. Hier ein Bericht: HOSPITALSCHIFF &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/12/ywam-jugend-mit-einer-mission-ev/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wurde viel kritisiert, besonders in den Medien, aber auch von führenden Kirchenleuten. Eine ganz andere Seite von &#8220;Jugend mit einer Mission&#8221; konnte man am Samstag in der Spendengala &#8220;Ein Herz für Kinder&#8221; vom ZDF sehen.</p>
<p>Hier ein Bericht:</p>
<h2><strong>HOSPITALSCHIFF „MS AFRICA MERCY“</strong><span> </span></h2>
<h3><strong>Letzte Hoffnung auf Hilfe in Afrika</strong><span> </span></h3>
<p><strong>Christliche Nächstenliebe ist für Dr. Guido Köhler aus Würzburg keine hohle Phrase, sondern Berufung. Der Chirurg, auch Gast bei der großen „Ein Herz für Kinder“-Spenden-Gala im ZDF,hilft unentgeltlich auf einem Hospitalschiff der Hilfsorganisation „Mercy Ships“ vor Afrika.</strong><span> </span><br />
Die Organisation wurde 1978 von dem Amerikaner Don Stephens in Lausanne als karikativer Verein<br />
gegründet. Er hatte die Idee, den Ärmsten der Armen medizinisch zu helfen – und zwar dort, wo Hilfe am nötigsten ist, vor Ort. In Regionen, die kaum Krankenhäuser haben, wie Westafrika und die Karibik. Zunächst verfügte „Mercy Ships“ über drei Krankenhaus-Schiffe, jetzt ist es nur noch die –  dafür um so größere – „MS Africa Mercy“.<span> </span><br />
<strong>Auf dem Schiff gibt das Ärzteteam vor allem Kindern Hoffnung und neue Lebenschancen.</strong><br />
Sie operieren Tumore, glätten Kriegsnarben. Köhler, der als plastischer Chirurg an der Uniklinik tätig ist, hat sich auf Weichteil-Operationen spezialisiert. Dazu gehören Kiefer-, Lippen- und Gaumenspalten. In Teilen Afrikas und vor allem im Voodoo-Kult würden Kinder wegen solcher Missbildungen bei lebendigem Leib begraben, weiß er. Auf dem Schiff erhalten die kleinen Patienten ein neues Aussehen, funktionstüchtige Münder und Kiefer – und neue Perspektiven.<br />
<strong>450 Männer und Frauen aus 35 Nationen sind auf der „MS Africa Mercy“ tätig.</strong><br />
Das Schiff verfügt über sechs Operationssäle, eine Intensivstation und eine Station mit 80 Betten, Computertomograph, Röntgeneinrichtungen und Labor. Auf Einladung des jeweiligen Landes legt „MS Africa Mercy“ meist für mehrere Monate in einem Hafen an. In dieser Zeit werden Patienten, die in Voruntersuchungen ausgewählt wurden, kostenlos operiert und stationär versorgt.<br />
<strong>Chef an Bord ist der Amerikaner Dr. Gary Parker. </strong><br />
Er könnte als Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg heute in Amerika ein reicher Mann sein. Doch er lebt seit 20 Jahren auf dem Schiff, finanziert sein Leben mithilfe von Sponsoren aus der ganzen Welt.</p>
<p>Wer auf der „MS Mercy Africa“ mitarbeitet, trägt seine Reisekosten selbst und bezahlt sogar noch<br />
einen kleinen Obolus für die tägliche Verpflegung. So wie Dr. Guido Köhler, der bisher auf den Mercy-<br />
Schiffen in Liberia, Togo, Sierra Leone und Benin operiert hat.</p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/video/clip/news/herz-fuer-kinder/2009/12/13/mercyship,templateId=renderBuehne.html" target="_blank" class="liexternal">Hier ein Film über die &#8220;Mercy-Ships&#8221;</a></p>
<p>unbedingt ansehen!!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Wesen und die Funktion der Kirche überdenken?!</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2009/07/das-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenken/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenken</link>
		<comments>http://www.3tagezeit.de/2009/07/das-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 20:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.achimgrafe.de/?p=529</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/07/das-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/07/cityoflight.png" class="liimagelink" rel="lightbox[529]"><img class="size-full wp-image-528 alignnone" title="cityoflight" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/07/cityoflight.png" alt="cityoflight" width="499" height="127" /></a></p>
<p>&#8220;Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen  und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.&#8221; Apg.2.41-47</p>
<p><span id="more-529"></span>Damals war Jerusalem sicher eine Stadt des Lichts, weil Gott so wirken konnte. Wer würde sich nicht eine solche Gemeinde wünschen? Aber sind wir auch bereit unsere Gemeinden und Kirchen zu hinterfragen? Sind wir auch bereit uns selbst und unsere Haltung zum Herrn der Kirche auf den Prüfstand im Lichte Jesus zu stellen?</p>
<p>Hier eine Tips die zum nachdenken anregen sollen:</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von den Heiligtümern (Kirchengebäuden) zu den Straßen – die Werke Jesu tun, wo auch immer wir auf eine Not treffen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Christentum zu Christus – nicht Philosophie oder System, sondern Christus in uns!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von Kirchenhäusern zu Hauskirchen – vereinfachen, um zu vervielfältigen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von „professionellen“ Pastoren zu „Eigengewächs“-Pastoren – Ablehnung des Systems von Geistlichen und Laien.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von Sonntags- zu Alltagchristen – dem Beispiel von Paulus folgen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von Hierarchie zu dienenden Leitern – die Größten sind die, die Füße waschen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von wöchentlichem Gottesdienst zu ständigem Gottesdienst – Gottesdienst ist umfassender (Römer 12,1-2).</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Statt Leute in die Kirche bringen, die Kirche zu den Leuten bringen – ein lebensveränderndes Gebet. ( „Vater, schenke mir heute eine Begegnung mit jemand, der hungrig nach Dir oder in Not ist. Gib mir die Sensibilität, zu erkennen, wann dies geschieht, und Gnade, die Liebe Jesu in der Kraft des Heiligen Geistes weiterzugeben.“)</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der Symbolik zur Substanz im Abendmahl – nehmen Sie es oft. Jesus &#8211; vergegenwärtigen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von Denominationen zu geistgeführten Netzwerken – identifizieren Sie sich mit dem ganzen Leib Christi.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von sozialer Anerkennung zu Salz und Licht – stellen Sie die Welt auf den Kopf; sie braucht es!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von Zuschauerveranstaltungen zu Treffen nach 1. Korinther 14,26 – jeder hat etwas beizutragen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der programmorientierten zur beziehungsorientierten, häuslichen Kirche  – Gemeinschaft (statt nur Freundschaft) der Gläubigen?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Hoch- und Bibelschulsystem zum Lehrlings-System – 2. Timotheus 2,2.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Geben des Zehnten zum Geben von allem – biblisch gesehen ist dann, wenn zu Großzügigkeit ermutigt wird, Segen verheißen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von selektiver Unterordnung zu totaler Unterordnung – unter alle Autorität, überall, immer.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von Titeln zur Funktion – wir sollen niemand Lehrer, Vater oder Rabbi nennen; was halten Sie von „Paulus, ein Apostel“?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von unabhängig sein zu voneinander abhängig sein – umarmen Sie die stadtweite Kirche; wir alle brauchen einander!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der Papiermitgliedschaft zur Leib-Mitgliedschaft – wir sind schon Glieder voneinander.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Rad zum Weinstock – Freisetzen von Teams, die über die ganze Stadt verstreut einfache (Haus)Kirchen in Häusern gründen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von organisatorischer Einheit zu geistlicher Einheit – es gibt nur einen Schritt zur Einheit: Nehmt einander an (Römer 14,1; 15,7).</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von „Supermarkt oder Tante-Emma-Laden“ zu „Supermarkt und Tante-Emma-Laden“ – gibt es (nur) ein NT-Modell für Gemeinde?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von „wir und sie“ zu einfach „wir“ – erlauben Sie in Ihrer Mitte keinen Geist des „Wir“ und „Sie“.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der geplanten zur spontanen Kirche – (an)erkennen Sie Kirche dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der Knechtschaft zur Freiheit der Mitglieder – Freisetzen vieler Diener(innen) (Apostelgeschichte 2,17-18; Galater 3,26-28).</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von einer geschlossenen Kirchenleitung zu einer offenen Kirchenleitung, an der die Leute beteiligt sind – Apostelgeschichte 15,22.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von willkürlichen zu biblischen Richtlinien für die Einsetzung von Ältesten – 1. Timotheus 3; Titus 1.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von „mein Pastor“ zu „meine Pastoren, Lehrer, Apostel, Propheten“ – die trennenden Mauern einreißen!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Heranziehen von Leitern zum Einsetzen von Dienern – in Gottes Reich ist der Boden eben.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von lokaler Vision zu Welt-Vision – der Auftrag Jesu: Geht in alle Welt, zu jeder Person, in jede Nation.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Bau meines Reiches zum Bau seines Reiches – „Komm, und lass uns dir helfen, deine Vision zu erfüllen“.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der „wandweiten“ zur stadtweiten Kirche – sie erfüllten Jerusalem mit ihrer Lehre.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der Angst des Schafe-Stehlens zur Angst, Schafe zu besitzen – Apostelgeschichte 20,28-31: eine Stadt, eine Herde.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von gebäudeorientierten zu menschenorientierten Pastoren – Apostelgeschichte 20,28-31: eine Stadt, ein Leib.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Gebrauch des Wortes „Kirche“ zum Gebrauch des Ausdrucks „der Leib Christi“ – Apostelgeschichte 19,32-41.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von eingeschränkter zu ungehinderter Gemeinschaft – ich bin Mitglied jeder Kirche in der Stadt.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Vom Vortrags-Bibelstudium zum interaktiven Bibelstudium – der Leib Christi dient sich selbst.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 132px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Von der Programm- zur Gebets-Abhängigkeit  – nach Art von Apostelgeschichte 4,29-30.</div>
<ol>
<li>Von den Heiligtümern (Kirchengebäuden) zu den Straßen – die Werke Jesu tun, wo auch immer wir auf eine Not treffen.</li>
<li>Vom Christentum zu Christus – nicht Philosophie oder System, sondern Christus in uns!</li>
<li>Von Kirchenhäusern zu Hauskirchen – vereinfachen, um zu vervielfältigen.</li>
<li>Von „professionellen“ Pastoren zu „Eigengewächs“-Pastoren – Ablehnung des Systems von Geistlichen und Laien.</li>
<li>Von Sonntags- zu Alltagchristen – dem Beispiel von Paulus folgen.</li>
<li>Von Hierarchie zu dienenden Leitern – die Größten sind die, die Füße waschen.</li>
<li>Von wöchentlichem Gottesdienst zu ständigem Gottesdienst – Gottesdienst ist umfassender (Römer 12,1-2).</li>
<li>Statt Leute in die Kirche bringen, die Kirche zu den Leuten bringen – ein lebensveränderndes Gebet. ( „Vater, schenke mir heute eine Begegnung mit jemand, der hungrig nach Dir oder in Not ist. Gib mir die Sensibilität, zu erkennen, wann dies geschieht, und Gnade, die Liebe Jesu in der Kraft des Heiligen Geistes weiterzugeben.“)</li>
<li>Von der Symbolik zur Substanz im Abendmahl – nehmen Sie es oft. Jesus &#8211; vergegenwärtigen</li>
<li>Von Denominationen zu geistgeführten Netzwerken – identifizieren Sie sich mit dem ganzen Leib Christi.</li>
<li>Von sozialer Anerkennung zu Salz und Licht – stellen Sie die Welt auf den Kopf; sie braucht es!</li>
<li>Von Zuschauerveranstaltungen zu Treffen nach 1. Korinther 14,26 – jeder hat etwas beizutragen.</li>
<li>Von der programmorientierten zur beziehungsorientierten, häuslichen Kirche  – Gemeinschaft (statt nur Freundschaft) der Gläubigen?</li>
<li>Vom Hoch- und Bibelschulsystem zum Lehrlings-System – 2. Timotheus 2,2.</li>
<li>Vom Geben des Zehnten zum Geben von allem – biblisch gesehen ist dann, wenn zu Großzügigkeit ermutigt wird, Segen verheißen.</li>
<li>Von selektiver Unterordnung zu totaler Unterordnung – unter alle Autorität, überall, immer.</li>
<li>Von Titeln zur Funktion – wir sollen niemand Lehrer, Vater oder Rabbi nennen; was halten Sie von „Paulus, ein Apostel“?</li>
<li>Von unabhängig sein zu voneinander abhängig sein – umarmen Sie die stadtweite Kirche; wir alle brauchen einander!</li>
<li>Von der Papiermitgliedschaft zur Leib-Mitgliedschaft – wir sind schon Glieder voneinander.</li>
<li>Vom Rad zum Weinstock – Freisetzen von Teams, die über die ganze Stadt verstreut einfache (Haus)Kirchen in Häusern gründen.</li>
<li>Von organisatorischer Einheit zu geistlicher Einheit – es gibt nur einen Schritt zur Einheit: Nehmt einander an (Römer 14,1; 15,7).</li>
<li>Von „Supermarkt oder Tante-Emma-Laden“ zu „Supermarkt und Tante-Emma-Laden“ – gibt es (nur) ein NT-Modell für Gemeinde?</li>
<li>Von „wir und sie“ zu einfach „wir“ – erlauben Sie in Ihrer Mitte keinen Geist des „Wir“ und „Sie“.</li>
<li>Von der geplanten zur spontanen Kirche – (an)erkennen Sie Kirche dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind.</li>
<li>Von der Knechtschaft zur Freiheit der Mitglieder – Freisetzen vieler Diener(innen) (Apostelgeschichte 2,17-18; Galater 3,26-28).</li>
<li>Von einer geschlossenen Kirchenleitung zu einer offenen Kirchenleitung, an der die Leute beteiligt sind – Apostelgeschichte 15,22.</li>
<li>Von willkürlichen zu biblischen Richtlinien für die Einsetzung von Ältesten – 1. Timotheus 3; Titus 1.</li>
<li>Von „mein Pastor“ zu „meine Pastoren, Lehrer, Apostel, Propheten“ – die trennenden Mauern einreißen!</li>
<li>Vom Heranziehen von Leitern zum Einsetzen von Dienern – in Gottes Reich ist der Boden eben.</li>
<li>Von lokaler Vision zu Welt-Vision – der Auftrag Jesu: Geht in alle Welt, zu jeder Person, in jede Nation.</li>
<li>Vom Bau meines Reiches zum Bau seines Reiches – „Komm, und lass uns dir helfen, deine Vision zu erfüllen“.</li>
<li>Von der „wandweiten“ zur stadtweiten Kirche – sie erfüllten Jerusalem mit ihrer Lehre.</li>
<li>Von der Angst des Schafe-Stehlens zur Angst, Schafe zu besitzen – Apostelgeschichte 20,28-31: eine Stadt, eine Herde.</li>
<li>Von gebäudeorientierten zu menschenorientierten Pastoren – Apostelgeschichte 20,28-31: eine Stadt, ein Leib.</li>
<li>Vom Gebrauch des Wortes „Kirche“ zum Gebrauch des Ausdrucks „der Leib Christi“ – Apostelgeschichte 19,32-41.</li>
<li>Von eingeschränkter zu ungehinderter Gemeinschaft – ich bin Mitglied jeder Kirche in der Stadt.</li>
<li>Vom Vortrags-Bibelstudium zum interaktiven Bibelstudium – der Leib Christi dient sich selbst.</li>
<li>Von der Programm- zur Gebets-Abhängigkeit  – nach Art von Apostelgeschichte 4,29-30.</li>
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		<title>Christen im Jemen und das Verhalten der Evangelischen Kirche</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 17:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.achimgrafe.de/2009/07/01/das-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenkendas-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenkendas-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenken/</guid>
		<description><![CDATA[update Am 12. Juni wurde eine neunköpfige Gruppe von Christen im Nordjemen entführt. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass drei von ihnen eine südkoreanische Lehrerin und zwei deutsche Krankenschwestern und Bibelschülerinnen ermordet worden sind. Von den übrigen, einem britischen Ingenieur &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/07/christen-im-jemen-und-das-verhalten-der-evangelischen-kirche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>update</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/07/protest1.png" class="liimagelink" rel="lightbox[518]"><img class="alignnone size-full wp-image-509" title="protest" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/07/protest1.png" alt="protest" width="499" height="127" /></a></p>
<p>Am 12. Juni wurde eine neunköpfige Gruppe von Christen im Nordjemen entführt. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass drei von ihnen eine südkoreanische Lehrerin und zwei deutsche Krankenschwestern und Bibelschülerinnen ermordet worden sind. Von den übrigen, einem britischen Ingenieur und einer fünfköpfigen Familie aus Sachsen gibt es noch kein Lebenszeichen.</p>
<p><span id="more-518"></span></p>
<p>Zur Familie: Seit fünf Jahren arbeiten Johannes Henschel als Ingenieur und seine Frau Sabine (beide 36) als Krankenschwester in einem Krankenhaus in der Stadt Saada im Norden des Jemen. Sie haben besonders denen geholfen, um die sich sonst niemand bemühte. Der Jemen gilt als das ärmste arabische Land. Der unvorstellbar reiche Staat im Norden Saudi-Arabien hilft seinen islamischen Brüdern im Süden nicht. Es sind Christen, die sich um kranke, behinderte und alte Muslime kümmern, indem sie in einer Region ein Krankenhaus unterhalten, wo „Not, Elend und Aufständische herrschen“ (so „Der Spiegel“). Seit 17 Tagen (bei Abfassen dieses Beitrages am 29. Juni) ist die Familie mit drei kleinen Kindern nun schon entführt. Mal hieß es in den letzten Tagen, sie lebten noch, mal, islamische Fundamentalisten oder Kriminelle hätten sie bereits getötet.</p>
<h3>Warum schweigen die Moslemverbände?</h3>
<p>Und die Reaktionen? Eigentlich hätten sie längst kommen müssen von den vielen Moslemverbänden in Deutschland. Wenigstens ein Zeichen der Anteilnahme wäre zu erwarten gewesen, wurden doch deutsche Entwicklungshelfer in einem islamischen Land umgebracht. Oder ist es ihnen peinlich, dass im Jemen ausgerechnet Christen helfen, weil zu wenig oder gar keine Muslime dazu bereit sind?</p>
<h3>Wo bleiben die Proteste?</h3>
<p>Eigentlich hätte es auch einen Aufschrei geben müssen in den hiesigen Massenmedien: Immerhin ist ein deutsches Entwicklungshelferpaar mit drei Kindern entführt worden! Ein Trommelfeuer hätte auf die Regierung im Jemen wie das Außenministerium in Berlin prasseln müssen, alles für die Freilassung zu tun. Stattdessen: Nicht die Täter, sondern die Opfer werden angeklagt nach dem Motto: Wie kann man nur so dumm sein und in einem politisch äußerst instabilen Land helfen!</p>
<h3>Warum schweigen linksorientierte Parteien und Bewegungen?</h3>
<p>Eigentlich müssten besonders linksorientierte Parteien und Bewegungen auf die Straße gehen, machte doch das entführte Ehepaar geradezu bilderbuchartig das, was sie fordern: Mann und Frau sorgen in einem undemokratischen, ungerechten Staat für bessere Lebensbedingungen! (Konnte man da nicht mal ausnahmsweise über den „Makel“ hinwegsehen, dass die Weltverbesserer evangelikale Christen sind?)</p>
<h3>Und die evangelische Kirche?</h3>
<p>Und die evangelische Kirche, deren Mitglied die fünfköpfige Familie aus Sachsen ist? Weithin Schweigen auch nachdem die Bundeskanzlerin (CDU) und der Außenminister (SPD) zumindest große Betroffenheit geäußert haben. Aber von keinem einzigen Landesbischof wurde eine Aussage bekannt. Stattdessen von einem Kirchenrepräsentanten Häme und von einem anderen völlige Distanzierung von den Entwicklungshelfern, und das ausgerechnet im atheistischen „Spiegel“, der den Evangelikalen bei allem Spötteln (sie haben „den Herrgott im Herzen“) bescheinigt, ihr Krankenhaus sei ein Refugium für Arme und Kranke, eine Enklave, in der barmherzige Samariter Hilfe in einem Land anbieten, in dem ansonsten nicht viel funktioniert?. So kommt die schlimmste Kritik ausgerechnet von einem leitend tätigen Pfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Der Mann aus Kassel meint laut „Spiegel“, die Wirkung der &#8220;Jesusjünger&#8221; sei weltweit „verheerend“. Nun: Die Armen im Norden des Jemen werden es anders beurteilen als dieser Pfarrer, denn „Mohammedjünger“ helfen ihnen ja offensichtlich nicht. Da Terrororganisationen meist weltweit vernetzt sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit ein deutsches Leitmedium wie den „Spiegel“ auswerten, hat der Kirchenmann – wenn auch sicher unbewusst und unbeabsichtigt – damit noch ein durchschlagendes Argument zur Tötung der Geiseln geliefert. Von der kurhessen-waldeckischen Kirche gab es bisher keine Distanzierung.</p>
<h3>Bei anderen Geiseln verhielt sich die Kirche völlig anders</h3>
<p>Das passt leider zum Schweigen der Kirche insgesamt: Keine Solidaritätszusage der EKD, keine Verteidigung von Entwicklungshelfern, kein Aufruf zum Gebet für die Geiseln und ihre Angehörigen. Nur der Superintendent im Kirchenbezirk Bautzen (zwischen Dresden und Görlitz) – wo die entführte Familie herstammt – schickte an seine Gemeinden einen Gebetsaufruf und im Bautzener Dom versammelten sich Hunderte von Christen zum Gebet. Doch selbst zum zweiten Sonntag nach der Geiselnahme gab es keinen Fürbitteaufruf seitens der Landeskirche. Traut man dem Gebet nichts zu? Oder schämt man sich gar dieser, von atheistischen Medien bespöttelten frommen Kirchenmitglieder? Bei anderen Geiselnahmen – nicht von Evangelikalen, ja nicht einmal in jedem Fall von Christen – war es anders. Als 2005 im Irak eine zum Islam übergetretene Deutsche – Susanne Osthoff – mit ihrem einheimischen Fahrer entführt worden war, rief der EKD-Ratsvorsitzende, Wolfgang Huber, alle Kirchengemeinden auf, in Gottesdiensten für die Geiseln und ihre Familien zu beten. Im Rundfunk sagte Huber, die Deutschen müssten deutlich erkennbar machen, dass man auf der Seite dieser Menschen stehe. Was für diese beiden Muslime gilt – sollte es nicht auch für die sechs entführten Christen gelten?</p>
<h3>Bei bedrängten Ausländern in Deutschland gibt es viel Solidarität</h3>
<p>Der sächsische Landesbischof Jochen Bohl rief 2006 für zwei im Irak entführte Ingenieure aus Sachsen zum Gebet auf. Die Ingenieure waren nicht als Christen bekannt. Aber natürlich war deshalb die bischöfliche  Solidarität trotzdem richtig. Die Liste des kirchlichen Engagements besonders für Nichtchristen, Ausländer, Asylanten ist lang. Im Fall der evangelikalen Entwicklungshelfer aber herrschte tagelang kirchlicherseits Schweigen.</p>
<h3>Die erste kirchliche Erklärung gab es nach 14 Tagen</h3>
<p>Erst 14 (!) Tage nach der Entführung und 12 (!) nach Bekanntwerden der Ermordung der beiden Krankenpflege leistenden Bibelschülerinnen aus Lemgo-Brake findet sich – in einem langen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) – eine Stellungnahme des Auslandsbischofs der EKD, Martin Schindehütte (Hannover). Er fordert, die Schuld am Tod nicht bei den beiden Bibelschülerinnen zu suchen. Dass man sich so verhalten könne wie die Entführten – also über ihren christlichen Glauben mit Muslimen zu reden -, gehört zur Religionsfreiheit. Allerdings sei – so der Auslandsbischof ? ein „glühender Glaube qualitativ nicht hinreichend“, um in gefährlichen Gebieten zu arbeiten. Und dann heißt es weiter in der FAZ: Der Auslandsbischof „kritisiert auch die biblizistische Interpretation der Heiligen Schrift der Evangelikalen. Dass es auch außerhalb des Christentums Glauben geben könne, werde innerhalb dieser frömmigkeitlichen Strömung kaum zugestanden – und das wirke sich auch auf deren Missionsarbeit aus.“ Welch kühle Zurückhaltung gegenüber evangelikalen Kirchenmitgliedern im Vergleich zur glühenden Parteinahme der EKD für die einst entführte Muslimin Susanne Osthoff! Schämt man sich seiner evangelikalen Kirchenmitglieder? Im Übrigen: Die Stellungnahme wurde nicht als EKD-Mitteilung an die Presse gegeben. Nur wer genau die FAZ las, bekam überhaupt eine kirchliche Stellungnahme mit.</p>
<h3>Versteht die Kirche unter Mission etwas anderes als Christus?</h3>
<p>Vielleicht gibt die Erklärung eines weiteren Kirchenmannes Aufschluss. Der Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Joachim Schmidt, äußert im „Spiegel“ über das Missionswerk „Weltweiter Einsatz für Christus“ (WEC), zu dem sich die entführte Familie aus Sachsen zählt: „Der Missionseifer dieser Gruppe erinnert stark an die evangelikalen Fundamentalisten amerikanischer Prägung. Wir als evangelische Landeskirche haben ein grundsätzlich anderes Verständnis von Mission.“ Doch was hat der angeblich „fundamentalistische“ Ingenieur getan? Er hatte eine Begegnung mit einem Muslim in einem Teehaus. Wie es bei Muslimen üblich ist, kam es zu einem religiösen Gespräch und der Deutsche ermutigte ihn, die Bibel zu lesen. Mehr ist über die Missionstätigkeit des Ingenieurs nicht bekannt. Widerspricht das, was er getan hat, dem Missionsverständnis der Landeskirchen? Falls das stimmte, würden die Landeskirchen unter Mission etwas völlig anderes verstehen als Jesus Christus, der zu seinen Nachfolgern sagte: „Gehet hin in alle Welt, machet zu Jüngern alle Völker …“ Sollte also die Geiselaffäre etwa deutlich werden lassen, dass die guten Worte und Beschlüsse in der Volkskirche zur Notwendigkeit von Mission nur ein Missverständnis waren? Wir wollen es nicht glauben! Deshalb:</p>
<h3>EKD, übe jetzt Solidarität!</h3>
<p>Verehrter Herr EKD-Ratsvorsitzender, Bischof Wolfgang Huber, dass Sie im letzten Jahr bewusst den von Atheisten verleumdeten Jugendkongress „Christival“ in Bremen besucht haben, wird Ihnen die evangelikale Bewegung nicht vergessen. Bitte stellen Sie sich jetzt auch vor die evangelikalen Entwicklungshelfer und die vielen Missionare aus unserem Land, die von den Medien mit Häme übergossen worden sind! Es kann nicht sein, dass evangelikale Entwicklungshelfer wie die letzten Schmuddelkinder behandelt werden. Sie tun das, was eigentlich Auftrag der Gesamtkirche ist.</p>
<p>E</p>
<h3>KD-Synode: Auch Evangelikale sind Kirchenmitglieder!</h3>
<p>Verehrte Frau Präses der EKD-Synode, Kathrin Göring-Eckardt, Sie haben sich in der letzten Zeit stark engagiert für die Rechte Homosexueller. Bitte setzen Sie sich jetzt auch für das Recht von Kirchenmitgliedern ein, über ihren Glauben in islamischen Ländern Auskunft geben zu dürfen. Sie sind eine Spitzenpolitikerin der „Grünen“. Der Entführte und seine Frau haben seit Jahren genau das getan, was Ihre Partei – jedenfalls auf dem Papier – fordert: Einsatz für die Ärmsten der Armen. Auch evangelikale Entwicklungshelfer verdienen Solidarität!</p>
<h3>Herr Landesbischof, bitte rufen Sie jetzt bald zum Gebet auf!</h3>
<p>Verehrter Herr Landesbischof Jochen Bohl, Sie haben vor kurzem Ihre sächsische Landeskirche beim Besuch von US-Präsident Obama in der Frauenkirche in Dresden souverän vertreten. Bitte besuchen Sie die verzweifelten Angehörigen der fünfköpfigen Familie! Sie leben nur 45 Autominuten von Ihrem Dienstsitz entfernt. Noch wichtiger aber wäre, dass Sie dazu aufrufen, dass in allen Gottesdiensten Ihrer Kirche für ein gutes Ende der Geiselnahme gebetet wird.</p>
<p>Helmut Matthies (idea) 29.06.2009/16:57</p>
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