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		<title>Europa im Licht der Barmherzigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
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		<description><![CDATA[Der polnische Philosoph Józef Tischner (1931-2000) hat einmal gesagt, es gebe im modernen Europa keine Heiden, sondern nur christliche Heiden. So anhaltend tief sei die geistige Prägekraft des Christentums.  <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/04/europa-im-licht-der-barmherzigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-1812 alignleft" title="C_08031" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/04/C_08031-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" />Der polnische Philosoph Józef Tischner (1931-2000) hat einmal gesagt, es gebe im modernen Europa keine Heiden, sondern nur christliche Heiden. So anhaltend tief sei die geistige Prägekraft des Christentums. Auch wenn sich viele, der Kirche fernstehende Menschen darüber gar nicht bewusst seien. Und in der Tat: Wenn man heute in die kulturelle und politische Landschaft der Länder Europas schaut, so erkennt man Personen und Institutionen, die sich selbst in ausdrücklicher Opposition zum Christentum definieren und artikulieren. Als bedürfe diese Opposition im pluralistischen Zeitalter eine besondere Erwähnung.</p>
<p>Es gibt mindestens zwei Möglichkeiten auf dieses Phänomen zu reagieren: Wut oder Barmherzigkeit. Wut steigt<span id="more-1811"></span> bei vielen Christen auf, wenn sie sehen, wie das, was ihnen heilig ist und unter dem Schutz der Religionsfreiheit stehen sollte, durch öffentliche Stimmen befleckt und gesellschaftlich zunehmend marginalisiert wird. Durch Gesetzesreformen, die das christliche Menschen- und Familienbild weitestgehend aushebeln, durch künstlerische Aktionen, die einen blasphemischen Charakter aufweisen. Durch Medienrituale, in denen das Christentum als Teppich für trampelnde Tabubrüche dient.</p>
<div class="blue-box">
<p><strong>Es ist fatal, wenn ein &#8220;aufgeklärtes&#8221;  Europa meint, sich   seiner Wurzeln entledigen zu können.  </strong></p>
<p>In &#8220;Einführung in das Grundgesetz&#8221; schreibt <strong>Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio</strong>:<br />
&#8220;Die verfassungsgebende Gewalt betont ihre Verantwortung vor Gott und den Menschen&lt;. Dies ist keineswegs hohles Pathos, sondern schöpft aus den tiefsten Quellen unserer Kultur. Mit dem Gottesbezug machen die Deutschen ihre christliche Identität im Sinne eines Herkommens deutlich: eine Identität die andere Glaubensrichtungen weder ausschließt noch gar bekämpft, aber auch nicht gleichgültig gegenüber dem Verfall oder der Gefährdung der eigenen geistigen und religiösen Wurzeln ist&#8221;.</p>
<p>Marie Luise Schellen ( Die Freie Welt)</p>
</div><br />
Aber es gibt auch eine denkbar andere Reaktion: <strong>die der Barmherzigkeit</strong>, des barmherzigen Verstehens. Tischner, der sich in seinem denkerischen Schaffen an der Philosophie des Dialogs von Emmanuel Lévinas orientierte und das Ende seines Lebens in tiefer Verbundenheit mit den Visionen von der göttlichen Barmherzigkeit der Hl. Schwester Faustyna verbrachte, neigte zu diesem Ansatz.</p>
<p>Vielleicht sprach er sich deshalb nach der Wende 1989 dagegen aus, christliche Werte in den polnischen Verfassungstext aufzunehmen. Dass christliche Wertesystem fest im säkularen Staat zu verankern. Tischner hatte Angst, dass dadurch das Christentum zu einer Ideologie werden könne, die christlichen Tugenden zu Götzen. Wahrer Glaube, wahre Bekehrung, so formulierte es Tischner in seinem letzten Werk, „Der Streit über die Existenz des Menschen“, sei etwas völlig anderes. Nur in Freiheit möglich. Ohne Zwang.<br />
So gesehen erleben die Christen Europas zu Beginn des 21. Jahrhunderts vielleicht sogar eine historische Chance, eine Gnade. Nach vielen Jahrhunderten der machtpolitisch aufoktroyierten und bürgerlich verwässerten Sozialisierung zum Christentum hat eine Epoche begonnen, in der eine freie Wahl, eine persönliche Entscheidung zum Christentum notwendig ist.<br />
Eine bewusste Wahl, die sich in Freiheit der Person vollziehen kann. Eine Wahl, die etwas kostet und keine Vorteile bietet. Denn: gesellschaftliches Prestige lässt sich mit dem christlichen Glauben oder einem Kirchenamt heute in Europa kaum noch gewinnen. Es ist der Geist der authentischen Nachfolge Christi, der dadurch neu zur Blüte kommen kann.<br />
Zumal viele Menschen kein wirkliches Wissen mehr von Christus besitzen. Sie meinen nur zu wissen, wofür Jesus, die Kirche und der Papst stehen. Was sie nicht an unqualifizierten Äußerungen hindert. Manchmal schleicht sich beim Hören derartig lauter Kritiker am Christentum der alte psychologische Diagnoseverdacht ein, dass gerade diejenigen, die vehement auf das Christentum schimpfen, sich auf einer tieferen Ebene danach sehnen, im Einklang mit diesem Glauben und seinem Wertesystem zu leben. Als ließen sich die eigenen Schuldgefühle nur durch die Erzeugung neuer, selbstgemachter Standards verdrängen. Was für ein riesiger, faszinierender Weinberg ist Europa für die Christen geworden.<br />
Höchste Zeit, die verborgenen Prägungen durch den Glauben neu zu erforschen. Mit den Augen und Röntgenstrahlen der göttlichen Barmherzigkeit.</p>
<div class="yellow-box">
<div id="attachment_1818" class="wp-caption alignnone" style="width: 170px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/04/Unknown-1.jpeg" class="liimagelink" rel="lightbox[1811]"><img class="size-full wp-image-1818" title="Unknown-1" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/04/Unknown-1.jpeg" alt="" width="160" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Stefan Meetschen</p></div>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 14px; line-height: normal;"><img class="alignnone size-full wp-image-1815" style="color: inherit; font: normal normal normal 15px/normal 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-style: inherit; line-height: 1.7; border-style: none; border-color: #bbbbbb; max-width: 97.5%; height: auto; margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; border-width: 0px; width: auto; background-image: none; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; padding: 0px;" title="00449-02_m" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/04/00449-02_m.gif" alt="" width="180" height="180" /></span>Der Auror des Artikels ist der Journalist <strong>Dr. Stefan Meetschen</strong>. Autor des viel beachteten Buches: <strong>Europa ohne Christus. <a href="http://www.fe-medien.de/epages/fe-medien.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/fe-medien/Products/00449" target="_blank" class="liexternal">Es kann hier bestellt werden</a></strong></p>
<p><strong></strong>Wenn der Mensch allein, ohne Gott, entscheiden kann, was gut und was böse ist, kann er dann nicht auch verfügen, wann er selbst oder eine Gruppe von Menschen zu vernichten ist?<br />
Stefan Meetschen schildert in seinem Buch viele Beispiele der Diskriminierung von Christen, er möchte aber auch wachrütteln und Widerstandsmöglichkeiten aufzeigen.</div>
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		<title>Das Fest der Freiheit</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 07:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<description><![CDATA[Lila erzählt von ihrem Leben im äußersten Norden Israels Das Fest der Freiheit – das betont dieser kleine Clip der IDF zu Pessach. Nicht nur er. Freiheit steht im Mittelpunkt dieses Fests. Das Wort Freiheit hat ja letzthin in Deutschland &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/04/das-fest-der-freiheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lila erzählt von ihrem Leben im äußersten Norden Israels</p>
<p>Das Fest der Freiheit – das betont dieser kleine Clip der IDF zu Pessach. Nicht nur er. Freiheit steht im Mittelpunkt dieses Fests.</p>
<p>Das Wort Freiheit hat ja letzthin in Deutschland eine Renaissance erlebt, weil der neue Bundespräsident sich nicht genug daran freuen kann, daß er sie nun hat. Bei denen, die Freiheit immer schon hatten und nicht zu schätzen wissen, so wie bei denen, die Freiheit für überschätzt halten, stößt sein Freiheits-Pathos eher auf Befremden oder peinliche Berührtheit. Selbst Angela Merkel, die ja biographisch dasselbe Durchbruchserlebnis hatte, fand das Rumreiten auf der Freiheit übertrieben. Als wäre Freiheit wie<span id="more-1806"></span></p>
<p><object width="640" height="385" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TrcdJ7LJzbQ?fs=1&amp;hl=en_US&amp;border=0&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="385" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/TrcdJ7LJzbQ?fs=1&amp;hl=en_US&amp;border=0&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Geld: man hat sie, aber in guter Gesellschaft spricht man doch nicht davon.Wenn es in Deutschland ein Freiheits-Erlebnis gibt, dann ist es historisch neu. Der Fall der Mauer war zweifellos für die Deutschen ein einschneidendes Erlebnis von Freiheit. Die Befreiung von einem mörderischen Regime zu Ende des zweiten Weltkriegs wurde gleichzeitig auch als Niederlage empfunden und ist darum nicht gerade ein emotional positives Erlebnis der Befreiung geworden. Die Ausrufung der Republik 1918 stand ebenfalls im Schatten eines verlorenen Kriegs. Die Märzrevolution endete in Scheitern und Blutvergießung. Die Befreiung von Napoleon wirkte sich nicht auf die persönliche Freiheit aus, weil viele politischen Hoffnungen enttäuscht wurden. Vorher kann man eigentlich nicht von deutschen Erfahrungen mit Freiheit sprechen, denn es gibt noch kein Deutschland im modernen Sinne.Was Freiheit angeht, ist das deutsche Gedächtnis recht kurz. Zweihundert kurze Jahre gemeinsamer Freiheits-Erlebnisse, alle bis auf den Mauerfall von Krieg, Gewalt und Enttäuschung überschattet. Wir singen zwar “Einigkeit und Recht und Freiheit”, aber die Freiheit landet auf dem dritten Platz, nicht wie bei den Franzosen auf dem ersten. Na ja, das mag Zufall sein, dem Rhythmus geschuldet.Trotzdem würde ich die These wagen, daß der Topos Freiheit im deutschen Bewußtsein hinter anderen Themen zurücksteht, daß er nicht zu den zentralen Themen, zu den Kronjuwelen gehört. Jeder weiß, daß Freiheit wichtig ist, so wie Gesundheit, aber zentrale Werke der deutschen Kunst und Literatur widmen sich anderen Themen – der persönlichen Entwicklung, der Verwirklichung von Träumen, dem Versinken in Obsession, dem Abfall vom Glauben, der Liebe. Settembrini ist kein Deutscher. Die Liberalen sind eine kleine, feine Minderheit.Bei den Juden ist die Sache anders. Pessach ist das Fest der Freiheit, das schon eine alte Tradition hatte, als Jesus ein junger Mann war. Die Geschichte von der Befreiung, die Verpflichtung, jedes Jahr zu Pessach bewußt die Befreiung mitzuerleben und sich persönlich frei zu fühlen – das ist ein sehr wichtiger Baustein der jüdischen Identität. Der kleine Clip mit den ach so jungen Soldaten unterstreicht das. Keiner brauchte ihnen zu sagen “und jetzt erzählt mal was vom Fest der Freiheit”, denn das Fest heißt so – Pessach, chag ha cherut, das Fest der Freiheit. Da kommt der Begriff ganz von alleine. Eine Umfrage unter jüdischen Israelis auf der Straße würde dasselbe Ergebnis bringen. Was bedeutet dir Pessach? Freiheit.Jede Generation des jüdischen Volks fühlt sich, als sei sie selbst aus Ägypten gezogen. Jedes Jahr wird das in einem ausdrücklichen, textreichen und mit Gesten begleiteten Nach-Spielen der Geschichte am Sederabend zelebriert. Die ganze Pessachwoche über ißt man anders als sonst, verhält man sich anders als sonst – der Exodus wird in jedem jüdischen Haus vergegenwärtigt. Der Sinn der ganzen Regeln und Rituale, die Reinigung von Hametz und das Mahl, in dem jedes Glas Wein und jedes Nahrungsmittel seine symbolische Bedeutung haben – der Sinn des ganzen Fests ist die intensive Vergegenwärtigung des Übergangs vom Sklavendasein in die Freiheit.Für die Juden, die über Jahrtausende hinweg nicht frei waren, nicht unabhängig waren, ist darum ihr Staat von überwältigender und beglückender Bedeutung. Jeder Jude, egal woher er kommt, trägt in seiner Familiengeschichte die Narben von Abhängigkeit und Unterdrückung mit sich – ob diese Geschichten in der Familie erinnert werden oder nicht. Überall, wo Juden lebten, gab es besondere Regelungen für sie. Sie waren Außenseiter und hielten sich selbst auch bewußt abseits, um ihre Identität zu bewahren. Der Preis, den sich für diese Beibehaltung ihrer Sitten unter Bedingungen von Abhängigkeit und Unfreiheit zahlten, war sehr hoch. Judenverfolgungen, Judenvertreibungen, Pogrome, Diskriminierung – selten waren die Jahrzehnte, in denen es ganz friedlich zuging für die Juden. Das Damoklesschwert hing stets über ihnen.Und der Staat Israel ist auf diesem Erbe, auf diesen Erinnerungen, Ängsten und traumatischen Erfahrungen aufgebaut. Das historische Gedächtnis des jüdischen Volks ist sehr lang. Die Juden, die seit Generationen jedes Jahr ihr Fest der Freiheit feiern, wissen Freiheit zu schätzen. Freiheit der Lehre und Forschung, Freiheit der Auslegung der Straßenverkehrsordnung, Freiheit der Ladenöffnungszeiten, Freiheit der Rede und Kritik, Freiheit im alltäglichen Umgang, Freiheit der Regeln in Kleidung und Höflichkeit.In der Buntheit, die ich jeden Tag um mich sehe, in der formlosen Burschikosität, im rastlosen Suchen nach kreativen Lösungen für Probleme, in den flachen Hierarchien in Unternehmen und Armee, in den Sandalen und offenen Hemden bei Universitätsrektoren, die von allen geduzt werden, in der riesigen Anteilnahme für Familie Shalit, in der Risikobereitschaft und Unternehmungslust so vieler Israelis &#8211; überall kann ich den kleinen, goldenen Faden des unbändigen Freiheitswillens erkennen. Er ist einer der Schlüssel zur israelischen Mentalität, wenn man überhaupt an die Existenz dieses schwer zu fassenden Phatnoms glaubt. Hat ein Israeli die Wahl zwischen Sicherheit und Freiheit, wählt er mit hoher Wahrscheinlichkeit die Freiheit. Wie würden Deutsche wählen? Ich weiß es nicht. Vielleicht ein Mittelding?Wer Israel und die Israelis verstehen will, für den ist darum Pessach die ideale Reisezeit. Nicht nur wegen des angenehmen Wetters und trotz der überfüllten Hotels und überteuerten Flüge. Wer einmal zu Pessach in einem Raum voller Juden gesessen hat und gehört hat, wie sie inbrünstig singen “avadim hayinu, avadim – ata bnei chorin, bnei chorin” – “wir waren Sklaven, Sklaven – jetzt sind wir Söhne der Freiheit, Söhne der Freiheit” – der versteht auf einmal ganz viel. Ja, ihr wart Sklaven, und jetzt seid ihr frei. Mein Gott, und wie froh bin ich, daß ihr frei seid – das denke ich jedes Jahr wieder zu Pessach. Wie gut, daß das jüdische Volk frei ist.Ich bin keine Jüdin und meine Traumata sind anderer Art. Ich bin frei aufgewachsen, meine Eltern sind in Freiheit aufgewachsen, und wer die NS-Diktatur in Deutschland beklagt, muß sich auch daran erinnern, daß sie frei gewählt worden ist. Mein Freiheitsbegriff ist viel weniger emphatisch, viel weniger beschwörend. Das ist mein Privileg. Und Privilege haben es an sich, daß man sie nicht spürt, daß man sie für selbstverständlich hält. Nur wer das Privileg NICHT hat, der merkt sein Fehlen. Nur wer noch spürt, daß er mal Sklave war und unfrei und von anderen kontrolliert wurde, der weiß, was Freiheit bedeutet. Und er wird sie über alles schätzen und hochhalten und sie zum zentralen Thema des zentralen Familienfestes im Jahreskreis machen.Frohes Fest</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karfreitag naht!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Karfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Talkshow]]></category>

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		<description><![CDATA[Karfreitag steht vor der Tür... viele Menschen, wissen heute nicht mehr "was da war"... <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/04/karfreitag-naht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/04/karfreitag.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1799]"><img class="alignnone size-large wp-image-1800" title="karfreitag" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/04/karfreitag-500x273.jpg" alt="" width="500" height="273" /></a></p>
<p><strong>Karfreitag steht vor der Tür&#8230;</strong> viele Menschen, wissen heute nicht mehr &#8220;was da war&#8221;&#8230;</p>
<p>Erst gestern in der <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/annewill3399.html" target="_blank" class="liexternal">Talkshow von Anne Will</a>, wurde eine Umfrage gezeigt zu der Frage:<strong>&#8221; Was wird denn Ostern gefeiert?&#8221;</strong>. Es wurden ca. 15-20 Personen gefragt. Nur einer gab die richtige Antwort, ein Moslem. Wir leben inzwischen in einem Land in dem sich der &#8220;<strong>christliche Analphabetismus</strong>&#8221; mehr und mehr ausbreitet.</p>
<p>Deshalb denkt daran:<br />
Jesus Christus &#8211; Sohn Gottes &#8211; starb sündlos am Kreuz&#8230; für Dich, für mich, für uns Menschen&#8230; denk also daran, an Karfreitag.</p>
<p><strong>Danke Jesus &#8211; Du hast es getan!</strong></p>
<p>Allen herzliche, gesegnete Ostergrüße</p>
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		<title>Christ und Politik</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2012/02/christ-und-politik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=christ-und-politik</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard Burjan]]></category>
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		<category><![CDATA[Not]]></category>
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		<category><![CDATA[Ursachen]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, dem 29. Januar wurde Hildegard Burjan, die erste christlich-soziale Abgeordnete im Österreichischen Parlament seliggesprochen. Damit wird bestätigt, dass sie ein vor Gott wohlgefälliges Leben geführt hat. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/02/christ-und-politik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" class="liimagelink" rel="lightbox[1794]"><img class="alignnone size-full wp-image-1795" title="Unknown" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" alt="" width="299" height="169" /></a></p>
<p>Am Sonntag, dem 29. Januar wurde <strong>Hildegard Burjan</strong>, die erste christlich-soziale Abgeordnete im Österreichischen Parlament seliggesprochen. Damit wird bestätigt, dass sie ein vor Gott wohlgefälliges Leben geführt hat.</p>
<h3>Das geschieht in interessanten Zeiten:</h3>
<p>Christen sehen die Politik, die Verteidigung von Menschenrechten und die öffentliche Debatte oft nicht als eine Priorität an, sondern als eine „nicht-pastorale“ Zusatzaufgabe. Hildegard Burjan sagt hingegen: <strong>„Volles Interesse für die Politik gehört zum praktischen Christentum.“</strong></p>
<p>Christen haben den Eindruck, dass sie von der Politik nicht gehört werden, deshalb <span id="more-1794"></span>steigen sie häufig aus der Politik aus. Aber Hildegard Burjan sagt: <strong>&#8220;Gott gibt uns den Verstand, damit wir die Not einer Zeit, die Ursachen der Not, die Mittel, die zur Abhilfe führen, erkennen. Er stellt uns nicht zufällig mit unseren äußeren Verhältnissen zusammen, spricht nicht zufällig mit unserem Herzen&#8230;“</strong></p>
<p>Für alle europäischen Christen, Katholiken und Nichtkatholiken, ist diese außergewöhnliche Frau ein Vorbild und ein Weckruf. Sich in der Politik zu engagieren &#8211; inspiriert durch den christlichen Glauben &#8211; bedeutet nicht, wie manche meinen, den Nichtgläubigen die Glaubens- und Sittenlehre aufzubürden. Es ist ein Dienst an der Menschheit, schützt die Schwächsten, und hält die Würde jedes einzelnen Menschen unabhängig von seinem Glaubensbekenntnis hoch. Das Engagement in der Politik kann wirklich als Tat der Barmherzigkeit und Nächstenliebe bezeichnet werden.<br />
<strong>Wenn viele Christen in Europa dies für sich selbst entdecken, wird Europa menschlicher werden.</strong></p>
<h3>Biographie von Hildegard Burjan (1883-1933)</h3>
<p><strong>Kindheit, Ausbildung und Konversion</strong></p>
<p><strong></strong>Hildegard Freund wurde am 30. Januar 1883, in Görlitz an der Neisse, in einer nichtpraktizierenden jüdischen Familie geboren. Nach ihrem Abitur in Basel begann sie Sprachen, Literatur und Deutsch in Zürich zu studieren. Parallel dazu belegte sie Kurse in Philosophie, die sie in die christlichen Denker einführten. Während ihres Studiums lernte sie Alexander Burjan, einen Unternehmer mit jüdischen Wurzeln kennen. Sie heirateten 1907 und übersiedelten nach Berlin.<br />
Ihr Streben nach hohen Idealen und die Verfolgung von etwas Großem führten sie nach einer langen schweren Krankheit und ihrer plötzlichen Genesung zur Konversion.<br />
1908 wurde sie mit einer schweren Nierenkolik ins Spital gebracht. Die Ärzte hatten keine Hoffnung mehr auf eine Genesung, doch am Ostermorgen besserte sich ihr Zustand plötzlich. Hildegard war tief betroffen darüber, in welcher Weise Gott ihr Leben geführt hatte. Am 11. August 1909 wurde sie getauft. Trotz Lebensgefahr während der Schwangerschaft brachte Hildegard Burjan, die mit ihrem Mann nach Wien übersiedelt war, ihre einzige Tochter Elisabeth zur Welt.</p>
<p><strong>Engagement in sozialen Fragen und Gründung der Caritas Socialis</strong></p>
<p>Hildegard Burjan fing bald an, sich für soziale Fragen zu interessieren, besonders bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Sozialfürsorge von armen Frauen und Kindern. Sie war beides, die Frau eines Unternehmers und auch die Vertreterin der Armen, der Bedrückten und derjenigen ohne Rechte. Die Haltung und die wirksame Arbeit von Hildegard Burjan finden ihren Ursprung und ihre Motivation in ihrer tiefen Beziehung zu Gott und in ihrer Überzeugung, dass ihre Mission darin besteht, die Liebe Gottes durch ihre soziale Arbeit zu verkünden. Nach ihrer Ankunft in Wien machte sie besonders die Situation der Heimarbeiterinnen betroffen. Gemeinsam mit Freiwilligen besuchte sie die Frauen zuhause. Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit auf ihre Rechte, kämpfte um bessere Gehälter, gesetzlichen Schutz und besseren Zugang zu einer höheren Bildung. 1912 gründete sie den „Verein der christlichen Heimarbeiterinnen“ und 1918 die “Gesellschaft für soziale Hilfe“. Man nannte sie die „Mutter der Heimarbeiterinnen“. Hildegard besaß ein außerordentliches Organisationstalent, und sie wusste auch wie man Freiwillige begeistert. Sie verfügte über ein echtes Talent, Geld zu besorgen sowie die Aufmerksamkeit von politischen Führern auf sich zu lenken.<br />
Ihr größter Erfolg war die Gründung einer religiösen Gemeinschaft, die den Armen dienen wollte und ein revolutionäres soziales Apostolat ausübte: die Caritas Socialis. Hildegard Burjan gründete diese Schwesternkongregation 1919. Der Orden kümmert sich besonders um Frauen und Kinder in schwierigen Verhältnissen, sowie um alte und unheilbar kranke Menschen. Er kümmert sich um Obdachlose, unterhält Tageskliniken, Genesungsheime, Hospize, Stellenvermittlungsbüros für die Armen und unterstützt ledige Mütter.</p>
<p><strong>Ihre Arbeit als Politikerin</strong></p>
<p>1918 begann Hildegard Burjan ihre aktive Arbeit in der Christlich-Sozialen Partei. 1919 wurde sie das erste weibliche Mitglied des österreichischen Parlaments. Als Christ fühlte sie sich dazu berufen, ihr Amt als eine Chance zu sehen, um das Leben der Armen zu verbessern. Während ihrer parlamentarischen Tätigkeit, die fast zwei Jahre dauerte, setzte Hildegard viele Initiativen für Frauen und Kindern um. Sie beschäftigte sich besonders mit Fragen wie „gleiche Löhne für Männer und Frauen“ oder mit der Sozialversicherung für die Arbeiter und kümmerte sich um die soziale und geistliche Betreuung armer Familien. Der Erzbischof von Wien, Kardinal Friedrich Gustav Piffl, nannte sie das »Gewissen des Parlaments«, und der Führer der christlich-sozialen Partei, der Priester Dr. Ignaz Seipel, sagte von ihr: „Ich habe keinen Mann mit ausgeprägterer politischer Begabung, mit feinerem Fingerspitzengefühl gesehen als diese Frau.“</p>
<p>Hildegard Burjan starb am 10. Juni 1933 im Alter von 50 Jahren. Drei Jahre nach ihrem Tod wurde die Caritas Socialis als »Gemeinschaft diözesanen Rechts« errichtet und 1960, zur »Gemeinschaft päpstlichen Rechts« erklärt. Bis heute wirken die Schwestern im Geiste ihrer Gründerin. Der Seligsprechungsprozess für Hildegard Burjan wurde 1963 von Kardinal Franz König, dem damaligen Erzbischof von Wien eingeleitet. Am 29. Januar 2012 wurde Hildegard Burjan im Wiener Stephansdom seliggesprochen.</p>
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		<title>Steve Jobs &#8211; Sieben Leitlinien zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Steve Jobs im vergangenen Jahr gestorben ist, hat er ein Vermächtnis hinterlassen, das unseren Lebensstil dramatisch verändert hat. Als Apple-Mitbegründer war er eine der zentralen Figuren der PCRevolution. Apples Macintosh, der in den frühen 80iger Jahren eingeführt wurde, veränderte Gebrauch und Einstellung zum Computer. Als ebenfalls Mitbegründer der Pixar Animation Studios bahnte Jobs neue Wege für computeranimierte Filme. Vor seinem Tod eröffneten iPads, iPhones und iPods ungeahnte Horizonte der Kommunikation und Unterhaltung. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/01/steve-jobs-sieben-leitlinien-zum-erfolg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/steve-jobs-success.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1789]"><img class="alignnone size-full wp-image-1790" title="steve-jobs-success" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/steve-jobs-success.jpg" alt="" width="330" height="211" /></a></p>
<p>Als Steve Jobs im vergangenen Jahr gestorben ist, hat er ein Vermächtnis hinterlassen, das unseren Lebensstil dramatisch verändert hat. Als Apple-Mitbegründer war er eine der zentralen Figuren der PCRevolution. Apples Macintosh, der in den frühen 80iger Jahren eingeführt wurde, veränderte Gebrauch und Einstellung zum Computer. Als ebenfalls Mitbegründer der Pixar Animation Studios bahnte Jobs neue Wege für computeranimierte Filme. Vor seinem Tod eröffneten iPads, iPhones und iPods ungeahnte Horizonte der Kommunikation und Unterhaltung.</p>
<p>Leben und Arbeit dieses Mannes berührten praktisch jeden Menschen in der Geschäftswelt. Jobs war einmaliger Visionär, Pionier und Erfinder, aber wir können alle von den Prinzipien profitieren, die seinen Erfolg ausgemacht haben. Kürzlich veröffentlichte <a href="http://www.entrepreneur.com/article/220515" target="_blank" class="liexternal">Entrepreneur.com</a> einen Artikel, in dem die „Sieben Erfolgsregeln“ <span id="more-1789"></span>des Steven Jobs beschrieben werden. Obwohl Jobs kein Christ war, passen alle Regeln zu biblischen Prinzipien, die vor tausenden von Jahren aufgeschrieben wurden. Schauen wir sie uns an:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. <strong>Tu was du liebst</strong>. Jobs schreibt: „Menschen mit Leidenschaft können die Welt verbessern.“ Der Gedanke, dass man im alltäglichen Leben Leidenschaft und Sinn nachjagt, ist bei Kolosser 3, 23 – 24 zusammengefasst: „ Denkt bei allem daran, dass ihr für den Herrn und nicht für die Menschen arbeitet. Als Lohn dafür wird Gott euch das Erbe geben.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. <strong>Verändere das Universum</strong>. Jobs fragte einmal den CEO einer großen Getränkefirma: „Wollen Sie Ihr Leben lang Zuckerwasser verkaufen, oder wollen Sie die Welt verändern?“ Er befürwortete eine starke, unwiderstehliche Vision. Sprüche 29, 18 bietet ähnliche Gedanken: „Ohne die Weisung von Propheten verwildert ein Volk.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. <strong>Stelle Verbindungen her</strong>. Jobs Gedanke war es, einen Reichtum an Erfahrungen und Ideen aus ganz verschiedenen Bereichen zu erlangen. Diesen Verknüpfungsgedanken finden wir auch in Römer 8, 28: „Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ (Schlachter 2000).</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. <strong>Sag Nein zu 1000 Dingen</strong>. Deutlicher Fokus war wichtig für Apple, und Jobs hielt sich fern von vielversprechenden Produkten, die den Erfolg und die Kompetenz der Firma untergraben hätten. Im Alten Testament, Sprüche 4, 27 steht: „Schau weder nach rechts noch nach links, damit du nicht auf Abwege gerätst.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">5. <strong>Gestalte verrückt-andere Erfahrungen</strong>. Bei der Gestaltung von Apple Ladengeschäften wünschte sich Jobs eine tiefe, bereichernde Erfahrung für seine Kunden. Jesus verfolgte eine ähnliche „der andere zuerst“ – Strategie bei seiner Lehre: „So wie ihr von anderen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch.“ (Lukas 6, 31).</p>
<p style="padding-left: 30px;">6. <strong>Beherrsche die Botschaft</strong>. Die besten Ideen – das hatte Jobs verstanden &#8211; haben wenig Wert, wenn sie nicht wirksam kommuniziert werden. Aus ähnlichen Gründen schreibt Paulus: „Seid weise im Umgang mit den Außenstehenden. Eure Worte seien immer freundlich, doch mit Salz gewürzt; denn ihr müsst jedem in der rechten Weise antworten können.“ (Kolosser 4, 5 – 6 Einheitsübersetzung).</p>
<p style="padding-left: 30px;">7. <strong>Verkaufe Träumen, nicht Produkte</strong>. Jobs verstand die Wichtigkeit, an die Wünsche, Hoffnungen und Ambitionen der Menschen zu appellieren. Jesus machte es ähnlich bei seinen Nachfolgern: „Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen!&#8230;Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe.“ (Wer möchte nicht bei etwas Großartigem dabei sein?) (Matthäus 28, 19 – 20).</p>
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		<title>Der moderne Turmbau zu Babel</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Der gottlose Mensch

Der aus Bindungen „gelöste“ zugleich der „lose“ Mensch ist demgemäß der gottlose, der kinderlose, der geschichtslose, der vaterlandslose, der ortlose Mensch, er ist zugleich und eben deshalb der manipulierbare und beherrschbare Mensch. So wird er einzelne auf das Wollen und Denken der Mehrheit verpflichtet. Die alten Versuchungen kehren immer wieder zurück, wieder und wieder, der Teufel gibt nicht auf, dem Menschen das Gott-gleich-Sein zu versprechen und Gott einen Lügner zu nennen. Und die Menschen sind immer noch dieselben, sie neigen dazu, dem „Vater der Lüge“ Glauben zu schenken und es zu versuchen: Gott gleich zu werden in ihren Werken, in der Struktur der großen Weltstadt, in den Gesetzen ihres Zusammenlebens. Und das geht so:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr lesenswerter Artikel von Dr. Andreas Laun. Treffend beschreibt er die Zeit in der wir leben. Mahnung und zugleich Ermutigung zur Wachsamkeit. </p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/menschenstadt.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1778]"><img class="alignnone size-full wp-image-1783" title="menschenstadt" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/menschenstadt.jpg" alt="" width="300" height="279" /></a></p>
<h2>Der gottlose Mensch</h2>
<p><strong>Der aus Bindungen „gelöste“ zugleich der „lose“ Mensch ist demgemäß der gottlose, der kinderlose, der geschichtslose, der vaterlandslose, der ortlose Mensch, er ist zugleich und eben deshalb der manipulierbare und beherrschbare Mensch. So wird der einzelne auf das Wollen und Denken der Mehrheit verpflichtet. Die alten Versuchungen kehren immer wieder zurück, wieder und wieder, der Teufel gibt nicht auf, dem Menschen das Gott-gleich-Sein zu versprechen und Gott einen Lügner zu nennen. Und die Menschen sind immer noch dieselben, sie neigen dazu, dem „Vater der Lüge“ Glauben zu schenken und es zu versuchen: Gott gleich zu werden in ihren Werken, in der Struktur der großen Weltstadt, in den Gesetzen ihres Zusammenlebens. Und das geht so:<span id="more-1778"></span></strong></p>
<p>Mit Hilfe der großen, atheistischen Ideologien des Zeitgeistes baut man an der <strong>„Stadt des Menschen“</strong>. Gott hat keinen Zutritt, ihm ist die Einreise verboten, nicht einmal als Tourist oder Flüchtling soll ihm der Eintritt gewährt sein! Dass Gott einmal als <strong>„Einwanderer“</strong> kam und frühere Generationen seine Ankunft als das größte ihrer Feste gefeiert haben, ist ein Kuriosum, aber überholt. Inzwischen hat man gelernt, aus dem Advent, dem Ankommen Gottes, ein Event der Menschen zu machen! Und Weihnachten <strong>„feiert“</strong> man, indem man „Weihnachtsmänner“ und bei Bedarf auch „Weihnachtsfrauen“ in lächerlichem Aufzug herumgehen lässt, aber bei näherem Zusehen zeigt sich: Es ist, als ob man eine Hochzeit ohne Bräutigam und Braut feiern wollte, ein rauschendes Fest, auf dem alles erlaubt ist, außer die peinliche Frage zu stellen: Wer heiratet denn, wer ist der Bräutigam, wo ist die Braut? Aber wenn auch unbelehrbare Minderheiten noch anders denken sollten: Es bleibt bei dem Ziel eine<strong> „Gott &#8211; freie“</strong> Stadt zu bauen, die darum auch <strong>„Juden- und – Christen-frei“</strong> sein sollte, weil es vor allem diese Unbelehrbaren sind, die die alten Märchen nicht, und nicht aufgeben wollen: die Einen, die glauben, dass Gott kommen wird, die Anderen, dass Gott schon gekommen ist, einig darin, dass Er am Ende unübersehbar sein wird! Gott? In dieser Menschenstadt behandelt man Gott wie einen Krankheitskeim, der durch hygienische Maßnahmen auszurotten ist. Seine Gebote hält man für nicht existent und als <strong>„Unterdrückungs-Instrument“,</strong> das den Menschen die Freiheit raubt.</p>
<p>Die Menschenstadt soll die „bessere“, wirklich „menschengerechte Stadt“ werden, Stadt der Freiheit, Stadt der Wellness, Stadt des Friedens, weil alle Einwohner „gleich“ sind, genauer gesagt, gleich gemacht werden, und darum gleich denken, gleich funktionieren, gleich fügsam sind und somit keinen Grund mehr haben werden zu streiten.</p>
<p>In dieser Menschenstadt leugnet man mit der Gender-Ideologie die Schöpfung überhaupt, vor allem auch ihre Vielfalt. Die Folge ist zum Beispiel: In dieser „neuen Welt“ wird es keine „traditionellen“ Familie mehr geben, keine wirklichen Männer und Frauen, keinen Vater und keine Mutter, sondern nur im Grunde Einheits-Menschen, ihre „sexuelle Orientierung“ selbst bestimmt haben und darum selbstbestimmt „Eltern 1“ oder „Eltern 2“ (statt Vater und Mutter) werden können, sei es durch sexuelle Akte, sei es durch Manipulation im Labor, mit eigenen oder fremden Gameten, vielleicht mit Hilfe eines Menschen, der sich als „Eltern 2“ selbstbestimmt hat und früher Leihmutter genannt wurde.</p>
<p>In dieser Menschenstadt ist es nicht Sünde und Blindheit, wie noch Jesaja meinte, sondern Freiheits-Recht des Einzelnen, das Süße sauer und das Sauere süß, das Böse gut und das Gute böse zu nennen. Das ist so, weil der Begriff der „Gebote Gottes“ und in Folge auch die Bezeichnungen „Gut“ oder „Böse“ einer vergangenen Epoche der menschlichen Evolution angehören, die längst überwunden ist. Und an die Evolution muss „an jeder Mensch glauben“, wenn er nicht für dumm gehalten werden will. Auf jeden Fall, die Begriffe gut und böse, „Gebot“ oder gar Gott erzeugen nur ein Lächeln zwischen Mitleid und Hohn, wenn sie jemand ernsthaft zu verwenden scheint! Dem modernen Menschen sind sie jedenfalls nicht mehr zumutbar, obwohl eigentlich niemand sagen kann, was der „moderner Mensch“ im Unterschied zum gewöhnlichen Menschen sein soll! Fest steht jedenfalls: Wenn es Gott nicht gibt, kann es auch keine Gebote Gottes geben. Gebote natürlich gibt es, aber nur solche Gebote, die Mehrheit erlassen haben!</p>
<p>In dieser Menschenstadt proklamiert man dennoch <strong>„Menschenrechte“</strong>, die man nicht so nennt, weil sie von Gott im Schöpfungsakt in den Menschen hineingelegt worden und in seiner Natur erkennbar wären, sondern in dieser „Menschenstadt ohne Gott“ spricht man von Menschenrechten, insofern diese Rechte vom Menschen gemacht werden, demokratisch natürlich, durch Mehrheitsentscheidungen! Darum kann auch wirklich alles zum „Menschenrecht“ werden, auch Verhaltensweisen, die man früher für Verbrechen hielt, Abtreibung zum Beispiel.</p>
<p>Die Stadt der Menschen ist aber auch eine Stadt der inneren Widersprüche: Man proklamiert die absolute Freiheit von Schöpfung und Gottes Geboten, zugleich verpflichtet man den Einzelnen auf das Wollen und Denken der Mehrheit. Ja man redet ihm ein und schreibt ihm vor, wodurch er glücklich zu sein hat und was auf keinen Fall sein Wohlgefallen finden darf: Frauen zum Beispiel dürfen nur nach Karriere streben, müssen im noch so eintönigen Beruf glücklich sein, aber auf keinen Fall mit ihren Kindern, die von „Fachkräften“, wie jeder weiß, besser betreut werden! Natürlich „frauenfreundlich“, weil man die armen Frauen entlastet von ihren Kindern, die, das weiß man, vor allem eine Last sind!</p>
<p>Man behauptet, eine Gesellschaft der Freiheit zu errichten, man distanziert sich mit Pathos von den Diktaturen der Vergangenheit und darum auch vom „Patriarchat“, aber gleichzeitig unterbindet man die Freiheit des Einzelnen in mehr und mehr Bereichen des Lebens, bis hinein in den Intimbereich der Menschen. Auch in seiner Sexualität soll der Mensch sein „wie alle“, das heißt so, wie die Machthaber es wollen, und darum hat man die „verpflichtende „Sexualerziehung“ in den Schulen eingeführt: Gelehrt wird sexuelle Freiheit, aber keine Selbstbeherrschung. Weil es ohne diese nicht geht, ersetzt man diese durch Strafgesetze. Besonders paradox bei diesem Freiheitsstreben ist: Wissenschaftlich längst gesicherte Einsichten z. B. in die Bedürfnisse von Kindern, die Grenzen wollen, oder in die der Frauen, die Mütter sein wollen, werden ignoriert. Nicht einmal die Erfahrung, dass immer mehr Jugendliche psychisch gestört, verhaltensauffällig, unerziehbar sind, löst kein Umdenken aus.</p>
<p>Der uniformierte Einheitsmensch in der wörtlich „gottlosen Menschenstadt ohne Gott“ wird gesteuert durch die Gesetze der politischen Korrektheit, die den Menschen nicht nur vorschreibt, wie sie zu reden haben, sondern z. B. auch verbietet, nach „politisch korrekten“ Handlungen wie Abtreibung oder bei einem politisch korrekten Lebensstil wie im homosexuellen Lifestyle unglücklich zu sein. Verstöße gegen dieses Moralsystem der Korrektheit werden streng und ohne Vergebung geahndet durch die alten Pranger-Methoden, freilich auf moderne Art mit Hilfe der Medien exekutiert und durch gesellschaftlichen Ausschluss, der früher „Verbannung“ hieß und dies auch war!</p>
<p>Die gottlose Stadt der Menschen, sie ist die absolut nicht „artgerechte Haltung des Menschen“ in Käfigen, die der Mensch sich selbst gebaut hat, zusperrt und dann den Schlüssel unerreichbar weit wegwerfen will! Und so geschieht, was geschehen muss: Der Mensch, der Gott ähnlich werden wollte, stürzt ab: Aus der ersehnten Macht wird ein Gefängnis, das Glück verwandelt sich in die Verzweiflung des für immer Gefangenen, Seine Herrlichkeit wird zum Vegetieren in endlosen, grauen, fensterlosen Betonbauten, aus denen es kein Entrinnen mehr gibt. Indem der Mensch Gott gleich sein will, verliert er sich und seine Gott &#8211; Ebenbildlichkeit, zurück ein Häuflein selbst verschuldeten Elends. Der Menschenstadt entrinnt nur der, der die Augen hebt zu dem, begonnen hat, „mitten unter den Menschen“ zu leben und so die Menschenstadt in eine Stadt Gottes verwandelt, in das Jerusalm, in dem jeder Mensch, der will, Heimatrecht hat, leben kann, frei ist und glücklich, weil er „dazu“ gehört, zur Gemeinschaft der Heiligen, die bei Gott sind!</p>
<p>Auf sich allein gestellt geht es der Menschenstadt wie dem Turm von Babylon, die Menschen in ihr verstehen sich nicht mehr, sie verlassen die Stadt und diese wird zum Ruinenfeld. Es geht ihr so wie dem Standbild im Buch Daniel (2ff): Es schien reich, glänzend, groß und für ewig gebaut zu sein: Aber dann löste sich ein Stein oben in den Bergen, rollte herunter und zerschmetterte die tönernen Füße des großen Bildes, und dieses stürzte in sich zusammen! Auch die Stadt der Menschen wird diese Erfahrung machen, wieder und wieder: Unerwartete Elemente werden sich als Bedrohung und als Kräfte der Zerstörung erweisen, sie wird keinen Bestand haben wie, in einem anderen biblischen Bild (Mt 7,24) gesprochen, die Stadt, die auf Sand gebaut war und dem Regen nicht standhielt.</p>
<p>Quelle: kath.net &#8211; Autor Dr. Andreas Laun</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.kirchen.net/bischof/laun/images/laun_kaig2.jpg" alt="" width="200" height="266" /></p>
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		<title>Europa ist mehr als der Euro!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Grundsatzrede an eine hochrangige Zuhörerschaft betonte der Präsident des Europäischen Parlaments vor kurzem die Bedeutung und Auswirkung eines engagierten Auftretens der Christen in der Öffentlichkeit. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/01/europa-ist-mehr-als-der-euro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/flags_01.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1767]"><img class="alignnone size-full wp-image-1769" title="flags_01" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/flags_01.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a></p>
<p>In seiner Grundsatzrede an eine hochrangige Zuhörerschaft betonte der Präsident des Europäischen Parlaments vor kurzem die Bedeutung und Auswirkung eines engagierten Auftretens der Christen in der Öffentlichkeit.</p>
<h3>Der Präsident des Europäischen Parlaments:</h3>
<p><strong><em>&#8220;&#8230; ein mutiges Zeugnis durch Christen, </em><em>auch auf politischer Ebene &#8211; zugleich tolerant </em><em>und offen gegenüber dem anderen &#8211; ist eine </em><em>der größten Stärken, die wir haben. Geben </em><em>wir diese auf, machen wir uns an der Aushöhlung </em><em>der europäischen Seele schuldig&#8230;&#8221;</em></strong></p>
<p><span id="more-1767"></span></p>
<div id="attachment_1768" class="wp-caption alignnone" style="width: 190px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Jerzy_Buzek.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1767]"><img class="size-full wp-image-1768" title="Jerzy_Buzek" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Jerzy_Buzek.jpg" alt="" width="180" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Jerzy Buzek</p></div>
<p>Auszug aus der Ansprache <strong>Präsident Jerzy Buzeks</strong> beim European Prayer Breakfast am 1. Dezember 2011:</p>
<p>&#8220;Wir müssen uns immer vergegenwärtigen, dass die Gründungsväter des vereinigten Europas praktizierende Christen waren. Man darf das heute nicht vergessen, wenn wir uns mitunter auch einer Reihe von schwierigen Aufgaben gegenübersehen. Zugleich stellt sich die Frage, ob unser christliches Erbe noch Gültigkeit hat, ob es nicht doch nur ein weiteres historisches Kostümrelikt ist &#8211; respektabel aber ohne praktischen Nutzen? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: ein mutiges Einstehen durch Christen, auch auf der politischen Ebene &#8211; zugleich aber tolerant und offen gegenüber dem anderen &#8211; ist eine der größten Stärken, die wir haben. Geben wir diese auf, machen wir uns an der Aushöhlung der europäischen Seele schuldig, die auf analytische Weise durch Nationalismus und Vernebelung, aber auch durch ein zunehmendes Gefühl der inneren Leere &#8211; wie sie symptomatisch ist für eine Welt des exzessiven Konsums &#8211; verdrängt würde.</p>
<p>Wenn wir uns das Edikt von Mailand* vor Augen halten, so ist dies auch eine solide Gesprächsbasis über die Eigenständigkeit von Kirche und Staat. Ich betone ausdrücklich &#8211; &#8220;Eigenständigkeit&#8221;, nicht &#8220;Trennung&#8221;. Jahrhundertelang haben wir ein Modell entwickelt, in welchem öffentliche und religiöse Autoritäten ihre Selbständigkeit im jeweils eigenen Einflussbereich behielten. Zugleich besteht in vielen Bereichen absoluter Bedarf an Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und den Glaubensgemeinschaften &#8211; denn eine solche Zusammenarbeit ist bedeutsam für den Aufbau einer gerechten Gesellschaft von Anstand und Würde.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist unschwer festzustellen, dass wir in Europa in letzter Zeit die Verbreitung eines geradezu aggressiven Säkularismus (<em>die Bestrebung, jede öffentliche Präsenz von Religion zu unterbinden, Anm. d.Übers</em>.) erleben mussten. Das ist etwas, was ich negative Toleranz nennen würde. Als Beispiel kann uns die Frage der Darstellung des Kreuzes im öffentlichen Raum dienen. Eine aggressive und in Wirklichkeit intolerante Minderheit würde gerne unseren Glauben in eine kleine Privatschatulle einsperren. Tatsächlich aber würde dies bedeuten, dass wir die Religionsfreiheit aufgeben, die mit dem Edikt von Mailand* begünstigt worden war.</p>
<p>Die Geschichte lehrt uns, dass der leere Platz, den das abgehängte Kreuz hinterlassen hat, immer von totalitären Ideologien eingenommen wurde. Das Verschwinden des Kreuzes führte allzu oft nicht zur Befreiung sondern zur Versklavung des Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass wir Christen nicht nur unseren Glauben retten, sondern durch unsere Haltung inmitten einer säkularisierten Welt auch zum Salz der Erde und zum Licht für alle werden können.</p>
<p>Ich bin davon fest überzeugt: das, was wir heute erfahren, ist nicht nur eine Krise der öffentlichen Schulden &#8211; eine Krise, die aus der USA nach der Pleite der Lehman Brüder herüberschwappte &#8211; es ist im wesentlichen auch eine Krise der Werte. Sie kam, weil unsere materielle Entwicklung nicht mit der geistigen Entwicklung Schritt hält, ebenso nicht mit glaubwürdigen moralischen Vorgaben.</p>
<p>Das Streben nach dem eigenen Nutzen erfordert auch ein Streben nach Werten! Wenn man reich wird, so bringt dass Verantwortung mit sich, Verantwortung für das Gemeinwohl &#8211; letztlich den Bedarf eines Ausgleichs – und schließlich verlangt die Idee des Wettbewerbs auch das Streben nach Gerechtigkeit. Wir brauchen nicht nur Arbeit sondern auch Arbeitsmoral. Schlussendlich ist jedwede Art von Aktivität ohne Liebe &#8220;ein tönend Erz oder eine klingende Schelle&#8221;, wie es der Apostel Paul im ersten Korintherbrief nannte.</p>
<p><strong>Der Mangel an Werten könnte sich für Europa viel verhängnisvoller erweisen als der Mangel an Kapital oder der Mangel an politischer Macht.</strong>&#8221;</p>
<p>*Das Edikt von Mailand ist die offizielle Einführung der Religionsfreiheit im Römischen Reich, anno Domini 313</p>
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		<title>&#8230;die wichtigen Leute&#8230;</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2011/12/die-wichtigen-leute/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-wichtigen-leute</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 15:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weihnachtsgeschichte liebe ich sehr. Sie stellt alle unsere Ambitionen, Strategien, Visionen, hohen Ziele, Bedeutung, Einfluss, Autorität und Rechte in Frage.
Die Weihnachtsgeschichte macht eindeutig klar, keine einflussreiche Persönlichkeit war am Ort des Geschehens. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/die-wichtigen-leute/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/important-people21.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1759]"><img class="alignnone size-full wp-image-1761" title="important-people2" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/important-people21.jpg" alt="" width="500" height="490" /></a></p>
<p>Die Weihnachtsgeschichte liebe ich sehr. Sie stellt alle unsere Ambitionen, Strategien, Visionen, hohen Ziele, Bedeutung, Einfluss, Autorität und Rechte in Frage.<br />
Die Weihnachtsgeschichte macht eindeutig klar, keine einflussreiche Persönlichkeit war am Ort des Geschehens.<br />
Nur Kinder und solche die werden wie &#8220;die Kinder&#8221; werden in dieser Welt positives bewirken.</p>
<p>Weitere klasse Cartoons bei: <a href="http://www.nakedpastor.com/" target="_blank" class="liexternal">http://www.nakedpastor.com/</a></p>
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		<title>Christliche Gemeinschaft&#8230;</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2011/12/christliche-gemeinschaft/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=christliche-gemeinschaft</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Katz]]></category>
		<category><![CDATA[Jude]]></category>
		<category><![CDATA[messianisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.3tagezeit.de/?p=1753</guid>
		<description><![CDATA[“Christliche Gemeinschaft im Sinne Jesu pulverisiert Ihr altes Ego in der Kraft des Geistes Gottes und bewahrt Sie davor, <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/christliche-gemeinschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Christliche Gemeinschaft im Sinne Jesu pulverisiert Ihr altes Ego in der Kraft des Geistes Gottes und bewahrt Sie davor, ein miserables Privatleben zu führen, wo wir nach einem einstündigen Gottesdienst pro Woche nach Hause eilen, um die Blumen zu gießen, auf unserer Veranda zu sitzen, unser eigenes Mittagessen alleine zu uns zu nehmen und dann unser Auto zu waschen. Unser Auto!&#8221;</p>
<div id="attachment_1754" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/arthur.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1753]"><img class="size-full wp-image-1754" title="arthur" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/arthur.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Arthur Katz</p></div>
<p>Arthur Katz 1929-2007, amerikanischer messianischer Jude</p>
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		<title>Glühwein-Rezept</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glühwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glühwein-Variante ist so eine Art Instant-Version ohne kü̈nstliche Aromen oder Geschmacksverstärker. Sie kochen einen Gewü̈rzsirup, den Sie problemlos im Kü̈hlschrank mindestens 2 Wochen im Kü̈hlschrank aufbewahren können. Und immer, wenn Ihnen danach ist, wärmen Sie sich ein Tässchen kräftigen Rotwein auf, und schmecken mit dem Sirup so ab, dass Ihr individueller Glü̈hwein entsteht. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/gluehwein-rezept/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Freunde guten Glühweins hier mein bewährtes Rezept:</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/gw.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1748]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1749" title="gw" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/gw-300x172.jpg" alt="" width="300" height="172" /></a></p>
<h3>Glühwein</h3>
<p>Zutaten für etwa 1,2 Liter Gewürzsirup (reicht für ca. 4 Liter Glühwein)<br />
3 Esslöffel schwarzer Tee (Assam, Ceylon)<br />
½ Wasser<br />
0,3 Liter Orangensaft<br />
¼ Wasser<br />
350 Gramm Zucker<br />
1 Esslöffel Orangeat<br />
3 Stangen Zimt<br />
8 Kardamomschoten<br />
8 Gewürznelken<br />
6 Sternanis<br />
Kräftiger, trockener Rotwein</p>
<h4>Zubereitung:</h4>
<p>Diese Glühwein-Variante ist so eine Art Instant-Version ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker. Sie kochen einen Gewürzsirup, den Sie problemlos im Kühlschrank mindestens 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren können. Und immer, wenn Ihnen danach ist, wärmen Sie sich ein Tässchen kräftigen Rotwein auf, und schmecken mit dem Sirup so ab, dass Ihr individueller Glühwein entsteht.<br />
Für den Gewürzsirup kochen Sie zuerst einen sehr kräftigen Tee: Gießen Sie die Teeblätter mit einem halben Liter kochendem Wasser auf, und lassen sie 5 Minuten ziehen. Gießen Sie den Tee durch ein Sieb in einen Topf ab, dann den Orangensaft und noch einen viertel Liter kaltes Wasser dazu. In diesen Sud werfen Sie die zerbrochenen Zimtstangen, den grob gehackten Sternanis, die aufgeschnitten Kardamomschoten (mit den schwarzen Samen), die Gewürznelken und das Orangeat dazu. Schü̈tten Sie den Zucker ebenfalls hinein, und lassen Sie alles aufkochen. Dabei müssen Sie rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, sonst klebt er am Boden fest. Lassen Sie den Sud offen 5 Minuten lang kochen, schalten Sie die Hitze ab, Deckel drauf, und nun sollte das Ganze noch 30 Minuten ziehen. Gießen Sie den Sud durch ein Sieb ab, und durch einen Trichter in Flaschen, die Sie fest verschließen können.<br />
Fü̈r den fertigen Glühwein nehmen Sie am besten kräftigen, trockenen Rotwein. Den erhitzen Sie in einem Topf mit Deckel und lassen ihn aber nicht kochen, sonst geht der Alkohol flöten. Nun können Sie sich Ihren Glühwein selbst zusammenstellen:<br />
Meine Lieblingsmischung ist irgendwo zwischen 0,15 und 0,2 Liter auf einen Liter Wein &#8211; das kommt auf den Wochentag und die Tageszeit an&#8230;</p>
<p><strong>Viel Spaß&#8230;..</strong></p>
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