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		<title>Christ und Politik</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag, dem 29. Januar wurde Hildegard Burjan, die erste christlich-soziale Abgeordnete im Österreichischen Parlament seliggesprochen. Damit wird bestätigt, dass sie ein vor Gott wohlgefälliges Leben geführt hat. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/02/christ-und-politik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" class="liimagelink" rel="lightbox[1794]"><img class="alignnone size-full wp-image-1795" title="Unknown" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" alt="" width="299" height="169" /></a></p>
<p>Am Sonntag, dem 29. Januar wurde <strong>Hildegard Burjan</strong>, die erste christlich-soziale Abgeordnete im Österreichischen Parlament seliggesprochen. Damit wird bestätigt, dass sie ein vor Gott wohlgefälliges Leben geführt hat.</p>
<h3>Das geschieht in interessanten Zeiten:</h3>
<p>Christen sehen die Politik, die Verteidigung von Menschenrechten und die öffentliche Debatte oft nicht als eine Priorität an, sondern als eine „nicht-pastorale“ Zusatzaufgabe. Hildegard Burjan sagt hingegen: <strong>„Volles Interesse für die Politik gehört zum praktischen Christentum.“</strong></p>
<p>Christen haben den Eindruck, dass sie von der Politik nicht gehört werden, deshalb <span id="more-1794"></span>steigen sie häufig aus der Politik aus. Aber Hildegard Burjan sagt: <strong>&#8220;Gott gibt uns den Verstand, damit wir die Not einer Zeit, die Ursachen der Not, die Mittel, die zur Abhilfe führen, erkennen. Er stellt uns nicht zufällig mit unseren äußeren Verhältnissen zusammen, spricht nicht zufällig mit unserem Herzen&#8230;“</strong></p>
<p>Für alle europäischen Christen, Katholiken und Nichtkatholiken, ist diese außergewöhnliche Frau ein Vorbild und ein Weckruf. Sich in der Politik zu engagieren &#8211; inspiriert durch den christlichen Glauben &#8211; bedeutet nicht, wie manche meinen, den Nichtgläubigen die Glaubens- und Sittenlehre aufzubürden. Es ist ein Dienst an der Menschheit, schützt die Schwächsten, und hält die Würde jedes einzelnen Menschen unabhängig von seinem Glaubensbekenntnis hoch. Das Engagement in der Politik kann wirklich als Tat der Barmherzigkeit und Nächstenliebe bezeichnet werden.<br />
<strong>Wenn viele Christen in Europa dies für sich selbst entdecken, wird Europa menschlicher werden.</strong></p>
<h3>Biographie von Hildegard Burjan (1883-1933)</h3>
<p><strong>Kindheit, Ausbildung und Konversion</strong></p>
<p><strong></strong>Hildegard Freund wurde am 30. Januar 1883, in Görlitz an der Neisse, in einer nichtpraktizierenden jüdischen Familie geboren. Nach ihrem Abitur in Basel begann sie Sprachen, Literatur und Deutsch in Zürich zu studieren. Parallel dazu belegte sie Kurse in Philosophie, die sie in die christlichen Denker einführten. Während ihres Studiums lernte sie Alexander Burjan, einen Unternehmer mit jüdischen Wurzeln kennen. Sie heirateten 1907 und übersiedelten nach Berlin.<br />
Ihr Streben nach hohen Idealen und die Verfolgung von etwas Großem führten sie nach einer langen schweren Krankheit und ihrer plötzlichen Genesung zur Konversion.<br />
1908 wurde sie mit einer schweren Nierenkolik ins Spital gebracht. Die Ärzte hatten keine Hoffnung mehr auf eine Genesung, doch am Ostermorgen besserte sich ihr Zustand plötzlich. Hildegard war tief betroffen darüber, in welcher Weise Gott ihr Leben geführt hatte. Am 11. August 1909 wurde sie getauft. Trotz Lebensgefahr während der Schwangerschaft brachte Hildegard Burjan, die mit ihrem Mann nach Wien übersiedelt war, ihre einzige Tochter Elisabeth zur Welt.</p>
<p><strong>Engagement in sozialen Fragen und Gründung der Caritas Socialis</strong></p>
<p>Hildegard Burjan fing bald an, sich für soziale Fragen zu interessieren, besonders bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Sozialfürsorge von armen Frauen und Kindern. Sie war beides, die Frau eines Unternehmers und auch die Vertreterin der Armen, der Bedrückten und derjenigen ohne Rechte. Die Haltung und die wirksame Arbeit von Hildegard Burjan finden ihren Ursprung und ihre Motivation in ihrer tiefen Beziehung zu Gott und in ihrer Überzeugung, dass ihre Mission darin besteht, die Liebe Gottes durch ihre soziale Arbeit zu verkünden. Nach ihrer Ankunft in Wien machte sie besonders die Situation der Heimarbeiterinnen betroffen. Gemeinsam mit Freiwilligen besuchte sie die Frauen zuhause. Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit auf ihre Rechte, kämpfte um bessere Gehälter, gesetzlichen Schutz und besseren Zugang zu einer höheren Bildung. 1912 gründete sie den „Verein der christlichen Heimarbeiterinnen“ und 1918 die “Gesellschaft für soziale Hilfe“. Man nannte sie die „Mutter der Heimarbeiterinnen“. Hildegard besaß ein außerordentliches Organisationstalent, und sie wusste auch wie man Freiwillige begeistert. Sie verfügte über ein echtes Talent, Geld zu besorgen sowie die Aufmerksamkeit von politischen Führern auf sich zu lenken.<br />
Ihr größter Erfolg war die Gründung einer religiösen Gemeinschaft, die den Armen dienen wollte und ein revolutionäres soziales Apostolat ausübte: die Caritas Socialis. Hildegard Burjan gründete diese Schwesternkongregation 1919. Der Orden kümmert sich besonders um Frauen und Kinder in schwierigen Verhältnissen, sowie um alte und unheilbar kranke Menschen. Er kümmert sich um Obdachlose, unterhält Tageskliniken, Genesungsheime, Hospize, Stellenvermittlungsbüros für die Armen und unterstützt ledige Mütter.</p>
<p><strong>Ihre Arbeit als Politikerin</strong></p>
<p>1918 begann Hildegard Burjan ihre aktive Arbeit in der Christlich-Sozialen Partei. 1919 wurde sie das erste weibliche Mitglied des österreichischen Parlaments. Als Christ fühlte sie sich dazu berufen, ihr Amt als eine Chance zu sehen, um das Leben der Armen zu verbessern. Während ihrer parlamentarischen Tätigkeit, die fast zwei Jahre dauerte, setzte Hildegard viele Initiativen für Frauen und Kindern um. Sie beschäftigte sich besonders mit Fragen wie „gleiche Löhne für Männer und Frauen“ oder mit der Sozialversicherung für die Arbeiter und kümmerte sich um die soziale und geistliche Betreuung armer Familien. Der Erzbischof von Wien, Kardinal Friedrich Gustav Piffl, nannte sie das »Gewissen des Parlaments«, und der Führer der christlich-sozialen Partei, der Priester Dr. Ignaz Seipel, sagte von ihr: „Ich habe keinen Mann mit ausgeprägterer politischer Begabung, mit feinerem Fingerspitzengefühl gesehen als diese Frau.“</p>
<p>Hildegard Burjan starb am 10. Juni 1933 im Alter von 50 Jahren. Drei Jahre nach ihrem Tod wurde die Caritas Socialis als »Gemeinschaft diözesanen Rechts« errichtet und 1960, zur »Gemeinschaft päpstlichen Rechts« erklärt. Bis heute wirken die Schwestern im Geiste ihrer Gründerin. Der Seligsprechungsprozess für Hildegard Burjan wurde 1963 von Kardinal Franz König, dem damaligen Erzbischof von Wien eingeleitet. Am 29. Januar 2012 wurde Hildegard Burjan im Wiener Stephansdom seliggesprochen.</p>
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		<title>Steve Jobs &#8211; Sieben Leitlinien zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<category><![CDATA[Pixar]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Steve Jobs im vergangenen Jahr gestorben ist, hat er ein Vermächtnis hinterlassen, das unseren Lebensstil dramatisch verändert hat. Als Apple-Mitbegründer war er eine der zentralen Figuren der PCRevolution. Apples Macintosh, der in den frühen 80iger Jahren eingeführt wurde, veränderte Gebrauch und Einstellung zum Computer. Als ebenfalls Mitbegründer der Pixar Animation Studios bahnte Jobs neue Wege für computeranimierte Filme. Vor seinem Tod eröffneten iPads, iPhones und iPods ungeahnte Horizonte der Kommunikation und Unterhaltung. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/01/steve-jobs-sieben-leitlinien-zum-erfolg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/steve-jobs-success.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1789]"><img class="alignnone size-full wp-image-1790" title="steve-jobs-success" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/steve-jobs-success.jpg" alt="" width="330" height="211" /></a></p>
<p>Als Steve Jobs im vergangenen Jahr gestorben ist, hat er ein Vermächtnis hinterlassen, das unseren Lebensstil dramatisch verändert hat. Als Apple-Mitbegründer war er eine der zentralen Figuren der PCRevolution. Apples Macintosh, der in den frühen 80iger Jahren eingeführt wurde, veränderte Gebrauch und Einstellung zum Computer. Als ebenfalls Mitbegründer der Pixar Animation Studios bahnte Jobs neue Wege für computeranimierte Filme. Vor seinem Tod eröffneten iPads, iPhones und iPods ungeahnte Horizonte der Kommunikation und Unterhaltung.</p>
<p>Leben und Arbeit dieses Mannes berührten praktisch jeden Menschen in der Geschäftswelt. Jobs war einmaliger Visionär, Pionier und Erfinder, aber wir können alle von den Prinzipien profitieren, die seinen Erfolg ausgemacht haben. Kürzlich veröffentlichte <a href="http://www.entrepreneur.com/article/220515" target="_blank" class="liexternal">Entrepreneur.com</a> einen Artikel, in dem die „Sieben Erfolgsregeln“ <span id="more-1789"></span>des Steven Jobs beschrieben werden. Obwohl Jobs kein Christ war, passen alle Regeln zu biblischen Prinzipien, die vor tausenden von Jahren aufgeschrieben wurden. Schauen wir sie uns an:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. <strong>Tu was du liebst</strong>. Jobs schreibt: „Menschen mit Leidenschaft können die Welt verbessern.“ Der Gedanke, dass man im alltäglichen Leben Leidenschaft und Sinn nachjagt, ist bei Kolosser 3, 23 – 24 zusammengefasst: „ Denkt bei allem daran, dass ihr für den Herrn und nicht für die Menschen arbeitet. Als Lohn dafür wird Gott euch das Erbe geben.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. <strong>Verändere das Universum</strong>. Jobs fragte einmal den CEO einer großen Getränkefirma: „Wollen Sie Ihr Leben lang Zuckerwasser verkaufen, oder wollen Sie die Welt verändern?“ Er befürwortete eine starke, unwiderstehliche Vision. Sprüche 29, 18 bietet ähnliche Gedanken: „Ohne die Weisung von Propheten verwildert ein Volk.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. <strong>Stelle Verbindungen her</strong>. Jobs Gedanke war es, einen Reichtum an Erfahrungen und Ideen aus ganz verschiedenen Bereichen zu erlangen. Diesen Verknüpfungsgedanken finden wir auch in Römer 8, 28: „Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ (Schlachter 2000).</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. <strong>Sag Nein zu 1000 Dingen</strong>. Deutlicher Fokus war wichtig für Apple, und Jobs hielt sich fern von vielversprechenden Produkten, die den Erfolg und die Kompetenz der Firma untergraben hätten. Im Alten Testament, Sprüche 4, 27 steht: „Schau weder nach rechts noch nach links, damit du nicht auf Abwege gerätst.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">5. <strong>Gestalte verrückt-andere Erfahrungen</strong>. Bei der Gestaltung von Apple Ladengeschäften wünschte sich Jobs eine tiefe, bereichernde Erfahrung für seine Kunden. Jesus verfolgte eine ähnliche „der andere zuerst“ – Strategie bei seiner Lehre: „So wie ihr von anderen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch.“ (Lukas 6, 31).</p>
<p style="padding-left: 30px;">6. <strong>Beherrsche die Botschaft</strong>. Die besten Ideen – das hatte Jobs verstanden &#8211; haben wenig Wert, wenn sie nicht wirksam kommuniziert werden. Aus ähnlichen Gründen schreibt Paulus: „Seid weise im Umgang mit den Außenstehenden. Eure Worte seien immer freundlich, doch mit Salz gewürzt; denn ihr müsst jedem in der rechten Weise antworten können.“ (Kolosser 4, 5 – 6 Einheitsübersetzung).</p>
<p style="padding-left: 30px;">7. <strong>Verkaufe Träumen, nicht Produkte</strong>. Jobs verstand die Wichtigkeit, an die Wünsche, Hoffnungen und Ambitionen der Menschen zu appellieren. Jesus machte es ähnlich bei seinen Nachfolgern: „Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen!&#8230;Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe.“ (Wer möchte nicht bei etwas Großartigem dabei sein?) (Matthäus 28, 19 – 20).</p>
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		<title>Der moderne Turmbau zu Babel</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gottlose Mensch

Der aus Bindungen „gelöste“ zugleich der „lose“ Mensch ist demgemäß der gottlose, der kinderlose, der geschichtslose, der vaterlandslose, der ortlose Mensch, er ist zugleich und eben deshalb der manipulierbare und beherrschbare Mensch. So wird er einzelne auf das Wollen und Denken der Mehrheit verpflichtet. Die alten Versuchungen kehren immer wieder zurück, wieder und wieder, der Teufel gibt nicht auf, dem Menschen das Gott-gleich-Sein zu versprechen und Gott einen Lügner zu nennen. Und die Menschen sind immer noch dieselben, sie neigen dazu, dem „Vater der Lüge“ Glauben zu schenken und es zu versuchen: Gott gleich zu werden in ihren Werken, in der Struktur der großen Weltstadt, in den Gesetzen ihres Zusammenlebens. Und das geht so:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr lesenswerter Artikel von Dr. Andreas Laun. Treffend beschreibt er die Zeit in der wir leben. Mahnung und zugleich Ermutigung zur Wachsamkeit. </p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/menschenstadt.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1778]"><img class="alignnone size-full wp-image-1783" title="menschenstadt" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/menschenstadt.jpg" alt="" width="300" height="279" /></a></p>
<h2>Der gottlose Mensch</h2>
<p><strong>Der aus Bindungen „gelöste“ zugleich der „lose“ Mensch ist demgemäß der gottlose, der kinderlose, der geschichtslose, der vaterlandslose, der ortlose Mensch, er ist zugleich und eben deshalb der manipulierbare und beherrschbare Mensch. So wird der einzelne auf das Wollen und Denken der Mehrheit verpflichtet. Die alten Versuchungen kehren immer wieder zurück, wieder und wieder, der Teufel gibt nicht auf, dem Menschen das Gott-gleich-Sein zu versprechen und Gott einen Lügner zu nennen. Und die Menschen sind immer noch dieselben, sie neigen dazu, dem „Vater der Lüge“ Glauben zu schenken und es zu versuchen: Gott gleich zu werden in ihren Werken, in der Struktur der großen Weltstadt, in den Gesetzen ihres Zusammenlebens. Und das geht so:<span id="more-1778"></span></strong></p>
<p>Mit Hilfe der großen, atheistischen Ideologien des Zeitgeistes baut man an der <strong>„Stadt des Menschen“</strong>. Gott hat keinen Zutritt, ihm ist die Einreise verboten, nicht einmal als Tourist oder Flüchtling soll ihm der Eintritt gewährt sein! Dass Gott einmal als <strong>„Einwanderer“</strong> kam und frühere Generationen seine Ankunft als das größte ihrer Feste gefeiert haben, ist ein Kuriosum, aber überholt. Inzwischen hat man gelernt, aus dem Advent, dem Ankommen Gottes, ein Event der Menschen zu machen! Und Weihnachten <strong>„feiert“</strong> man, indem man „Weihnachtsmänner“ und bei Bedarf auch „Weihnachtsfrauen“ in lächerlichem Aufzug herumgehen lässt, aber bei näherem Zusehen zeigt sich: Es ist, als ob man eine Hochzeit ohne Bräutigam und Braut feiern wollte, ein rauschendes Fest, auf dem alles erlaubt ist, außer die peinliche Frage zu stellen: Wer heiratet denn, wer ist der Bräutigam, wo ist die Braut? Aber wenn auch unbelehrbare Minderheiten noch anders denken sollten: Es bleibt bei dem Ziel eine<strong> „Gott &#8211; freie“</strong> Stadt zu bauen, die darum auch <strong>„Juden- und – Christen-frei“</strong> sein sollte, weil es vor allem diese Unbelehrbaren sind, die die alten Märchen nicht, und nicht aufgeben wollen: die Einen, die glauben, dass Gott kommen wird, die Anderen, dass Gott schon gekommen ist, einig darin, dass Er am Ende unübersehbar sein wird! Gott? In dieser Menschenstadt behandelt man Gott wie einen Krankheitskeim, der durch hygienische Maßnahmen auszurotten ist. Seine Gebote hält man für nicht existent und als <strong>„Unterdrückungs-Instrument“,</strong> das den Menschen die Freiheit raubt.</p>
<p>Die Menschenstadt soll die „bessere“, wirklich „menschengerechte Stadt“ werden, Stadt der Freiheit, Stadt der Wellness, Stadt des Friedens, weil alle Einwohner „gleich“ sind, genauer gesagt, gleich gemacht werden, und darum gleich denken, gleich funktionieren, gleich fügsam sind und somit keinen Grund mehr haben werden zu streiten.</p>
<p>In dieser Menschenstadt leugnet man mit der Gender-Ideologie die Schöpfung überhaupt, vor allem auch ihre Vielfalt. Die Folge ist zum Beispiel: In dieser „neuen Welt“ wird es keine „traditionellen“ Familie mehr geben, keine wirklichen Männer und Frauen, keinen Vater und keine Mutter, sondern nur im Grunde Einheits-Menschen, ihre „sexuelle Orientierung“ selbst bestimmt haben und darum selbstbestimmt „Eltern 1“ oder „Eltern 2“ (statt Vater und Mutter) werden können, sei es durch sexuelle Akte, sei es durch Manipulation im Labor, mit eigenen oder fremden Gameten, vielleicht mit Hilfe eines Menschen, der sich als „Eltern 2“ selbstbestimmt hat und früher Leihmutter genannt wurde.</p>
<p>In dieser Menschenstadt ist es nicht Sünde und Blindheit, wie noch Jesaja meinte, sondern Freiheits-Recht des Einzelnen, das Süße sauer und das Sauere süß, das Böse gut und das Gute böse zu nennen. Das ist so, weil der Begriff der „Gebote Gottes“ und in Folge auch die Bezeichnungen „Gut“ oder „Böse“ einer vergangenen Epoche der menschlichen Evolution angehören, die längst überwunden ist. Und an die Evolution muss „an jeder Mensch glauben“, wenn er nicht für dumm gehalten werden will. Auf jeden Fall, die Begriffe gut und böse, „Gebot“ oder gar Gott erzeugen nur ein Lächeln zwischen Mitleid und Hohn, wenn sie jemand ernsthaft zu verwenden scheint! Dem modernen Menschen sind sie jedenfalls nicht mehr zumutbar, obwohl eigentlich niemand sagen kann, was der „moderner Mensch“ im Unterschied zum gewöhnlichen Menschen sein soll! Fest steht jedenfalls: Wenn es Gott nicht gibt, kann es auch keine Gebote Gottes geben. Gebote natürlich gibt es, aber nur solche Gebote, die Mehrheit erlassen haben!</p>
<p>In dieser Menschenstadt proklamiert man dennoch <strong>„Menschenrechte“</strong>, die man nicht so nennt, weil sie von Gott im Schöpfungsakt in den Menschen hineingelegt worden und in seiner Natur erkennbar wären, sondern in dieser „Menschenstadt ohne Gott“ spricht man von Menschenrechten, insofern diese Rechte vom Menschen gemacht werden, demokratisch natürlich, durch Mehrheitsentscheidungen! Darum kann auch wirklich alles zum „Menschenrecht“ werden, auch Verhaltensweisen, die man früher für Verbrechen hielt, Abtreibung zum Beispiel.</p>
<p>Die Stadt der Menschen ist aber auch eine Stadt der inneren Widersprüche: Man proklamiert die absolute Freiheit von Schöpfung und Gottes Geboten, zugleich verpflichtet man den Einzelnen auf das Wollen und Denken der Mehrheit. Ja man redet ihm ein und schreibt ihm vor, wodurch er glücklich zu sein hat und was auf keinen Fall sein Wohlgefallen finden darf: Frauen zum Beispiel dürfen nur nach Karriere streben, müssen im noch so eintönigen Beruf glücklich sein, aber auf keinen Fall mit ihren Kindern, die von „Fachkräften“, wie jeder weiß, besser betreut werden! Natürlich „frauenfreundlich“, weil man die armen Frauen entlastet von ihren Kindern, die, das weiß man, vor allem eine Last sind!</p>
<p>Man behauptet, eine Gesellschaft der Freiheit zu errichten, man distanziert sich mit Pathos von den Diktaturen der Vergangenheit und darum auch vom „Patriarchat“, aber gleichzeitig unterbindet man die Freiheit des Einzelnen in mehr und mehr Bereichen des Lebens, bis hinein in den Intimbereich der Menschen. Auch in seiner Sexualität soll der Mensch sein „wie alle“, das heißt so, wie die Machthaber es wollen, und darum hat man die „verpflichtende „Sexualerziehung“ in den Schulen eingeführt: Gelehrt wird sexuelle Freiheit, aber keine Selbstbeherrschung. Weil es ohne diese nicht geht, ersetzt man diese durch Strafgesetze. Besonders paradox bei diesem Freiheitsstreben ist: Wissenschaftlich längst gesicherte Einsichten z. B. in die Bedürfnisse von Kindern, die Grenzen wollen, oder in die der Frauen, die Mütter sein wollen, werden ignoriert. Nicht einmal die Erfahrung, dass immer mehr Jugendliche psychisch gestört, verhaltensauffällig, unerziehbar sind, löst kein Umdenken aus.</p>
<p>Der uniformierte Einheitsmensch in der wörtlich „gottlosen Menschenstadt ohne Gott“ wird gesteuert durch die Gesetze der politischen Korrektheit, die den Menschen nicht nur vorschreibt, wie sie zu reden haben, sondern z. B. auch verbietet, nach „politisch korrekten“ Handlungen wie Abtreibung oder bei einem politisch korrekten Lebensstil wie im homosexuellen Lifestyle unglücklich zu sein. Verstöße gegen dieses Moralsystem der Korrektheit werden streng und ohne Vergebung geahndet durch die alten Pranger-Methoden, freilich auf moderne Art mit Hilfe der Medien exekutiert und durch gesellschaftlichen Ausschluss, der früher „Verbannung“ hieß und dies auch war!</p>
<p>Die gottlose Stadt der Menschen, sie ist die absolut nicht „artgerechte Haltung des Menschen“ in Käfigen, die der Mensch sich selbst gebaut hat, zusperrt und dann den Schlüssel unerreichbar weit wegwerfen will! Und so geschieht, was geschehen muss: Der Mensch, der Gott ähnlich werden wollte, stürzt ab: Aus der ersehnten Macht wird ein Gefängnis, das Glück verwandelt sich in die Verzweiflung des für immer Gefangenen, Seine Herrlichkeit wird zum Vegetieren in endlosen, grauen, fensterlosen Betonbauten, aus denen es kein Entrinnen mehr gibt. Indem der Mensch Gott gleich sein will, verliert er sich und seine Gott &#8211; Ebenbildlichkeit, zurück ein Häuflein selbst verschuldeten Elends. Der Menschenstadt entrinnt nur der, der die Augen hebt zu dem, begonnen hat, „mitten unter den Menschen“ zu leben und so die Menschenstadt in eine Stadt Gottes verwandelt, in das Jerusalm, in dem jeder Mensch, der will, Heimatrecht hat, leben kann, frei ist und glücklich, weil er „dazu“ gehört, zur Gemeinschaft der Heiligen, die bei Gott sind!</p>
<p>Auf sich allein gestellt geht es der Menschenstadt wie dem Turm von Babylon, die Menschen in ihr verstehen sich nicht mehr, sie verlassen die Stadt und diese wird zum Ruinenfeld. Es geht ihr so wie dem Standbild im Buch Daniel (2ff): Es schien reich, glänzend, groß und für ewig gebaut zu sein: Aber dann löste sich ein Stein oben in den Bergen, rollte herunter und zerschmetterte die tönernen Füße des großen Bildes, und dieses stürzte in sich zusammen! Auch die Stadt der Menschen wird diese Erfahrung machen, wieder und wieder: Unerwartete Elemente werden sich als Bedrohung und als Kräfte der Zerstörung erweisen, sie wird keinen Bestand haben wie, in einem anderen biblischen Bild (Mt 7,24) gesprochen, die Stadt, die auf Sand gebaut war und dem Regen nicht standhielt.</p>
<p>Quelle: kath.net &#8211; Autor Dr. Andreas Laun</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.kirchen.net/bischof/laun/images/laun_kaig2.jpg" alt="" width="200" height="266" /></p>
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		<title>Europa ist mehr als der Euro!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Grundsatzrede an eine hochrangige Zuhörerschaft betonte der Präsident des Europäischen Parlaments vor kurzem die Bedeutung und Auswirkung eines engagierten Auftretens der Christen in der Öffentlichkeit. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/01/europa-ist-mehr-als-der-euro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/flags_01.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1767]"><img class="alignnone size-full wp-image-1769" title="flags_01" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/flags_01.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a></p>
<p>In seiner Grundsatzrede an eine hochrangige Zuhörerschaft betonte der Präsident des Europäischen Parlaments vor kurzem die Bedeutung und Auswirkung eines engagierten Auftretens der Christen in der Öffentlichkeit.</p>
<h3>Der Präsident des Europäischen Parlaments:</h3>
<p><strong><em>&#8220;&#8230; ein mutiges Zeugnis durch Christen, </em><em>auch auf politischer Ebene &#8211; zugleich tolerant </em><em>und offen gegenüber dem anderen &#8211; ist eine </em><em>der größten Stärken, die wir haben. Geben </em><em>wir diese auf, machen wir uns an der Aushöhlung </em><em>der europäischen Seele schuldig&#8230;&#8221;</em></strong></p>
<p><span id="more-1767"></span></p>
<div id="attachment_1768" class="wp-caption alignnone" style="width: 190px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Jerzy_Buzek.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1767]"><img class="size-full wp-image-1768" title="Jerzy_Buzek" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Jerzy_Buzek.jpg" alt="" width="180" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Jerzy Buzek</p></div>
<p>Auszug aus der Ansprache <strong>Präsident Jerzy Buzeks</strong> beim European Prayer Breakfast am 1. Dezember 2011:</p>
<p>&#8220;Wir müssen uns immer vergegenwärtigen, dass die Gründungsväter des vereinigten Europas praktizierende Christen waren. Man darf das heute nicht vergessen, wenn wir uns mitunter auch einer Reihe von schwierigen Aufgaben gegenübersehen. Zugleich stellt sich die Frage, ob unser christliches Erbe noch Gültigkeit hat, ob es nicht doch nur ein weiteres historisches Kostümrelikt ist &#8211; respektabel aber ohne praktischen Nutzen? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: ein mutiges Einstehen durch Christen, auch auf der politischen Ebene &#8211; zugleich aber tolerant und offen gegenüber dem anderen &#8211; ist eine der größten Stärken, die wir haben. Geben wir diese auf, machen wir uns an der Aushöhlung der europäischen Seele schuldig, die auf analytische Weise durch Nationalismus und Vernebelung, aber auch durch ein zunehmendes Gefühl der inneren Leere &#8211; wie sie symptomatisch ist für eine Welt des exzessiven Konsums &#8211; verdrängt würde.</p>
<p>Wenn wir uns das Edikt von Mailand* vor Augen halten, so ist dies auch eine solide Gesprächsbasis über die Eigenständigkeit von Kirche und Staat. Ich betone ausdrücklich &#8211; &#8220;Eigenständigkeit&#8221;, nicht &#8220;Trennung&#8221;. Jahrhundertelang haben wir ein Modell entwickelt, in welchem öffentliche und religiöse Autoritäten ihre Selbständigkeit im jeweils eigenen Einflussbereich behielten. Zugleich besteht in vielen Bereichen absoluter Bedarf an Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und den Glaubensgemeinschaften &#8211; denn eine solche Zusammenarbeit ist bedeutsam für den Aufbau einer gerechten Gesellschaft von Anstand und Würde.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist unschwer festzustellen, dass wir in Europa in letzter Zeit die Verbreitung eines geradezu aggressiven Säkularismus (<em>die Bestrebung, jede öffentliche Präsenz von Religion zu unterbinden, Anm. d.Übers</em>.) erleben mussten. Das ist etwas, was ich negative Toleranz nennen würde. Als Beispiel kann uns die Frage der Darstellung des Kreuzes im öffentlichen Raum dienen. Eine aggressive und in Wirklichkeit intolerante Minderheit würde gerne unseren Glauben in eine kleine Privatschatulle einsperren. Tatsächlich aber würde dies bedeuten, dass wir die Religionsfreiheit aufgeben, die mit dem Edikt von Mailand* begünstigt worden war.</p>
<p>Die Geschichte lehrt uns, dass der leere Platz, den das abgehängte Kreuz hinterlassen hat, immer von totalitären Ideologien eingenommen wurde. Das Verschwinden des Kreuzes führte allzu oft nicht zur Befreiung sondern zur Versklavung des Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass wir Christen nicht nur unseren Glauben retten, sondern durch unsere Haltung inmitten einer säkularisierten Welt auch zum Salz der Erde und zum Licht für alle werden können.</p>
<p>Ich bin davon fest überzeugt: das, was wir heute erfahren, ist nicht nur eine Krise der öffentlichen Schulden &#8211; eine Krise, die aus der USA nach der Pleite der Lehman Brüder herüberschwappte &#8211; es ist im wesentlichen auch eine Krise der Werte. Sie kam, weil unsere materielle Entwicklung nicht mit der geistigen Entwicklung Schritt hält, ebenso nicht mit glaubwürdigen moralischen Vorgaben.</p>
<p>Das Streben nach dem eigenen Nutzen erfordert auch ein Streben nach Werten! Wenn man reich wird, so bringt dass Verantwortung mit sich, Verantwortung für das Gemeinwohl &#8211; letztlich den Bedarf eines Ausgleichs – und schließlich verlangt die Idee des Wettbewerbs auch das Streben nach Gerechtigkeit. Wir brauchen nicht nur Arbeit sondern auch Arbeitsmoral. Schlussendlich ist jedwede Art von Aktivität ohne Liebe &#8220;ein tönend Erz oder eine klingende Schelle&#8221;, wie es der Apostel Paul im ersten Korintherbrief nannte.</p>
<p><strong>Der Mangel an Werten könnte sich für Europa viel verhängnisvoller erweisen als der Mangel an Kapital oder der Mangel an politischer Macht.</strong>&#8221;</p>
<p>*Das Edikt von Mailand ist die offizielle Einführung der Religionsfreiheit im Römischen Reich, anno Domini 313</p>
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		<title>&#8230;die wichtigen Leute&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 15:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weihnachtsgeschichte liebe ich sehr. Sie stellt alle unsere Ambitionen, Strategien, Visionen, hohen Ziele, Bedeutung, Einfluss, Autorität und Rechte in Frage.
Die Weihnachtsgeschichte macht eindeutig klar, keine einflussreiche Persönlichkeit war am Ort des Geschehens. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/die-wichtigen-leute/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/important-people21.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1759]"><img class="alignnone size-full wp-image-1761" title="important-people2" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/important-people21.jpg" alt="" width="500" height="490" /></a></p>
<p>Die Weihnachtsgeschichte liebe ich sehr. Sie stellt alle unsere Ambitionen, Strategien, Visionen, hohen Ziele, Bedeutung, Einfluss, Autorität und Rechte in Frage.<br />
Die Weihnachtsgeschichte macht eindeutig klar, keine einflussreiche Persönlichkeit war am Ort des Geschehens.<br />
Nur Kinder und solche die werden wie &#8220;die Kinder&#8221; werden in dieser Welt positives bewirken.</p>
<p>Weitere klasse Cartoons bei: <a href="http://www.nakedpastor.com/" target="_blank" class="liexternal">http://www.nakedpastor.com/</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Christliche Gemeinschaft&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Katz]]></category>
		<category><![CDATA[Jude]]></category>
		<category><![CDATA[messianisch]]></category>

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		<description><![CDATA[“Christliche Gemeinschaft im Sinne Jesu pulverisiert Ihr altes Ego in der Kraft des Geistes Gottes und bewahrt Sie davor, <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/christliche-gemeinschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Christliche Gemeinschaft im Sinne Jesu pulverisiert Ihr altes Ego in der Kraft des Geistes Gottes und bewahrt Sie davor, ein miserables Privatleben zu führen, wo wir nach einem einstündigen Gottesdienst pro Woche nach Hause eilen, um die Blumen zu gießen, auf unserer Veranda zu sitzen, unser eigenes Mittagessen alleine zu uns zu nehmen und dann unser Auto zu waschen. Unser Auto!&#8221;</p>
<div id="attachment_1754" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/arthur.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1753]"><img class="size-full wp-image-1754" title="arthur" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/arthur.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Arthur Katz</p></div>
<p>Arthur Katz 1929-2007, amerikanischer messianischer Jude</p>
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		<title>Glühwein-Rezept</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glühwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glühwein-Variante ist so eine Art Instant-Version ohne kü̈nstliche Aromen oder Geschmacksverstärker. Sie kochen einen Gewü̈rzsirup, den Sie problemlos im Kü̈hlschrank mindestens 2 Wochen im Kü̈hlschrank aufbewahren können. Und immer, wenn Ihnen danach ist, wärmen Sie sich ein Tässchen kräftigen Rotwein auf, und schmecken mit dem Sirup so ab, dass Ihr individueller Glü̈hwein entsteht. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/gluehwein-rezept/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Freunde guten Glühweins hier mein bewährtes Rezept:</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/gw.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1748]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1749" title="gw" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/gw-300x172.jpg" alt="" width="300" height="172" /></a></p>
<h3>Glühwein</h3>
<p>Zutaten für etwa 1,2 Liter Gewürzsirup (reicht für ca. 4 Liter Glühwein)<br />
3 Esslöffel schwarzer Tee (Assam, Ceylon)<br />
½ Wasser<br />
0,3 Liter Orangensaft<br />
¼ Wasser<br />
350 Gramm Zucker<br />
1 Esslöffel Orangeat<br />
3 Stangen Zimt<br />
8 Kardamomschoten<br />
8 Gewürznelken<br />
6 Sternanis<br />
Kräftiger, trockener Rotwein</p>
<h4>Zubereitung:</h4>
<p>Diese Glühwein-Variante ist so eine Art Instant-Version ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker. Sie kochen einen Gewürzsirup, den Sie problemlos im Kühlschrank mindestens 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren können. Und immer, wenn Ihnen danach ist, wärmen Sie sich ein Tässchen kräftigen Rotwein auf, und schmecken mit dem Sirup so ab, dass Ihr individueller Glühwein entsteht.<br />
Für den Gewürzsirup kochen Sie zuerst einen sehr kräftigen Tee: Gießen Sie die Teeblätter mit einem halben Liter kochendem Wasser auf, und lassen sie 5 Minuten ziehen. Gießen Sie den Tee durch ein Sieb in einen Topf ab, dann den Orangensaft und noch einen viertel Liter kaltes Wasser dazu. In diesen Sud werfen Sie die zerbrochenen Zimtstangen, den grob gehackten Sternanis, die aufgeschnitten Kardamomschoten (mit den schwarzen Samen), die Gewürznelken und das Orangeat dazu. Schü̈tten Sie den Zucker ebenfalls hinein, und lassen Sie alles aufkochen. Dabei müssen Sie rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, sonst klebt er am Boden fest. Lassen Sie den Sud offen 5 Minuten lang kochen, schalten Sie die Hitze ab, Deckel drauf, und nun sollte das Ganze noch 30 Minuten ziehen. Gießen Sie den Sud durch ein Sieb ab, und durch einen Trichter in Flaschen, die Sie fest verschließen können.<br />
Fü̈r den fertigen Glühwein nehmen Sie am besten kräftigen, trockenen Rotwein. Den erhitzen Sie in einem Topf mit Deckel und lassen ihn aber nicht kochen, sonst geht der Alkohol flöten. Nun können Sie sich Ihren Glühwein selbst zusammenstellen:<br />
Meine Lieblingsmischung ist irgendwo zwischen 0,15 und 0,2 Liter auf einen Liter Wein &#8211; das kommt auf den Wochentag und die Tageszeit an&#8230;</p>
<p><strong>Viel Spaß&#8230;..</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine kurze aber wahre Weihnachtsgeschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 18:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten stand vor der Tür, als die Nazis in das Haus von deutschen Christen eintraten, um versteckte Juden zu suchen. Die gesammte Familie stand still und zitternd in der Küche. Die versteckten Juden waren direkt unter ihrem Boden und hörten wie die Nazis, erst die Eltern und dann die Kinder einem nach dem anderen ohne Erfolg  <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/12/eine-kurze-aber-wahre-weihnachtsgeschichte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten stand vor der Tür, als die Nazis in das Haus von deutschen Christen eintraten, um versteckte Juden zu suchen. Die gesammte Familie stand still und zitternd in der Küche. Die versteckten Juden waren direkt unter ihrem Boden und hörten wie die Nazis, erst die Eltern und dann die Kinder einem nach dem anderen ohne Erfolg ausfragten. Dann kamen sie zu dem jüngsten Sohn und fragten ihn auch: „Habt ihr Juden bei euch zu Hause?&#8221; Der kleine junge zögerte erst mit seiner Antwort, dann aber sagte er „Ja&#8221;.<br />
Die Eltern erschracken und bekamen beinahe einen Herzanfall. Die Nazis baten ihn höflich, sie zu ihnen zu führen. So lief der kleine Junge ihnen voran und führte sie ins Wohnzimmer, wo ein wunderschöner Weihnachtsbaum aufgestellt war. Er bückte sich unter den Baum und holte das kleine Christkind Jesus aus der Krippe und zeigte es ihnen.</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/images.jpeg" class="liimagelink" rel="lightbox[1743]"><img class="alignnone size-full wp-image-1744" title="images" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/12/images.jpeg" alt="" width="278" height="181" /></a></p>
<p>Wünsche allen Lesern meines Blogs eine gesegnete Weihnacht.</p>
<p><strong>Weihnachten wird am Kreuz entschieden!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was sagt uns das?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben folgende siebenundzwanzig, jungen Menschen, die im Jahr 2010 in Deutschland zu Tode gekommenen sind, gemeinsam?  
 <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/11/was-sagt-uns-das/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben folgende siebenundzwanzig, jungen Menschen, die im Jahr 2010 in Deutschland zu Tode gekommenen sind, gemeinsam?</p>
<p>Selma (15.1.2010)<br />
Nalan S. (21.1.2010)<br />
Khatera (29.1.2010)<br />
Gülhan (12.2.2010)<br />
Amal Jaafar (24.2.2010)<span id="more-1736"></span><br />
Döndü S. (15.3.2010)<br />
Yalda (15.3.2010)<br />
Anna (25.3.2010)<br />
Zora (29.3.2010)<br />
Tanja (12.4.2010)<br />
Gönül (13.4.2010)<br />
Funda (5.5.2010)<br />
Ali (11.5.2010)<br />
Cevide Secen (14.5.2010)<br />
Margarethe (9.6.2010)<br />
Sara (27.6.2010)<br />
Gülsen (29.6.2010)<br />
Ivona (10.9.2010)<br />
Filis (26.10.2010)<br />
Ghassan Al-D. Iris (11.11.2010)<br />
Indira H. (15.11.2010)<br />
Meral K. (27.11.2010)<br />
Laura Valanciute (29.11.2010)<br />
Andrés Livera (29.11.2010)<br />
Filiz Y. (1.12.2010)<br />
Janine (18.12.2010)</p>
<p>Richtig, sie alle wurden Opfer von Ehrenmorden. Ehrenmorde werden aus Gründen der &#8220;Wiederherstellung der Ehre&#8221; begangen, nicht wegen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten religiösen, ethnischen oder nationalen Gruppe.</p>
<p>Die Geschichte von Laura Valanciute und Andrés Olivera ist folgende:</p>
<p>Laura Valanciute und Andrés Olivera<br />
geboren: 1981 und 1976<br />
erschossen: 29. November 2010<br />
Wohnort: Köln<br />
Herkunft: Opfer: Litauen und Chile; Täter: Türkei<br />
Kinder: der Täter hat 4 Töchter<br />
Täter: ihr Ex-Geliebter Mustafa Tilki (zur Tat 41 J.)</p>
<p>Mustafa lebt in Köln mit Frau und vier Kindern, die er wohl misshandelt. Jahrelang hat der türkisch-kurdische Wachmann eine Geliebte namens Laura. Mit der gebürtigen Litauerin lebt er wie mit einer Zweitfrau. Er übernachtet bei ihr. Nachbarn halten die beiden für ein normales Paar. Als er auch sie schlägt, trennt sie sich Ende 2009.</p>
<p>Am 25. November 2010 geht Laura zur Polizei, weil sie von ihrem Ex-Freund verfolgt und bedroht wird. Sie zeigt ihn wegen gefährlicher Körperverletzung an und beantragt eine Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz. Mustafa darf sich ihr nicht mehr nähern.</p>
<p>Doch noch am selben Abend fängt er seine Ex-Freundin ab, als sie von ihrer Arbeit in einer Sportagentur kommt. Sie wird (vermutlich weil sie Angst hat) begleitet von ihrem Arbeitskollegen Andrés, einem 34jährigen Hockeytrainer mit chilenischer Familie. Dieser alarmiert die Polizei. Die Beamten führen eine Gefährderansprache durch, erteilen einen Platzverweis und erstellen eine weitere Anzeige.</p>
<p>Vier Tage später wartet Mustafa erneut vor der Firma. Mit sieben Schüssen erschießt er seine Ex-Freundin und ihren Arbeitskollegen. Einige Kopfschüsse werden wie bei einer Hinrichtung aus nächster Nähe abgegeben. Der Täter flüchtet, es heißt, nach Frankreich, um von dort nach Nordafrika zu gelangen. In die Türkei kann er nicht, weil er dort den Wehrdienst verweigert hat.</p>
<p>Mustafas Ehefrau und die vier Kinder werden aus der Wohnung der Familie geholt und in Sicherheit gebracht. Man könne nicht ausschließen, so die Polizei, dass der Täter zurückkommt und ein weiteres Blutbad anrichtet.</p>
<p>(Quelle ist dem Autor bekannt)</p>
<div class="yellow-box">Diese Geschichte zeigt, das es nicht nur eine Euro-, Finanz-und Wirtschaftskrise in unserem Land gibt, sondern noch eine viel tiefer gehende Gesellschaftskrise. Einfache Antworten gibt es hier sicher nicht. Sicher aber ist, es kann alles noch viel schlimmer werden, wenn wir, vor allem wir Christen, nicht bereit sind für unser Land in den Riss zu treten.</div>
<div class="red-box">Wenn dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen. 2.Chr.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufruhr!</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2011/10/aufruhr/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aufruhr</link>
		<comments>http://www.3tagezeit.de/2011/10/aufruhr/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 17:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Umfrage sorgt für Aufruhr

Die Internetabstimmung zur Frage, ob homosexuelle Paare im Pfarrhaus zusammenleben sollen, hat unter württembergischen Protestanten für erhebliche Aufregung gesorgt. Bei der Umfrage auf der Homepage des Gemeindeblattes haben sowohl Befürworter des gleichgeschlechtlichen Zusammenlebens als auch Gegner Zählmaschinen eingesetzt, um das Ergebnis zu ihren Gunsten zu beeinflussen, sagte die Chefredakteurin des Gemeindeblattes, Petra Ziegler. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/10/aufruhr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Homosexuelle im Pfarrhaus</h1>
<h3>Eine Umfrage sorgt für Aufruhr</h3>
<p>Die Internetabstimmung zur Frage, ob homosexuelle Paare im Pfarrhaus zusammenleben sollen, hat unter württembergischen Protestanten für erhebliche Aufregung gesorgt. Bei der Umfrage auf der Homepage des Gemeindeblattes haben sowohl Befürworter des gleichgeschlechtlichen Zusammenlebens als auch Gegner Zählmaschinen eingesetzt, um das Ergebnis zu ihren Gunsten zu beeinflussen, sagte die Chefredakteurin des Gemeindeblattes, Petra Ziegler.<br />
Außerdem sei in <span id="more-1733"></span>sozialen Netzwerken und in Massen-Mails für eine Abstimmung geworben worden. Beide Parteien hätten sich immer mehr  hochgeschaukelt. Innerhalb von zehn Tagen sei bei der Umfrage 400.000 Mal abgestimmt worden, bei anderen Internetumfragen des Gemeindeblattes hätte es dagegen bisher nur mehrere hundert Stimmen gegeben.</p>
<p>Auch wenn die Abstimmung manipuliert und keineswegs repräsentativ sei, zeige sie, dass dieses Thema höchst emotional sei, betonte Ziegler. „Noch nie habe ich einen solchen Aufruhr in unserer Kirche erlebt.“ Die Umfrage ist nach Ansicht der Chefredakteurin ein Zeichen dafür, dass in den Kirchengemeinden in Württemberg eine breite Diskussion über das biblische Verständnis zur Homosexualität nötig ist. Sie warb für Studientage in den Gemeinden zu diesem Thema, damit Missverständnisse geklärt werden können.</p>
<p>Sogar mit Kirchenaustritten wurde gedroht: Zum ersten Mal hätten sich über hundert Leser als Reaktion auf eine Umfrage an das Gemeindeblatt gewandt, erklärte Ziegler. Zehn Personen hätten gedroht, aus der Kirche auszutreten, solle die Synode das Zusammenleben homosexueller Partner im Pfarrhaus offiziell erlauben.</p>
<p>Ein Mann habe dem Gemeindeblatt geschrieben: „Ich bin erschüttert, dass die Frage lautet, ob Homo-Paare im Pfarrhaus wohnen dürfen oder nicht. Besser wäre die Frage, ob solch ein Pfarrer überhaupt im Amt bleiben darf.“ Ein weiterer Leser schrieb: „Ich finde Ihre Umfrage rückwärtsgewandt. Es ist längst Praxis, dass homosexuelle Paare im Pfarrhaus zusammen leben. Warum akzeptiert man nicht, dass auch PfarrrerInnen Teil der Gesellschaft sind?“</p>
<p>Vor kurzem hatten sich Synode und Kollegium des Oberkirchenrats zu einem nichtöffentlichen Studientag getroffen. Anlass war der Gesetzesentwurf der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) für ein bundesweit einheitliches Pfarrerdienstrecht, der eine Öffnung der Pfarrhäuser für gleichgeschlechtliche Paare zulässt. In der Frühjahrssynode der württembergischen evangelischen Landeskirche im kommenden Jahr soll die Frage des Zusammenlebens homosexueller Paare im Pfarrhaus endgültig geklärt werden. In dieser Woche hat sich der Bischof der württembergischen Landeskirche, Frank Otfried July, zum wiederholten Mal mit betroffenen Pfarrerinnen und Pfarrern zum Gespräch getroffen.</p>
<p>Nach jetziger Regelung ist das Zusammenleben von gleichgeschlechtlichen Paaren in württembergischen Pfarrhäusern offiziell nicht möglich. In „sorgfältig geprüften Einzelfällen“ können homosexuell lebende Pfarrerinnen und Pfarrer jedoch in Kirchengemeinden arbeiten. Bedingung sei, dass „der pfarramtliche Dienst, insbesondere der Auftrag zur Verkündigung und Seelsorge, gewährleistet ist“. Derzeit gibt es in der württembergischen Landeskirche vier homosexuelle Paare, auf die diese Ausnahmeregelung zutrifft.</p>
<p><em>Quelle: Evangelisches Gemeindeblatt für Baden Württemberg</em></p>
<p><strong>Wir nähern uns dem &#8220;Lutherjahr&#8221; und entfernen uns immer mehr von Luther!</strong></p>
]]></content:encoded>
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