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	<title>3TageZeit &#187; Christen</title>
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	<description>Triduum Sacrum</description>
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		<title>Christenverfolgung in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 15:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bischof Damian, Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland und höchster Repräsentant des Koptisch-Orthodoxen Patriarchen in Deutschland, warnte im Interview mit Initiative1683.com vor einer möglichen Christenverfolgung in Deutschland. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/05/christenverfolgung-in-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bischof Damian, Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland und höchster Repräsentant des Koptisch-Orthodoxen Patriarchen in Deutschland, warnte im Interview mit Initiative1683.com vor einer möglichen Christenverfolgung in Deutschland. Es besteht die Gefahr, dass ein an Dominanz zunehmender Islam in Deutschland die Christen ernsthaft gefährden wird. Das Leid der Christen in Ägypten könnte auch das Leid der Christen in Deutschland werden, wenn es in der deutschen Gesellschaft keine gravierende Veränderung gibt.</p>
<p>Ich versichere Ihnen, wenn man wegschaut und wenn man nichts tut, wird das was uns in Ägypten geschieht, auch Ihnen eines Tages in ihrem Heimatland geschehen. Wenn Sie nicht aus unserer Geschichte&#8230;<span id="more-1170"></span> lernen, sind Sie bald dran. Nehmen Sie das ernst.</p>
<p>[vimeo clip_id="23882046" width="400" height="225"]</p>
<p>Ich bin kein Hassprediger, ich habe auch viele moslemische Freunde, ich möchte nicht einfach die Menschen in Angst versetzen. Wir sollen keine Angst haben, aber wir müssen genau aus unserer Vergangenheit lernen. Einst waren wir die Herren in unserem Vaterland, im eigenen Land. Heute kämpfen wir um zu leben und um überleben zu können.<br />
Denken Sie an die Wachstumskurve. Die Wachstumskurve allein ist ein Indiz dafür, dass, wenn wir so weitermachen, wir eines Tages eine Minderheit in unserem eigenen Land sind. Wir sehen, wie der Islam reagiert, wenn er in der Macht und in der Mehrheit ist und wie er reagiert, wenn er in der Minderheit ist.<br />
Ich warne Sie. Nehmen Sie die Situation ernst. My Story is your story, meine Geschichte ist Ihre Geschichte. Meine christliche Vergangenheit ist die Wurzel Ihrer Christenheit. Lernen Sie von unserer Geschichte, lernen Sie von unserer Situation. Schauen Sie in die Zukunft. Denn die Zukunft fängt heute an.<br />
Deswegen erhebe ich meine Stimme und sage, dass wir nicht wegschauen sollen, sondern wir sollen zusammenhalten und müssen unseren Kindern ein sicheres Land anbieten.  Wir müssen für unsere Kinder etwas tun, damit sie in ihrem eigenen Land nicht als Bürger der zweiten oder dritten Klasse oder gar als minderwertige Menschen im eigenen Land behandelt werden.</p>
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		<title>Das Reich Gottes</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 18:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[JMEM]]></category>
		<category><![CDATA[Keith Warrington]]></category>
		<category><![CDATA[Reich Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>

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		<description><![CDATA[Keith Warrington ist zweifellos einer der Menschen die mich in meinem Leben entscheidend mit geprägt haben. Vor über 30 Jahren durfte ich einer seiner Schüler in der Jüngerschaftsschule von JMEM in Schloß Hurlach sein. Dafür bin ich heute noch sehr dankbar. Deshalb freue ich mich besonders darauf hinzuweisen, das in den nächsten Tagen sein Buch: Das Reich Gottes - Die Vision wiedergewinnen erscheint. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/05/das-reich-gottes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wichtige Ankündigung &#8211; Nimm und lies!</h2>
<div id="attachment_1148" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/ced867a16e.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1147]"><img class="size-full wp-image-1148 " title="ced867a16e" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/ced867a16e.jpg" alt="Keith Warrington" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Keith Warrington</p></div>
<p><strong>Keith Warrington</strong> ist zweifellos einer der Menschen die mich in meinem Leben entscheidend mit geprägt haben. Vor über 30 Jahren durfte ich einer seiner Schüler in der Jüngerschaftsschule von <a href="http://www.jmem.de/jmem09/" title="Jugend mit einer Mission" target="_blank" class="liexternal">JMEM</a> in Schloß Hurlach sein. Dafür bin ich heute noch sehr dankbar. Deshalb freue ich mich besonders darauf hinzuweisen, das in den nächsten Tagen sein Buch: <strong>Das Reich Gottes &#8211; Die Vision wiedergewinnen</strong> erscheint.</p>
<p>Es handelt sich wohl um das wichtigste Thema, mit dem sich Christen beschäftigen sollten. Im <strong>Vaterunser</strong> beten wir: <strong>&#8220;Dein Reich komme&#8221;</strong>. Wenn wir also nicht wissen um was wir da bitten, woran glauben wir dann?</p>
<p>Die <a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/Leseprobe-1.pdf" title="Leseprobe" target="_blank" class="lipdf">Leseprobe</a> mach bereits deutlich, das dieses Standardwerk grundlegende Antworten gibt für das Leben als Christ in der heutigen Zeit und Gesellschaft. Ich empfehle es von ganzem Herzen.</p>
<div id="attachment_1150" class="wp-caption alignnone" style="width: 138px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/cover.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1147]"><img class="size-full wp-image-1150" title="cover" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/cover.jpg" alt="Das Reich Gottes - Die Vision wiedergewinnen" width="128" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das Reich Gottes - Die Vision wiedergewinnen</p></div>
<p>Erscheinungsdatum: <strong>25. Mai 2011</strong></p>
<p>Das Buch kann direkt hier bestellt werden: <a href="http://www.asaph24.net/epages/asaph.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/asaph/Products/147436&amp;CategoryID=1101327" title="Buchbestellung" target="_blank" class="liexternal">Asaph-Verlag</a></p>
<p>Bestell-Nr.: 147436 | ISBN/EAN: 9783940188366 | Seitenzahl: 352 Seiten | Preis 19,95€</p>
<h3>Über den Autor:</h3>
<p><strong>Keith Warrington</strong>, Neuseeländer, lebt seit 1972 mit seiner Frau Marion in Deutschland. Beide sind langjährige Mitarbeiter bei Jugend mit einer Mission. Keith berät und begleitet in Deutschland Verantwortliche in Kirche und Gesellschaft. Das Reich Gottes ist seit vielen Jahren sein Leitthema. Es ist sein Anliegen Männer und Frauen in allen Gesellschaftsbereichen anzuleiten, dort die Berufung Gottes zu entdecken und mit Ihm kreativ und verantwortungsvoll zu handeln. Keith und Marion leben in Altensteig und haben vier erwachsene Kinder.</p>
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		<title>Fotoserie: Koptische Christen in Ägypten</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2011/05/fotoserie-koptische-christen-in-agypten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fotoserie-koptische-christen-in-agypten</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 18:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Kopten]]></category>

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		<description><![CDATA[Was weiß man schon über die koptischen Christen in Ägypten? &#8220;Die Zeit online&#8221; zeigt Fotos des Fotografen Philipp Spalek, der vor den Unruhen in Ägypten viel Zeit in einer der koptischen Gemeinden Kairos verbracht hat. &#8220;Seine Bilder dokumentieren den lebendigen Glauben der Bewohner. (&#8230;) Die christliche Minderheit der Kopten pflegt eine der ältesten Kulturen am [...] <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/05/fotoserie-koptische-christen-in-agypten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was weiß man schon über die koptischen Christen in Ägypten? “Die Zeit online” <a href="http://www.zeit.de/reisen/2011-01/fs-kopten" target="_blank" class="liexternal">zeigt Fotos des Fotografen Philipp Spalek</a>, der vor den Unruhen in Ägypten viel Zeit in einer der koptischen Gemeinden Kairos verbracht hat. “Seine Bilder dokumentieren den lebendigen Glauben der Bewohner. (…) Die christliche Minderheit der Kopten pflegt eine der ältesten Kulturen am Nil. Ihre religiöse Kultur bewegt sich zwischen stiller Andacht und ausgelassenem Feiern.”</p>
<p>Außerdem hat die “Die Zeit online” bereits im Januar einen Hintergrundbericht über die Kopten veröffentlicht:</p>
<blockquote><p><strong>“Wir sind keine Ungläubigen”</strong><br />
Nach dem Anschlag von Alexandria erwachen die Kopten aus ihrer Trauer und beharren auf Ägypten als angestammter Heimat. Ein Besuch in einem der ältesten Klöster der Christenheit.<br />
<a href="http://www.zeit.de/2011/03/Kopten-Aegypten" target="_blank" class="liexternal">http://www.zeit.de/2011/03/Kopten-Aegypten</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ägyptische Christen weiter in der Schusslinie</h2>
<div id="attachment_1135" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/03/kopten.jpeg" class="liimagelink" rel="lightbox[1112]"><img class="size-medium wp-image-1135 " title="kopten" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/03/kopten-300x156.jpg" alt="Die Demonstrationen in Ägypten gehen auch nach dem Ende des Mubarak-Regimes weiter. Kopten fordern einen besseren Schutz ihrer Gotteshäuser. Foto: Al Jazeera English/ flickr" width="300" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">Die Demonstrationen in Ägypten gehen auch nach dem Ende des Mubarak-Regimes weiter. Kopten fordern einen besseren Schutz ihrer Gotteshäuser. Foto: Al Jazeera English/ flickr</p></div>
<p><strong>In Ägypten stehen Christen immer wieder in der Schusslinie. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa wurde am Wochenende eine Dauerdemonstration christlicher Kopten in Kairo durch gewalttätige Anwohner angegriffen. Bei den anschließenden Straßenschlachten sollen 78 Personen verletzt worden sein. Von diesen Zahlen berichteten ägyptische Medien in Kairo unter Berufung auf Quellen im Gesundheitsministerium. Die Kopten demonstrieren seit einer Woche mit einer Sitzblockade vor einem Fernsehgebäude am Nil-Ufer. Die Gruppe verlangt einen besseren Schutz ihrer Kirchen, nachdem radikale Muslime am vergangenen Wochenende zwei Gotteshäuser im Kairoer Armen-Viertel Imbaba angegriffen und in Brand gesteckt hatten. Bei diesen Zusammenstößen waren 15 Menschen getötet und 240 weitere verletzt worden.</strong></p>
<p>Zu den jüngsten Straßenschlachten am Wochenende kam es,&#8230;..<span id="more-1112"></span> nachdem Randalierer aus benachbarten Wohngebieten die Demonstranten vor dem Fernsehgebäude mit Steinen und Molotow-Cocktails angegriffen hatten. Polizei und Armee setzten Tränengas ein, um die Kämpfenden zu trennen. Auch Warnschüsse wurden abgefeuert. Mindestens zehn Autos gingen in Flammen auf. Laut Innenministerium wurden 15 Menschen festgenommen. Wie Daniel Ottenberg, Leiter des Referats für Menschenrechte von Open Doors Deutschland e.V., gegenüber pro betont, sind Gerüchte über zwei zum Islam konvertierte Christinnen der ursprüngliche Auslöser für die anhaltenden Unruhen. &#8220;Eine der Frauen hat aber in einem christlichen Fernsehsender dementiert, dass dies stimmt&#8221;, weiß Ottenberg. Der Vorfall reihe sich ein in die Unruhen seit dem Ende des Mubarak-Regimes: &#8220;Die allgemeine Unruhe wird von Extremisten genutzt, um gegen Christen vorzugehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;All dies beschädigt unser Ansehen&#8221; Das Oberhaupt der Kopten in Ägypten, Patriarch Schenuda III., hatte nach den Zusammenstößen die christlichen Gläubigen aufgefordert, den Sitzstreik zu beenden, weil die Situation durch den andauernden Protest weiter angeheizt werde. &#8220;All dies beschädigt euer Ansehen und das Ansehen Ägyptens&#8221;, hatte er am Tag zuvor erklärt. &#8220;Die Aussagen passen genau ins Bild, weil der Patriarch regelmäßig Todesdrohungen bekommt&#8221;, erklärt Ottenberg gegenüber pro. Kundgebungsteilnehmer taten die von der staatlichen Nachrichtenagentur &#8220;Mena&#8221; verbreiteten Worte des Patriarchen sogar als &#8220;Falschmeldung&#8221; der Staatsmedien ab, berichtete die Tageszeitung &#8220;Daily News Egypt&#8221; am Montag. Es könne sein, dass die ägyptische Interimsregierung die Geduld mit den Demonstranten verliere, so Schenuda III.. Wie das Nachrichtenportal &#8220;Süddeutsche.de&#8221; berichtet, fühlten sich viele Muslime durch den Sitzstreik provoziert &#8211; und greifen deswegen zur Gewalt. Mit der Fortsetzung des Sitzstreiks widersetzten sich die Demonstranten der Forderung ihrer Kirchenführung. &#8220;Die Vorfälle, dass christliche Häuser und Güter zerstört werden, häufen sich. Neu ist aber auch, dass die christliche  Minderheit beginnt für ihre eigenen Rechte einzustehen&#8221;, bilanziert Ottenberg. &#8220;Gerechterweise müssen wir aber auch sagen, dass die Armee nach den Vorfällen im März ihr Versprechen eingehalten zum Wiederaufbau der damals zerstörten Kirchen beigetragen hat.&#8221; (dpa/pro)</p>
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		</item>
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		<title>Die Christenvertreibung im Irak geht uns an</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 19:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Hatune Dogan]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa 80 Prozent aller Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. Im Irak findet derzeit die größte Vertreibung der Gegenwart statt. Es ist eine Tragödie, die uns alle aufrütteln sollte. Im Irak haben Al-Qaida-Terroristen erneut Dutzende Christen ermordet. &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/11/die-christenvertreibung-im-irak-geht-uns-an/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etwa 80 Prozent aller Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. Im Irak findet derzeit die größte Vertreibung der Gegenwart statt. Es ist eine Tragödie, die uns alle aufrütteln sollte</strong>.</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/11/kircheirak.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[864]"><img class="size-medium wp-image-865 alignleft" title="Blutige Geiselnahme in Bagdad - Kirche" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/11/kircheirak-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p>Im Irak haben Al-Qaida-Terroristen erneut Dutzende Christen ermordet. Die Attentäter stürmten das Gotteshaus während der Abendmesse, ein Teil von ihnen trug Sprengstoffgürtel, andere verschanzten sich mit Gewehren und Handgranaten hinter Kindern. Als erster <span id="more-864"></span>wurde der Priester am Altar hingerichtet. Dieses Verbrechen reiht sich ein in eine lange Kette christenfeindlicher Taten. Seit dem Sturz Saddam Husseins haben islamistische Terrorkommandos immer wieder Anschläge auf Christen verübt, wahllos christliche Familien erschossen und gezielt Kirchen gesprengt. Von den ursprünglich rund 1,2 Millionen irakischen Christen sind bereits mehr als zwei Drittel geflohen. Die Zurückgebliebenen leben in permanenter Angst.</p>
<p>Nun ist das Christentum ohnehin die am heftigsten bekämpfte Religion. Rund 100 Millionen Christen in mehr als 50 Staaten werden weltweit diskriminiert, gefoltert, hingerichtet. Etwa 80 Prozent aller Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. Doch in islamischen Ländern ist die Lage besonders dramatisch. Nicht nur im Iran werden Konversionen mit der Todesstrafe geahndet. Nicht nur in Saudi-Arabien kann es lebensgefährlich sein, in der Bibel zu lesen. Im Jemen wurden im vergangenen Jahr zwei junge deutsche Christinnen ermordet. Und im Irak findet derzeit die größte Christenvertreibung der Gegenwart statt. Es ist eine Tragödie, die uns alle aufrütteln sollte.</p>
<p>Glauben stiftet Gemeinschaft. Muslime fühlen sich für andere Muslime verantwortlich, Juden für andere Juden. Bloß unter Christen fehlt oft die Bereitschaft, sich für Seinesgleichen einzusetzen. Dabei hat Deutschland eines der christlichsten Kabinette seit Jahrzehnten: Angela Merkel, Pfarrerstochter; Guido Westerwelle („Ich bin aus Glauben und Überzeugung in der Kirche“); Philipp Rösler und Annette Schavan (Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken); Thomas de Maizière (Präsidiumsmitglied im Deutschen Evangelischen Kirchentag); Wolfgang Schäuble, Ursula von der Leyen, Kristina Schröder, Karl-Theodor zu Guttenberg (allesamt dezidiert gläubig).</p>
<p><img class="size-medium wp-image-866 alignright" title="schau" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/11/schau-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Deutschland könnte somit ein europäisches Vorbild dafür sein, wie sich die Berufung auf die christliche Tradition und die christliche Nächstenliebe auch einmal praktisch auswirken kann – durch eine weitaus großzügigere Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak. Natürlich wäre es besser, sie könnten dort bleiben, wo sie seit Jahrhunderten leben. Aber darauf hat Deutschland kaum Einfluss, selbst die USA können die Entwicklung im Land nach dem Abzug ihrer Kampftruppen nicht mehr steuern. Was bleibt, ist Hilfe für die, denen man nahe ist. Auch uns gerade als Christen. Manchmal allerdings muss man sich auch nahe fühlen wollen.</p>
<p>Eine Frau, die hier großartige Hilfe leistet, kam vor vielen Jahren selbst als Flüchtling aus der Türkei nach Deutschland. Schwester Hatune Dogan, damals noch Kind, und ihre Familie mussten das Land verlassen, nur weil sie Christen waren. Sie entkamen nur knapp der Ermordung.</p>
<p>Heute leitet sie eine von ihr selbst gegründete Hilfsorganisation, die Armen und Bedürftigen, sowie Flüchtlingen in vielen Teilen der Welt hilft. Darüber hat sie ein Buch geschrieben, das einen tiefen Einblick in Not und Elend der irakischen und türkischen Christen gibt. Es ist sehr lesenswert.</p>
<p>Hier ein kleiner Ausschnitt:<br />
Schwester Hatune Dogan sprach mit vielen Hausfrauen unter den christlichen  Flüchtlingen, die in die Türkei geflohen sind.</p>
<p>Frau Salam, aus dem Irak in die Türkei geflüchtet, ist dabei das typische Beispiel, die eine zu Herzen gehende Geschichte zuerzählen hat:</p>
<p><strong>Wie ist ihr Name?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Mrs. Salam.</p>
<p><strong>Wie alt sind sie?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">27 Jahre.</p>
<p><strong>Wann kamen sie in die Türkei?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Am 20.August 2007.</p>
<p><strong>Wo wohnten sie im Irak?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Im Nord Irak, in Mossul.</p>
<p><strong>Was machten sie in Mossul?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich war Hausfrau.</p>
<p><strong>Wer gehörte zu ihrer Familie, als sie in Mossul lebten?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Mein Ehemann, ich und zwei Kinder – 4 und 1 ½ Jahre alt.</p>
<p><strong>Was machte ihr Mann beruflich?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Er arbeitete für eine Öl-Raffinerie.</p>
<p><strong>Erzählen sie mir über ihre Situation, bevor sie aus Mossul flüchten mussten.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wir waren reiche Leute und hatten unser eigenes Haus und Auto. Wir lebten friedlich zu Zeiten von Saddam Hussein. Als er entmachtet wurde begannen die Soldaten uns Drohbriefe per Post zuschicken. Sie forderten uns auf, das Land zu verlassen oder wir werden getötet. An einem Tag sechs maskierte Männer kamen zu unserem Haus und fesselten meinen Mann. Dann vergewaltigten sie mich vor seinen Augen. Daher entschlossen wir uns zu fliehen.</p>
<p><strong>Wie sind sie hierher gekommen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Aus dem Irak zu flüchten während dieser Kriegszeiten ist sehr schwer. Es ist nur möglich mit der Hilfe von organisierten Schlepperbanden. Ohne sie würden wir auf der Flucht von Asozialen getötet und ausgeraubt werden. So waren wir auf einen Schlepper angewiesen, der sich auf die Flucht in die Türkei spezialisiert hatte. Er hatte nur Verbindungen zu den türkischen Behörden. Der Schlepper hat uns hierher gebracht, in dem wir mehrfach unser Verkehrsmittel wechselten, damit wir nicht von den Soldaten erkannt und beschossen wurden. Wir hatten nicht die Wahl, in ein anderes Land zu flüchten, da der Schlepper nur in der Türkei seine Verbindungen hatte.</p>
<p><strong>Wie viel haben sie für die Flucht bezahlt?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wir haben alle Wertgegenstände, wie Bargeld und Schmuck, mit uns genommen, als wir unser Haus verließen. Wir konnten uns mit dem Schlepper nicht auf eine Summe einigen, um ihn dazu zu bewegen, uns in ein anderes Land zu bringen. Auf dem Weg fragten wir ihn, was es kosten würde, uns in die Türkei zu bringen. Er sagte, alles, was wir hätten, würde es kosten. Als wir uns der türkischen Grenze näherten durchsuchten sie uns und nahmen uns alles ab, was wir bei uns trugen. So erging es auch anderen Familien, die mit uns kamen. Es war eine bittere Erfahrung für uns alle. Als sie uns in der Türkei abgeladen hatten wir nur noch unsere Kleidung am Leibe. Ich bat den Schlepper, mir wenigstens meinen kleinen Hochzeitsring zu lassen. Ich bekam ihn schließlich zurück, musste ihn aber hier in der Türkei verkaufen, um damit Lebensmittel zu bezahlen.</p>
<p><strong>Haben sie vorher schon von diesem Land gehört?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe über die Türkei schon vorher einiges gehört und gelesen. Aber wir hatten keine Vorstellungen über die Türkei, da wir keine andere Auswahl hatten bei unserer Flucht.</p>
<p><strong>Wie sind ihre Lebensverhältnisse hier?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Es ist hier wie im Gefängnis. Wenn wir die Wohnung verlassen verhaftet uns die Polizei. Wir dürfen hier nicht arbeiten und es ist sehr schwer, hier in diesem Kellerloch zu leben. Es gibt keine Fenster und keine Toiletten. Die Ratten rennen hier herum. Es sind wirklich unvorstellbar schreckliche Lebensverhältnisse hier.</p>
<p><strong>Wie kommen sie an Geld, um hier ihren Lebensunterhalt zu finanzieren?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wir haben kein Geld mehr. Ich habe meinen goldenen Ehering verkauft, um zu überleben. Wie wir in der Zukunft hier überleben können weiß ich nicht. Alles hier ist sehr teuer.<br />
Kein Einkommen, keine Arbeit und niemand, der uns hilft.</p>
<p><strong>Wie ist das Verhältnis zu den anderen Flüchtlingen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich schäme mich, anderen Flüchtlingen zu begegnen. Sie kennen mich gut und sie wissen auch, dass ich vergewaltigt worden bin. Aber die meisten kennen meine genaue Lage nicht. Ich verstecke mich häufig vor den anderen Flüchtlingen. Ich kann mit keinem über meine Situation reden. Ich denke, dass es nicht möglich ist, hier noch mehrere Tage zu leben.</p>
<p><strong>Träumen sie davon, in den Nordirak zurückzukehren?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Daran kann ich noch nicht mal denken, da unsere Nachbarn dort zu unseren Feinden geworden sind. Niemand hilft uns. Wir haben Angst, dass sie uns töten werden, wenn wir zurückkehren.</p>
<p><strong>Was sind ihre Erwartungen an die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wir haben keine Vorstellungen von der Zukunft und wir hoffen, eines Tages in Frieden ohne Krieg leben zu können. Wir beten zu Gott, uns aus dieser Hölle herauszuholen.</p>
<p><strong>Beziehen sie auch weiterhin ihre Stärke aus ihrem Leben als Christ?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ganz genau. Unsere Vorfahren waren stark im Glauben und sie haben in früheren Zeiten unter ähnlichen, noch stärkeren Verfolgungen gelitten. Wir glauben, dass unsere Verfolgung eine Ehre und eine Herausforderung für unser spirituelles, geistliches Leben darstellt.</p>
<p><strong>Welche Hilfe erwarten sie von anderen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">In erster Linie betet für uns und helft uns, das wir aus dieser schrecklichen Lage befreit werden.</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/11/buch.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[864]"><img class="size-full wp-image-873 alignleft" title="buch" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/11/buch.jpg" alt="" width="130" height="213" /></a></p>
<p>Hatune Dogan, Cornelia Tomerius<br />
Es geht ums Überleben<br />
Mein Einsatz für die Christen im Irak</p>
<p><a href="http://www.herdershop24.de/index.php?cl=details&amp;anid=2279806&amp;cnid=1225941&amp;campaign=hatune" target="_blank" class="liexternal">Verlag Herder</a><br />
200 Seiten<br />
gebunden<br />
mit 8 Seiten Abbildungen<br />
Bestell-Nr. 4302287<br />
ISBN 978-3-451-30228-2</p>
<p><a href="http://www.hatune.de/" target="_blank" class="liexternal">Helfende Hände für die Armen</a></p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/11/link20.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[864]"><img class="alignnone size-full wp-image-874" title="link20" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/11/link20.jpg" alt="" width="370" height="80" /></a></p>
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		<title>Scharia? Find’ ich gut!?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Das es in unserem Land eine, wenn auch schleichende, Islamisierung stattfindet, mit einer gleichzeitigen Entchristlichung dürfte unstrittig sein. Jüngstes Beispiel, die Berufung einer Muslima zur Ministerin des Landes Niedersachsen. Ihre Forderung, alle (religiösen)christlichen Symbole aus öffentlichen Einrichtungen zu verbannen, müsste &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/04/scharia-find%e2%80%99-ich-gut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das es in unserem Land eine, wenn auch schleichende, Islamisierung stattfindet, mit einer gleichzeitigen Entchristlichung dürfte unstrittig sein. Jüngstes Beispiel, die Berufung einer Muslima zur Ministerin des Landes Niedersachsen. Ihre Forderung, alle (religiösen)christlichen Symbole aus öffentlichen Einrichtungen zu verbannen, müsste in der Konsequenz<span id="more-817"></span> dazu führen, das ihre Partei das &#8220;C&#8221; aus ihrem Namen entfernt. Steht das &#8220;C&#8221; doch für christliche Grundwerte, wie auch die christlichen Symbole. Natürlich kann man über den Sinn von Kreuzen in Schulen und Gerichten streiten. Mehr als ein Bekenntnis sind sie ja nicht. Nun trägt aber auch jede Kirchturmspitze ein christliches Symbol, wie auch die Wagen des &#8220;Roten Kreuzes&#8221;.  Das angehörige einer fremden (antichristlichen) Religion in einer Partei, die sich christlich nennt, keine Karriere machen kann, sollte selbst einem Ministerpräsidenten eben dieser Partei klar sein. Dann könnten ja auch Imame als christliche Gemeindeleiter angestellt werden.</p>
<div id="attachment_818" class="wp-caption alignnone" style="width: 236px"><img class="size-full wp-image-818" title="oezkan" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/oezkan.jpg" alt="" width="226" height="150" /><p class="wp-caption-text">Aygül Özkan (CDU)</p></div>
<p>Und genau hier liegt das Problem. Die Inkonsequenz und Kraftlosigkeit der christlichen Kirchen mit dem Islam. Von blinden Blindenleitern spricht Jesus. Sie erkennen nicht, das Allah eben nicht der Gott (Jahwe)der Bibel ist, sondern ein Götze. Anstatt nun Gleichmacherei zu betreiben, ist die Aufgabe der Christen eine andere. Nämlich, die Muslime von Herzen zu lieben, ihnen Jesus vorzuleben, ihre Religion zu respektieren, aber diese mit aller Entschiedenheit abzulehnen. Es gibt keine Gemeinsamkeiten. Leider haben hier die großen Kirchen, mit ihren so genannten interreligiösen Dialogen viel Schaden angerichtet, und somit nicht nur den christlichen Parteien falsche Impulse gegeben, sondern eben auch Schuld auf sich geladen.</p>
<blockquote><p>Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. Offb.3,17</p></blockquote>
<p>Und dann noch dies: aus LizasWelt</p>
<p>Was treibt eigentlich der akademische Nachwuchs im Land der Dichter und Denker so, wenn er nicht gerade gegen unzumutbare Studienbedingungen demonstriert? Nun, er macht sich oft und gern mit großem Engagement und kritischem Gestus ungezählte Gedanken über das Zusammenleben „der Menschen im Land“ (A. Merkel). Einer seiner geisteswissenschaftlichen Zweige beispielsweise beschäftigte sich in der vormals als linke Kaderschmiede geltenden Universität einer hessischen Kleinstadt vor nicht allzu langer Zeit ein Semester lang mit dem Thema „Medien und Orientwissenschaft – die Wahrnehmung des Islam und der islamischen Welt in der Deutschen Presse“. Was dabei herausgekommen ist, lässt sich anhand einer Hausarbeit nachvollziehen, die der GRIN-Verlag dankenswerterweise <a href="http://www.grin.com/e-book/133994/anwendung-der-scharia-in-deutschland" target="_blank" class="liexternal">ins Programm genommen hat.</a> In der Zusammenfassung dieser Publikation heißt es (Orthografie, Interpunktion etc. wie im Original):</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Als Thema meiner Arbeit wurde mir vorgegeben mich mit den positiven Seiten der Einführung der Scharia in Deutschland auseinander zu setzten. [...] Ich kam zu dem Schluss, dass die einzige Basis, auf der meiner Meinung nach über eine Berücksichtigung der Scharia in unserem Rechtssystem diskutiert werden kann, die der Integration ist. Grundgedanke hierbei sollte sein, dass man auf diesem Weg den Muslimen vermitteln könnte, dass man ihre spezielle kulturelle und religiöse Andersartigkeit achtet und gewillt ist, sie – soweit sie deutsches Recht oder die Grundrechte des Menschen und der Demokratie allgemein nicht beschneiden – zu berücksichtigen. Dies könnte es den Muslimen erleichtern, sich in unser Rechtsystem und unsere Kultur zu integrieren. Mithilfe dieser Ansicht möchte ich untersuchen, ob es grundsätzlich von Nöten ist, darüber nachzudenken, in wieweit islamisches Recht auch hier Anwendung finden sollte. [...] Denn nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern, wie England oder Frankreich, steht man vor der Aufgabe, dem immer größer werdenden Anteil der Muslime im Land dahingehend Rechnung zu tragen, dass man sich für die Wahrung ihrer kulturellen und religiösen Eigenheiten einsetzt, anstatt sie zu dämonisieren und aus der Gesellschaft auszuklammern.“</p>
<p>Der Verfasser respektive die Verfasserin hat also durchaus Gefallen an seinem bzw. ihrem Gegenstand gefunden, <a href="http://books.google.de/books?id=E_o2k29dscAC&amp;pg=PA1&amp;lpg=PA1&amp;dq=%22Medien+und+Orientwissenschaft+-+Die+Wahrnehmung+des+Islam+und+der+Islamischen+Welt+in+der+Deutschen+Presse%22&amp;source=bl&amp;ots=gy7Ah2eUM6&amp;sig=RiBUbuWKZs03tTVtawvXKUFk5vk&amp;hl=de&amp;ei=3F9xS" target="_blank" class="liexternal">wie auch das Fazit der Arbeit zeigt:</a><br />
„Ich denke, dass eine Anerkennung der Scharia [...] mit unserer Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit vereinbar ist. [...] Ein liberaler und moderner Staat sollte in der Lage sein, Menschen verschiedenster Religionen und Ethnien unter einen Schirm zu bringen. [...] Ich würde mir wünschen, dass wir alle mehr Verständnis und Akzeptanz für die uns fremden Kulturen aufbringen können und den Willen zeigen, dass wir bereit sind, diese anzuerkennen. Dies könnte auch unser Leben bereichern.“</p>
<p style="padding-left: 30px;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-819" title="Lueders" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/Lueders-150x117.jpg" alt="" width="150" height="117" /></p>
<p>Ein bisschen Scharia hat ja bekanntlich noch niemandem geschadet, am wenigsten den Muslimen. Der Dozent <a href="http://www.grin.com/e-book/133994/anwendung-der-scharia-in-deutschland" target="_blank" class="liexternal">war’s denn auch hochzufrieden:</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">„Im Rahmen eines ‚diskursiven Experimentes’ wird untersucht, was für die Einführung der Scharia in Deutschland spräche. Überzeugend analysiert sie <em>[die Arbeit]</em> Wesen und Geschichte der Scharia und plädiert für einen differenzierenden Umgang mit der Scharia, ohne rechtsstaatliche Prinzipien aufzugeben. Ich beurteile die Arbeit mit sehr gut (14 Punkte).“</p>
<p>Bliebe die Frage zu beantworten, <a href="http://www.uni-marburg.de/cnms/studium/vorlesungverzeichnis/lehrprogramm-ba-ws0809" target="_blank" class="liexternal">wer denn der Lehrbeauftragte war,</a> der da einem seiner Schützlinge den Auftrag erteilte, die Vorzüge der Bereicherung eines weltlichen Rechtsstaats durch die islamische Gerichtsbarkeit deutlich zu machen, und der nahezu maximalen Gefallen an dem daraus zwangsläufig resultierenden kulturrelativistischen, gemeingefährlichen Dreck fand. Es handelt sich – und das passt dann ja auch wie der Arsch auf den Eimer – um keinen Geringeren als den notorischen Islam- und Nahost-„Experten“ Michael Lüders, für den „der Westen“ <a href="http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/09/12/kehrt-um-ihr-sunder-bevor-es-zu-spat-ist/" target="_blank" class="liexternal">selbst schuld am islamistischen Terror ist,</a> der <a href="http://www.netzeitung.de/spezial/nahost/424537.html" target="_blank" class="liexternal">die bahnbrechende Idee hatte,</a> im Krieg Israels gegen die Hizbollah den Iran als Vermittler einzuschalten, und der <a href="http://www.henryk-broder.de/html/schm_lueders.html" target="_blank" class="liexternal">von einem „Friedensangebot“ ausgeht,</a>wenn Osama bin Laden eine Hetzrede hält, ohne dabei mit einer Knarre zu jonglieren. So einem liegen sich kritisch dünkende Jungakademiker natürlich zu Füßen.</p>
<p>Interessant wäre es noch zu erfahren, ob Lüders sein Seminar mit ein paar praktischen Übungen beschlossen und, sagen wir, die muslimischen Teilnehmerinnen ganz differenziert und sozusagen diskursiv-experimentell der Scharia ausgesetzt hat, um den Studiosi die Vorteile dieser göttlichen Rechtsordnung zu veranschaulichen. Grau ist schließlich alle Theorie.</p>
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		<title>Kirchenkrise?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 14:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kirche, hier ist die katholische Kirche gemeint, befinde sich in einer ernsten Krise. Da wird als erstes der &#8220;Missbrauchsskandal&#8221; angeführt. Dann errechnet man an neusten Statistiken hoch, wie viele Kirchenaustritte es geben wird. Da die evangelische Kirche hier etwas &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/04/kirchenkrise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/jm_priester_tb_neu_1078808g.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[813]"><img src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/jm_priester_tb_neu_1078808g-tm.jpg" alt="jm_priester_tb_neu_1078808g.jpg" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Die Kirche, hier ist die katholische Kirche gemeint, befinde sich in einer ernsten Krise. Da wird als erstes der &#8220;Missbrauchsskandal&#8221; angeführt. Dann errechnet man an neusten Statistiken hoch, wie viele Kirchenaustritte es geben wird. Da die evangelische Kirche hier etwas glimpflicher weg kommt, konstruiert man eine Krise der kath. Kirche. Man übersieht dabei völlig, das es sich hierbei in erster Linie um eine Glaubenskrise unseres Volkes handelt. Die Anweisungen und Ratschläge Gottes, Empfehlungen für ein Gelingen des Zusammenlebens werden schon seit Jahren mit Füßen getreten, und außer Kraft gesetzt. Und die Kirche? Es wird ihr gut gehen, solange sie sich dem herrschenden Zeitgeist anpasst. Aber sie wird keinen Lohn davon tragen, und auch gesellschaftlich völlig irrelevant sein. Also unnütz. Die Bibel sagt: Das Gericht beginnt am Hause Gottes. Nun besteht die große Chance, das die Kirche (kath.) wieder &#8220;richtig&#8221; gemacht wird. Und somit eine Erneuerungsprozess beginnt. Das ist ein Grund zum hoffen und beten, auch das sich dieser Prozess in unserem Volk fortsetzt.</p>
<p>Hier dazu eine ermutigende Geschichte eines jungen Priesterschülers:</p>
<h3>Ein künftiger Priester zweifelt an seiner Berufung</h3>
<p><strong>Wer will noch katholischer Priester werden, nachdem das Vertrauen in die Geistlichen wegen der Missbrauchsskandale so schwer gelitten hat? Martin Kochalski lernt den in Verruf geratenen Beruf. Der junge Mann zweifelt zwar an seiner Berufung, aber er verzweifelt nicht. Der Glaube an Gott bestärkt ihn.</strong></p>
<p><span id="more-813"></span></p>
<p>Hinter der Nummer 308 liegt eine Zelle. Ein Schrank aus Buchenfurnier, ein Bett mit aufdringlich blauem Bezug, ein Duschraum ohne Fenster. An der Wand lehnt eine Gitarre, darauf ein Aufkleber &#8220;Geiz ist gottlos&#8221;. Auf dem Schreibtisch steht ein Laptop, eine Seminararbeit liegt daneben: &#8220;Die Weisheit König Salomons&#8221;.</p>
<p>Wie er da sitzt, blickt Martin Kochalski auf die Zeichnung eines Verkehrsschilds, das am Regal hängt: auf blauem Grund ein weißer Pfeil. Er zeigt aufwärts. &#8220;Das Schild symbolisiert, worauf ich mich die letzten beiden Jahre meiner Ausbildung konzentrieren will, klar in eine Richtung. Ich will den Blick auf Jesus nicht verlieren.&#8221; In zwei Jahren wird der heute 29-Jährige zum Priester geweiht.</p>
<p>Priester, das Wort rief immer Reaktionen hervor; jahrhundertelang wurden die Menschen kleiner, wenn sie es hörten. In den zurückliegenden Jahrzehnten bewahrten sie immer häufiger Haltung. Nun, da die katholische Kirche in Deutschland sich in der schlimmsten Krise befindet, an die sich die Lebenden erinnern, blicken viele auf Priester herab. Geistliche haben Kinder und Jugendliche missbraucht, geschlagen, gedemütigt. Jetzt Priester werden? Ausgerechnet? Martin Kochalski zeigt auf den weißen Pfeil.</p>
<p>Kochalski fürchtet die Welt nicht, auch nicht die von morgen. Wie es sich anfühlt, beäugt, verdächtigt zu werden, hat er seit seiner Jugend erfahren. Er wuchs in Leipzig-Grünau auf, einem Plattenbauviertel.</p>
<p>Mitte der 80er-Jahre bauten die Katholiken dort eine Kirche: St. Martin &#8211; wie passend. Der zeltartige Bau wurde Martins Gravitationszentrum. Nicht, dass es sonst keine Zerstreuung gegeben hätte.</p>
<p>&#8220;Wer auf Erlebnis aus ist, der wird immer etwas Besseres finden als Kirche.&#8221; Auf seiner Insel im DDR-Atheismus fand Kochalski ein hohes Gut: Sinn. &#8220;Ich gehörte zu einer Jugendgruppe der Gemeinde. Oft haben wir uns jeden Tag getroffen, redeten über Glauben. Wir haben aber vor allem viel für andere, Senioren, Kinder und Jugendliche, organisiert.&#8221; Christsein, für Kochalski bedeutet das offenbar nicht, ständig von Gott zu reden, sondern Empathie &#8211; mit den Menschen sein.</p>
<p>An diesem Nachmittag im Priesterseminar Erfurt dauert es 40 Minuten, bis Kochalski das erste Mal von Gott spricht. Er lässt die Augen durch den leeren Speisesaal wandern und fasst sich ans mönchisch nach vorn gekämmte schwarze Haar. Er ist verlegen. Ob Johannes Paul II. ein Heiliger ist?</p>
<p>Gewichtige Urteile, wie sie von Priestern als Repräsentanten einer Weltkirche gerade jetzt so oft erwartet werden, fällt er nicht gern. Kommt deshalb Gott ins Spiel? &#8220;Es ist die Aufgabe Gottes, festzulegen, wer heilig sein soll&#8221;, sagt er und wirkt unzufrieden. &#8220;Ich mag es nicht, pauschal von Gott zu sprechen, so als könnte ich über ihn verfügen. Gott drängt sich nicht auf, er wartet, bis wir selbst handeln.&#8221;</p>
<p>Aus dieser Überzeugung heraus hat Martin Kochalski für sich und seine Kirche einen bemerkenswert schlichten und doch fordernden Auftrag abgeleitet: &#8220;Es geht heute nicht mehr darum, den Menschen die Welt zu erklären und Antworten zu geben auf Fragen, die keiner gestellt hat.&#8221; Kirche &#8211; er selbst &#8211; habe die Aufgabe, den Menschen Fragen zu stellen, die richtigen Fragen.</p>
<p>&#8220;Wenn die Kirche etwa die Sonntagsruhe will, kann sie das heute nicht mehr einfach nur verlangen, auf die Bibel verweisen und sagen: Am siebten Tag ruhte Gott. Das ist zu wenig. Sie muss fragen, warum für Menschen ein freier Tag wertvoll ist.&#8221;</p>
<p>Es reiche eben nicht mehr, nur die &#8220;Wahrheit&#8221; zu verkünden, man müsse sie auch erklären können. Ein Anspruch, der aus dem Erleben eines Umfelds herrührt, wo katholische Christen die absolute Minderheit darstellen. Priester sind für Martin Kochalski Männer, die das Suchen der Menschen fördern, ihr Tun immer wieder infrage stellen.</p>
<p>Martin selbst ist dies widerfahren, zum Glück. Nach dem Abitur wollte er Gemeindereferent werden &#8211; nah an der Kirche, nah an den Leuten und doch keiner sein, der gegen den Strom schwimmt. &#8220;Ich wollte Familie, hatte eine Freundin.&#8221; Er studierte Theologie, arbeitete in verschiedenen Gemeinden, meist in der Kinder- und Jugendarbeit.</p>
<p>Immer wieder stellten Menschen Fragen, die richtigen Fragen. &#8220;Vor vier Jahren bekam ich einen Brief eines Priesters aus Leipzig, der mich beobachtet hatte. Er war ganz kurz: Sie sollten Priester werden. Wenn Sie darüber sprechen wollen, kommen Sie her, wenn nicht, dann nicht.&#8221; Martin Kochalski ist hingefahren.</p>
<p>Im Flur neben dem Speisesaal bleibt Kochalski an den Fotos der Neupriester stehen. Alle fünf ostdeutschen Diözesen lassen ihre Kandidaten in Erfurt ausbilden. Vier wurden 2009 geweiht, sieben zwei Jahre zuvor &#8211; ein üppiger Jahrgang. Zwischen 2000 und 2008 gab es bundesweit nie mehr als 211 Kandidaten pro Jahr. Wie viele oder: wie wenige werden sich wohl im Krisenjahr 2010 ihrer Berufung stellen?</p>
<p>Wer Kandidat ist, ist noch lange auf dem Weg, denn die Kirche weiht längst nicht jeden. Kochalski hat in den vier Jahren im Seminar acht Mitbrüder gehen sehen, nach eigenem Entschluss und geistlichem Rat. Glaubenszweifel spielten eine Rolle, auch der Zölibat. &#8220;Unter uns zehn Seminaristen ist die Notwendigkeit der Ehelosigkeit aber nicht das beherrschende Thema. Dass der Zölibat eines Tages verschwinden könnte, ist für mich utopisch. Ich muss lernen, damit zu leben. Dafür bin ich im Priesterseminar.&#8221;</p>
<p>Nicht immer spricht Kochalski so milde von seiner Ausbildung. Die Gefahr, nach fünf Jahren relativ abgeschotteten Lebens von der Welt draußen überrascht zu werden, sei groß. &#8220;Wie soll ich eine Sprache finden, die die Menschen verstehen, wenn ich kaum unter die Menschen komme, gerade jetzt in dieser wichtigen Situation?&#8221;</p>
<p>Licht fällt in die Kapelle. Als sei ein Feuerball in einen Farbkasten gestürzt, laufen bunte Glasfenster in Kreisen um das Kreuz aus schwarzem Metall. Martin Kochalski kniet kurz nieder, schlägt das Kreuzzeichen; ein Ort, an dem über die Schande geschwiegen oder allenfalls geflüstert werden muss, ist diese Kirche für ihn aber nicht.</p>
<p>&#8220;Die Missbrauchsfälle sind im Priesterseminar Gesprächsthema Nummer eins. Auch ich bin empört über die Taten&#8221;, sagt er mit kräftiger, nicht erregter Stimme.</p>
<p>Am größten war der Schock, als er von den Fällen im bayerischen Kloster Ettal erfuhr. Einige Benediktiner wurden in den Neunzigern nach Wechselburg in Sachsen versetzt. &#8220;Wechselburg ist für mich ein spirituelles Zentrum, dorthin kommen viele Jugendliche. Zu hören, dass die Brüder als Täter infrage kommen, tut schrecklich weh.&#8221;</p>
<p>Wie es sich anfühlt, selbst verdächtigt zu werden, auch diese Erfahrung hat Kochalski gemacht. Als Gemeindeassistent in Grimma hatte er vor Jahren ein Kinderwochenende organisiert. &#8220;Da kam eine Mutter und sagte, sie wisse ja nicht, was unterwegs mit ihrem Sohn passiert. Ich habe erst nicht verstanden, was sie meint. Danach fühlte ich mich sehr betroffen.&#8221; Kochalski schweigt kurz und deutet auf die Osterkerze neben dem Altar.</p>
<p>Was die Kirche jetzt erlebt, hält er für einen notwendigen Prozess, das kann zu einem neuen Ostern führen, einem Neuanfang. &#8220;Das erdet die Kirche wieder. Vertrauen, das wir jetzt neu gewinnen, ist vielleicht mehr wert als das blinde Vertrauen, das den Priestern oft entgegengebracht wurde. Ich zweifle zwar schon jeden zweiten Tag an meiner Berufung, aber nicht wegen des Missbrauchsskandals.&#8221;</p>
<p>Der einzige echte Schmuck, den sich Martin in seiner Studentenbude leistet, ist eine kleine orientalische Sitzecke: ein Teppich, ein Holztischchen mit Intarsien, ein Bild des Jerusalemer Tempelbergs. Acht Monate hat Kochalski im vergangenen Jahr bei Mönchen auf dem Berg Zion gelebt. Seine studienfreien Tage verbrachte er gern an der Klagemauer, am Felsendom oder in der Grabeskirche.</p>
<p>&#8220;Ich wollte sehen, wie die anderen Religionen ihren Glauben zeigen. Verglichen mit Juden und Muslimen tun es Christen vielleicht oft zu wenig.&#8221; Damals reifte ein Entschluss, der in diesen Tagen noch fester geworden ist. &#8220;Viele Geistliche verzichten darauf, öffentlich aufzufallen. Ich werde einmal den Priesterkragen tragen. Nicht weil ich mich produzieren will, sondern weil ich als Priester erkennbar sein will. Immer ansprechbar.&#8221;</p>
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		<title>Im Gedenken an&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bernhard Rebsch Langjähriger Fackelträger-Leiter gestorben Obernhof  – Bernhard Rebsch, langjähriger Leiter des Zentrums der Missionsgemeinschaft „Fackelträger“ in Obernhof (Lahn), ist am 10. April an den Folgen eines Gehirntumors gestorben. Er wäre am 1. Mai 67 Jahre alt geworden. Rebsch, der &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/04/im-gedenken-an/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_791" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-791" title="02d4f9d34b" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/02d4f9d34b.jpg" alt="" width="175" height="131" /><p class="wp-caption-text">Bernhard Rebsch</p></div>
<h2>Bernhard Rebsch</h2>
<p><strong>Langjähriger Fackelträger-Leiter gestorben</strong></p>
<p><strong>Obernhof  – Bernhard Rebsch, langjähriger Leiter des Zentrums der Missionsgemeinschaft „Fackelträger“ in Obernhof (Lahn), ist am 10. April an den Folgen eines Gehirntumors gestorben.</strong></p>
<p>Er wäre am 1. Mai 67 Jahre alt geworden. Rebsch, der Generationen evangelikaler Christen in Deutschland geprägt hat, hinterlässt seine Frau Anne, fünf Kinder und ebenso viele Enkel. 1975 war Rebsch vom Missionswerk „Campus für Christus“ zu den Fackelträgern gekommen. Er übernahm die Leitung des Freizeitheims und der Kurzbibelschule „Klostermühle“ in Obernhof vom ersten Fackelträger-Direktor in Deutschland, dem US-Amerikaner Dwight Wadsworth (1918-2008). 1979 erlitt Rebsch bei einem schweren Verkehrsunfall lebensbedrohliche Verletzungen. Er blieb Direktor des Zentrums bis Anfang 2002, als er die Leitung an Stefan Kiene übergab, der sie bis heute innehat. Rebsch war weiter unter anderem im Reisedienst sowie als Lehrer an der Bibelschule tätig. Vor zwei Jahren trat er in den Ruhestand. Im Oktober 2009 wurde ein Hirntumor diagnostiziert, der zunächst erfolgreich operiert werden konnte, aber dann erneut auftrat. Rebsch starb im Kreise seiner Familie. Die Missionsgemeinschaft „Fackelträger“ (Torchbearers) wurde 1947 von dem britischen Major W. Ian Thomas (1914-2007) gegründet. Nach dem ursprünglichen Fackelträger-Zentrum Capernwray Hall in Nordengland entstand 1958 die Gemeinschaft in Obernhof. Hinzu kam 1962 der Bodenseehof in Friedrichshafen. Insgesamt haben die Fackelträger 25 Zentren in 15 Ländern. In Österreich sind sie mit dem Tauernhof in Schladming (Steiermark) und Schloss Klaus (Oberösterreich) vertreten. Die Fackelträger sind in Deutschland Mitglied im Ring Missionarischer Jugendbewegungen und in der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk der EKD.</p>
<p><strong>Mit dankbarem Herzen, ihn gekannt zu haben.</strong></p>
<p>Seine Glaubensstärke, Freude und Treue trotz langjährigem großen Leids werden mir immer Vorbild und Ermutigung sein. Ein treuer Zeuge darf nun sehen, was er geglaubt hat.</p>
<p>Wer einen besonderen Vortrag von Ihm lesen möchte &#8211; hier als <a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/07/Der-Wille-Gottes-Vortrag.pdf" target="_blank" class="lipdf">PDF</a></p>
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		<item>
		<title>Advent, Weihnachten, Sylvester &#8211; alles vorbei&#8230;.</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2010/01/advent-weihnachten-sylvester-alles-vorbei/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=advent-weihnachten-sylvester-alles-vorbei</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;.Advent, Weihnachten, Sylvester &#8211; alles vorbei, und allmählich verschwinden auch die Lichterketten, manchmal ja recht schnell. Erst kann es nicht schnell genug gehen. Da werden schon im November die ersten Weihnachtsbäume angeboten, und mit Lichterketten (neueste Kitsch-Kreationen aus Fernost) werden &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/01/advent-weihnachten-sylvester-alles-vorbei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/nixneues.png" class="liimagelink" rel="lightbox[669]"><img class="alignnone size-full wp-image-670" title="nixneues" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/nixneues.png" alt="nixneues" width="499" height="127" /></a></p>
<p>&#8230;.Advent, Weihnachten, Sylvester &#8211; alles vorbei, und allmählich verschwinden auch die Lichterketten, manchmal ja recht schnell. Erst kann es nicht schnell genug gehen. Da werden schon im November die ersten Weihnachtsbäume angeboten, und mit Lichterketten (neueste Kitsch-Kreationen aus Fernost) werden die Baumarktregale voll gestopft. Ist dann an Sylvester, der letzte China-Kracher verdampft, wird alles zum Superschnäppchenpreis verscherbelt. Nur um Platz zu machen für den Karnevalsmist.</p>
<p>Nun sind die Zeiten wie sie sind, so wie es ja viele haben wollen, sonst wäre &#8230;<span id="more-669"></span>es ja anders. Wenn man aber den Sinn von Weihnachten erfassen möchte, um zu begreifen was da wirklich geschehen ist, was der Unterschied zwischen v. Chr. und n. Chr. ist, sowohl im allgemeinen als auch im persönlichen, dann hilft nur eins: Abtauchen.</p>
<p>Das habe ich getan. Die Zeit zwischen dem letzten Arbeitstag vor Weihnachten und dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr, wurde so eine besondere Zeit. Keine Zeitung, kein Laptop, kein Internet, kein Shopping-Center &#8211; aber viel Zeit für gute Gespräche, Gemeinschaft, Zeit mit Gott und Zeit zum Lesen.</p>
<p>Und da habe ich 2 Bücher gelesen, die es in sich haben. Seit langer Zeit habe ich nichts vergleichbares, gelesen. Beides möchte ich von Herzen empfehlen. Nicht nur weil die Bücher gut sind, oder Bestseller, sonder weil der Inhalt wirklich zu Herzen geht. Ist nicht die Jahreslosung für 2010 <strong>&#8220;Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich&#8221;</strong>?</p>
<p>Wenn also unser Herz nicht erschrecken soll, müssen wir es Pflegen, Stärken und Trainieren. Wenn das Herz aufhört zu schlagen, stirbt der Mensch. Wenn unser geistliches Herz aufhört zu schlagen, stirbt unser innerer Mensch. Wer also sein Herz stärken möchte, dem empfehle ich diese beiden Bücher.</p>
<p>Doch zunächst noch ein Hinweis. Seit dem ich in jungen Jahren Christ wurde, sind mir 2 Dinge besonders wichtig geworden.</p>
<h3>1. Die &#8220;Väter und Mütter im Glauben&#8221;.</h3>
<p>In den vielen Jahrhunderten der Kirchengeschichte hat Gott immer wieder Männer und Frauen in besonderer Weise herausgerufen für IHN und das Reich Gottes zur Verfügung zu stehen. Sie wurden die großen Vorbilder des Glaubens. Z.B. Johannes vom Kreuz, Franziskus, Terstegen, Zinzendorf, Luther, Mutter Theresa usw. es gibt ja viele bekannte und weniger bekannte. Von denen zu lernen, die bereits den Lauf vollendet haben, ist etwas sehr wertvolles. Zu erfahren, wie sie gelebt und was sie von Gott bekommen haben, aber auch wo sie geirrt haben, hilft sehr die Zusammenhänge des Reiches Gottes zu verstehen. Zu glauben, es reiche aus, zu verstehen was Gott heute sagt oder tut ist ja töricht. Die Gegenwart kann man nicht isoliert von der Vergangenheit verstehen.</p>
<h3>2. Die Einheit des Leibes Christi.</h3>
<p>Schon als Kind konnte ich nicht verstehen, das sonntags die eine Hälfte der Bewohner unseres Hauses in die eine Richtung zu Kirche gingen, und die andere Hälfte in die andere Richtung. Mein Großvater, ein gläubiger Mann, erklärte mir: &#8220;die anderen, das sind die &#8220;Schwarzen&#8221;, die sind katholisch, die haben immer was mit Maria.&#8221;. &#8220;Haben die denn den gleichen Gott?&#8221;. &#8220;Ja, aber anders, und die haben noch den Papst&#8221;. Erst einige Jahre später wurde mir die ganze Tragik, die dahinter steckt bewusst. Jesus hat nur eine Gemeinde gegründet, ein Leib und ER das Haupt. Wie oft ist seit dem der Leib zerteilt worden. Es gibt nichts schrecklicheres, zu sehen, was durch die Jahrhunderte geschehen ist. Sie alle, wie immer sie sich auch nennen (katholisch, orthodox, protestantisch, pfingstlich usw.) sind schuldig geworden. Kein Teil ist vollkommen, es ist alles Stückwerk geworden. Daher ist auch so wenig Vollmacht in den Gemeinden und die Welt kann nicht sehen, das wir seine Jünger sind. Gibt es da überhaupt noch Hoffnung? JA!</p>
<h3><strong>Nun zu den Büchern:</strong></h3>
<h2>Johannes von Kronstadt: Starez Russlands</h2>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3771-1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[669]"><img class="size-medium wp-image-671 alignleft" title="image3771-1" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3771-1-190x300.jpg" alt="image3771-1" width="190" height="300" /></a></p>
<p>Johannes von Kronstadt entstammte einer alten Priesterfamilie. 1845 bis 1851 besuchte er das Geistliche Seminar in Archangel’sk und konnte dann bis 1855 an der Geistlichen Akademie Sankt Petersburg auf Staatskosten weiter studieren. Nach seiner Eheschließung wurde er 1855 zum Priester geweiht. Gleich nach Antritt seines Dienstes in Kronstadt begann er mit dem Besuchsdienst in den Elendsvierteln. 1882 konnte er sein „Haus der Arbeitsliebe“ eröffnen, das Arbeitsplätze und Versorgung vermittelte. 1888 wurde ein Nachtasyl erbaut, 1891 eine Pilgerherberge. Mit der Zeit wurde das „Haus der Arbeitsliebe“ durch ein Waisenhaus, eine Kindertagesstätte, ein Armenhaus für Frauen, einen Volksspeiseraum und eine Verteilstelle für Bekleidung ergänzt. Seit 1888 führte Johannes eine ausgedehnte Reisetätigkeit durch das ganze russische Kaiserreich, eigene Boote und Sonderwagen standen ihm dafür zur Verfügung. Seine umfangreiche Erbauungsliteratur umfasst vor allem Predigten und Tagebücher. 1964 wurde er von der russischen orthodoxen Kirche im Ausland in und 1990 vom Moskauer Patriarchat der russischen orthodoxen Kirche in den Heiligenkalender aufgenommen.</p>
<p>Hier zu lesen, was Gott durch einen Menschen tun kann, der sich IHM ganz und gar ausliefert, ist einfach wunderbar. Ein Mann der seine Berufung zum Priester ganz annahm und lebte. Für ihn gab es keine Arbeitszeiten, Urlaub oder Feierabend. Sein Tag begann morgens um 4 Uhr (Zeit seines Lebens) mit persönlichem Gebet und Fürbitte. Dann die Frühmesse, die tägliche Eucharistiefeier mit Beichte und Seelsorge, in späteren Jahren mit bis zu 5.000 Besuchern täglich. Nach einer kleinen Mahlzeit, Besuche bei Kranken und Bedürftigen, verschiedene geistliche und soziale Dienste bis Mitternacht. Sein Leben als Priester, das Nacheifern Jesu, machten ihn dann auch zu großen Sozialreformer Russlands. Den Ärmsten der Armen wurde ganz praktisch geholfen. Beides gehörte für ihn zusammen. Der Dienst am Menschen in praktischer wie geistlicher Hinsicht. Dach das alles konnte nur geschehen durch die außerordentliche Vollmacht mit der er von Gott ausgestattet wurde. Die &#8220;Zeichen&#8221;, wie von Jesus gesagt, folgten ihm. Menschen wurden geheilt und gerettet auf ganz ungewöhnliche Weise. Mir scheint, durch Johannes von Kronstadt, hat Gott noch einmal zu Russland deutlich geredet bevor sein Gericht kam. Die Revolution, die Russland und viele andere Völker so lange versklavte.</p>
<p><strong>Wer dieses Buch liest, wird es nicht bereuen. Es ist so ein Buch, das man nicht weglegen kann, bevor man es durchgelesen hat.</strong></p>
<p>Bestellmöglichkeit:<br />
Klaus Busenius, Oekumenische Verlagshandlung, Rathmecker Weg 13, 58513 Lüdenscheid<br />
Telefon (02351) 51547 &#8211; Fax (02351) 568908<br />
E-Mail: <a href="mailto:OekVerlag@t-online.de" class="limailto">OekVerlag@t-online.de</a><br />
Best.-Nr.: 90013<br />
<strong> Alla Selawry<br />
Johannes von Kronstadt</strong><br />
224 Seiten<br />
18,00 Euro</p>
<h2>Francis Sitwell: Licht zur Abendzeit</h2>
<p><strong>über den Ratschluß Gottes in Schöpfung und Erlösung und seine allmähliche Entfaltung in und durch die Kirche.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3942.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[669]"><img class="alignleft size-medium wp-image-672" title="image3942" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/01/image3942-190x300.jpg" alt="image3942" width="190" height="300" /></a><br />
</strong></p>
<p>Francis Sitwell schreibt über die Kirche und meint damit den gesamten Leib Christi. Es geht dabei um den Ursprung, das Wesen und den Weg der Kirche. Doch bleibt Sitwell dabei nicht stehen. Einen nicht unwesentlichen Teil des Buches nimmt das Ziel der Kirche ein. Wofür ist sie geschaffen und wo geht sie hin? Francis Sitwell scheut sich nicht Irrungen und Wirrungen in der Kirche aufzuzeigen und beim Namen zu nennen.</p>
<p>Der Anglikaner Francis Sitwell (1797-1864) wurde am 20. Mai 1835 als Apostel ausgerufen. Er war zuständig für Spanien und Portugal.</p>
<p>„Aus welchen Gründen glaubt ihr, dass dieses Werk von Gott komme?“ So lautete die Frage, die Sitwell mit seinem Buch zu beantworten sucht. Mit „Werk“ sind die katholisch-apostolischen Gemeinden gemeint, die durch Apostel gesammelt sind. Der Hauptinhalt des Buches stammt aus Vorträgen, die Sitwell gehalten hat. Er beschreibt die Aufgaben der Kirche Christi und deren Fall über die Jahrhunderte.</p>
<p>In der Berufung von 12 Aposteln um 1835 in England sieht Sitwell den Beginn der Wiederherstellung der Ordnungen in der Kirche, die von Gott gegeben sind. Die aufgerichteten Sieben Gemeinden zu London sollten als Muster dienen, um der Christenheit zu zeigen, welche Ämter und Ordnungen Gott in Seine Kirche gegeben hat.</p>
<p>Darüber hinaus gibt Sitwell einen Ausblick auf zukünftige Ereignisse und die „letzten Dinge“ der christlichen Haushaltung. Ein Buch, das grundlegende Kenntnisse über die Kirche vermittelt und notwendig ist, um die unter Aposteln gesammelten so genannten katholisch-apostolischen Gemeinden einzuordnen.</p>
<p>Francis Sitwell gibt in diesem Werk einen äußerst umfassenden und differenzierten Einblick „über den Ratschluss Gottes in Schöpfung und Erlösung und seine allmähliche Entfaltung in und durch die Kirche“. In sechs Teilen werden sehr wichtige Themen wie die Berufung der Kirche (1.Teil), der Verfall der göttlichen Ämter und Ordnungen in der Kirche (2.Teil), Gottes gnädige Wiederherstellung des apostolischen Amtes und allgemeine Lehren (3.Teil), der Überblick über die kommenden Ereignisse anhand des prophetischen Wortes (4.Teil) und der Bericht von den damaligen Ereignissen im 19.Jahrhundert in wunderbarer Weise kombiniert. Zum Schluss erfolgt ein guter Überblick über das Buch im 5.Teil und die Beantwortung von Einwänden im 6.Teil.</p>
<p>Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre eines jeden Christen gehören. Wer verstehen will, was heute in Kirche und Gesellschaft stattfindet, wie groß die Verirrung und Verwirrung und wie groß die Irrtümer sind, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Wie verbreitet sind doch heute irrige und romantische Vorstellungen über Gemeinden im Allgemeinen, und der eigenen im Besonderen. Weil meistens jegliche Orientierung an den Ordnungen Gottes, die ER gesetzt hat fehlt (weil sie in Vergessenheit gerieten) gibt es heute so viel mehr Einbildung, statt Eingebung. Und die Folgen?</p>
<p><strong>Das Buch gibt Antworten &#8211; es ist wie für unsere Zeit geschrieben. (aber vor ca. 150 Jahren)</strong></p>
<p>Bestellmöglichkeit:<br />
Klaus Busenius, Oekumenische Verlagshandlung, Rathmecker Weg 13, 58513 Lüdenscheid<br />
Telefon (02351) 51547 &#8211; Fax (02351) 568908<br />
E-Mail: <a href="mailto:OekVerlag@t-online.de" class="limailto">OekVerlag@t-online.de</a><br />
Best.-Nr.: 90041<br />
<strong> Francis Sitwell<br />
Licht zur Abendzeit</strong><br />
286 Seiten<br />
14,90 Euro</p>
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		<title>Geheim!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 19:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[gebet]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch als PDF Die heimlichen Gebete marokkanischer Christen Missionieren ist im islamischen Marokko streng verboten. Doch immer mehr Bürger des nordafrikanischen Landes treten zum Christentum über. Eine große Rolle spielen dabei christliche TV-Stationen, die auf arabisch senden. Allerdings dürfen die &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/01/geheim/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/01/marok1.png" class="liimagelink" rel="lightbox[293]"><img class="alignnone size-full wp-image-302" title="marok1" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/01/marok1.png" alt="marok1" width="499" height="127" /></a></p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/01/contemplation-c2bb-geheim-c2bb-print.pdf" class="lipdf">Auch als PDF</a></p>
<p><strong>Die heimlichen Gebete marokkanischer Christen</strong></p>
<p>Missionieren ist im islamischen Marokko streng verboten. Doch immer mehr Bürger des nordafrikanischen Landes treten zum Christentum über. Eine große Rolle spielen dabei christliche TV-Stationen, die auf arabisch senden. Allerdings dürfen die neuen Christen ihren Glauben nur heimlich praktizieren.</p>
<p><span id="more-293"></span></p>
<p>Die Weihnachtsfeier ist geheim: ein Haus in Casablanca, dessen Adresse nicht preisgegeben wird. Einige Dutzend Leute werden erwartet, man wird christliche arabische Lieder singen, die Bibel lesen und beten. Möglichst leise. Denn die Nachbarn werden kaum verstehen, dass man Marokkaner und Christ zugleich sein kann. „Wir leben wie die frühen Christen“, sagt Ahmed F., der oft solche Versammlungen organisiert. Diesmal will er riskieren, Journalisten mitzubringen, obwohl niemand unter den Gläubigen seinen Namen gedruckt sehen möchte. Selbst Telefonkontakte stoßen auf großes Misstrauen. In letzter Minute ist Ahmed verhindert. Wer nicht schon einmal dabei war und die Adresse kennt, muss Weihnachten allein feiern.</p>
<p>„Es ist wie unter den Römern: Der Gottesdienst wird immer zu Hause abgehalten“, sagt auch Abdelhalim B., ein etwa 40-jähriger Marokkaner, der während seines Studiums in Europa zum Protestantismus übertrat. Abdelhalims Wohnzimmer in der Küstenstadt Kenitra dient der kleinen örtlichen Gemeinde als Kirche. Nur ein kleines gesticktes Kreuz an der Wand und ein paar weihnachtliche Engel weisen darauf hin. „Wir brauchen keine Äußerlichkeiten, wichtig ist die Lehre“, sagt Abdelhalim.</p>
<p>Fast kein marokkanischer Christ geht in eine der offiziellen Kirchen, die es in fast jeder Stadt gibt: Niemand will erkannt werden. Die freie Ausübung des Glaubens ist zwar in der Verfassung verankert, doch auf den Kirchenbänken sieht man fast nur Europäer und Einwanderer aus afrikanischen Staaten. Es kommt vor, dass Marokkaner an der Kirchentür von der Polizei angehalten und ausgefragt werden, sagt Jean Luc Blanc, evangelischer Pfarrer in Casablanca, selbst wenn sie nur zum Begräbnis eines christlichen Freundes kämen. Dabei ist es nicht verboten, Christ zu sein, nur Missionieren ist untersagt: Wer „einen Muslim in seinem Glauben zu erschüttern oder ihn zum Übertritt zu einer anderen Religion zu bewegen versucht“, kann zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt werden. Das Gesetz wird selten angewandt, zuletzt gegen Sadek Noshi Yassa, einen Deutsch-Ägypter, der 2006 in Agadir verhaftet wurde, weil er Bibeln und CDs an Jugendliche verteilte. Aber, versichert Abdelhalim, natürlich sei der Polizei bekannt, wer Christ sei. „Doch solange wir uns nicht sichtbar machen, haben wir keine Probleme.“ Dahinter steht die Angst vor den islamischen fundamentalistischen Bewegungen: Würden die Übergetretenen offiziell als Christen anerkannt, würde die islamistische Presse Sturm laufen gegen die „ketzerische“ Regierung.</p>
<h3>ANGST DER REGIERUNG VOR ISLAMISTEN</h3>
<p>Die Scharia, die in Marokko nicht angewandt wird, sieht für den Abfall vom Glauben eigentlich die Todesstrafe vor. Daher versucht der Staat, die Debatte einfach zu umgehen. Allerdings seien die Sympathien klar, meint Abdelhalim: „Im Gegensatz zu den Islamisten stellen wir keine Gefahr für den Staat dar: Wir sind königstreu und fühlen uns voll als Marokkaner.“ Hinter den Kulissen gebe es viele Kontakte. „Kürzlich hielten wir für unsere Gemeinde ein Seminar über Aids-Vorbeugung ab, die Polizei rief mich später an, um mir zu sagen, wir sollten doch ein ähnliches Seminar für Muslime organisieren“, sagt Abdelhalim. „Wir lassen dazu Experten aus Ägypten kommen, protestantische Kopten. Außerdem machen wir Sozialarbeit mit Armen, Workshops für Behinderte, gesundheitliche Versorgung, immer in Zusammenarbeit mit der Regierung.“</p>
<p>Wie wird man Christ, wenn es kaum Missionare gibt? Eine große Rolle spielen christliche TV-Stationen, die arabische Programme ausstrahlen, wie al-Hayat, Sat 7 oder Miracles und viele Radiosender, fast immer von nordamerikanischen protestantischen Kirchen finanziert. Al-Hayat sendet von Zypern aus, die Belegschaft besteht größtenteils aus ägyptischen Kopten. „Im Programm wird eine Telefonnummer mitgeteilt, wenn man dort anruft, wird geprüft, ob man tatsächlich ein tiefes Interesse an Christus hat, und später bekommt man Kontakt zu anderen Christen.“</p>
<p>So erging es Ahmed F. „Ich kannte das Christentum aus dem Radio und weil ich sehr viel las. Ich trat 1982 über, aber ich dachte jahrelang, ich sei der einzige marokkanische Christ. Später half mir der Radiosender, Kontakt zu anderen Glaubensbrüdern zu bekommen.“ Eine klare Hierarchie gibt es in diesen protestantischen Kirchen nicht. „Allerdings lassen wir oft studierte Theologen aus anderen Ländern kommen, damit sie uns unterweisen“, sagt Abdelhalim. Bibeln und Gesangbücher könne man in manchen Buchläden kaufen oder über die anerkannten Kirchen beziehen. Allerdings lernen die Kinder rasch, ihren Glauben vor den Schulkameraden zu verbergen.</p>
<p>Genaue Angaben über die Zahl der marokkanischen Christen liegen nicht vor. Laut Abdelhalim gehören etwa 1500 zu dem Netz, das regelmäßig Versammlungen abhält, allerdings dürfte es weitere Familien geben, die sich aus Angst nicht zu erkennen gäben. „Es gibt sieben Hauskirchen in Casablanca, acht in Marrakesch und mindestens eine in fast jeder marokkanischen Stadt, von Tanger bis zum Rand der Wüste“, sagt er. Bestimmte amerikanische Webseiten beziffern die Übertritte auf jährlich 3000 bis 3500. Für Jean Luc Blanc, Pfarrer der protestantischen Kirche in Casablanca, ist das übertrieben. „Vielleicht treten wirklich Tausende über, aber die meisten geben nach ein paar Monaten wieder auf. Eher stimmt die halboffizielle Schätzung der Regierung, nach der es insgesamt zwischen 800 und 1000 Übergetretenen gibt“, sagt Jean Luc. „Wir wollen keine Mission treiben, aber wir wollen, dass die Glaubensfreiheit anerkannt wird“, sagt der Pfarrer. Denn noch könne man verurteilt werden, wenn man an den falschen Richter geriete: „Es kommt ganz auf die Auslegung des Gesetzes an, manche Juristen sind der Ansicht, sich als christlicher Marokkaner zu bekennen, erschüttere bereits den Glauben der Bürger.“</p>
<h3>JUDEN HABEN MEHR RECHTE</h3>
<p>Mit gewissem Neid schauen die christlichen Marokkaner auf ihre jüdischen Mitbürger: Diese sind als Minderheit offiziell anerkannt, brauchen ihren Glauben nicht zu verbergen und dürfen sogar im Ramadan öffentlich essen. Eine ähnliche Regelung schwebt manchen Christen vor. Ahmed F. träumt davon, eine „Nationalkirche“ zu errichten. „Marokko war christlich, bevor der Islam kam, doch leider gab es damals keine organisierte Kirche, daher verlor sich der Glauben. Das wollen wir jetzt vermeiden“, sagt der Berber aus dem tiefen Süden. Ganz verloren ist die Erinnerung allerdings nicht: In vielen berberischen Dörfern ist noch bekannt, dass man vor Jahrhunderten Christ war, manche Volkslieder beziehen sich auf die Auferstehung Jesu, und in einigen Koranschulen haben die Kinder donnerstags – statt freitags – frei, „denn so hat es Jesus gelehrt“. So ist der Übertritt für manche Berber eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln.</p>
<p>Wie sieht die Zukunft aus? Abdelhalim hofft, dass die wirtschaftliche Entwicklung Marokkos die Glaubensfreiheit begünstigt. Die kleinen Gemeinden sind umtriebig: Es gibt Fortbildungskurse für christliche Familien, theologische Seminare und sogar Treffen, bei denen sich ledige Christen kennenlernen können. Denn wie soll man sonst heiraten? Mischehen sind zwar möglich, aber von der Regierung nicht anerkannt: Wer eine Marokkanerin heiraten will, muss Muslim sein oder werden. Selbst wenn die Marokkanerin sich zum Christentum bekennt. Für Christen ist Unsichtbarkeit oberste Bürgerpflicht.</p>
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		<title>2008 &#8211; Das Jahr der Finanzkrise -</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 18:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Global]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;und das Jahr der globalen Christenverfolgung! Auch als PDF Niedergebrannte Kirchen, Angriffe auf Gottesdienste und Wohnungen: In zahlreichen Ländern der Welt sind Christen Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt. Mehr als 90 Prozent der aus religiösen Gründen Verfolgten und Ermordeten &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/01/2008-das-jahr-der-finanzkrise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="alignnone size-full wp-image-284" title="2008" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/01/2008.png" alt="2008" width="499" height="127" /></h2>
<h2><span style="color: #ff0000;">&#8230;und das Jahr der globalen Christenverfolgung!</span></h2>
<p><span style="color: #888888;"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/01/contemplation-c2bb-2008-das-jahr-der-finanzkrise-c2bb-print.pdf" class="lipdf">Auch als PDF</a></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Niedergebrannte Kirchen, Angriffe auf Gottesdienste und Wohnungen: In zahlreichen Ländern der Welt sind Christen Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt. Mehr als 90 Prozent der aus religiösen Gründen Verfolgten und Ermordeten waren in diesem Jahr Christen. Besonders schlimm sieht es im Irak, aber auch in Indien aus.</span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span id="more-283"></span></span></span></p>
<p>Eine mit Pistolen und Stöcken bewaffnete Menschenmenge näherte sich dem kleinen indischen Dorf im östlichen Bundesstaat Orissa. Der Mob warf die Fenster der Kirche ein und trieb die Gottesdienstbesucher vor das Gebäude. Dann setzen die Extremisten die Holzkirche mit Fackeln in Brand. Das Lichterfest am Heiligen Abend vor einem Jahr war der willkommene Anlass für fanatische Hindus, ihren christlichen Landsleuten zu zeigen, dass sie als Christen nicht länger geduldet würden. 70 weitere Kirchen wurden abgebrannt und 600 Wohnungen von Christen zerstört.</p>
<p>Das Jahr 2008 wird in die Annalen eingehen als das Jahr, in dem die Diskriminierung und Verfolgung christlicher Minderheiten weltweit ein selten gekanntes Ausmaß erreicht hat. Mehr als 200 Millionen der rund 2,2 Milliarden Christen sind betroffen, wie die katholische Menschenrechtsorganisation &#8220;Kirche in Not&#8221; in einem aktuellen Bericht bilanziert.</p>
<div id="attachment_285" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-285" title="ks_kopten_aegypten__723641g" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/01/ks_kopten_aegypten__723641g-150x100.jpg" alt="Eine heimlich in einer ägyptischen Unterwäschefabrik eingerichtete koptische Kirche. In Ägypten ist es der" width="150" height="100" /><p class="wp-caption-text">Eine heimlich in einer ägyptischen Unterwäschefabrik eingerichtete koptische Kirche. In Ägypten ist es der</p></div>
<p>Keine andere Religionsgemeinschaft wird härter und grausamer verfolgt als die christliche, mehr als 90 Prozent der aus religiösen Gründen Ermordeten und Verfolgten sind Christen.</p>
<p>Islamische und kommunistische Länder drangsalieren ihre christlichen Minderheiten am stärksten. Auf dem &#8220;Weltverfolgungsindex 2008&#8243; der Menschenrechtsorganisation &#8220;Open Doors&#8221; rangiert das kommunistische Nordkorea ganz vorn, dicht gefolgt von Saudi-Arabien. Unter den ersten zehn befinden sich auch die islamischen Länder Iran, Jemen und Afghanistan. China ist vom zwölften auf den zehnten Platz vorgerückt. Auch in der früheren Sowjetrepublik Usbekistan, in Somalia, Pakistan und Ägypten werden schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Christen begangen.</p>
<h3>EUROPA SIEHT SICH NICHT ALS SCHUTZMACHT FÜR CHRISTEN</h3>
<p>Immer wieder machen Menschenrechtsorganisationen auf die schlimme Lage für Christen in diesen Ländern aufmerksam &#8211; ohne große Wirkung in der christlich geprägten Welt. Auch der Vorstoß von Wolfgang Schäuble, eine europäische Lösung für die verfolgten Christen im Irak zu finden, lief weitgehend ins Leere. Offenbar empfindet das christliche Europa sich längst nicht mehr als Schutzmacht der Christenheit.</p>
<p>Das Schweigen hat viele Ursachen. Noch immer halten sich Politiker und Regierungen zurück, wenn es um die Maßregelung von Ländern geht, die als ehemalige Kolonien selbst Opfer von Diskriminierung und Unterdrückung waren. Und in den sich immer weiter säkularisierenden Gesellschaften des Westens verschwindet naturgemäß die Sensibilität für Menschen, die ihrem Glauben bis in den Tod hinein treu bleiben. Die Propaganda islamistischer Gruppen, die Christen im Irak oder im Iran seien natürliche Verbündete der USA und der Nato, erscheint nicht wenigen auch im Westen plausibel.</p>
<p>Der pakistanische Erzbischof Lawrence Saldanha forderte deshalb den Westen auf, sich nicht als Christ für Christen, sondern als Bürger für die freie Religionsausübung als allgemeines Menschenrecht einzusetzen. Das würde dem Konflikt die kulturell-religiöse Schärfe nehmen.</p>
<p>Der Vorsitzende der pakistanischen Bischofskonferenz nannte bei einem Berlin-Besuch auf Einladung von &#8220;Kirche und Not&#8221; aber auch einen weiteren Grund für die Verschärfung des Konflikts: Die Besetzung Iraks durch die Amerikaner und den von US-Präsident Bush ausgerufenen &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221;.</p>
<p>Die extreme Unterdrückung der christlichen Minderheit in Pakistan durch die Muslime sei die direkte Folge dieses Feldzuges. Noch vor wenigen Jahren habe die katholische Kirche im Land aufgrund ihrer Arbeit im Bildungs- und Gesundheitswesen großes Ansehen genossen. In den Augen der Muslime, die von Islamisten zusätzlich aufgeputscht würden, gehörten die christlichen Pakistani dem &#8220;westlichen Glauben&#8221; an und würden nun pauschal verurteilt und drangsaliert.</p>
<h3>AMTLICH GESCHÜRTE POGROMSTIMMUNG IN INDIEN</h3>
<p>Handhabe dafür geben Sondergesetze, die oft in Widerspruch zu den jeweiligen Verfassungen stehen. Das gilt für das islamische Pakistan genauso wie für das mehrheitlich hinduistische Indien. Obwohl Artikel 25 der indischen Verfassung jedem Bürger das Recht auf freie Wahl der Religion zuspricht, führen immer mehr Bundesländer Gesetze ein, die die Konversion zu einer anderen Religion unter Strafe stellen.</p>
<p>Das schafft eine amtlich geschürte Pogromstimmung. Es sind Christen aus der untersten Kaste, die der Gewalt zum Opfer fallen. Durch ihre Ausbildung an christlichen Schulen sind die Ärmsten der Armen besser qualifiziert als viele Hindus und können sich so der Ausbeutung durch ihre hinduistischen Arbeitgeber erwehren.</p>
<p>Die Gewalt gegen Christen in Indien ist mit polizeilichen oder militärischen Mitteln kaum mehr einzudämmen, denn sie kommt aus der Mitte der Bevölkerung. So ging nach dem Mord an einem Hindu-Führer im August dieses Jahres, der den Christen angelastet wurde, eine weitere Gewaltwelle übers Land. In einem regelrechten Rachezug gegen christliche Siedlungen zerstörten Hindus rund 4000 Wohnungen, Schulen, Kirchen und Geschäfte. Sechzig Menschen wurden getötet.</p>
<p>Die junge Missionarin Rafani Majhi, die sich um Waisenkinder kümmerte, wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Priester, auf die Extremisten hohe Kopfprämien ausgesetzt hatten, wurden angegriffen und schwer verletzt. 50.000 indische Christen flüchteten in die Wälder oder retteten sich in Flüchtlingslager.</p>
<p>Nach eindringlichen Bitten des katholischen Hilfswerks Misereor an die indische Regierung sagten radikale Hindus jetzt einen für Weihnachten geplanten Generalstreik ab. Sie wollten dagegen demonstrieren, dass der Mörder eines Hindu-Führers noch immer nicht gefasst ist. Viele Christen fürchten erneute blutige Übergriffe und haben Angst, an Gottesdiensten teilzunehmen.</p>
<h3>KATASTROPHALE VERFOLGUNG VON CHRISTEN IM IRAK</h3>
<p>Noch schlimmer als in Indien werden die Christen im Irak von der Verfolgung heimgesucht. Seit dem Einmarsch der Amerikaner 2003 hat sich die Zahl der im Land lebenden Christen durch Flucht und Vertreibung von einer Million auf weniger als die Hälfte verringert. &#8220;Die Christenverfolgung in unserer heutigen Zeit hat sich zu einer wahren Katastrophe entwickelt&#8221;, klagt Erzbischof Basile Georges Casmoussa aus der nordirakischen Stadt Mossul, der kurz nach dem Sturz Saddam Husseins selbst entführt worden war. Sein Amtsbruder Paulos Faraj Rahho ist im April dieses Jahres nach Monate währender Verschleppung ermordet worden.</p>
<p>Von einst 25.000 Christen leben nur noch 5000 in der kurdischen Stadt. Zwanzig Christen sind dieses Jahr in Mossul umgekommen, junge Mädchen wurden entführt, vergewaltigt oder zwangsverheiratet. Wie lebensbedrohlich die Lage für die verbliebenen Mitarbeiter der christlichen Gemeinde ist, schilderte John Pontifex von &#8220;Kirche in Not&#8221; in einem dramatischen Bericht.</p>
<p>Darin informierte er seine Organisation über Bombenanschläge gegen christliche Klöster und beschreibt eindrücklich die Todesgefahr, der sich die in der Stadt gebliebenen Priester aussetzen. So habe der junge Pater Bassman Fatoohey, der seit der Ermordung Rahhos die Amtsgeschäfte fortführt, gleich nach Amtsantritt einen jener berüchtigten Drohbriefe erhalten, die mit einer beigelegten Patrone unmissverständlich zur Amtsaufgabe auffordern. Doch der mutige Geistliche will bleiben.</p>
<h3>CHRISTEN SIND IN ÄGYPTEN BÜRGER ZWEITER KLASSE</h3>
<p>Während Christen in streng muslimischen Ländern wie Saudi-Arabien ihre Religion überhaupt nicht ausüben können, weil schon das Tragen von christlichen Symbolen in der Öffentlichkeit streng verboten ist und Konvertiten sowie Missionare vom Tod durch das Beil bedroht sind, gerät inzwischen auch ein weltoffenes Land wie Ägypten unter den Einfluss von radikalislamischen Muslimbruderschaften. Christen dürfen keine Kirchen bauen und sind durchweg Bürger zweiter Klasse.</p>
<p>Das Jahr 2008 setzte bei der Diskriminierung von Christen auch für Ägypten neue Maßstäbe. So wurden am 13. Februar zwei koptisch-orthodoxe Familien im oberägyptischen Armant festgenommen, als sie auf der Polizeistation anzeigten, dass ihre Häuser von Islamisten angezündet worden seien. Die Kopten mussten ein Protokoll unterschreiben, wonach sie ihre Häuser selbst angezündet hätten.</p>
<p>Am 30. Mai erschossen Unbekannte in einem Stadtteil mit hohem christlichen Bevölkerungsanteil in Kairo vier koptische Christen: einen Juwelier und drei seiner Angestellten. Geraubt wurde nichts, die Polizei sprach von einem nichtreligiös motivierten Racheakt. Im Juni verwüsteten Islamisten ein koptisches Viertel der nordägyptischen Stadt Zawyet Abdel-Qader und verletzten sieben Christen schwer.</p>
<p>Die zweite Jahreshälfte stand im Zeichen einer Serie von Angriffen auf koptische Gotteshäuser, wobei die Angreifer regelmäßig Steine und Brandsätze warfen. Die Polizei griff gar nicht oder erst spät ein. Höhepunkt war ein Angriff von sechzig bewaffneten Muslimen auf das Abu Fana Kloster. Vier Christen wurden dabei verletzt und drei Mönche entführt. Die Islamisten banden die Männer an einen Baum und peitschten sie aus. Man zwang sie, auf ein Kreuz zu spucken und sich zum Islam zu bekennen. Einer der Mönche blieb bis heute verschwunden.</p>
<p>Selbst die um die Aufnahme in die Europäische Union ringende Türkei, die sich seit Atatürks Reformen als modern-laizistischer Staat versteht, lässt im Inneren zunehmend eine islamistische Ausrichtung erkennen. Immer wieder ermorden fanatische Sunniten Priester, Ordensschwestern und Missionare, die christlichen Gemeinden sind bei der Religionsausübung oder beim Bau von Kirchen Schikanen ausgesetzt. Wie angespannt das religiöse Klima im Land ist, zeigt die Aussage des türkischen Religionsministers Ali Bardakoglu, der den Übertritt von 368 Muslimen zum Christentum als einen Versuch bezeichnete, die Türkei zu zerstören. Dabei leben auf dem einst byzantinischen Boden heute nur noch 100.000 Christen &#8211; gerade einmal 0,15 Prozent der türkischen Bevölkerung.</p>
<h3>Wo Christen überall verfolgt werden:</h3>
<p>Sie werden in Schule und Beruf diskriminiert, enteignet, gefoltert, vertrieben und ermordet: Christen werden überall dort, wo sie eine Minderheit sind, verfolgt. Die Schweizer Organisation CSI dokumentiert den Grad der Unterdrückung christlicher Minderheiten weltweit. CSI steht für &#8220;Christian Solidarity International&#8221;. CSI ist eine überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation für verfolgte Christen und andere Opfer von Unterdrückung, für notleidende Kinder und Katastrophenopfer. Die Länder mit den schlimmsten Vergehen gegen Christen:</p>
<p>Afrika:</p>
<p>Agypten:<br />
9,2 Prozent Christen<br />
90 Prozent Muslime<br />
0,8 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Algerien:<br />
0,5 Prozent Christen<br />
99,5 Prozent Muslime<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Libyen:<br />
2 Prozent Christen<br />
97 Prozent Muslime<br />
1 Prozent andere<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Mauretanien:<br />
0,2 Prozent Christen<br />
99,5 Prozent Muslime<br />
0,3 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Nigeria:<br />
49 Prozent Christen<br />
45 Prozent Muslime<br />
6 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission .</p>
<p>Somalia:<br />
0,1 Prozent Christen<br />
99,8 Prozent Muslime<br />
0,1 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Sudan:<br />
10 Prozent Christen<br />
70 Prozent Muslime<br />
20 Prozent Anhänger von Naturreligionen<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Amerika</p>
<p>Kuba:<br />
43 Prozent Christen<br />
2 Prozent andere Religionen<br />
55 Prozent keine Religion<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission. </p>
<p>Westasien </p>
<p>Irak:<br />
97 Prozent Muslime<br />
3 Prozent Christen und andere<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Iran:<br />
0,5 Prozent Christen<br />
99 Prozent Muslime<br />
0,5 Prozent andere<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Jemen:<br />
99,9 Prozent Muslime<br />
0,1 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p> Pakistan:<br />
2 Prozent Christen<br />
96 Prozent Muslime<br />
1,5 Prozent Hindus<br />
0,5 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Saudi-Arabien:<br />
0,8 Prozent Christen<br />
98,8 Prozent Muslime<br />
0,4 Prozent andere<br />
Dauernde schwerste Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission. </p>
<p>Türkei:<br />
0,2 Prozent Christen<br />
99 Prozent Muslime<br />
0,8 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Turkmenistan/Usbekistan<br />
Turkmenistan:<br />
10 Prozent orthodoxe Christen<br />
90 Prozent Muslime<br />
Usbekistan:<br />
9 Prozent orthodoxe Christen<br />
88 Prozent Muslime<br />
3 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie, Mission.</p>
<p>Ostasien </p>
<p>Burma:<br />
5,6 Prozent Christen<br />
3,6 Prozent Muslime<br />
1 Prozent Hindus<br />
87,2 Prozent Buddhisten<br />
2,6 Prozent Naturreligionen<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission. </p>
<p>China:<br />
1,1 Prozent Christen (registrierte)<br />
2,4 Prozent Muslime<br />
7 Prozent Buddhisten<br />
2,4 Prozent Volksreligionen<br />
15,9 Prozent andere Religionen<br />
71,2 Prozent keine Religion<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission. </p>
<p>Laos:<br />
2 Prozent Christen<br />
1 Prozent Muslime<br />
58 Prozent Buddhisten<br />
34 Prozent Volksreligionen<br />
5 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission. </p>
<p>Malediven:<br />
99,9 Prozent Muslime<br />
0,1 Prozent Christen und andere<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission. </p>
<p>Nordkorea:<br />
0,9 Prozent Christen<br />
1,7 Prozent Buddhisten<br />
15,6 Prozent Volksreligionen<br />
13,9 Prozent Sonstige Religionen<br />
67,9 Prozent keine Religion<br />
Dauernde schwerste Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
<p>Tibet:<br />
Praktisch alle Buddhisten<br />
Schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission. </p>
<p>Vietnam:<br />
8,2 Prozent Christen<br />
67 Prozent Buddhisten<br />
24,8 Prozent andere<br />
Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten, Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission.</p>
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