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	<title>3TageZeit &#187; Freiheit</title>
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		<title>Der moderne Turmbau zu Babel</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenstadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Der gottlose Mensch

Der aus Bindungen „gelöste“ zugleich der „lose“ Mensch ist demgemäß der gottlose, der kinderlose, der geschichtslose, der vaterlandslose, der ortlose Mensch, er ist zugleich und eben deshalb der manipulierbare und beherrschbare Mensch. So wird er einzelne auf das Wollen und Denken der Mehrheit verpflichtet. Die alten Versuchungen kehren immer wieder zurück, wieder und wieder, der Teufel gibt nicht auf, dem Menschen das Gott-gleich-Sein zu versprechen und Gott einen Lügner zu nennen. Und die Menschen sind immer noch dieselben, sie neigen dazu, dem „Vater der Lüge“ Glauben zu schenken und es zu versuchen: Gott gleich zu werden in ihren Werken, in der Struktur der großen Weltstadt, in den Gesetzen ihres Zusammenlebens. Und das geht so:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr lesenswerter Artikel von Dr. Andreas Laun. Treffend beschreibt er die Zeit in der wir leben. Mahnung und zugleich Ermutigung zur Wachsamkeit. </p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/menschenstadt.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1778]"><img class="alignnone size-full wp-image-1783" title="menschenstadt" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/menschenstadt.jpg" alt="" width="300" height="279" /></a></p>
<h2>Der gottlose Mensch</h2>
<p><strong>Der aus Bindungen „gelöste“ zugleich der „lose“ Mensch ist demgemäß der gottlose, der kinderlose, der geschichtslose, der vaterlandslose, der ortlose Mensch, er ist zugleich und eben deshalb der manipulierbare und beherrschbare Mensch. So wird der einzelne auf das Wollen und Denken der Mehrheit verpflichtet. Die alten Versuchungen kehren immer wieder zurück, wieder und wieder, der Teufel gibt nicht auf, dem Menschen das Gott-gleich-Sein zu versprechen und Gott einen Lügner zu nennen. Und die Menschen sind immer noch dieselben, sie neigen dazu, dem „Vater der Lüge“ Glauben zu schenken und es zu versuchen: Gott gleich zu werden in ihren Werken, in der Struktur der großen Weltstadt, in den Gesetzen ihres Zusammenlebens. Und das geht so:<span id="more-1778"></span></strong></p>
<p>Mit Hilfe der großen, atheistischen Ideologien des Zeitgeistes baut man an der <strong>„Stadt des Menschen“</strong>. Gott hat keinen Zutritt, ihm ist die Einreise verboten, nicht einmal als Tourist oder Flüchtling soll ihm der Eintritt gewährt sein! Dass Gott einmal als <strong>„Einwanderer“</strong> kam und frühere Generationen seine Ankunft als das größte ihrer Feste gefeiert haben, ist ein Kuriosum, aber überholt. Inzwischen hat man gelernt, aus dem Advent, dem Ankommen Gottes, ein Event der Menschen zu machen! Und Weihnachten <strong>„feiert“</strong> man, indem man „Weihnachtsmänner“ und bei Bedarf auch „Weihnachtsfrauen“ in lächerlichem Aufzug herumgehen lässt, aber bei näherem Zusehen zeigt sich: Es ist, als ob man eine Hochzeit ohne Bräutigam und Braut feiern wollte, ein rauschendes Fest, auf dem alles erlaubt ist, außer die peinliche Frage zu stellen: Wer heiratet denn, wer ist der Bräutigam, wo ist die Braut? Aber wenn auch unbelehrbare Minderheiten noch anders denken sollten: Es bleibt bei dem Ziel eine<strong> „Gott &#8211; freie“</strong> Stadt zu bauen, die darum auch <strong>„Juden- und – Christen-frei“</strong> sein sollte, weil es vor allem diese Unbelehrbaren sind, die die alten Märchen nicht, und nicht aufgeben wollen: die Einen, die glauben, dass Gott kommen wird, die Anderen, dass Gott schon gekommen ist, einig darin, dass Er am Ende unübersehbar sein wird! Gott? In dieser Menschenstadt behandelt man Gott wie einen Krankheitskeim, der durch hygienische Maßnahmen auszurotten ist. Seine Gebote hält man für nicht existent und als <strong>„Unterdrückungs-Instrument“,</strong> das den Menschen die Freiheit raubt.</p>
<p>Die Menschenstadt soll die „bessere“, wirklich „menschengerechte Stadt“ werden, Stadt der Freiheit, Stadt der Wellness, Stadt des Friedens, weil alle Einwohner „gleich“ sind, genauer gesagt, gleich gemacht werden, und darum gleich denken, gleich funktionieren, gleich fügsam sind und somit keinen Grund mehr haben werden zu streiten.</p>
<p>In dieser Menschenstadt leugnet man mit der Gender-Ideologie die Schöpfung überhaupt, vor allem auch ihre Vielfalt. Die Folge ist zum Beispiel: In dieser „neuen Welt“ wird es keine „traditionellen“ Familie mehr geben, keine wirklichen Männer und Frauen, keinen Vater und keine Mutter, sondern nur im Grunde Einheits-Menschen, ihre „sexuelle Orientierung“ selbst bestimmt haben und darum selbstbestimmt „Eltern 1“ oder „Eltern 2“ (statt Vater und Mutter) werden können, sei es durch sexuelle Akte, sei es durch Manipulation im Labor, mit eigenen oder fremden Gameten, vielleicht mit Hilfe eines Menschen, der sich als „Eltern 2“ selbstbestimmt hat und früher Leihmutter genannt wurde.</p>
<p>In dieser Menschenstadt ist es nicht Sünde und Blindheit, wie noch Jesaja meinte, sondern Freiheits-Recht des Einzelnen, das Süße sauer und das Sauere süß, das Böse gut und das Gute böse zu nennen. Das ist so, weil der Begriff der „Gebote Gottes“ und in Folge auch die Bezeichnungen „Gut“ oder „Böse“ einer vergangenen Epoche der menschlichen Evolution angehören, die längst überwunden ist. Und an die Evolution muss „an jeder Mensch glauben“, wenn er nicht für dumm gehalten werden will. Auf jeden Fall, die Begriffe gut und böse, „Gebot“ oder gar Gott erzeugen nur ein Lächeln zwischen Mitleid und Hohn, wenn sie jemand ernsthaft zu verwenden scheint! Dem modernen Menschen sind sie jedenfalls nicht mehr zumutbar, obwohl eigentlich niemand sagen kann, was der „moderner Mensch“ im Unterschied zum gewöhnlichen Menschen sein soll! Fest steht jedenfalls: Wenn es Gott nicht gibt, kann es auch keine Gebote Gottes geben. Gebote natürlich gibt es, aber nur solche Gebote, die Mehrheit erlassen haben!</p>
<p>In dieser Menschenstadt proklamiert man dennoch <strong>„Menschenrechte“</strong>, die man nicht so nennt, weil sie von Gott im Schöpfungsakt in den Menschen hineingelegt worden und in seiner Natur erkennbar wären, sondern in dieser „Menschenstadt ohne Gott“ spricht man von Menschenrechten, insofern diese Rechte vom Menschen gemacht werden, demokratisch natürlich, durch Mehrheitsentscheidungen! Darum kann auch wirklich alles zum „Menschenrecht“ werden, auch Verhaltensweisen, die man früher für Verbrechen hielt, Abtreibung zum Beispiel.</p>
<p>Die Stadt der Menschen ist aber auch eine Stadt der inneren Widersprüche: Man proklamiert die absolute Freiheit von Schöpfung und Gottes Geboten, zugleich verpflichtet man den Einzelnen auf das Wollen und Denken der Mehrheit. Ja man redet ihm ein und schreibt ihm vor, wodurch er glücklich zu sein hat und was auf keinen Fall sein Wohlgefallen finden darf: Frauen zum Beispiel dürfen nur nach Karriere streben, müssen im noch so eintönigen Beruf glücklich sein, aber auf keinen Fall mit ihren Kindern, die von „Fachkräften“, wie jeder weiß, besser betreut werden! Natürlich „frauenfreundlich“, weil man die armen Frauen entlastet von ihren Kindern, die, das weiß man, vor allem eine Last sind!</p>
<p>Man behauptet, eine Gesellschaft der Freiheit zu errichten, man distanziert sich mit Pathos von den Diktaturen der Vergangenheit und darum auch vom „Patriarchat“, aber gleichzeitig unterbindet man die Freiheit des Einzelnen in mehr und mehr Bereichen des Lebens, bis hinein in den Intimbereich der Menschen. Auch in seiner Sexualität soll der Mensch sein „wie alle“, das heißt so, wie die Machthaber es wollen, und darum hat man die „verpflichtende „Sexualerziehung“ in den Schulen eingeführt: Gelehrt wird sexuelle Freiheit, aber keine Selbstbeherrschung. Weil es ohne diese nicht geht, ersetzt man diese durch Strafgesetze. Besonders paradox bei diesem Freiheitsstreben ist: Wissenschaftlich längst gesicherte Einsichten z. B. in die Bedürfnisse von Kindern, die Grenzen wollen, oder in die der Frauen, die Mütter sein wollen, werden ignoriert. Nicht einmal die Erfahrung, dass immer mehr Jugendliche psychisch gestört, verhaltensauffällig, unerziehbar sind, löst kein Umdenken aus.</p>
<p>Der uniformierte Einheitsmensch in der wörtlich „gottlosen Menschenstadt ohne Gott“ wird gesteuert durch die Gesetze der politischen Korrektheit, die den Menschen nicht nur vorschreibt, wie sie zu reden haben, sondern z. B. auch verbietet, nach „politisch korrekten“ Handlungen wie Abtreibung oder bei einem politisch korrekten Lebensstil wie im homosexuellen Lifestyle unglücklich zu sein. Verstöße gegen dieses Moralsystem der Korrektheit werden streng und ohne Vergebung geahndet durch die alten Pranger-Methoden, freilich auf moderne Art mit Hilfe der Medien exekutiert und durch gesellschaftlichen Ausschluss, der früher „Verbannung“ hieß und dies auch war!</p>
<p>Die gottlose Stadt der Menschen, sie ist die absolut nicht „artgerechte Haltung des Menschen“ in Käfigen, die der Mensch sich selbst gebaut hat, zusperrt und dann den Schlüssel unerreichbar weit wegwerfen will! Und so geschieht, was geschehen muss: Der Mensch, der Gott ähnlich werden wollte, stürzt ab: Aus der ersehnten Macht wird ein Gefängnis, das Glück verwandelt sich in die Verzweiflung des für immer Gefangenen, Seine Herrlichkeit wird zum Vegetieren in endlosen, grauen, fensterlosen Betonbauten, aus denen es kein Entrinnen mehr gibt. Indem der Mensch Gott gleich sein will, verliert er sich und seine Gott &#8211; Ebenbildlichkeit, zurück ein Häuflein selbst verschuldeten Elends. Der Menschenstadt entrinnt nur der, der die Augen hebt zu dem, begonnen hat, „mitten unter den Menschen“ zu leben und so die Menschenstadt in eine Stadt Gottes verwandelt, in das Jerusalm, in dem jeder Mensch, der will, Heimatrecht hat, leben kann, frei ist und glücklich, weil er „dazu“ gehört, zur Gemeinschaft der Heiligen, die bei Gott sind!</p>
<p>Auf sich allein gestellt geht es der Menschenstadt wie dem Turm von Babylon, die Menschen in ihr verstehen sich nicht mehr, sie verlassen die Stadt und diese wird zum Ruinenfeld. Es geht ihr so wie dem Standbild im Buch Daniel (2ff): Es schien reich, glänzend, groß und für ewig gebaut zu sein: Aber dann löste sich ein Stein oben in den Bergen, rollte herunter und zerschmetterte die tönernen Füße des großen Bildes, und dieses stürzte in sich zusammen! Auch die Stadt der Menschen wird diese Erfahrung machen, wieder und wieder: Unerwartete Elemente werden sich als Bedrohung und als Kräfte der Zerstörung erweisen, sie wird keinen Bestand haben wie, in einem anderen biblischen Bild (Mt 7,24) gesprochen, die Stadt, die auf Sand gebaut war und dem Regen nicht standhielt.</p>
<p>Quelle: kath.net &#8211; Autor Dr. Andreas Laun</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.kirchen.net/bischof/laun/images/laun_kaig2.jpg" alt="" width="200" height="266" /></p>
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		<title>Europa ist mehr als der Euro!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Grundsatzrede an eine hochrangige Zuhörerschaft betonte der Präsident des Europäischen Parlaments vor kurzem die Bedeutung und Auswirkung eines engagierten Auftretens der Christen in der Öffentlichkeit. <a href="http://www.3tagezeit.de/2012/01/europa-ist-mehr-als-der-euro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/flags_01.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1767]"><img class="alignnone size-full wp-image-1769" title="flags_01" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/flags_01.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a></p>
<p>In seiner Grundsatzrede an eine hochrangige Zuhörerschaft betonte der Präsident des Europäischen Parlaments vor kurzem die Bedeutung und Auswirkung eines engagierten Auftretens der Christen in der Öffentlichkeit.</p>
<h3>Der Präsident des Europäischen Parlaments:</h3>
<p><strong><em>&#8220;&#8230; ein mutiges Zeugnis durch Christen, </em><em>auch auf politischer Ebene &#8211; zugleich tolerant </em><em>und offen gegenüber dem anderen &#8211; ist eine </em><em>der größten Stärken, die wir haben. Geben </em><em>wir diese auf, machen wir uns an der Aushöhlung </em><em>der europäischen Seele schuldig&#8230;&#8221;</em></strong></p>
<p><span id="more-1767"></span></p>
<div id="attachment_1768" class="wp-caption alignnone" style="width: 190px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Jerzy_Buzek.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1767]"><img class="size-full wp-image-1768" title="Jerzy_Buzek" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2012/01/Jerzy_Buzek.jpg" alt="" width="180" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Jerzy Buzek</p></div>
<p>Auszug aus der Ansprache <strong>Präsident Jerzy Buzeks</strong> beim European Prayer Breakfast am 1. Dezember 2011:</p>
<p>&#8220;Wir müssen uns immer vergegenwärtigen, dass die Gründungsväter des vereinigten Europas praktizierende Christen waren. Man darf das heute nicht vergessen, wenn wir uns mitunter auch einer Reihe von schwierigen Aufgaben gegenübersehen. Zugleich stellt sich die Frage, ob unser christliches Erbe noch Gültigkeit hat, ob es nicht doch nur ein weiteres historisches Kostümrelikt ist &#8211; respektabel aber ohne praktischen Nutzen? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: ein mutiges Einstehen durch Christen, auch auf der politischen Ebene &#8211; zugleich aber tolerant und offen gegenüber dem anderen &#8211; ist eine der größten Stärken, die wir haben. Geben wir diese auf, machen wir uns an der Aushöhlung der europäischen Seele schuldig, die auf analytische Weise durch Nationalismus und Vernebelung, aber auch durch ein zunehmendes Gefühl der inneren Leere &#8211; wie sie symptomatisch ist für eine Welt des exzessiven Konsums &#8211; verdrängt würde.</p>
<p>Wenn wir uns das Edikt von Mailand* vor Augen halten, so ist dies auch eine solide Gesprächsbasis über die Eigenständigkeit von Kirche und Staat. Ich betone ausdrücklich &#8211; &#8220;Eigenständigkeit&#8221;, nicht &#8220;Trennung&#8221;. Jahrhundertelang haben wir ein Modell entwickelt, in welchem öffentliche und religiöse Autoritäten ihre Selbständigkeit im jeweils eigenen Einflussbereich behielten. Zugleich besteht in vielen Bereichen absoluter Bedarf an Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und den Glaubensgemeinschaften &#8211; denn eine solche Zusammenarbeit ist bedeutsam für den Aufbau einer gerechten Gesellschaft von Anstand und Würde.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist unschwer festzustellen, dass wir in Europa in letzter Zeit die Verbreitung eines geradezu aggressiven Säkularismus (<em>die Bestrebung, jede öffentliche Präsenz von Religion zu unterbinden, Anm. d.Übers</em>.) erleben mussten. Das ist etwas, was ich negative Toleranz nennen würde. Als Beispiel kann uns die Frage der Darstellung des Kreuzes im öffentlichen Raum dienen. Eine aggressive und in Wirklichkeit intolerante Minderheit würde gerne unseren Glauben in eine kleine Privatschatulle einsperren. Tatsächlich aber würde dies bedeuten, dass wir die Religionsfreiheit aufgeben, die mit dem Edikt von Mailand* begünstigt worden war.</p>
<p>Die Geschichte lehrt uns, dass der leere Platz, den das abgehängte Kreuz hinterlassen hat, immer von totalitären Ideologien eingenommen wurde. Das Verschwinden des Kreuzes führte allzu oft nicht zur Befreiung sondern zur Versklavung des Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass wir Christen nicht nur unseren Glauben retten, sondern durch unsere Haltung inmitten einer säkularisierten Welt auch zum Salz der Erde und zum Licht für alle werden können.</p>
<p>Ich bin davon fest überzeugt: das, was wir heute erfahren, ist nicht nur eine Krise der öffentlichen Schulden &#8211; eine Krise, die aus der USA nach der Pleite der Lehman Brüder herüberschwappte &#8211; es ist im wesentlichen auch eine Krise der Werte. Sie kam, weil unsere materielle Entwicklung nicht mit der geistigen Entwicklung Schritt hält, ebenso nicht mit glaubwürdigen moralischen Vorgaben.</p>
<p>Das Streben nach dem eigenen Nutzen erfordert auch ein Streben nach Werten! Wenn man reich wird, so bringt dass Verantwortung mit sich, Verantwortung für das Gemeinwohl &#8211; letztlich den Bedarf eines Ausgleichs – und schließlich verlangt die Idee des Wettbewerbs auch das Streben nach Gerechtigkeit. Wir brauchen nicht nur Arbeit sondern auch Arbeitsmoral. Schlussendlich ist jedwede Art von Aktivität ohne Liebe &#8220;ein tönend Erz oder eine klingende Schelle&#8221;, wie es der Apostel Paul im ersten Korintherbrief nannte.</p>
<p><strong>Der Mangel an Werten könnte sich für Europa viel verhängnisvoller erweisen als der Mangel an Kapital oder der Mangel an politischer Macht.</strong>&#8221;</p>
<p>*Das Edikt von Mailand ist die offizielle Einführung der Religionsfreiheit im Römischen Reich, anno Domini 313</p>
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		<title>Christen im Jemen und das Verhalten der Evangelischen Kirche</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 17:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.achimgrafe.de/2009/07/01/das-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenkendas-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenkendas-wesen-und-die-funktion-der-kirche-uberdenken/</guid>
		<description><![CDATA[update Am 12. Juni wurde eine neunköpfige Gruppe von Christen im Nordjemen entführt. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass drei von ihnen eine südkoreanische Lehrerin und zwei deutsche Krankenschwestern und Bibelschülerinnen ermordet worden sind. Von den übrigen, einem britischen Ingenieur &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/07/christen-im-jemen-und-das-verhalten-der-evangelischen-kirche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>update</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/07/protest1.png" class="liimagelink" rel="lightbox[518]"><img class="alignnone size-full wp-image-509" title="protest" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/07/protest1.png" alt="protest" width="499" height="127" /></a></p>
<p>Am 12. Juni wurde eine neunköpfige Gruppe von Christen im Nordjemen entführt. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass drei von ihnen eine südkoreanische Lehrerin und zwei deutsche Krankenschwestern und Bibelschülerinnen ermordet worden sind. Von den übrigen, einem britischen Ingenieur und einer fünfköpfigen Familie aus Sachsen gibt es noch kein Lebenszeichen.</p>
<p><span id="more-518"></span></p>
<p>Zur Familie: Seit fünf Jahren arbeiten Johannes Henschel als Ingenieur und seine Frau Sabine (beide 36) als Krankenschwester in einem Krankenhaus in der Stadt Saada im Norden des Jemen. Sie haben besonders denen geholfen, um die sich sonst niemand bemühte. Der Jemen gilt als das ärmste arabische Land. Der unvorstellbar reiche Staat im Norden Saudi-Arabien hilft seinen islamischen Brüdern im Süden nicht. Es sind Christen, die sich um kranke, behinderte und alte Muslime kümmern, indem sie in einer Region ein Krankenhaus unterhalten, wo „Not, Elend und Aufständische herrschen“ (so „Der Spiegel“). Seit 17 Tagen (bei Abfassen dieses Beitrages am 29. Juni) ist die Familie mit drei kleinen Kindern nun schon entführt. Mal hieß es in den letzten Tagen, sie lebten noch, mal, islamische Fundamentalisten oder Kriminelle hätten sie bereits getötet.</p>
<h3>Warum schweigen die Moslemverbände?</h3>
<p>Und die Reaktionen? Eigentlich hätten sie längst kommen müssen von den vielen Moslemverbänden in Deutschland. Wenigstens ein Zeichen der Anteilnahme wäre zu erwarten gewesen, wurden doch deutsche Entwicklungshelfer in einem islamischen Land umgebracht. Oder ist es ihnen peinlich, dass im Jemen ausgerechnet Christen helfen, weil zu wenig oder gar keine Muslime dazu bereit sind?</p>
<h3>Wo bleiben die Proteste?</h3>
<p>Eigentlich hätte es auch einen Aufschrei geben müssen in den hiesigen Massenmedien: Immerhin ist ein deutsches Entwicklungshelferpaar mit drei Kindern entführt worden! Ein Trommelfeuer hätte auf die Regierung im Jemen wie das Außenministerium in Berlin prasseln müssen, alles für die Freilassung zu tun. Stattdessen: Nicht die Täter, sondern die Opfer werden angeklagt nach dem Motto: Wie kann man nur so dumm sein und in einem politisch äußerst instabilen Land helfen!</p>
<h3>Warum schweigen linksorientierte Parteien und Bewegungen?</h3>
<p>Eigentlich müssten besonders linksorientierte Parteien und Bewegungen auf die Straße gehen, machte doch das entführte Ehepaar geradezu bilderbuchartig das, was sie fordern: Mann und Frau sorgen in einem undemokratischen, ungerechten Staat für bessere Lebensbedingungen! (Konnte man da nicht mal ausnahmsweise über den „Makel“ hinwegsehen, dass die Weltverbesserer evangelikale Christen sind?)</p>
<h3>Und die evangelische Kirche?</h3>
<p>Und die evangelische Kirche, deren Mitglied die fünfköpfige Familie aus Sachsen ist? Weithin Schweigen auch nachdem die Bundeskanzlerin (CDU) und der Außenminister (SPD) zumindest große Betroffenheit geäußert haben. Aber von keinem einzigen Landesbischof wurde eine Aussage bekannt. Stattdessen von einem Kirchenrepräsentanten Häme und von einem anderen völlige Distanzierung von den Entwicklungshelfern, und das ausgerechnet im atheistischen „Spiegel“, der den Evangelikalen bei allem Spötteln (sie haben „den Herrgott im Herzen“) bescheinigt, ihr Krankenhaus sei ein Refugium für Arme und Kranke, eine Enklave, in der barmherzige Samariter Hilfe in einem Land anbieten, in dem ansonsten nicht viel funktioniert?. So kommt die schlimmste Kritik ausgerechnet von einem leitend tätigen Pfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Der Mann aus Kassel meint laut „Spiegel“, die Wirkung der &#8220;Jesusjünger&#8221; sei weltweit „verheerend“. Nun: Die Armen im Norden des Jemen werden es anders beurteilen als dieser Pfarrer, denn „Mohammedjünger“ helfen ihnen ja offensichtlich nicht. Da Terrororganisationen meist weltweit vernetzt sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit ein deutsches Leitmedium wie den „Spiegel“ auswerten, hat der Kirchenmann – wenn auch sicher unbewusst und unbeabsichtigt – damit noch ein durchschlagendes Argument zur Tötung der Geiseln geliefert. Von der kurhessen-waldeckischen Kirche gab es bisher keine Distanzierung.</p>
<h3>Bei anderen Geiseln verhielt sich die Kirche völlig anders</h3>
<p>Das passt leider zum Schweigen der Kirche insgesamt: Keine Solidaritätszusage der EKD, keine Verteidigung von Entwicklungshelfern, kein Aufruf zum Gebet für die Geiseln und ihre Angehörigen. Nur der Superintendent im Kirchenbezirk Bautzen (zwischen Dresden und Görlitz) – wo die entführte Familie herstammt – schickte an seine Gemeinden einen Gebetsaufruf und im Bautzener Dom versammelten sich Hunderte von Christen zum Gebet. Doch selbst zum zweiten Sonntag nach der Geiselnahme gab es keinen Fürbitteaufruf seitens der Landeskirche. Traut man dem Gebet nichts zu? Oder schämt man sich gar dieser, von atheistischen Medien bespöttelten frommen Kirchenmitglieder? Bei anderen Geiselnahmen – nicht von Evangelikalen, ja nicht einmal in jedem Fall von Christen – war es anders. Als 2005 im Irak eine zum Islam übergetretene Deutsche – Susanne Osthoff – mit ihrem einheimischen Fahrer entführt worden war, rief der EKD-Ratsvorsitzende, Wolfgang Huber, alle Kirchengemeinden auf, in Gottesdiensten für die Geiseln und ihre Familien zu beten. Im Rundfunk sagte Huber, die Deutschen müssten deutlich erkennbar machen, dass man auf der Seite dieser Menschen stehe. Was für diese beiden Muslime gilt – sollte es nicht auch für die sechs entführten Christen gelten?</p>
<h3>Bei bedrängten Ausländern in Deutschland gibt es viel Solidarität</h3>
<p>Der sächsische Landesbischof Jochen Bohl rief 2006 für zwei im Irak entführte Ingenieure aus Sachsen zum Gebet auf. Die Ingenieure waren nicht als Christen bekannt. Aber natürlich war deshalb die bischöfliche  Solidarität trotzdem richtig. Die Liste des kirchlichen Engagements besonders für Nichtchristen, Ausländer, Asylanten ist lang. Im Fall der evangelikalen Entwicklungshelfer aber herrschte tagelang kirchlicherseits Schweigen.</p>
<h3>Die erste kirchliche Erklärung gab es nach 14 Tagen</h3>
<p>Erst 14 (!) Tage nach der Entführung und 12 (!) nach Bekanntwerden der Ermordung der beiden Krankenpflege leistenden Bibelschülerinnen aus Lemgo-Brake findet sich – in einem langen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) – eine Stellungnahme des Auslandsbischofs der EKD, Martin Schindehütte (Hannover). Er fordert, die Schuld am Tod nicht bei den beiden Bibelschülerinnen zu suchen. Dass man sich so verhalten könne wie die Entführten – also über ihren christlichen Glauben mit Muslimen zu reden -, gehört zur Religionsfreiheit. Allerdings sei – so der Auslandsbischof ? ein „glühender Glaube qualitativ nicht hinreichend“, um in gefährlichen Gebieten zu arbeiten. Und dann heißt es weiter in der FAZ: Der Auslandsbischof „kritisiert auch die biblizistische Interpretation der Heiligen Schrift der Evangelikalen. Dass es auch außerhalb des Christentums Glauben geben könne, werde innerhalb dieser frömmigkeitlichen Strömung kaum zugestanden – und das wirke sich auch auf deren Missionsarbeit aus.“ Welch kühle Zurückhaltung gegenüber evangelikalen Kirchenmitgliedern im Vergleich zur glühenden Parteinahme der EKD für die einst entführte Muslimin Susanne Osthoff! Schämt man sich seiner evangelikalen Kirchenmitglieder? Im Übrigen: Die Stellungnahme wurde nicht als EKD-Mitteilung an die Presse gegeben. Nur wer genau die FAZ las, bekam überhaupt eine kirchliche Stellungnahme mit.</p>
<h3>Versteht die Kirche unter Mission etwas anderes als Christus?</h3>
<p>Vielleicht gibt die Erklärung eines weiteren Kirchenmannes Aufschluss. Der Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Joachim Schmidt, äußert im „Spiegel“ über das Missionswerk „Weltweiter Einsatz für Christus“ (WEC), zu dem sich die entführte Familie aus Sachsen zählt: „Der Missionseifer dieser Gruppe erinnert stark an die evangelikalen Fundamentalisten amerikanischer Prägung. Wir als evangelische Landeskirche haben ein grundsätzlich anderes Verständnis von Mission.“ Doch was hat der angeblich „fundamentalistische“ Ingenieur getan? Er hatte eine Begegnung mit einem Muslim in einem Teehaus. Wie es bei Muslimen üblich ist, kam es zu einem religiösen Gespräch und der Deutsche ermutigte ihn, die Bibel zu lesen. Mehr ist über die Missionstätigkeit des Ingenieurs nicht bekannt. Widerspricht das, was er getan hat, dem Missionsverständnis der Landeskirchen? Falls das stimmte, würden die Landeskirchen unter Mission etwas völlig anderes verstehen als Jesus Christus, der zu seinen Nachfolgern sagte: „Gehet hin in alle Welt, machet zu Jüngern alle Völker …“ Sollte also die Geiselaffäre etwa deutlich werden lassen, dass die guten Worte und Beschlüsse in der Volkskirche zur Notwendigkeit von Mission nur ein Missverständnis waren? Wir wollen es nicht glauben! Deshalb:</p>
<h3>EKD, übe jetzt Solidarität!</h3>
<p>Verehrter Herr EKD-Ratsvorsitzender, Bischof Wolfgang Huber, dass Sie im letzten Jahr bewusst den von Atheisten verleumdeten Jugendkongress „Christival“ in Bremen besucht haben, wird Ihnen die evangelikale Bewegung nicht vergessen. Bitte stellen Sie sich jetzt auch vor die evangelikalen Entwicklungshelfer und die vielen Missionare aus unserem Land, die von den Medien mit Häme übergossen worden sind! Es kann nicht sein, dass evangelikale Entwicklungshelfer wie die letzten Schmuddelkinder behandelt werden. Sie tun das, was eigentlich Auftrag der Gesamtkirche ist.</p>
<p>E</p>
<h3>KD-Synode: Auch Evangelikale sind Kirchenmitglieder!</h3>
<p>Verehrte Frau Präses der EKD-Synode, Kathrin Göring-Eckardt, Sie haben sich in der letzten Zeit stark engagiert für die Rechte Homosexueller. Bitte setzen Sie sich jetzt auch für das Recht von Kirchenmitgliedern ein, über ihren Glauben in islamischen Ländern Auskunft geben zu dürfen. Sie sind eine Spitzenpolitikerin der „Grünen“. Der Entführte und seine Frau haben seit Jahren genau das getan, was Ihre Partei – jedenfalls auf dem Papier – fordert: Einsatz für die Ärmsten der Armen. Auch evangelikale Entwicklungshelfer verdienen Solidarität!</p>
<h3>Herr Landesbischof, bitte rufen Sie jetzt bald zum Gebet auf!</h3>
<p>Verehrter Herr Landesbischof Jochen Bohl, Sie haben vor kurzem Ihre sächsische Landeskirche beim Besuch von US-Präsident Obama in der Frauenkirche in Dresden souverän vertreten. Bitte besuchen Sie die verzweifelten Angehörigen der fünfköpfigen Familie! Sie leben nur 45 Autominuten von Ihrem Dienstsitz entfernt. Noch wichtiger aber wäre, dass Sie dazu aufrufen, dass in allen Gottesdiensten Ihrer Kirche für ein gutes Ende der Geiselnahme gebetet wird.</p>
<p>Helmut Matthies (idea) 29.06.2009/16:57</p>
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		<title>Kasper Skårhøj</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 16:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder kennt Bill Gates, Erfinder/Programmierer vom Betriebsystem “Windows”. Viele kennen Steve Jobs Gründer und Erfinder von Apple oder viele kennen Linus Torvalds, Erfinder/Programmierer vom konkurrierenden Betriebssystem “Linux”. Aber wer bitte schön ist Kasper Skårhøj? Den kennt kaum jemand. Er ist &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2008/05/kasper-skarh%c3%b8j/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2008/05/kasper_podcast1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[11]"><img class="alignleft size-full wp-image-12" title="kasper_podcast1" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2008/05/kasper_podcast1.jpg" alt="" width="153" height="174" /></a></p>
<p>Jeder kennt Bill Gates, Erfinder/Programmierer vom Betriebsystem “Windows”. Viele kennen Steve Jobs Gründer und Erfinder von Apple oder viele kennen Linus Torvalds, Erfinder/Programmierer vom konkurrierenden Betriebssystem “Linux”.<br />
Aber wer bitte schön ist Kasper Skårhøj? Den kennt kaum jemand. Er ist der Erfinder/Programmierer vom professionellen Content Management System (kurz: CMS) genannt “TYPO3″.<br />
(Ganz laienhaft für alle semi-web-Pros unter uns: Ein CMS wird verwendet um einer Homepage aufzubauen und zu pflegen. Auch die CIW-Seiten und die Grafedruck-Seiten, wie auch viele andere, sind powered by TYPO3! Wir sind sehr froh über dieses hochqualitative System! Die Entwicklung eines CMS in der Qualität dessen von Kasper kostet mehrere zehntausend Euro!)</p>
<p>So what?<br />
So weit so normal. Was Kasper Skårhøj außergewöhnlich macht: Er bietet seine professionelle Software als “Open Source” an &#8211; also umsonst!</p>
<p>Wie kommt jemand darauf, 7 Jahre Arbeit in die Entwicklung und Professionalisierung einer Software zu stecken, und diese dann für lau weiterzugeben? Bei ca. 70.000 Benutzern und einem Preis von, sagen wir mal zurückhaltend 100 Euro, macht das &#8211; uups!?!?</p>
<p><span id="more-11"></span><br />
Was geht’n hier? Eine seltene, dänische Krankheit? Im BWL Grundkurs nicht aufgepasst? “Geiz ist geil” falsch verstanden? Hat da jemand am Käfig gerüttelt? Hat jemand die Null gewählt?</p>
<p>Kasper Skårhøj über sich selbst<br />
“Ein entscheidender Faktor für meine Entscheidung ist mein christlicher Glaube, der mir zwei Dinge sagt:<br />
1) Materialismus hat keine lange Haltbarkeitsdauer.<br />
2) Was auch immer ich durch meine Kreativität zu Stande bringe ist letztlich dafür gedacht Gott zu ehren. Er hat mir dieses Talent schließlich gegeben. Für mich heißt dies konkret durch TYPO3 mein Bestes der Welt zu geben.”</p>
<p>Moment mal. Noch mal langsam: Da investiert jemand sich selbst, verzichtet jemand auf enormen Reichtum, und das zum Wohle unbekannter Mitmenschen (nennen wir sie mal “die Nächsten”) und mit der Begründung, dass es letztlich ohne Gott gar nicht möglich gewesen wäre, ja noch mehr, es ihn ehrt? Wow.</p>
<p>Aber von irgendwas muss Kasper Skårhøj doch auch leben!? Er hofft auf freiwillige Beiträge der Nutzer seiner Software. Zu seinem Glauben gehört nicht nur zu geben. Es gehört auch dazu auf Gott zu vertrauen was seinen Lebensunterhalt angeht (vgl. die Bibelstelle Matthäus 6, 19-33).<br />
Ziemlich aussergewöhlich, solche Leute, die eigene Vorteile zurückstellen und sich ganz, sogar mehr als unentgeltlich, in den Dienst Gottes stellen &#8211; for HIS glory.</p>
<p>Super. Gib uns mehr Info, Kasper Skårhøj!<br />
“Nun, wie auch immer, mein Wunsch ist, dass ich selbst und TYPO3 “Salz in der Welt” oder “Licht in der Dunkelheit” sind. Dies sind bildliche Beschreibungen des Glaubens. Für mich bedeutet das: Ich möchte eine Quelle sein, aus der gute Dinge kommen &#8211; auch wenn sie ausgenutzt oder ausgelacht werden.”</p>
<p>Kasper Skårhøj, der auf Grund seines Glaubens alles einsetzt, um Gott Ehre zu geben und in dieser Welt Gutes zu bewirken, gehört damit zu den wenigen, Global Playern die sich nicht vom Mammon-Geist beherrschen lassen.</p>
<p>Da frage ich mich, wie sieht es mit mir und meinem Leben aus? Wie sehen meine Investitionen aus? Wofür mache ich das alles?</p>
<p>“Sammelt keine Schätze hier auf der Erde! Denn ihr müßt damit rechnen, daß Motten und Rost sie zerfressen oder Einbrecher sie stehlen. Sammelt lieber Schätze bei Gott. Dort werden sie nicht von Motten und Rost zerfressen und können auch nicht von Einbrechern gestohlen werden. Denn euer Herz wird immer dort sein, wo ihr eure Schätze habt. Sorgt euch zuerst darum, daß ihr euch seiner Herrschaft unterstellt und tut, was er verlangt, dann wird er euch schon mit all dem anderen versorgen.” (Mt 6,19-21 und 33)</p>
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