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	<title>3TageZeit &#187; Holocaust</title>
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		<title>Der globale Holocaust</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 19:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>

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		<description><![CDATA[Antisemitismus nimmt weltweit zu. Alte Verschwörungstheorien, linker Antizionismus und islamischer Judenhass bedrohen die jüdische Gemeinschaft und den Staat Israel. Der Judenhass hat sein Stigma verloren und ist in vielen Ländern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und er ist zu &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/06/der-globale-holocaust/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/06/holocaust.png" class="liimagelink" rel="lightbox[503]"><img class="alignnone size-full wp-image-504" title="holocaust" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/06/holocaust.png" alt="holocaust" width="499" height="127" /></a></p>
<p>Antisemitismus nimmt weltweit zu. Alte Verschwörungstheorien, linker Antizionismus und islamischer Judenhass bedrohen die jüdische Gemeinschaft und den Staat Israel.</p>
<p><span id="more-503"></span>Der Judenhass hat sein Stigma verloren und ist in vielen Ländern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und er ist zu einem globalen Phänomen geworden. Die neue Qualität des Anti­semitismus betrifft nicht die Inhalte, sondern vielmehr diese zunehmende Verbreitung und die Tatsache, dass neue Trägerschichten davon erfasst sind. Linker Antizionismus der Globalisierungskritiker, erstarkender Antisemitismus von rechts und der radikal-islamische Judenhass machen ihn so gefährlich.</p>
<p>Studien zeigen, dass seit der Jahrtausendwende die Zahl antisemitisch begründeter Straftaten angestiegen ist. Immer mehr Menschen bekennen sich zu einer offen israelfeindlichen Gesinnung, die nicht weniger ist als politisch verbrämte Judenfeindschaft. Israelkritik wirke gleichsam wie ein Ventil für angestaute antisemitische Haltungen, stellen die Autoren verschiedener Untersuchungen fest.</p>
<p>Leserbriefe mit Hetzsprüchen gegen Juden erreichten die deutsche Wochenzeitung «Jüdische Allgemeine» bis vor einiger Zeit nur in anonymer Form. Heute schreiben Lehrer, Journalisten oder Professoren mit vollem Namen und Adresse an die Zeitung und geben ihren Aversionen und Vorurteilen unbeschwert Ausdruck. Sie berufen sich gerne auf Prominente – wie etwa Jürgen Möllemann, Udo Steinbach, Norbert Blüm, Rupert Neudeck oder Günter Grass.</p>
<p>Dass niederländische Politiker bei Demonstrationen mitmarschieren, auf denen Hamas-Anhänger «Juden ins Gas» skandieren, ist kein Skandal mehr. Ein Skandal wird es erst, wenn man sie deshalb als Antisemiten bezeichnet. Der Sprechgesang «Hamas, Hamas – Juden ins Gas» gehört zur niederländischen Stadionfolklore.</p>
<p>In Schweden regt sich kaum jemand darüber auf, dass die sozialdemokratische Parteichefin Mona Sahlin, die gute Chancen hat, Schwedens nächste Ministerpräsidentin zu werden, neben der Hamas-Flagge gegen Israel demonstriert.</p>
<p>In Sorge und zunehmender Gefahr sind auch die Juden in Frankreich. Ihnen setzt neben dem Antisemitismus der Linken, der auch in Deutschland virulent ist, die immer grössere muslimische Minderheit zu. Es vergeht kaum ein Tag ohne Angriffe auf jüdische Bürger und Anschläge auf Synagogen. Mehrere Menschen wurden entführt und schwer misshandelt, ermordet.</p>
<p>In Deutschland ist die Delegitimierung Israels in der Öffentlichkeit weit fortgeschritten. Das rechtsgerichtete Wochenblatt «Junge Freiheit», in smarter Aufmachung von eloquenten Neorechten raffiniert gemacht, wurde noch vor wenigen Jahren von seriösen Politikern gemieden. Es präsentiert seine Thesen subtil, hinter teils auch seriöser Berichterstattung. Längst ist es nicht mehr anrüchig, den Redakteuren der «Jungen Freiheit» die Aufwartung zu einem Interview zu machen. Sie geben sich mit Anzug und Krawatte gesittet und gutbürgerlich.</p>
<p>In der Israelfeindschaft treffen sich alte Unbelehrbare verschiedenster Couleur mit neuen Linken und sind sich mit dem muslimisch motivierten Israelhass schnell einig. Der Judenhass eint eine bizarre Koalition.</p>
<p>In der Gemeinde der eher links orientierten politisch Korrekten ist eine politisch überzogene Israelkritik längst Standard.</p>
<p>Das Gift der antijüdischen Propaganda ist aus der Rhetorik vieler Medien, etwa der Staatsmedien im Venezuela des Hugo Chavez oder auch in der Türkei, an der Tagesordnung.</p>
<p>Dieser muslimisch motivierte Antisemitismus in den regierungsfreundlichen Medien setzt den Juden in den islamischen Ländern, auch in der Türkei, besonders zu. Die türkischen Juden leben, nach schweren Angriffen auf Synagogen mit vielen Toten und der täglichen Hetze in Fernsehsendungen und Zeitungen in Angst. Ohne Zweifel hat die systematische Herabsetzung jüdischer Menschen und des Judentums auch Auswirkungen auf die Vorstellungen der vielen Türken, die in Europa leben.</p>
<p>Für die schwindende Zahl der Juden in muslimischen Ländern ist die islamische Renaissance längst lebensbedrohlich geworden. Mittelalterliche Verschwörungstheorien, wonach die Juden durch Brunnenvergiftung die Pest entfacht hätten, um Einfluss zu gewinnen, finden heute in der muslimischen Welt ihr Pendant in der Behauptung, «die Juden» stünden hinter der Schweinegrippe. Die iranische Nachrichtenagentur «Fars» schreibt solches ebenso wie die Londoner Tageszeitung «Al-Quds al-Arabi», die dazu noch Karikaturen veröffentlicht, die israelische Politiker als Schweine zeigen. Auch Zeitungen in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten veröffentlichen solche Verschwörungstheorien. Im ägyptischen Fernsehen behauptet der Gelehrte Ahmad Abd Al-Salam: «Juden infizieren Lebensmittel mit Krebs.»</p>
<p>Der TV-Sender Al-Dschasira ist beständiges Forum für prominente Mullahs wie Sheik Yusuf al-Quaradawi, einer der bedeutendsten sunnitischen Kleriker, der mit Verweis auf den Koran dazu auffordert, Juden zu töten. Der weltweit zu empfangende Sender ist im Besitz und unter Kontrolle der Regierung von Katar. Die vermeintlichen «Protokolle der Weisen von Zion», die schon vor 120 Jahren erfunden wurden, um Juden zu verleumden, werden auf Al-Dschasira in aktualisierten Versionen verbreitet. Das ägyptische Fernsehen produziert eine 41-teilige Serie mit Elementen aus den «Protokollen». Sie wird in allen arabischen Ländern ausgestrahlt.</p>
<p>In der einen oder anderen Form sind die Thesen der «Protokolle der Weisen von Zion» in den Köpfen der Menschen verankert. Etwa wenn von «jüdischem Finanzkapital», von einer Steuerung der Finanzkrise durch geheime Mächte, von einem jüdischen Streben nach Weltherrschaft die Rede ist oder davon, eine «jüdische Lobby» bestimme die Politik ganzer Staaten, etwa der USA.</p>
<p>Verschwörungstheorien leben von der paranoiden Vorstellung, man sei das Opfer bösartiger, finsterer, unsicht- barer Kräfte. Auch Christen können darauf hereinfallen. Wo das Böse an gehei mem Ort ausgeheckt wird, eine geheime Organisation dahintersteckt, da muss man sich nicht mehr mit dem Bösen in seinem eigenen Herzen auseinandersetzen.</p>
<p>Der Judenhass, in vielen Ländern gezielt geschürt, ist zunehmend eine Bedrohung für die Menschen – in Europa, in Südamerika, in Russland, in der islamischen Welt und auch in Asien.</p>
<p>Dass diese antijüdische Stimmung weltweit so starken Zulauf hat, begünstigt den Epochenwandel der amerikanischen Israelpolitik. Wirklich global werden kann eine gegen Israel gerichtete Politik nur, wenn auch Amerika Israel den Rücken kehrt.</p>
<p>Autor: Thomas Lachenmaier</p>
<p><span>• Wolfgang Benz: «Der Hass gegen die Juden. Dimensionen und Formen des Antisemitismus.» Metropol Verlag.</span><br />
<span>• Lars Rensmann, Julius H. Schoeps: «Feindbild Judentum. Antisemitismus in Europa.» Verlag für Berlin-Brandenburg.</span></p>
<p><span>Quelle: </span><a href="http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/index.php" target="_blank" class="liexternal">Factum-Online</a></p>
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		<title>Was heißt Ner Ya’akov?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 18:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wußte ich bisher auch nicht, aber dahinter verbirgt sich eine der bewegendsten Lebensgeschichten die ich seit langem gehört habe: Es war eine wunderbare Begegnung, Inge Buhs in Israel kennenzulernen&#8230; Von Bayern nach Jerusalem &#8211; Lebensbericht von Inge Buhs Leiterin &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2008/09/was-heist-ner-ya%c2%b4akov/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wußte ich bisher auch nicht, aber dahinter verbirgt sich eine der bewegendsten Lebensgeschichten die ich seit langem gehört habe:</p>
<div id="attachment_102" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2008/09/neryaakov.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[88]"><img class="size-full wp-image-102" title="neryaakov" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2008/09/neryaakov.jpg" alt="neryaakov" width="250" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">neryaakov</p></div>
<p>Es war eine wunderbare Begegnung, Inge Buhs in Israel kennenzulernen&#8230;</p>
<p><span id="more-88"></span></p>
<p><strong>Von Bayern nach Jerusalem &#8211; Lebensbericht von Inge Buhs</strong> <span><br />
</span>Leiterin von <em>Ner Ya’akov</em></p>
<p><strong>Eine Deutsche hilft holocaustüberlebenden Juden in Israel</strong><span><strong><br />
</strong></span>Das ist wirklich eine lange Geschichte und ein wunderbarer Weg, den unser treuer Herr mich in all meiner Schwäche geführt hat. &#8220;Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig&#8221; (2. Korinther 12, 9). In diesem Wort finde ich mich mit meinem Leben wieder. Ich weiß von niemanden in meiner Familie, der gläubig war, als ich in einem bayerischen Dorf geboren und aufgewachsen bin. Als uneheliches Kind, in einer Familie, die mit Alkoholproblemen zu kämpfen hatte, in einem katholischen Ort  aufgewachsen, das hat viel Ablehnung und innerliche Not mit sich gebracht. Als sich meine Eltern trennten und mein Vater, den ich sehr liebte, tot neben einem Bierzelt gefunden wurde, brach für mich die Welt ganz zusammen. Ich war damals 14 Jahre alt. Es folgten daraufhin viele bittere Jahre in tiefer Sünde. Ich mietete mir ein Zimmer in einem Bierlokal. In dieser schlechten Atmosphäre fing ich als Kellnerin an zu arbeiten.</p>
<p><strong>Auf der Suche nach Gott</strong><span><strong><br />
</strong></span>Seelisch hatte ich viele Probleme - ich fing an Gott zu suchen, aber niemand konnte mir etwas über ihn sagen. Alleine ging ich manchmal in die Kirche, um zu beten. Nach schweren Enttäuschungen gab ich in Deutschland alles auf und mit schlechtem Englisch und wenig Geld ging es ab in die USA. Ich reiste durch Amerika - immer noch auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens.<span><br />
</span>Die Nachbarn meiner Schwester in den USA waren gläubig und zeigten mir viel Liebe, Annahme und Verständnis, mehr als ich je zuvor erfahren habe. Sie haben mir durch ihre Liebe Jesus gezeigt. Nie sagten sie: &#8220;Geh nicht in die Disco, rauche nicht &#8230;&#8221; usw. Sicher wäre ich auch dort weggelaufen.<span><br />
</span>In meinem Herzen wusste ich, dass das was sie mir über Jesus sagten, die Wahrheit war. Doch bei mir hat sich lange nichts in meinem Leben verändert .<span><br />
</span>Zurück nach Deutschland lernte ich Gläubige aus meinem Heimatort kennen. Sie fingen an für mich zu beten. <span><br />
</span>Eines Abends im Januar 1983 hörte ich dann eine Predigt über die Erwachsenentaufe. Mit meinem Verstand habe ich es nicht begriffen, doch es ging mir richtig durchs Herz und so wurde ich dann am 6. Januar 1983 getauft. Noch rauchend und eigentlich in &#8220;unbekehrtem Zustand&#8221; ging ich zu meiner Taufe - doch an diesem Tag kam Jesus in mein Leben und veränderte es völlig. Frei von der Last meiner Schuld und Gebundenheiten durfte ich ihn für dieses große Wunder preisen. &#8220;&#8230; wenn deine Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneesweiß werden&#8221; (Jesaja 1, 18). Dieses Wort hat sich nun auch bei mir erfüllt.<span><br />
</span>Mein Taufspruch sollte sich als prophetisch für mein künftiges Leben erweisen: &#8220;&#8230; wo du hingehst, will ich auch hingehen, wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott&#8221; (Ruth 1, 16.17). Das sagte die heidnische Moabiterin Ruth zu ihrer jüdischen Schwiegermutter Naomi auf dem Weg nach Bethlehem. Über Israel wusste ich fast nichts, doch gleich am Anfang meines Glaubenslebens gab mir der Herr eine tiefe Liebe zu Israel und gute biblische Lehre über das Bundesvolk Gottes. Wie könnte auch meine Haltung gegenüber Israel anders sein, als die Haltung Gottes selbst?! Das verstehen zu können, empfinde ich als eine große Gnade, wenn ich sehe, wie vielen Christen die Augen für Israel verschlossen sind.</p>
<p><strong>Dienst in Israel</strong><span><strong><br />
</strong></span>Bereits fünf Monate nach meiner Bekehrung kam ich das erste mal nach Israel. Das war der Anfang meines nun fast 20-jährigen Dienstes in Israel an alten und kranken Menschen in ihren Wohnungen, in Altenheimen und Krankenhäusern. <span><br />
</span>Zwischendurch absolvierte ich in Deutschland eine Ausbildung als Krankenpflegehelferin. Meine ganz praktische Lebensschule aber habe ich in Israel durchlebt. Wie sehr musste ich Disziplin und Unterordnung lernen, was mir als Jugendliche sehr fremd war.<span><br />
</span>Je mehr ich die tiefen Wunden des jüdischen Volkes verstand, die durch die Kirchengeschichte und die unbeschreibliche Grausamkeit im Holocaust verursacht wurden, umso mehr wuchs in mir der Wunsch zur Versöhnung und Trost gegenüber diesen Menschen zum Ausdruck bringen zu können. Mein Dienst bestand zunächst darin, einfache, praktische Hilfe wie Putzen, Einkaufen, Begleitung bei Arztbesuchen &#8230; anzubieten. Ich erkannte, dass nicht das &#8220;Predigen&#8221;, sondern das Dienen der Schlüssel ist zu den Herzen des jüdischen Volkes.<span><br />
</span>1987 begegnete ich dann Bella Steiner, einer Auschwitzüberlebenden, die bis heute für mich eine &#8220;Naomi&#8221; ist. Im Zusammenleben mit ihr und vielen Begegnungen mit anderen Holocaust-Überlebenden wurde ich mit der Not dieser Menschen konfrontiert. Einsamkeit, Kinderlosigkeit als Folge der Lage, Depressionen, Alpträume oder Krankheit. Erstaunlicherweise begegnete mir dabei fast nie Bitterkeit oder Hass - was ich fand, waren aber gebrochene Herzen. Als Deutsche musste ich lernen, mich unserer Vergangenheit zu stellen.  Das war nicht leicht, aber der Herr half mir Schritt für Schritt und befreite mich von dem Fluch der Vorväter, der über unserem Volk lastet. Persönlich habe ich es als großen Segen erfahren, gerade als deutsche Christin diesen leidgeprüften Menschen zu dienen. Nicht aus Schuldgefühlen, sondern aus dem Wunsch heraus, nach Jesaja 40 etwas Trost bringen zu können:<span><br />
</span>&#8220;Des Herrn tröstendes Wort für sein Volk: &#8216;Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und prediget ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des Herrn für alle ihre Sünden&#8221; (Jesaja 40, 1.2).</p>
<p><strong><em>Ner Ya’akov</em> - ein warmes Heim für Holocaustüberlebende</strong><span><strong><br />
</strong></span>Aus den Jahren des praktischen Dienstes ist nun der kleine Verein <em>Ner Ya’akov</em> entstanden, benannt im Gedächtnis an Bella Steiner’s Großvater Ya’akov Thalenberg, der an einem Massengrab ermordet wurde.<span><br />
</span><em>Ner Ya’akov</em> hat das Ziel, den letzten lebenden Zeugen des Holocaust in jeder nur möglichen Weise zu helfen, durch praktische Dienste in den Privathäusern der alten Menschen, finanzielle Unterstützung für bedürftige Familien, oder auch Hilfestellung zu geben, wenn Holocaustüberlebende aus der früheren Sowjetunion nach Israel einwandern wollen.<span><br />
</span>Der Kern dieser Arbeit ist ein &#8220;warmes Heim für Überlebende&#8221;, das wir im Februar 2001 eröffnen konnten. In ihm können sechs bis acht Bewohner aufgenommen werden, die mit einem Mitarbeiterteam zusammenleben.</p>
<p>Möge der Gott Israels selbst die vielen Wunden anrühren und <em>Ner Ya’akov</em> zu einer Kerze der Hoffnung und des Trostes werden lassen, allein zu seiner Ehre!</p>
<p> </p>
<div id="attachment_89" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2008/09/logo_01.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[88]"><img class="size-full wp-image-89" title="Ner Ya’akov - ein warmes Heim für Holocaustüberlebende" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2008/09/logo_01.jpg" alt="Ner Ya’akov - ein warmes Heim für Holocaustüberlebende" width="250" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Ner Ya’akov - ein warmes Heim für Holocaustüberlebende</p></div>
<p> </p>
<p>Für weitere Infos: http://www.neryaakov.com</p>
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