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	<title>3TageZeit &#187; Israel</title>
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		<title>Gutes Neujahr</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Israel feiert Neujahr, und ist dem Rest der Welt mal wieder eine Nasenlänge voraus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Israel feiert Neujahr</strong>, und ist dem Rest der Welt mal wieder eine Nasenlänge voraus!</p>
<p> <img src='http://www.3tagezeit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object width="500" height="417"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ooNVCMh_hFU&amp;NR=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ooNVCMh_hFU&amp;NR=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="500" height="417"></object></p>
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		<title>Stehen wir zu Israel!?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 09:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel-Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrer Vollmer]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrerblatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28. August 2011 stand der "Israel-Sonntag" im Kalender, nach kirchlicher Tradition der 10. Sonntag nach Trinitatis. Der "Israel-Sonntag" nahm und nimmt den "Jerusalem-Tag" des jüdischen Kalenders auf, den Tag der Klage über die Zerstörung des Tempels durch die Babylonier und später durch die Römer. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/09/stehen-wir-zu-israel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 28. August 2011 stand der &#8220;Israel-Sonntag&#8221; im Kalender, nach kirchlicher Tradition der 10. Sonntag nach Trinitatis. Der &#8220;Israel-Sonntag&#8221; nahm und nimmt den &#8220;Jerusalem-Tag&#8221; des jüdischen Kalenders auf, den Tag der Klage über die Zerstörung des Tempels durch die Babylonier und später durch die Römer.</strong></p>
<p>Über Jahrhunderte war dieser Sonntag ein Tag des Hohnlachens über den zertretenen Tempel und einer überheblichen Abrechnung der Kirche mit dem jüdischen Glauben und oft gewalttätiger Ausschreitungen gegen Juden. Heute steht dieser Sonntag <span id="more-1438"></span>in vielen Gemeinde im Zeichen einer Neubesinnung auf das Wort und die Warnung des Heidenapostels Paulus im Römerbrief: &#8220;Überhebt euch nicht!&#8221;  Völlig überhoben hat sich ein Pfarrer, der pünktlich zum Israelsonntag vieles niederschrieb, was unter Israelfeinden gedacht wird. Im Mittelalter war es der &#8220;böse jüdische Glaube&#8221;, später war es die &#8220;minderwertige jüdische Rasse&#8221;, heute ist es der angebliche &#8220;jüdische Landraub&#8221; palästinensischer Erde. Nun lässt sich mit solchen Verfassern kaum diskutieren, denn deren Einschätzung ist Weltanschauung, ist antijüdische Ideologie. Der eigentliche Skandal ist nicht jener Text im Deutschen Pfarrerblatt (Ausgabe August 2011), sondern dass er dort überhaupt veröffentlicht worden ist. Gewiss, eine Zeitung muss nicht komplett mit Inhalten von Namensartikeln einverstanden sein, aber eine Redaktion trägt die Gesamtverantwortung. Sie muss den Leser, vielleicht sogar den Verfasser, vor Blödsinn schützen und vor böser Polemik und antisemitischer Hetze.<br />
Im langen Sermon &#8220;Vom Nationalgott Jahwe zum Herrn der Welt und aller Völker&#8221; spekuliert der Verfasser über das Thema &#8220;Der Israel-Palästina-Konflikt und die Befreiung der Theologie&#8221;. Dort heißt es am Schluss: &#8220;Wo Christen und Christinnen einseitig für Israel und den Staat Israel Partei ergreifen, machen sie Gott zum Parteigänger und Komplizen…Das Problem sind die nationalreligiösen Siedler, die das Land, nicht den Frieden wollen.&#8221; Sollte man präziser sagen: &#8220;Das Problem sind die nationalreligiösen JUDEN&#8221;? Oder auf den Punkt gebracht und in deutscher und kirchlicher Tradition: &#8220;Die Juden sind unser Unglück&#8221;?<br />
Pünktlich zum Israelsonntag veröffentlichte die Tageszeitung &#8220;Die Welt&#8221; einen Leitartikel mit der Überschrift &#8220;Stehen wir zu Israel!&#8221;. Der Autor klärt auf: &#8220;Es ist ein fataler Irrtum zu glauben, der exterminatorische Hass gegen den jüdischen Staat könne durch Zugeständnisse Israels in Sachen Gründung eines Palästinenserstaates besänftigt werden.&#8221; An anderer Stelle heißt es: &#8220;Israel ist der erste Pfeiler der demokratischen Zivilisation, den die Dschihadisten zum Einsturz bringen wollen.&#8221; Darum soll Europa, das die demokratische Entwicklung im Orient fördern will, an der Seite Israels sein. Diesen Ton hatte bereits vor Monaten Gert Weisskirchen, ehemaliger SPD-Abgeordneter im Deutschen Bundestag, in einem Gastkommentar für &#8220;Die Welt&#8221; angeschlagen: &#8220;Wir Europäer stehen für Israel ein, weil Israel für Europa einsteht. Und: Wir Europäer wissen, warum Israel angefeindet wird &#8211; weil der jüdische Staat von Antisemiten als der kollektive Jude gehasst wird.&#8221;<br />
Demnach gehört Europa gerade jetzt an die Seite Israels. Christen stellen sich zu Israel, weil sie in den Glauben, in die Geschichte und die Verheißungen Israels eingepfropft sind. Das wird das Gespräch über die Politik des Staates Israel nicht ausschließen, wohl aber primitive Israelfeindschaft.</p>
<p><em>&#8220;Stehen wir zu Israel!&#8221; &#8211; das hätte dem Deutschen Pfarrerblatt zum Israelsonntag 2011 gut gestanden. (pro)</em></p>
<p><em><strong>Egmond Prill</strong> ist stellvertretender Geschäftsführer und Leiter der Israelarbeit des Christlichen Medienverbundes KEP</em></p>
<p><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar.html?&amp;news%5Baction%5D=detail&amp;news%5Bid%5D=4372" target="_blank">Quelle<br />
</a><strong>Hinweis</strong>: Egmond Prill nimmt Bezug auf das antisemitische Pamphlet des Pfarrers  Vollmer, ohne diesen  namentlich zu nennen.</p>
<p>Hier der Link zum Artikel in <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13568446/Stehen-wir-zu-Israel.html?fb_ref=dachzeile%3Bartikelende&amp;fb_source=home_oneline" target="_blank" class="liexternal">„Die Welt“ „Stehen wir zu Israel„</a> den Egmond Prill in seinem Beitrag erwähnt.</p>
<p>Castollux hat ebenfalls anlässlich der Veröffentlichung des „Pamphlets“ in dem evangelischen Pfarrerblatt zum Thema „evangelische Kirche und Antisemitismus“ Stellung genommen. <a href="http://castollux.blogspot.com/2011/08/wolfshirten-die-evangelische-kirche.html" target="_blank" class="liexternal">LESEEMPFEHLUNG</a></p>
<p>Eine gleichfalls sehr lesenswerte Stellungnahme zu Pfarrer Vollmers Machwerk findet sich hier: <a href="http://www.spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=8348" target="_blank" class="liexternal">„Die christlich-theologische Anmaßung, das Judentum definieren zu wollen„</a></p>
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		<title>Freitagsgebet</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 10:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitags-Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Priester]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Priestersegen

Der aktuelle Torahwochenabschnitt handelt vom Auftrag Gottes an die Priester, Israel zu segnen.Im Torahwochenabschnitt für diese Woche, der unter der Überschrift "Naso" im 4. Buch Mose (4,21-7,89) steht, findet sich auch der so genannte Priestersegen. Als das Volk Israel in der Wüste lagerte, redete der Herr mit Mose darüber, dass Aaron und seine Söhne, also die Priester, Israel segnen sollten. Und er sagte genau, mit welchen Worten das geschehen solle. <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/06/freitagsgebet-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wünsche allen Lesern meines Blogs mit diesen Worten über den <strong>aaronitischen Segen</strong> ein gesegnetes Pfingsten.</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/06/03.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1196]"><img class="alignnone size-full wp-image-1197" title="03" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/06/03.jpg" alt="" width="150" height="183" /></a></p>
<h2>Der Priestersegen</h2>
<p><strong>Der aktuelle Torahwochenabschnitt handelt vom Auftrag Gottes an die Priester, Israel zu segnen.Im Torahwochenabschnitt für diese Woche, der unter der Überschrift &#8220;Naso&#8221; im 4. Buch Mose (4,21-7,89) steht, findet sich auch der so genannte Priestersegen. Als das Volk Israel in der Wüste lagerte, redete der Herr mit Mose darüber, dass Aaron und seine Söhne, also die Priester, Israel segnen sollten. Und er sagte genau, mit welchen Worten das geschehen solle.</strong></p>
<p><strong></strong><br />
Hebräisch ist eine sehr kompakte Sprache. Manchmal müssen im Deutschen zwei Worte mit einem ganzen Satz wiedergegeben werden. &#8220;So sollt ihr sagen zu den Kindern Israel, wenn ihr sie segnet&#8221;, übersetzte Martin Luther. Er veränderte die Satzstellung. Wörtlich steht im Text: <span id="more-1196"></span>&#8220;<strong>So sollt ihr die Kinder Israels segnen, sagt zu ihnen: &#8216;Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.&#8217; Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne&#8221;</strong> (4. Mose 6,22-27).</p>
<p>Alle Ausleger sind sich darin einig, dass dieser Segen sowohl materielles und physisches Wohl als auch geistlichen Reichtum beinhaltet und in einen alles umfassenden Friedenswunsch gipfelt. So möchte der Herr die Israeliten segnen und die Priester sollen ein Instrument dieses Segnens sein. Obwohl dieser Segen über eine Volksmenge ausgesprochen wird, ist er in der zweiten Person formuliert und dadurch persönlich ausgerichtet. Jeder Einzelne soll gesegnet werden.</p>
<p>Dieser Segen wird in Israel jeden Tag während des Morgengebets gesprochen, am <strong>Schabbat </strong>und an Feiertagen im Zusatz &#8211; dem <strong>Mussafgebet</strong>. Außerhalb Israels wird der Priestersegen nur an Feiertagen gesprochen. An den drei Wallfahrtsfesten versammeln sich viele Juden in Jerusalem an der Klagemauer, wo dieser Segen durch im Judentum anerkannte Priester ausgesprochen beziehungsweise gesungen wird. Jüdische Priester werden von Rabbinern an der Klagemauer aufgerufen, zu kommen, um die Juden aus Israel und aus der Diaspora zu segnen. Hunderte von Priestern sind versammelt, die Köpfe mit dem Gebetsschal verhüllt, die Hände nach vorne gestreckt, sprechen sie den aaronitischen Segen dem Vorsänger &#8211; dem &#8220;<strong>Chasan</strong>&#8221; &#8211; nach.</p>
<p>Die Idee der Massensegnung an der Klagemauer stammt von <strong>Rabbi Menachem Mendel Gafner</strong>. 1970, während des Zermürbungskrieges, habe der Jerusalemer Rabbi auf einer Bank an der Klagemauer gesessen und über die Situation nachgedacht, über Geschichten aus dem Talmud und Texte aus der Bibel. Er erinnerte sich an die Erneuerung der Passahfeier unter König Hiskia: <strong>&#8220;Und die Priester und die Leviten standen auf und segneten das Volk, und ihre Stimme wurde erhört, und ihr Gebet kam in Gottes heilige Wohnung im Himmel&#8221;</strong> (2. Chronik 30,27). Im etwa 700 Jahre alten Buch des <strong>Rabbi Jehuda HaChasid,</strong> dem &#8220;<strong>Sefer Chasidim</strong>&#8220;, las er einen Bericht über eine Prozession der Priester um den Ölberg zur Zeit der &#8220;<strong>Gaonim</strong>&#8220;. Diese Prozession sollte den Messias näher bringen.</p>
<p>Freunde von <strong>Rabbi Gafner</strong> und einige Rabbiner ließen sich für die Idee der Priestersegnung begeistern. Als Ort kam entweder der Ölberg oder die Klagemauer in Frage. Man entschied sich für die Klagemauer. Die erste Priestersegnung fand im jüdischen Monat Kislev im Jahr 1970 statt. <strong>Rabbi Gafner</strong> war selbst überrascht, wie viele Priester und Menschen zu der Zeremonie erschienen. Er starb im Jahre 1984 und erlebte 51 Priestersegnungen an der Klagenmauer. In seinem Testament schrieb er: <strong>&#8220;Der Priestersegen soll mit Gottes Hilfe weitergehen, bis unser gerechter Erlöser kommt.&#8221;</strong></p>
<p>Dieser Segen aus dem Alten Testament genießt auch unter Christen ein hohes Ansehen. Im 16. Jahrhundert schlug <strong>Martin Luther</strong> vor, mit diesen Worten im evangelischen Gottesdienst die Gemeinde zu segnen. Das ist bis heute Praxis. <strong>Der aaronitische Segen</strong> wird in der katholischen und anglikanischen Kirche gesprochen. Christen sollten aber nicht vergessen, wem dieser Segen ursprünglich nach Gottes Willen galt. Das &#8220;<strong>königliche Priestertum</strong>&#8221; sollte weiterhin <strong>zuerst das jüdische Volk segnen</strong>, ihm allen materiellen und geistlichen Segen und vor allem Frieden wünschen. Die Gemeinde sollte mit diesen Worten nicht sich selbst, sondern die Kinder Israels segnen. Das wird dann wieder auf sie zurückkommen, denn der Herr hatte Abram versprochen: <strong>&#8220;Ich will segnen, die dich segnen&#8221;</strong> (1. Mose 12,3).</p>
<p>Quelle: <a href="mailto:gerloff@israelnetz.com" class="limailto">Krista Gerloff (Jerusalem)</a></p>
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		<title>Am Freitag sollen Israels Grenzen gestürmt werden</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 11:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Intifada]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue pro-palästinensische Gruppe hat alle Araber über das soziale Netzwerk Facebook mit einem neuen Aufruf zu Aufständen am Freitag, den 20.5.2011, animiert. Nach dem Freitagsgebet soll mit einem Sturm auf Israels Grenzen begonnen werden. Die Gruppe nennt sich „Dritte &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/05/am-freitag-sollen-israels-grenzen-gesturmt-werden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&amp;nid=23209&amp;skintype=G&amp;skinname=_default&amp;skinsrc=printmodule.ascx&amp;containertype=G&amp;containername=_default&amp;containersrc=notitle.ascx&amp;mid=909"><br />
<img class="alignnone" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/00thirdintifadafacebook20.05.2011.jpg" alt="" width="280" height="188" /></a></p>
<p>Eine neue pro-palästinensische Gruppe hat alle Araber über das soziale Netzwerk Facebook mit einem neuen Aufruf zu Aufständen am Freitag, den 20.5.2011, animiert. Nach dem Freitagsgebet soll mit einem Sturm auf Israels Grenzen begonnen werden. Die Gruppe nennt sich „Dritte Palästinensische Intifada“ und will die Geschehnisse und Opfer des vergangenen „Nakba-Tages“ vergangenen Sonntag rächen. Auch andere Gruppen im Facebook haben sich den Aufrufen angeschlossen und versuchen so viele Araber wie möglich zu bewegen. Die Hauptseite „Dritte Palästinensische Intifada“ haben bisher 100.000 Menschen mit dem „Gefällt mir“-Klick auf Facebook gelobt. Bis jetzt gibt es auf der Seite noch keine Angaben wie und wo genau die Proteste stattfinden werden. Mehrere Medienberichte unter anderem auf Al-Jazeera gaben bekannt, dass es wahrscheinlich zu Aufständen an allen Grenzübergängen zu den umliegenden Ländern Israels geben wird. Besonders die Palästinenser aus dem Gazastreifen und aus dem sogenannten Westjordanland werden auf der Internetseite zu Protesten aufgefordert.</p>
<p>via <a href="http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&amp;nid=23209&amp;skintype=G&amp;skinname=_default&amp;skinsrc=printmodule.ascx&amp;containertype=G&amp;containername=_default&amp;containersrc=notitle.ascx&amp;mid=909" target="_blank" class="liexternal">israel heute | Am Freitag sollen Israels Grenzen gestürmt werden</a>.</p>
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		<title>EU-Parlamentarier bei der nächsten Gaza-Flotille mit dabei</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 12:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza-Flotille]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Ran Curiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedene Mitglieder des Europäischen Parlaments haben ihre Teilnahme an  der für Mitte Juni geplanten erneuten Gaza-Hilfsflotille angekündigt. Sie sollen als Schutzschild für die anderen Mitreisenden dienen. Die Organisatoren der neuen Flot... <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/05/eu-parlamentarier-bei-der-nachsten-gaza-flotille-mit-dabei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/00rancurielilambassadoreustrasbourg11.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[954]"><img class="size-full wp-image-960 alignnone" title="00rancurielilambassadoreustrasbourg11" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/00rancurielilambassadoreustrasbourg11.jpg" alt="" width="280" height="204" /></a></p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/00rancurielilambassadoreustrasbourg11.jpg" class="liinternal" rel="lightbox[954]"></a><br />
Verschiedene Mitglieder des Europäischen Parlaments haben ihre Teilnahme an  der für Mitte Juni geplanten erneuten Gaza-Hilfsflotille angekündigt. Sie sollen als Schutzschild für die anderen Mitreisenden dienen. Die Organisatoren der neuen Flotille haben bestätigt, dass sie die israelische Blockade um den Gazastreifen brechen wollen, angeblich um Hilfsgüter dorthin zu bringen. Demgegenüber meinte der israelische Botschafter der EU in Straßburg, Ran Curiel (Bild),  dass Israel das Recht auf Kontrolle der Güter in den Gazastreifen habe. Er rief die Organisatoren auf, ihre Hilfsgüter über den israelischen Landweg nach Gaza bringen zu lassen.</p>
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		<title>ISRAEL feiert</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 16:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Staat Israel ist 63 Jahre alt und feiert heute seinen Unabhängigkeitstag. Gratulation! Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, sodass ich dein und &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2011/05/israel-feiert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat Israel ist 63 Jahre alt und feiert heute seinen Unabhängigkeitstag.</p>
<p><strong>Gratulation!</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/P1000648n.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[946]"><img class="alignnone size-medium wp-image-947" title="P1000648n" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2011/05/P1000648n-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></strong></p>
<p><strong>Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, sodass ich dein und deiner Nachkommen Gott bin.</strong></p>
<p>1. M. 17</p>
<p>Heute gedenke Deines Gottes, Israel, denn Dein Hüter schläft und schlummert nicht. Abhängig bist Du nur von IHM. Möge er Dich heute ganz besonders segnen und bewahren vor aller Ungemach.</p>
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		<title>Solidarität mit ISRAEL!</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2010/04/solidaritat-mit-israel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=solidaritat-mit-israel</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 17:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[Israel wird angegriffen. Unterstützen Sie Israel &#8211; Unterschreiben Sie diese Erklärung Israel wird angegriffen. Auf verschiedenen Ebenen wird weltweit versucht, diesen Staat als unrechtmäßig zu erklären: Gewerkschaften verlangen wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel, akademische Institutionen rufen zum Boykott israelischer Universitäten und &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/04/solidaritat-mit-israel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Israel wird angegriffen.</h3>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-829" title="71bf54e0336593bb79cdf6bc5e175fe690ce1f4c" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/71bf54e0336593bb79cdf6bc5e175fe690ce1f4c.jpg" alt="" width="200" height="120" /></p>
<p>Unterstützen Sie Israel &#8211; Unterschreiben Sie diese Erklärung</p>
<p>Israel wird angegriffen. Auf verschiedenen Ebenen wird weltweit versucht, diesen Staat als unrechtmäßig zu erklären:</p>
<ul>
<li>Gewerkschaften verlangen wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel,</li>
<li>akademische Institutionen rufen zum Boykott israelischer Universitäten und Professoren auf,</li>
<li>israelischen Sportlern wird das Recht zur Teilnahme an Veranstaltungen verweigert,</li>
<li>die Medien der Welt konzentrieren sich zwanghaft auf Israel, doch die Berichte sind oft tendenziös und einseitig.</li>
<li>Die Vereinten Nationen verbringen mehr Zeit damit, Israel zu kritisieren, als irgendein anderes Land.</li>
</ul>
<p>Kein anderer Staat wird so behandelt. Israel wird verteufelt, obwohl es doch das einzige demokratische Land im Nahen Osten ist, in dem Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, freie Religionsausübung und Pressefreiheit respektiert werden.</p>
<p>Auch 62 Jahre nach seiner Gründung wird es Israel verwehrt, in Frieden und Sicherheit zu existieren. Sogar Israels Recht, sich gegen terroristische Angriffe zu verteidigen, wird in Frage gestellt.</p>
<p><strong>Israel benötigt Ihre Unterstützung.</strong></p>
<p>Zeigen auch Sie am Unabhängigkeitstag Yom Ha’atzmaut Ihre Solidarität mit der Bevölkerung dort und mit dem Staat Israel. Unterzeichnen Sie die Erklärung.</p>
<p><a href="http://www.worldjewishcongress.org/en/pledge?lang=de&amp;utm_source=wjcde&amp;utm_medium=eml&amp;utm_content=fwd&amp;utm_campaign=supil" target="_blank" class="liexternal">Zur Erklärung</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Palästinensischer Ex-Spion Jussef: &quot;Allah ist der größte Terrorist&quot;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Koran]]></category>
		<category><![CDATA[Palästinenser]]></category>

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		<description><![CDATA[LOS ANGELES (inn) &#8211; Mosab Hassan Jussef, Sohn des Hamas-Gründers Scheich Hassan Jussef, hat den Islam und die Hamas in einem Interview am Mittwoch scharf kritisiert. Er bezeichnete die radikal-islamische Organisation als &#8220;mittelalterlich&#8221;. Der Palästinenser hatte erst vor Kurzem gestanden, &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/03/palastinensischer-ex-spion-jussef-allah-ist-der-groste-terrorist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-749" title="Son-of-hamas_FOX_3_2" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/03/Son-of-hamas_FOX_3_2.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>LOS ANGELES (inn) &#8211; Mosab Hassan Jussef, Sohn des Hamas-Gründers Scheich Hassan Jussef, hat den Islam und die Hamas in einem Interview am Mittwoch scharf kritisiert. Er bezeichnete die radikal-islamische Organisation als &#8220;mittelalterlich&#8221;. Der Palästinenser hatte erst vor Kurzem gestanden, rund zehn Jahre für den israelischen Inlandsgeheimdienst Schabak gearbeitet zu haben.</p>
<div id="_mcePaste"><span id="more-741"></span></div>
<p>In dem 50-minütigen Interview mit der Nachrichtenagentur AP kritisierte Jussef die Hamas und deren politischen Führer Chaled Mascha´al. Die Organisation lebe &#8220;im Mittelalter&#8221;. Den Gott des Islam bezeichnete er als &#8220;größten Terroristen&#8221;. Der Islam sei keine friedliche Religion. &#8220;Ich weiß, das ist sehr gefährlich und wird viele Menschen beleidigen. Aber je mehr du den Schritten des Propheten des Islam und dem Gott des Islam folgst, je mehr gelangst du dahin, ein Terrorist zu werden&#8221;, so Jussef, der vor einigen Jahren zum Christentum konvertierte.</p>
<p>Der 32-Jährige ist sich der möglichen Gefahr bewusst, der er sich durch solche Aussagen aussetzt. &#8220;Um ehrlich zu sein, getötet zu werden, ist nicht das Schlimmste, was einem passieren kann&#8221;, so Jussef.</p>
<h3>&#8220;Koran für Ausstoß aus Familie verantwortlich&#8221;</h3>
<p>Der Palästinenser war am Montag von seinem Vater, einem Hamas-Mitbegründer im Westjordanland, öffentlich verstoßen worden, nachdem er seine Tätigkeit für den Schabak bekannt gegeben hatte. Gegenüber AP sagte Jussef, er nehme diesen Schritt nicht persönlich. &#8220;Ich kenne sein Herz. Mein Vater ist eine liebende Person. Er würde mich nie verstoßen. Irgendwann werden wir wieder zusammen sein. Ich liebe meinen Vater und er liebt mich&#8221;, sagte Jussef weiter. Er machte den Koran für die Entscheidung seines Vaters verantwortlich.</p>
<h3>&#8220;Spionagetätigkeit als Chance, um Töten zu stoppen&#8221;</h3>
<p>Der Palästinenser hatte sich nach eigenen Angaben zu einer Zusammenarbeit mit dem Schabak und zu einer Bekehrung zum Christentum nach einer Haftstrafe in einem israelischen Gefängnis entschlossen. Dort sei er Zeuge äußerster Brutalität von Hamas-Mitgliedern gegen eigene Leute geworden. Als der Schabak ihm bei seiner Freilassung 1997 eine Zusammenarbeit angeboten habe, habe er eine Chance gesehen, &#8220;das Töten zu stoppen&#8221; und den Tod unschuldiger Israelis und Palästinenser zu verhindern.</p>
<p>Der Geheimdienst stehe einem &#8220;schmutzigen und schwierigen Krieg&#8221; mit der Hamas gegenüber, erklärt der Palästinenser. &#8220;Ich bin nicht mit allem einverstanden, was er (der Schabak) tut, aber sein Job ist sehr wichtig&#8221;. Details über die Arbeit beim Schabak gab er nicht bekannt. Er wolle keine Operationen behindern und der Hamas kein &#8220;Geschenk&#8221; machen. Seine Arbeit als Spion habe er im Jahr 2007 beendet. Seitdem lebt der Palästinenser in den USA.</p>
<p><strong>In dieser Woche erschien in den USA die Autobiographie Jussefs unter dem Titel &#8220;Sohn der Hamas&#8221;. Die deutsche Ausgabe soll im April im Hänssler-Verlag veröffentlicht werden.</strong></p>
<p>Ein kleiner Film über Terror und Christenverfolgung im Iran</p>
<p>[flv:http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/03/iran.flv 480 320]</p>
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		</item>
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		<title>We are celebrating 20 years of Europartners</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2010/02/we-are-celebrating-20-years-of-europartners/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=we-are-celebrating-20-years-of-europartners</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 21:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Praise]]></category>
		<category><![CDATA[Prayer]]></category>

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		<description><![CDATA[A man with god, is always in the majority John Knox Our main speakers are: Peter Briscoe (England/Holland), Johannes Gerloff (Germany/Israel) and Dr. Paul Richardson (Canada). The CBMC Int’l Global Leadership Team (GLT) will join us. Rev. Avi Mizrachi (Tel Aviv) &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/02/we-are-celebrating-20-years-of-europartners/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>A man with god, is always in the majority</strong></p>
<p><strong>John Knox</strong></p></blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-733" title="Jeru_Altstadt3" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/02/Jeru_Altstadt3.jpg" alt="" width="150" height="99" /></p>
<p>Our main speakers are: Peter Briscoe (England/Holland), Johannes Gerloff (Germany/Israel) and Dr. Paul Richardson (Canada). The CBMC Int’l Global Leadership Team (GLT) will join us. Rev. Avi Mizrachi (Tel Aviv) will lead our Praise &amp; Prayer times. In addition, several workshops are offered.</p>
<p>Morgen früh geht es nach Israel, mit Freude und Erwartung.</p>
<p><a href="http://www.europartners.org/" target="_blank" class="liexternal">Weitere Infos über Europartners</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ein offener Brief</title>
		<link>http://www.3tagezeit.de/2009/09/ein-offener-brief/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-offener-brief</link>
		<comments>http://www.3tagezeit.de/2009/09/ein-offener-brief/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 17:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich gefundener Brief des israelischen Reservesoldaten Yishai Goldflam an einen palästinensischen Bewohner im Gazastreifen, anlässlich des israelischen Einmarsches zur Verhinderung von Raketenangriffen auf seine Zivilbevölkerung Ende 2008. Hallo! Während die Welt die Ruinen in Gaza sieht, kehren Sie in Ihr &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2009/09/ein-offener-brief/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich gefundener Brief des israelischen Reservesoldaten Yishai Goldflam an einen palästinensischen Bewohner im Gazastreifen, anlässlich des israelischen Einmarsches zur Verhinderung von Raketenangriffen auf seine Zivilbevölkerung Ende 2008.</p>
<p><a href="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/09/foto-gaza-brief.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[608]"><img class="alignnone size-medium wp-image-609" title="foto-gaza-brief" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2009/09/foto-gaza-brief-300x126.jpg" alt="foto-gaza-brief" width="300" height="126" /></a></p>
<p><strong>Hallo!</strong></p>
<p>Während die Welt die Ruinen in Gaza sieht, kehren Sie in Ihr Haus zurück, das immer noch steht. Doch ich bin sicher, dass Ihnen klar ist, dass jemand in Ihrem Hause war, während sie fort waren.Ich bin dieser Jemand.</p>
<p>Ich habe Stunden damit verbracht, mir vorzustellen, wie Sie reagieren werden, &#8230;<span id="more-608"></span>&#8230;.wenn Sie in ihr Haus zurückkehren. Was sie wohl fühlen müssen, wenn Sie erfahren, dass ein israelischer Soldat auf Ihren Matratzen geschlafen und Ihre Decken benutzt hat, um warm zu bleiben. Ich wusste, dass Sie das Eindringen in Ihre privaten Lebensbereiche durch diejenigen, die Sie als Feinde definieren, wütend und traurig machen würde und Sie es als tiefe Demütigung empfinden würden. Ich bin davon überzeugt, dass Sie mich hassen und nicht den Wunsch haben, zu hören, was ich zu sagen habe. Dennoch ist es wichtig für mich, Ihnen das Nachfolgende zu sagen in der Hoffnung, dass da vielleicht eine Chance ist, dass sie mich hören.</p>
<p>Ich habe viele Tage in Ihrem Heim verbracht. Ihre und Ihrer Familie Gegenwart war in jeder Ecke zu spüren. Ich sah Ihre Familienbilder an der Wand, und ich dachte an meine Familie. Ich sah die Parfümflaschen Ihrer Frau und dachte an meine Frau. Ich sah das Spielzeug Ihrer Kinder und deren englische Schulbücher. Ich sah Ihren Computer und wie Sie das Modem angeschlossen haben, das Telefon daneben, genau wie ich es habe.</p>
<p>Ich möchte, dass Sie wissen, dass die große Unordnung, die Sie in Ihrem Haus vorfinden werden, durch die Suche nach Sprengstoffen und Tunnel (die tatsächlich in anderen Häusern gefunden wurden) verursacht worden ist, und dass wir uns bemüht haben, Ihre Sachen dennoch mit Respekt zu behandeln. Als ich den Computertisch verrückt habe, legte ich die Kabel ordentlich auf den Fussboden, so wie ich es auch mit meinen eigenen Computerkabeln tun würde. Ich habe den Computer sogar mit einem Tuch abgedeckt, um ihn vor Staub zu schützen. Ich habe heruntergefallene Sachen wieder in den Schrank zurückgehängt, den wir von der Wand bewegt haben, vielleicht nicht genauso wie Sie es getan hätten, doch ich habe mich bemüht, es in einer Weise zu tun, dass nichts verloren geht.</p>
<p>Ich weiß, dass die Verwüstung, die Schusslöcher in Ihren Wänden und die Zerstörung der Häuser in Ihrer Nähe meine Beschreibung in einem unmöglichen Licht erscheinen lassen. Dennoch bitte ich Sie, mich, uns zu verstehen und hoffe, dass Sie ihre Wut und Kritik an die richtige Stelle richten.</p>
<p>Ich habe mich entschlossen, Ihnen speziell diesen Brief zu schreiben, da ich in Ihrem Hause gewohnt habe. Ich darf annehmen, dass Sie intelligent und gebildet sind und dass es in ihrer Familie Universitätsstudenten gibt. Ihre Kinder lernen Englisch und Sie nutzen das Internet. Sie sind nicht unwissend. Sie wissen, was um Sie herum vorgeht. Daher bin ich mir sicher, dass Sie wussten, dass Kassam-Raketen aus Ihrer Nachbarschaft auf israelische Dörfer und Städte abgeschossen wurden. Wie konnten Sie diesen wöchentlichen Abschüssen zusehen und nicht denken, dass wir eines Tages sagen würden: „Genug!“? Haben Sie niemals gedacht, dass es vielleicht falsch sein könnte, Raketen auf unschuldige Zivilisten abzufeuern, die ein ganz normales Leben führen möchten, genau wie Sie? Wie lange würden wir dasitzen und nicht reagieren?</p>
<p>Ich kann hören, wie Sie sagen: „Ich war es nicht. Es war die Hamas.“ Meine Intuition sagt mir, Sie sind nicht einer ihrer treuesten Anhänger. Wenn Sie die traurige Realität näher betrachten, in der Ihre Landsleute leben und Sie nicht versuchen, sich selbst zu betrügen, indem Sie sich mit „Besetzung&#8221; entschuldigen, dann müssen Sie ganz klar zu der Erkenntnis kommen, dass die Hamas ihr wahrer Feind ist. Die Wirklichkeit ist so einfach, dass sogar ein siebenjähriges Kind es verstehen könnte: Israel hat sich aus dem Gazastreifen zurückgezogen, hat seine Militärbasis und die Bewohner aus Gush Katif evakuiert. Trotz allem haben wir Sie weiter mit Strom, Wasser und Waren beliefert (und das weiß ich genau, da ich die Grenzübergänge in meiner Reservistenzeit mehr als einmal bewacht habe). Dabei habe ich Hunderte von LKWs gesehen, die täglich Waren in den nicht abgeriegelten Gazastreifen brachten.</p>
<p>Trotz allem hat die Hamas aus Gründen, die man nicht verstehen kann und auch ohne jede verständliche Logik, Missile auf israelische Städte abgefeuert. Drei Jahre lang haben wir die Zähne zusammengebissen und uns zurückgehalten. Letztendlich konnten wir es nicht mehr aushalten und drangen in den Gazastreifen ein, in ihre Nachbarschaft, um diejenigen zu beseitigen, die uns töten wollen. Eine Realität, die schmerzhaft aber leicht zu erklären ist.</p>
<p>Sobald Sie mit mir übereinstimmen, dass die Hamas Ihr wahrer Feind ist und es Ihren Landsleuten wegen ihnen schlecht geht, werden Sie auch verstehen, dass die Veränderung von innen kommen muss. Ich bin mir klar, dass es einfacher ist, darüber zu schreiben, als es zu tun, doch sehe ich keinen anderen Weg. Sie, die Sie sich um die Ausbildung Ihrer Kinder sorgen, müssen zusammen mit Ihren Freunden einen zivilen Aufstand gegen die Hamas führen. Ich versichere Ihnen, wenn die Bürger von Gaza Straßen und Schulen, Fabriken und kulturelle Einrichtungen bauen würden, statt in Selbstmitleid zu schwelgen, Waffen zu schmuggeln und den Haß gegen ihre israelischen Nachbarn zu schüren, dann würden ihre Häuser jetzt nicht in Ruinen liegen. Wenn Ihre Führer nicht korrupt und durch Hass motiviert wären, dann wären Ihre Häuser nicht beschädigt. Wenn jemand aufgestanden wäre und erklärt hätte, dass es keinen Grund gibt, Missile auf unschuldige Zivilisten zu richten, dann brauchte ich auch nicht in Ihrer Küche als Soldat stehen.</p>
<p>Sie sagen, Sie haben kein Geld? Sie haben mehr, als Sie sich vorstellen können. Noch bevor die Hamas die Kontrolle in Gaza übernommen hat, während der Zeit von Yassir Arafat, wurden Millionen, wenn nicht sogar Milliarden USD, die von der internationalen Staatengemeinschaft an die Palästinenser gespendet wurden, für Waffenkäufe verwendet oder flossen direkt auf die Konten Ihrer Führer. Die Golfstaaten, die Emirate &#8211; Ihre Brüder — sind einige der reichsten Nationen in der Welt. Wenn es nur ein wenig Gefühl von Solidarität zwischen den arabischen Staaten gäbe und diese Staaten auch nur ein wenig Interesse hätten am Aufbau des palästinensischen Volkes, dann wäre Ihre Lage ganz anders. Ich denke, dass Ihnen Singapur vertraut ist. Die Fläche ist nicht größer als der Gazastreifen und ist bekannt als das zweite am meisten bevölkerte Land in der Welt. Trotzdem ist Singapur ein erfolgreiches, wohlhabendes und gut verwaltetes Land. Warum sollte das bei Ihnen nicht möglich sein?</p>
<p>Mein Freund, ich möchte Sie gern mit Ihrem Namen ansprechen, doch werde ich es nicht öffentlich tun. Ich möchte, dass Sie wissen, dass ich 100 %ig Frieden habe über das, was mein Land getan, was die Armee getan hat und was ich getan habe. Dennoch kann ich auch Ihren Schmerz fühlen. Die Zerstörung, die Sie zurzeit in Ihrer Nachbarschaft vorfinden, tut mit leid. Auf persönlicher Ebene habe ich mich bemüht, Ihren Schaden im Haus so klein wie möglich zu halten. Meiner Meinung nach haben wir mehr gemeinsam als Sie sich vorstellen können. Ich bin ein Zivilist, kein Soldat, und in meinem Privatleben habe ich nichts mit dem Militär zu tun. Dennoch habe ich die Verpflichtung, mein Heim zu verlassen, die Uniform anzuziehen und meine Familie zu schützen, wenn wir angegriffen werden. Ich habe kein Verlangen, in Ihrem Hause in einer Uniform zu sein, Ich wäre mehr als glücklich, wenn ich als Ihr Gast mit Ihnen auf Ihrem schönen Balkon sitzen und süßen Tee mit den Gewürzen, die in Ihrem Garten wachsen, trinken würde.</p>
<p>Die einzige Person, die diesen Traum wahrmachen könnte, sind Sie. Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst, Ihre Familie, Ihre Landsleute und beginnen Sie, Ihr Schicksal selber zu bestimmen. Wie? Ich weiß es nicht. Vielleicht gibt es etwas, dass Sie von den Juden lernen können, die aus der größten menschlichen Tragödie im 20. Jahrhundert wieder aufgestanden sind. Statt in Selbstmitleid zu versinken, haben sie ein blühendes und wohlhabendes Land aufgebaut. Es ist möglich, und es ist in Ihren Händen. Ich bin bereit, Sie dabei zu unterstützen.</p>
<p>Doch nur Sie können die Räder der Geschichte bewegen.<br />
Mit besten Grüßen<br />
Yishai Goldflam (Israelischer Reservesoldat)</p>
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