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	<title>3TageZeit &#187; Terror</title>
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	<description>Triduum Sacrum</description>
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		<title>Scharia? Find’ ich gut!?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
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		<description><![CDATA[Das es in unserem Land eine, wenn auch schleichende, Islamisierung stattfindet, mit einer gleichzeitigen Entchristlichung dürfte unstrittig sein. Jüngstes Beispiel, die Berufung einer Muslima zur Ministerin des Landes Niedersachsen. Ihre Forderung, alle (religiösen)christlichen Symbole aus öffentlichen Einrichtungen zu verbannen, müsste &#8230; <a href="http://www.3tagezeit.de/2010/04/scharia-find%e2%80%99-ich-gut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das es in unserem Land eine, wenn auch schleichende, Islamisierung stattfindet, mit einer gleichzeitigen Entchristlichung dürfte unstrittig sein. Jüngstes Beispiel, die Berufung einer Muslima zur Ministerin des Landes Niedersachsen. Ihre Forderung, alle (religiösen)christlichen Symbole aus öffentlichen Einrichtungen zu verbannen, müsste in der Konsequenz<span id="more-817"></span> dazu führen, das ihre Partei das &#8220;C&#8221; aus ihrem Namen entfernt. Steht das &#8220;C&#8221; doch für christliche Grundwerte, wie auch die christlichen Symbole. Natürlich kann man über den Sinn von Kreuzen in Schulen und Gerichten streiten. Mehr als ein Bekenntnis sind sie ja nicht. Nun trägt aber auch jede Kirchturmspitze ein christliches Symbol, wie auch die Wagen des &#8220;Roten Kreuzes&#8221;.  Das angehörige einer fremden (antichristlichen) Religion in einer Partei, die sich christlich nennt, keine Karriere machen kann, sollte selbst einem Ministerpräsidenten eben dieser Partei klar sein. Dann könnten ja auch Imame als christliche Gemeindeleiter angestellt werden.</p>
<div id="attachment_818" class="wp-caption alignnone" style="width: 236px"><img class="size-full wp-image-818" title="oezkan" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/oezkan.jpg" alt="" width="226" height="150" /><p class="wp-caption-text">Aygül Özkan (CDU)</p></div>
<p>Und genau hier liegt das Problem. Die Inkonsequenz und Kraftlosigkeit der christlichen Kirchen mit dem Islam. Von blinden Blindenleitern spricht Jesus. Sie erkennen nicht, das Allah eben nicht der Gott (Jahwe)der Bibel ist, sondern ein Götze. Anstatt nun Gleichmacherei zu betreiben, ist die Aufgabe der Christen eine andere. Nämlich, die Muslime von Herzen zu lieben, ihnen Jesus vorzuleben, ihre Religion zu respektieren, aber diese mit aller Entschiedenheit abzulehnen. Es gibt keine Gemeinsamkeiten. Leider haben hier die großen Kirchen, mit ihren so genannten interreligiösen Dialogen viel Schaden angerichtet, und somit nicht nur den christlichen Parteien falsche Impulse gegeben, sondern eben auch Schuld auf sich geladen.</p>
<blockquote><p>Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. Offb.3,17</p></blockquote>
<p>Und dann noch dies: aus LizasWelt</p>
<p>Was treibt eigentlich der akademische Nachwuchs im Land der Dichter und Denker so, wenn er nicht gerade gegen unzumutbare Studienbedingungen demonstriert? Nun, er macht sich oft und gern mit großem Engagement und kritischem Gestus ungezählte Gedanken über das Zusammenleben „der Menschen im Land“ (A. Merkel). Einer seiner geisteswissenschaftlichen Zweige beispielsweise beschäftigte sich in der vormals als linke Kaderschmiede geltenden Universität einer hessischen Kleinstadt vor nicht allzu langer Zeit ein Semester lang mit dem Thema „Medien und Orientwissenschaft – die Wahrnehmung des Islam und der islamischen Welt in der Deutschen Presse“. Was dabei herausgekommen ist, lässt sich anhand einer Hausarbeit nachvollziehen, die der GRIN-Verlag dankenswerterweise <a href="http://www.grin.com/e-book/133994/anwendung-der-scharia-in-deutschland" target="_blank" class="liexternal">ins Programm genommen hat.</a> In der Zusammenfassung dieser Publikation heißt es (Orthografie, Interpunktion etc. wie im Original):</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Als Thema meiner Arbeit wurde mir vorgegeben mich mit den positiven Seiten der Einführung der Scharia in Deutschland auseinander zu setzten. [...] Ich kam zu dem Schluss, dass die einzige Basis, auf der meiner Meinung nach über eine Berücksichtigung der Scharia in unserem Rechtssystem diskutiert werden kann, die der Integration ist. Grundgedanke hierbei sollte sein, dass man auf diesem Weg den Muslimen vermitteln könnte, dass man ihre spezielle kulturelle und religiöse Andersartigkeit achtet und gewillt ist, sie – soweit sie deutsches Recht oder die Grundrechte des Menschen und der Demokratie allgemein nicht beschneiden – zu berücksichtigen. Dies könnte es den Muslimen erleichtern, sich in unser Rechtsystem und unsere Kultur zu integrieren. Mithilfe dieser Ansicht möchte ich untersuchen, ob es grundsätzlich von Nöten ist, darüber nachzudenken, in wieweit islamisches Recht auch hier Anwendung finden sollte. [...] Denn nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern, wie England oder Frankreich, steht man vor der Aufgabe, dem immer größer werdenden Anteil der Muslime im Land dahingehend Rechnung zu tragen, dass man sich für die Wahrung ihrer kulturellen und religiösen Eigenheiten einsetzt, anstatt sie zu dämonisieren und aus der Gesellschaft auszuklammern.“</p>
<p>Der Verfasser respektive die Verfasserin hat also durchaus Gefallen an seinem bzw. ihrem Gegenstand gefunden, <a href="http://books.google.de/books?id=E_o2k29dscAC&amp;pg=PA1&amp;lpg=PA1&amp;dq=%22Medien+und+Orientwissenschaft+-+Die+Wahrnehmung+des+Islam+und+der+Islamischen+Welt+in+der+Deutschen+Presse%22&amp;source=bl&amp;ots=gy7Ah2eUM6&amp;sig=RiBUbuWKZs03tTVtawvXKUFk5vk&amp;hl=de&amp;ei=3F9xS" target="_blank" class="liexternal">wie auch das Fazit der Arbeit zeigt:</a><br />
„Ich denke, dass eine Anerkennung der Scharia [...] mit unserer Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit vereinbar ist. [...] Ein liberaler und moderner Staat sollte in der Lage sein, Menschen verschiedenster Religionen und Ethnien unter einen Schirm zu bringen. [...] Ich würde mir wünschen, dass wir alle mehr Verständnis und Akzeptanz für die uns fremden Kulturen aufbringen können und den Willen zeigen, dass wir bereit sind, diese anzuerkennen. Dies könnte auch unser Leben bereichern.“</p>
<p style="padding-left: 30px;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-819" title="Lueders" src="http://www.3tagezeit.de/wp-content/uploads/2010/04/Lueders-150x117.jpg" alt="" width="150" height="117" /></p>
<p>Ein bisschen Scharia hat ja bekanntlich noch niemandem geschadet, am wenigsten den Muslimen. Der Dozent <a href="http://www.grin.com/e-book/133994/anwendung-der-scharia-in-deutschland" target="_blank" class="liexternal">war’s denn auch hochzufrieden:</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">„Im Rahmen eines ‚diskursiven Experimentes’ wird untersucht, was für die Einführung der Scharia in Deutschland spräche. Überzeugend analysiert sie <em>[die Arbeit]</em> Wesen und Geschichte der Scharia und plädiert für einen differenzierenden Umgang mit der Scharia, ohne rechtsstaatliche Prinzipien aufzugeben. Ich beurteile die Arbeit mit sehr gut (14 Punkte).“</p>
<p>Bliebe die Frage zu beantworten, <a href="http://www.uni-marburg.de/cnms/studium/vorlesungverzeichnis/lehrprogramm-ba-ws0809" target="_blank" class="liexternal">wer denn der Lehrbeauftragte war,</a> der da einem seiner Schützlinge den Auftrag erteilte, die Vorzüge der Bereicherung eines weltlichen Rechtsstaats durch die islamische Gerichtsbarkeit deutlich zu machen, und der nahezu maximalen Gefallen an dem daraus zwangsläufig resultierenden kulturrelativistischen, gemeingefährlichen Dreck fand. Es handelt sich – und das passt dann ja auch wie der Arsch auf den Eimer – um keinen Geringeren als den notorischen Islam- und Nahost-„Experten“ Michael Lüders, für den „der Westen“ <a href="http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/09/12/kehrt-um-ihr-sunder-bevor-es-zu-spat-ist/" target="_blank" class="liexternal">selbst schuld am islamistischen Terror ist,</a> der <a href="http://www.netzeitung.de/spezial/nahost/424537.html" target="_blank" class="liexternal">die bahnbrechende Idee hatte,</a> im Krieg Israels gegen die Hizbollah den Iran als Vermittler einzuschalten, und der <a href="http://www.henryk-broder.de/html/schm_lueders.html" target="_blank" class="liexternal">von einem „Friedensangebot“ ausgeht,</a>wenn Osama bin Laden eine Hetzrede hält, ohne dabei mit einer Knarre zu jonglieren. So einem liegen sich kritisch dünkende Jungakademiker natürlich zu Füßen.</p>
<p>Interessant wäre es noch zu erfahren, ob Lüders sein Seminar mit ein paar praktischen Übungen beschlossen und, sagen wir, die muslimischen Teilnehmerinnen ganz differenziert und sozusagen diskursiv-experimentell der Scharia ausgesetzt hat, um den Studiosi die Vorteile dieser göttlichen Rechtsordnung zu veranschaulichen. Grau ist schließlich alle Theorie.</p>
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