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Im Gedenken an…

Bernhard Rebsch

Bernhard Rebsch

Langjähriger Fackelträger-Leiter gestorben

Obernhof  – Bernhard Rebsch, langjähriger Leiter des Zentrums der Missionsgemeinschaft „Fackelträger“ in Obernhof (Lahn), ist am 10. April an den Folgen eines Gehirntumors gestorben.

Er wäre am 1. Mai 67 Jahre alt geworden. Rebsch, der Generationen evangelikaler Christen in Deutschland geprägt hat, hinterlässt seine Frau Anne, fünf Kinder und ebenso viele Enkel. 1975 war Rebsch vom Missionswerk „Campus für Christus“ zu den Fackelträgern gekommen. Er übernahm die Leitung des Freizeitheims und der Kurzbibelschule „Klostermühle“ in Obernhof vom ersten Fackelträger-Direktor in Deutschland, dem US-Amerikaner Dwight Wadsworth (1918-2008). 1979 erlitt Rebsch bei einem schweren Verkehrsunfall lebensbedrohliche Verletzungen. Er blieb Direktor des Zentrums bis Anfang 2002, als er die Leitung an Stefan Kiene übergab, der sie bis heute innehat. Rebsch war weiter unter anderem im Reisedienst sowie als Lehrer an der Bibelschule tätig. Vor zwei Jahren trat er in den Ruhestand. Im Oktober 2009 wurde ein Hirntumor diagnostiziert, der zunächst erfolgreich operiert werden konnte, aber dann erneut auftrat. Rebsch starb im Kreise seiner Familie. Die Missionsgemeinschaft „Fackelträger“ (Torchbearers) wurde 1947 von dem britischen Major W. Ian Thomas (1914-2007) gegründet. Nach dem ursprünglichen Fackelträger-Zentrum Capernwray Hall in Nordengland entstand 1958 die Gemeinschaft in Obernhof. Hinzu kam 1962 der Bodenseehof in Friedrichshafen. Insgesamt haben die Fackelträger 25 Zentren in 15 Ländern. In Österreich sind sie mit dem Tauernhof in Schladming (Steiermark) und Schloss Klaus (Oberösterreich) vertreten. Die Fackelträger sind in Deutschland Mitglied im Ring Missionarischer Jugendbewegungen und in der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk der EKD.

Mit dankbarem Herzen, ihn gekannt zu haben.

Seine Glaubensstärke, Freude und Treue trotz langjährigem großen Leids werden mir immer Vorbild und Ermutigung sein. Ein treuer Zeuge darf nun sehen, was er geglaubt hat.

Wer einen besonderen Vortrag von Ihm lesen möchte – hier als PDF

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Hallo, ich heiße Achim, von Beruf Druckereikaufmann und seit längerer Zeit auch Blogger. Aber nicht von Beruf, sondern nur aus Spaß. Mein Lieblingsthema ist "Christsein so wie es Jesus gemeint hat." Ich hoffe Dir hat dieser Artikel gefallen. Über Dein Feedback würde ich mich riesig freuen ;-)

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