Ein Fest des Glaubens….

…könnte es wohl werden. Aber auch das diesjährige Motto des „Deutschen Evangelischen Kirchentages“ lässt anderes vermuten. „Soviel Du brauchst“ eigentlich heißt es:

Aber als man’s nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte. Jeder hatte gesammelt, soviel er zum Essen brauchte.
2. Mose 16,18

Ja, es stimmt, unser Herr versorgt uns alle mit dem was wir täglich brauchen. Alleine das wäre schon ein Fest wert. Ein Fest der Dankbarkeit und der Liebe zu unserem Herrn. Doch liest man das ganze Kapitel 2. Mose 16, wird deutlich, das es vor allem um das Murren und den Ungehorsam des Volkes gegen Gott geht. Die „Krankheiten Ägyptens“ sitzen noch fest in diesem Volk. Die Ordnungen Gottes haben sie noch nicht verinnerlicht. Die Freiheit in die sie Gott geführt hat ist ihnen noch fremd.
Diese Fremdheit weht auch durch das Programm des Kirchentages. Aus dem „Soviel Du brauchst“ könnte auch ein „Wie es Dir gefällt“ werden. Nicht ein Fest des Glaubens, sondern wohl eher ein Fest für vielseitig Interessierte. Ob interkulturell, wirtschaftlich, politisch, sozialpolitisch, interreligiös all das hat seinen Platz, barrierefrei, und eine App gibt es auch. Da kommt mir ein Begriff in den Sinn den ich gestern in einem anderen Zusammenhang hörte: „Kirchenmurks“. Weiterlesen

Anlässlich seines Deutschland-Besuches spricht der Papst das „Wort zum Sonntag“ live aus dem Vatikan. Ich freue mich schon jetzt darauf bei dem großen Gottesdienst im Berliner Olympiastadion dabei sein zu können. Was mich betrübt ist die Tatsache, das „Benedetto“ mit soviel Häme, Spott, Beleidigungen, Respektlosigkeit und geradezu mit Hass in Deutschland empfangen wird. Aus dem einstigen „Wir sind Papst“ ist längst ein „kreuziget ihn“ geworden. Aber so ist der „Weg des Kreuzes“, der den Nachfolgern Jesu verheißen ist, und die diesen Weg in ganz unterschiedlicher Weise gehen. Dass Papst Benedikt diesen Weg geht (wie auch schon sein Vorgänger), ohne sich beirren zu lassen und ohne Kompromisse, sollte allen Christen in Deutschland Vorbild sein.

Verehrte Damen und Herren,

liebe Landsleute!

In wenigen Tagen werde ich zu meiner Reise nach Deutschland aufbrechen, und ich freue mich schon darauf. Ich freue mich besonders auf Berlin, wo es viele Begegnungen geben wird, und freue mich besonders natürlich auf die Rede im Bundestag und auf den großen Gottesdienst, den wir im Olympiastadion feiern dürfen.

Ein Höhepunkt der Reise wird Erfurt sein: Im Augustinerkloster, in der Augustinerkirche, in der Luther seinen Weg begonnen hat, darf ich mich mit Vertretern der Evangelischen Kirche Deutschlands treffen. Wir werden dort miteinander beten, auf das Wort Gottes hören, miteinander denken und noch sprechen. Wir erwarten keine Sensationen. Das eigentlich Grosse daran ist eben dies, dass wir miteinander an diesem Ort denken, das Wort Gottes hören und beten, und so inwendig beieinander sind und sich wahrhaft Ökumene ereignet.

Etwas Besonderes ist für mich die Begegnung mit dem Eichsfeld, diesem kleinen Landstrich, der durch alle Verwirrungen der Geschichte hindurch katholisch geblieben ist; und dann der Südwesten Deutschlands, mit Freiburg, der großen Stadt, mit vielen Begegnungen, die dort sein werden, besonders mit einer Vigil für die Jugend, mit dem großen Gottesdienst, der die Reise abschließt.

All dies ist nicht religiöser Tourismus, und noch weniger eine Show. Worum es geht, sagt das Leitwort dieser Tage: „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. Es soll darum gehen, dass Gott wieder in unser Blickfeld tritt, der so oft ganz abwesende Gott, dessen wir doch so sehr bedürfen.

Sie werden mich vielleicht fragen: „Gibt es Gott überhaupt? Und wenn es ihn gibt, befasst er sich überhaupt mit uns? Können wir bis zu ihm vordringen?“. Nun, es ist wahr: Wir können Gott nicht auf den Tisch legen, wir können nicht wie ein Gerät ihn anrühren oder wie irgendeine Sache in die Hand nehmen. Wir müssen die Wahrnehmungsfähigkeit für Gott, die in uns da ist, wieder neu entwickeln. In der Größe des Kosmos können wir etwas ahnen von der Größe Gottes. Wir können die Welt technisch nützen, weil sie rational gebaut ist. In dieser großen Rationalität der Welt ahnen wir etwas von dem Schöpfergeist, von dem sie kommt, und wir können in der Schönheit der Schöpfung doch etwas von der Schönheit, Größe und auch von der Güte Gottes sehen. Wir können im Wort der Heiligen Schrift Worte ewigen Lebens hören, die nicht einfach nur von Menschen kommen, sondern die von Ihm herkommen, in denen wir Seine Stimme hören. Und endlich, in der Begegnung mit Menschen, die von Gott angerührt worden sind, sehen wir gleichsam Gott. Ich denke nicht nur an die Grossen: von Paulus über Franz von Assisi bis zu Mutter Theresa; sondern an die vielen einfachen Menschen, von denen niemand spricht. Und doch, wenn wir ihnen begegnen, geht von ihnen etwas von Güte, von Lauterkeit, von Freude aus, dass wir wissen, da ist Gott, und dass er uns anrührt. Darum wollen wir uns in diesen Tagen mühen, dass wir Gott wieder zu Gesicht bekommen, dass wir selber Menschen werden, von denen ein Licht der Hoffnung in die Welt herein tritt, das Licht von Gott her ist und uns leben hilft.

Das Video gibst auch hier.

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