Haiti – Der wahre Skandal

Das war vor der Katastrophe

«Haiti ist auch eine gewaltige politische Katastrophe»

Die furchtbaren Folgen des Erdbebens auf Haiti führten mit brutaler Deutlichkeit die Wirkungslosigkeit der westlichen Entwicklungshilfe vor Augen. Ein Hauptgrund für die immens hohen Opferzahlen ist die trotz jahrzehntelangen Milliardeninvestitionen noch immer primitive und ärmliche Infrastruktur der Karibikinsel. NGOs aus aller Welt gaben sich die Klinke in die Hand um zu „helfen“, während am anderen Ende der Insel die Touristenclubs zum Geheimtip wachsenden Tourismus wurden. Beim allgegenwärtigen Elend, auch in der Dominikanischen Republik „bitte die Augen zu machen“.

Auf Haiti gilt: Wer nicht maximal gewaltbereit ist, der wird für sich und seine Nächsten kein Wasser, keine Nahrung und keine Arzneimittel sichern können. Es sei denn, US-Soldaten sind in der Nähe, sichern Transportwege und Verteilung von Hilfsgütern. (Die nicht angeliefert werden könnten, wäre nicht die USS Carl Vinson vor Ort und der Flughafen unter Kontrolle der US-Armee). Einen ebenfalls erstaunlich guten Job leistet die vergleichsweise winzige Zahal. Unter Effizienzgesichtspunkten möchte man seine Spenden dem US-Militär zukommen lassen. Aber die Kehrseite darf nicht unbeleuchtet bleiben:

Haiti entwickelt sich wieder zur Kolonie

Die Folgen des Erdbebens in Haiti sind noch unabsehbar, doch die USA, Frankreich und Brasilien streiten bereits um die Vorherrschaft im Land. Die haitianische Regierung schaut ohnmächtig zu. Experten prognostizieren, dass das Land in den nächsten Jahren wieder zu einer Art Kolonie werden wird.

So kamen gestern Abend wieder im ZDF alle Gutmenschen zusammen, denen jede Katastrophe recht ist, um sich ins Bild zu rücken: Frau Thomalla und Herr Gottschalk, Frau Glas und Herr Maffay, Herr Klose und Frau Connor. Und alle wollen den Kindern von Haiti helfen – und auch ein wenig sich selbst.

Da bleibt zu hoffen und zu beten, das all die gut gemeinten Spenden und Hilfen da ankommt, wo es hingehört, zu den Kindern. Sie trifft es ja immer am härtesten – auch schon vor der Katastrophe. Denn der Einsatz von Kinder-Sklaven auf Haiti ist ja nichts neues.

Doch wehe, die Krisen- und Katastrophengewinnler sind schon im Anmarsch. Im ersten Flugzeug das nach dem Erdbeben landete war wohl voll mit Journalisten, Satellitenschüsseln  und Sendeanlagen, damit auch die Quote wieder stimmt.

Und dann die Frage, die immer in solchen Situationen gestellt wird:

Warum lässt Gott das zu?

Nun, abgesehen davon, das so eine Frage, auf ein eigenartiges Gottesbild des Fragenden schließen lässt, könnte man Antworten: Warum sollte er den nicht?

Nein, die Frage sollte sein:

Warum Gott, hast Du das getan?

Irret euch nichtGott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. So heißt es im Glaterbrief

Gier, Hass, Diebstahl, Korruption, diktatorische Verhältnisse, Kinder-Sklaven, Ausbeutung, Vetternwirtschaft, Vodookult usw.

Möglicherweise ist ein weiteres Warnzeichen, mit 9/11, Tsunami und Finanzkrise häufen sich die globalen Krisen, die, die Ratlosigkeit der Welt offenbar machen. Wann hören wir (Christen mal zuerst) wieder auf Gott, nehmen Ihn wieder ernst. Sind nicht solche Ereignisse angekündigt, wie auch die Wiederkunft Jesu angekündigt wurde.

Denn:

„Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Joh. 14,1

Osterlachen

lachen

«Der Morgen danach»

Wie geht es Ihnen? «Am Morgen danach» gibt es ja meist nicht viel zu lachen. Aber vielleicht waren auch Ihre Ostertage gar nicht lustig? Das kann gut sein, denn über Ostern ist vieles was Spass macht von (Alt)Gesetzes wegen verboten z.B. „öffentliches Tanzen, Kegeln und Pokern“ sowie „Darbietungen von Musikwerken nicht ernsthaften Charakters“. Solche Gesetze stammen aus früheren Jahrhunderten, als die Feiertage noch einen religiösen Gehalt hatten und nicht einfach nur Freitage waren. Heute sind diese Vorstellungen überholt und müssten – aus Gründen der Volksgesundheit – durch ein Völlereigesetz ersetzt werden, angesichts der der Schoko-Osterhasen im Format von Känguruhs, der Pralinen-Eier nach dem Vorbild von Straussen-Eiern und den unzähligen anderen Schleckereien, die nach Ostern schwer im Magen liegen.

Weiterlesen

Aus der Traum

traum

 

Dubai meldet Milliardenverluste und stellt den Bau des höchsten Gebäudes (1 km) ein. Aus dem modernen Turmbau zu Babel wird also erstmal nichts.

Die Deutsche Bank meldet rund 5 Milliarden Verlust für das 4. Quartal 2008, und der Herr Ackermann erleidet einen Kreislaufkollaps, denn mit soviel „Peanuts“ hatte er doch nicht gerechnet.

Weiterlesen

Seite 1 von 212