Advent, Weihnachten, Sylvester – alles vorbei….

nixneues

….Advent, Weihnachten, Sylvester – alles vorbei, und allmählich verschwinden auch die Lichterketten, manchmal ja recht schnell. Erst kann es nicht schnell genug gehen. Da werden schon im November die ersten Weihnachtsbäume angeboten, und mit Lichterketten (neueste Kitsch-Kreationen aus Fernost) werden die Baumarktregale voll gestopft. Ist dann an Sylvester, der letzte China-Kracher verdampft, wird alles zum Superschnäppchenpreis verscherbelt. Nur um Platz zu machen für den Karnevalsmist.

Nun sind die Zeiten wie sie sind, so wie es ja viele haben wollen, sonst wäre … Weiterlesen

„Apostolische Fundamente“

Arthur Katz, ein inzwischen verstorbener väterlicher Freund von mir, zum Thema: 

„Apostolische Fundamente“

„Ich habe grossen Respekt vor dem Wort apostolisch. Seine Bedeutung zu verlieren heisst, den Glauben selbst zu verlieren. Es ist ein ultimatives Wort, ein Wort, das von den blassen Beschreibungen und Hülsen befreit werden muss, die religiöse Menschen ihm gegeben haben. Es ist ein Wort, das verrostet ist und wiederhergestellt werden muss – und dies wird einen hohen Preis kosten.

Wie bei jedem grossen biblischen Ausdruck finden wir ihn nicht in einem Lexikon erklärt. Und: wir werden die Bedeutung nicht finden – sie wird uns finden! Es geht darum, die Echtheit dieses Wortes, das, was es für die erste Kirche bedeutte, wiederzuerfassen. An ihrem Anfang war die Kirche apostolisch – und sie wird es auch wieder am Ende ihrer Geschichte sein. Eine Kirche mit apostolischem Grund ist ein Verbund aus Menschen, dessen zentraler Antrieb und Lebensprinzip, Wesen und Dienst nur aus einer einzigen Sache besteht: einer radikalen und totalen Eifersucht für die Ehre Gottes. In der Auseinandersetzung mit dem Apostolischen möge daher etwas in unseren Geist und das Mark unserer Existenz kommen, das uns niemals loslassen wird.

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Alkipsalm

 

Der Alkohol ist mein Hirte, alles wird mir mangeln.
Er weidet mich auf fertigen Plätzen und führt mich zu toten Quellen.
Er nimmt mir meine Kraft.
Er leitet mich auf zerbrochenen Wegen, weil er der schlechte Hirte ist.
Auch wenn ich gehe im Tal des Totesschatten, fürchte ich unheil, denn du bist bei mir.
Er schlägt mich mit seinem Rausch.
Er läd mich ein und deckt mir den Stammtisch vor den Augen meiner Feinde.
Er hat mein Herz mit Bitterkeit begossen, mein Schmerz fließt über.
Nur Lug und Trug werden mir folgen mein Leben lang; und im Haus der Verdammten werde ich für immer wohnen.

Hier das Original von König David:
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen.
Er gibt mir neue Kraft.
Er leitet mich auf sicheren Wegen, weil er der gute Hirte ist.
Auch wenn ich gehe im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir.
Er beschützt mich mit seinem Stab.
Er läd mich ein und deckt mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.
Er hat mein Haupt mit Öl begossen, mein Becher fließt über.
Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang; und im Haus des Herrn werde ich für immer wohnen.

Kommentar:
Du entscheidest wer dein Hirte ist, aber einer ist es.

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