Kauder warnt vor Gefahr für Christen in Ägypten

Dem Land drohe eine weitere Radikalisierung, sagt der Unions-Fraktionschef, der sich seit Jahren für verfolgte Christen einsetzt. Die Regierung müsse zeigen, dass sie alle ihre Bürger schützen könne.

Auf dem Tahrir-Platz, der zentralen Proteststätte in Kairo, müssen Frauen heute Angst haben, dass ihnen die Haare abgeschnitten werden oder sie sogar vergewaltigt werden – das kann so keinesfalls bleiben.

Das ganze Interview ist hier zu lesen.

Jesus in Ägypten

Da könnte man gerade in diesen Tagen an eine Weihnachtsgeschichte denken. Doch als es geschah, war Weihnachten vorbei. Maria und Josef flohen mit dem Kind vor Herodes nach Ägypten. Herodes wollte das Kind, Jesus, töten lassen. Er hatte Angst vor dem Kind, denn es könnte ihm, dem König von Israel, Konkurrenz machen.
Auf diese Weise wurde Jesus mit seiner Familie zum Flüchtling. Als Kind teilt er damit das Schicksal von Millionen Flüchtlingen während der vergangen zweitausendjährigen Geschichte. Gerade für Kinder ist ja so ein Flüchtlingsschicksal besonders hart. Viele erholen sich von den Erlebnissen nie.

Natürlich hatte Jesus auch die Allmacht, seine Engel zu rufen, Weiterlesen

Fotoserie: Koptische Christen in Ägypten

Was weiß man schon über die koptischen Christen in Ägypten? “Die Zeit online” zeigt Fotos des Fotografen Philipp Spalek, der vor den Unruhen in Ägypten viel Zeit in einer der koptischen Gemeinden Kairos verbracht hat. “Seine Bilder dokumentieren den lebendigen Glauben der Bewohner. (…) Die christliche Minderheit der Kopten pflegt eine der ältesten Kulturen am Nil. Ihre religiöse Kultur bewegt sich zwischen stiller Andacht und ausgelassenem Feiern.”

Außerdem hat die “Die Zeit online” bereits im Januar einen Hintergrundbericht über die Kopten veröffentlicht:

“Wir sind keine Ungläubigen”
Nach dem Anschlag von Alexandria erwachen die Kopten aus ihrer Trauer und beharren auf Ägypten als angestammter Heimat. Ein Besuch in einem der ältesten Klöster der Christenheit.
http://www.zeit.de/2011/03/Kopten-Aegypten

 

Ägyptische Christen weiter in der Schusslinie

Die Demonstrationen in Ägypten gehen auch nach dem Ende des Mubarak-Regimes weiter. Kopten fordern einen besseren Schutz ihrer Gotteshäuser. Foto: Al Jazeera English/ flickr

Die Demonstrationen in Ägypten gehen auch nach dem Ende des Mubarak-Regimes weiter. Kopten fordern einen besseren Schutz ihrer Gotteshäuser. Foto: Al Jazeera English/ flickr

In Ägypten stehen Christen immer wieder in der Schusslinie. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa wurde am Wochenende eine Dauerdemonstration christlicher Kopten in Kairo durch gewalttätige Anwohner angegriffen. Bei den anschließenden Straßenschlachten sollen 78 Personen verletzt worden sein.
Von diesen Zahlen berichteten ägyptische Medien in Kairo unter Berufung auf Quellen im Gesundheitsministerium. Die Kopten demonstrieren seit einer Woche mit einer Sitzblockade vor einem Fernsehgebäude am Nil-Ufer. Die Gruppe verlangt einen besseren Schutz ihrer Kirchen, nachdem radikale Muslime am vergangenen Wochenende zwei Gotteshäuser im Kairoer Armen-Viertel Imbaba angegriffen und in Brand gesteckt hatten. Bei diesen Zusammenstößen waren 15 Menschen getötet und 240 weitere verletzt worden.

Zu den jüngsten Straßenschlachten am Wochenende kam es,….. Weiterlesen