Freitagsgebet

Das Fürbittengebet der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Tokio:

Gott, du hast die Welt geschaffen.
Dafür waren wir immer dankbar.
Darauf haben wir immer vertraut, dass wir ein Teil deiner Schöpfung sind, von dir gewollt und zu Gutem bestimmt.
Jetzt haben wir erlebt, dass deine Schöpfung auch ein anderes Gesicht hat.
Wir haben erlebt, wie klein wir Menschen sind.
Manche von uns haben Stunden der Angst erlebt, Stunden der Unsicherheit und Sorge.
Die Menschen in der Erdbebenregion haben ihr Leben verloren, ihre Angehörigen, ihre Existenz.
Und der Schrecken ist noch nicht vorbei.
Das Kernkraftwerk in Fukushima ist noch nicht sicher.
Dennoch hoffen wir auf dich, Gott, halten an dir fest und bitten dich deine Gegenwart in all diesen schlimmen Erfahrungen.
Wir bitten für die Familien, die nicht wissen, ob ihre Angehörigen noch leben.
Wir bitten für die Verstorbenen.
Wir bitten für die Menschen in den Notunterkünften.
Wir bitten für die Menschen, die vor dem Nichts stehen.
Wir bitten für die vielen Helfer, die ihr Leben für andere aufs Spiel setzen.
An dir halten wir uns fest, Gott, gerade, wenn uns der Boden unter den Füßen wegrutscht.
Auf dich hoffen wir, in allem, was wir erleben, ertragen, durchmachen müssen.
Begleite du uns, dass wir nicht verzweifeln.
Hilf uns, aufeinander zu achten, richtige Entscheidungen zu treffen und zu helfen, wo wir können.
Amen.

Quelle: IDEA

Des Menschen Recht….

…auf Party?

Erst kommt die Entfremdung….

Nach dem Kreuz nun also der Karfreitag. Liegt es am Anfangsbuchstaben K – mit dem ja auch die Katholische Kirche gleich zweifach anhebt? Oder steckt doch mehr dahinter, wenn einige Landespolitiker der Grünen jüngst – und wie immer medial gut orchestriert – diesen hohen Feiertag ins Visier genommen haben? Beim alleuropäischen „Kreuzeabhängen“ ist man bekanntlich kürzlich höchstrichterlich gescheitert. Das ist offenbar manchem auf den atheistischen Magen geschlagen. Also muß sich der antichristliche Furor ein neues Opfer suchen. Und weil möglicherweise gewisse schlaue Taktierer dazu geraten haben, nicht gleich in die Vollen zu gehen, zielt die grüne Polemik fürs erste nicht darauf ab, den Karfreitag als Feiertag gleich ganz abzuschaffen, sondern „nur“ die gesetzlich vorgeschriebene karfreitägliche Stille.

Hier scheint vor allem das Tanzverbot jenen ein Dorn im Auge zu sein, denen 364 Tanzbodentagen im Jahr nicht genug sind und auf ihr schon seit den Tagen des Goldenen Kalbs biblisch beglaubigtes „Menschenrecht auf Party“ auch am Karfreitag nicht verzichten möchten. „Eine einzige, sich windende Masse“ soll es laut „Frankfurter Rundschau“ gewesen sein, die, solistisch digital verstöpselt, auf dem Frankfurter Römer gegen das Tanzverbot tausendfach protestiert hat. Als Hauptgrund für ihre Karfreitagsphobie geben die grünen Wortführer an, daß die Christen hierzulande mittlerweile eine Minderheit seien, deren Traditionen die Mehrheitsdeutschen nicht mehr tolerieren müßten.

Nun war man auf manches Argument gefaßt, aber das ausgerechnet Grüne, zu deren Markenzeichen es bekanntlich gehört, die Fahne der Toleranz zu schwingen und dabei das Lied aller möglichen Minderheiten zu singen – bekanntlich vor allem wenn es um Schwule, Lesben, Trans- und Bisexuelle et tutti quanti geht – im christlichen Falle ihrem Alleinstellungsmerkmal untreu werden, das verblüfft doch über alle Maßen. Aber wer weiß, vielleicht steckt in all dem die Pointe, daß Christen von jenem Tag an, wo sie in Deutschland wirklich nur noch eine Minderheit im einstelligen Prozentbereich sein werden, unter den Schutzmantel der Grünen schlüpfen können.

Quelle: Ingo Langner

…dann kommt die Zweckentfremdung!

Kirchenkrise?

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Die Kirche, hier ist die katholische Kirche gemeint, befinde sich in einer ernsten Krise. Da wird als erstes der „Missbrauchsskandal“ angeführt. Dann errechnet man an neusten Statistiken hoch, wie viele Kirchenaustritte es geben wird. Da die evangelische Kirche hier etwas glimpflicher weg kommt, konstruiert man eine Krise der kath. Kirche. Man übersieht dabei völlig, das es sich hierbei in erster Linie um eine Glaubenskrise unseres Volkes handelt. Die Anweisungen und Ratschläge Gottes, Empfehlungen für ein Gelingen des Zusammenlebens werden schon seit Jahren mit Füßen getreten, und außer Kraft gesetzt. Und die Kirche? Es wird ihr gut gehen, solange sie sich dem herrschenden Zeitgeist anpasst. Aber sie wird keinen Lohn davon tragen, und auch gesellschaftlich völlig irrelevant sein. Also unnütz. Die Bibel sagt: Das Gericht beginnt am Hause Gottes. Nun besteht die große Chance, das die Kirche (kath.) wieder „richtig“ gemacht wird. Und somit eine Erneuerungsprozess beginnt. Das ist ein Grund zum hoffen und beten, auch das sich dieser Prozess in unserem Volk fortsetzt.

Hier dazu eine ermutigende Geschichte eines jungen Priesterschülers:

Ein künftiger Priester zweifelt an seiner Berufung

Wer will noch katholischer Priester werden, nachdem das Vertrauen in die Geistlichen wegen der Missbrauchsskandale so schwer gelitten hat? Martin Kochalski lernt den in Verruf geratenen Beruf. Der junge Mann zweifelt zwar an seiner Berufung, aber er verzweifelt nicht. Der Glaube an Gott bestärkt ihn.

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Haiti – Der wahre Skandal

Das war vor der Katastrophe

«Haiti ist auch eine gewaltige politische Katastrophe»

Die furchtbaren Folgen des Erdbebens auf Haiti führten mit brutaler Deutlichkeit die Wirkungslosigkeit der westlichen Entwicklungshilfe vor Augen. Ein Hauptgrund für die immens hohen Opferzahlen ist die trotz jahrzehntelangen Milliardeninvestitionen noch immer primitive und ärmliche Infrastruktur der Karibikinsel. NGOs aus aller Welt gaben sich die Klinke in die Hand um zu „helfen“, während am anderen Ende der Insel die Touristenclubs zum Geheimtip wachsenden Tourismus wurden. Beim allgegenwärtigen Elend, auch in der Dominikanischen Republik „bitte die Augen zu machen“.

Auf Haiti gilt: Wer nicht maximal gewaltbereit ist, der wird für sich und seine Nächsten kein Wasser, keine Nahrung und keine Arzneimittel sichern können. Es sei denn, US-Soldaten sind in der Nähe, sichern Transportwege und Verteilung von Hilfsgütern. (Die nicht angeliefert werden könnten, wäre nicht die USS Carl Vinson vor Ort und der Flughafen unter Kontrolle der US-Armee). Einen ebenfalls erstaunlich guten Job leistet die vergleichsweise winzige Zahal. Unter Effizienzgesichtspunkten möchte man seine Spenden dem US-Militär zukommen lassen. Aber die Kehrseite darf nicht unbeleuchtet bleiben:

Haiti entwickelt sich wieder zur Kolonie

Die Folgen des Erdbebens in Haiti sind noch unabsehbar, doch die USA, Frankreich und Brasilien streiten bereits um die Vorherrschaft im Land. Die haitianische Regierung schaut ohnmächtig zu. Experten prognostizieren, dass das Land in den nächsten Jahren wieder zu einer Art Kolonie werden wird.

So kamen gestern Abend wieder im ZDF alle Gutmenschen zusammen, denen jede Katastrophe recht ist, um sich ins Bild zu rücken: Frau Thomalla und Herr Gottschalk, Frau Glas und Herr Maffay, Herr Klose und Frau Connor. Und alle wollen den Kindern von Haiti helfen – und auch ein wenig sich selbst.

Da bleibt zu hoffen und zu beten, das all die gut gemeinten Spenden und Hilfen da ankommt, wo es hingehört, zu den Kindern. Sie trifft es ja immer am härtesten – auch schon vor der Katastrophe. Denn der Einsatz von Kinder-Sklaven auf Haiti ist ja nichts neues.

Doch wehe, die Krisen- und Katastrophengewinnler sind schon im Anmarsch. Im ersten Flugzeug das nach dem Erdbeben landete war wohl voll mit Journalisten, Satellitenschüsseln  und Sendeanlagen, damit auch die Quote wieder stimmt.

Und dann die Frage, die immer in solchen Situationen gestellt wird:

Warum lässt Gott das zu?

Nun, abgesehen davon, das so eine Frage, auf ein eigenartiges Gottesbild des Fragenden schließen lässt, könnte man Antworten: Warum sollte er den nicht?

Nein, die Frage sollte sein:

Warum Gott, hast Du das getan?

Irret euch nichtGott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. So heißt es im Glaterbrief

Gier, Hass, Diebstahl, Korruption, diktatorische Verhältnisse, Kinder-Sklaven, Ausbeutung, Vetternwirtschaft, Vodookult usw.

Möglicherweise ist ein weiteres Warnzeichen, mit 9/11, Tsunami und Finanzkrise häufen sich die globalen Krisen, die, die Ratlosigkeit der Welt offenbar machen. Wann hören wir (Christen mal zuerst) wieder auf Gott, nehmen Ihn wieder ernst. Sind nicht solche Ereignisse angekündigt, wie auch die Wiederkunft Jesu angekündigt wurde.

Denn:

„Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Joh. 14,1

Tips für ein erfülltes Leben

leben

  1. Träume groß, gehe Risiken ein, lebe mutig.
  2. Mache es dir zur Gewohnheit: Früh ins Bett und früh aufstehen.
  3. Liebe tief und leidenschaftlich.
  4. Bleib mit Gott verbunden: jede Minute, jeden Tag.
  5. Sei schnell im Loben, langsam in der Kritik.
  6. Geh den extra Kilometer. Gebe anderen Menschen voller Freude mehr als sie erwarten.
  7. Lebe das Leben mit ewiger Perspektive.
  8. Gebe großzügig ohne etwas im Gegenzug zu erwarten.
  9. Schreibe anerkennende Briefe jeden Tag.
  10. Lese mehr Bücher und schaue weniger fern.
  11. Für jedes zeitgenössische Buch, lese ein Buch aus dem letzten Jahrhundert.
  12. Gebe schnell eigene Fehler zu und bitte um Vergebung.
  13. Jeder Tag, an dem du lachst und weinst, ist ein guter Tag.
  14. Mache Fehlschläge zu Sprungbrettern zum Erfolg.
  15. Sage deinem Ehepartner und deinen Kindern täglich, dass du sie liebst.
  16. Rufe oft deine Mutter an.
  17. Schau den Menschen in die Augen.
  18. Sei begeistert.
  19. Suche dir einen stillen Ort, um dich zum Beten zurückzuziehen, so dass du deine Augen auf Jesus gerichtet hälst.
  20. Sei immer Ratgeber für jemanden und lasse dich immer beraten.
  21. Sage unter allen Umständen Dank.
  22. Denke über den Topfrand hinweg, sei kreativ.
  23. Zahle niemals Falsches auf Falsches zurück, nehme niemals Rache.
  24. Säe großzügig. Wie du säst, so wirst du ernten.
  25. Lächele und genieße das Leben. Halte an und rieche an den Rosen.
  26. Gehe nicht wie ein Tourist durch das Leben; sei Gottes Abgesandter.
  27. Mache dein Heim zu einem Ort von Freude und Frieden.
  28. Knüpfe heute Freundschaften fürs Leben.
  29. Mache dir keine Gedanken darüber, was die Leute von dir denken; sie denken nicht an dich.
  30. Deine Einstellung und dein Charakter sind wichtiger als dein Aussehen.

Von Dale Ditto, USA-Lexington, Kentucky

Finanzberater und ehemaliger Rechtsanwalt

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