Zitat des Tages

Zitat des Tages:

Aufmerksamkeit ist nicht alles. Sie fällt oft dem Abseitigen zu. Das Leise hingegen buhlt nicht, die Tugend meidet das Schaufenster. In der Bibel spricht Gott in der Wüste oder auf dem Berg zu den Menschen. Das Getöse der Aufmerksamkeitsindustrie kann taub machen für jenes innere Aufmerken, das nottut. In Zukunft sollte die Devise für Christen lauten: „Schützt das Geheimnis, verteidigt die Stille!“
Alexander Kissler, Kulturjournalist

Freitags-Gebet


Immerfort empfange ich mich aus Deiner Hand.
Das ist meine Wahrheit und meine Freude.
Immerfort blickt mich Dein Auge an,
und ich lebe aus Deinem Blick,
Du mein Schöpfer und mein Heil.
Lehre mich,
in der Stille Deiner Gegenwart
das Geheimnis zu verstehen,
dass ich bin.
Und dass ich bin
durch Dich
und vor Dir
und für Dich.

Romano Guardini

Des Menschen Recht….

…auf Party?

Erst kommt die Entfremdung….

Nach dem Kreuz nun also der Karfreitag. Liegt es am Anfangsbuchstaben K – mit dem ja auch die Katholische Kirche gleich zweifach anhebt? Oder steckt doch mehr dahinter, wenn einige Landespolitiker der Grünen jüngst – und wie immer medial gut orchestriert – diesen hohen Feiertag ins Visier genommen haben? Beim alleuropäischen „Kreuzeabhängen“ ist man bekanntlich kürzlich höchstrichterlich gescheitert. Das ist offenbar manchem auf den atheistischen Magen geschlagen. Also muß sich der antichristliche Furor ein neues Opfer suchen. Und weil möglicherweise gewisse schlaue Taktierer dazu geraten haben, nicht gleich in die Vollen zu gehen, zielt die grüne Polemik fürs erste nicht darauf ab, den Karfreitag als Feiertag gleich ganz abzuschaffen, sondern „nur“ die gesetzlich vorgeschriebene karfreitägliche Stille.

Hier scheint vor allem das Tanzverbot jenen ein Dorn im Auge zu sein, denen 364 Tanzbodentagen im Jahr nicht genug sind und auf ihr schon seit den Tagen des Goldenen Kalbs biblisch beglaubigtes „Menschenrecht auf Party“ auch am Karfreitag nicht verzichten möchten. „Eine einzige, sich windende Masse“ soll es laut „Frankfurter Rundschau“ gewesen sein, die, solistisch digital verstöpselt, auf dem Frankfurter Römer gegen das Tanzverbot tausendfach protestiert hat. Als Hauptgrund für ihre Karfreitagsphobie geben die grünen Wortführer an, daß die Christen hierzulande mittlerweile eine Minderheit seien, deren Traditionen die Mehrheitsdeutschen nicht mehr tolerieren müßten.

Nun war man auf manches Argument gefaßt, aber das ausgerechnet Grüne, zu deren Markenzeichen es bekanntlich gehört, die Fahne der Toleranz zu schwingen und dabei das Lied aller möglichen Minderheiten zu singen – bekanntlich vor allem wenn es um Schwule, Lesben, Trans- und Bisexuelle et tutti quanti geht – im christlichen Falle ihrem Alleinstellungsmerkmal untreu werden, das verblüfft doch über alle Maßen. Aber wer weiß, vielleicht steckt in all dem die Pointe, daß Christen von jenem Tag an, wo sie in Deutschland wirklich nur noch eine Minderheit im einstelligen Prozentbereich sein werden, unter den Schutzmantel der Grünen schlüpfen können.

Quelle: Ingo Langner

…dann kommt die Zweckentfremdung!

Israel in Gethsemane

Israel in Gethsemane

Mit vielfältigen Eindrücken kam ich von meiner Israel-Reise zurück. Hier hatten sich also die alten Verheißungen Gottes erfüllt, die die Propheten bereits Jahrhunderte vorher verkündet hatten. Jesus, der langersehnte Messias, Friedefürst und Freudenbringer war gekommen, die Menschheit zu erlösen. „Denn Euch ist heute der Heiland geboren.“ Seine Botschaft der Errettung, veränderte die ganze damalige Welt. Niemals zuvor und danach hat etwas so sehr die Menschheit bewegt, verändert und den Lauf der Geschichte beeinflußt, wie das Wort von Kreuz und Auferstehung. Und doch heißt es: „Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ (Joh. 1.11)
Nach der Adventszeit (Ankunftszeit) feiern wir an Weihnachten die Geburt Jesu. Advent und Weihnachten soll  jedoch nicht nur daran erinnern, das Jesus vor 2000 Jahren geboren wurde, sondern auch daran, das er wiederkommt!
Nach seiner Himmelfahrt sprachen die Engel zu den Jüngern: „Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ Das war auf dem Ölberg. Dort habe ich gestanden, und dachte daran, auch diese Verheißung wird sich erfüllen.
Noch ist das Wort aus Jesaja: „Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.“ nicht erfüllt. 
Jesus erwarten heißt, bereit sein Ihn aufzunehmen, den kommenden König, denn auch wir sind sein Eigentum. Seine Königsherrschaft wird aller Welt sichtbar werden und kein Ende haben. Die Rat- und Rastlosigkeit dieser Welt wird in Jerusalem enden. Denn des HERRN Wort kommt von Jerusalem. 
Als vor 60 Jahren der Staat Israel gegründet wurde, gab es nachweislich wieder nur 12 messianische (an Jesus gläubige) Juden in Israel, wie die 12 Jünger. Heute gibt es viele Tausend. Der Herr sammelt sein Volk. Vieleicht ist die Zeit bald erfüllt. 

Adventszeit, Weihnachtszeit – Warten auf den Kommenden! 

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